Noa Bank nimmt auch von Bestandskunden kein Geld mehr an

noa bank tagesgeldNicht einmal zwei Monate ist es nun her, dass die „ethische“ Noa Bank die Annahme von Neukunden für ihr Tagesgeld stoppte. Grund war damals, dass der Kundenzuspruch – vermutlich auf Grund des guten Zinsatzes von 2,2% und dem „ethischen Anstrich“ der Bank – schlicht zu groß war. Und zwar so groß, dass die Bank weitaus weniger Kredite vergeben konnte als sie Einlagen von Kunden bekam, sodass ein großes Ungleichgewicht entstand. Für Bestandskunden war es jedoch weiterhin möglich, das Guthaben aufzustocken. Und das taten sie auch, sodass die Einlagen seit dem Neukunden-Stopp dennoch von 230 auf 290 Millionen Euro stiegen. Daher, so teilte die Noa Bank ihren Kunden gestern Abend per E-Mail und im Unternehmens-Blog mit, werden ab sofort auch von Bestandskunden keine neuen Einzahlungen mehr angenommen. Lobenswert an diesem Schritt finde ich, dass die Noa Bank diesen Weg geht, und nicht versucht, einen Teil der Bestandskunden mit einer Zinssenkung zu „vergraulen“. Dennoch kommt die Noa Bank somit für Tagesgeld-Kunden nicht mehr in Frage, da man ja schlicht kein neues Geld mehr anlegen kann. Noa Bank nimmt auch von Bestandskunden kein Geld mehr an weiterlesen

ING DiBa senkt Tagesgeldzinsen zum 01.07.2010

ING-DiBa Konten & KartenDie Sonne scheint – und die Zinsen schmelzen. 🙁 Dieses Mal macht die ING DiBa mit einer Zinssenkung von sich reden: Zum 01.07.2010 soll der Zinssatz für das Extra Konto für Bestandskunden von bislang ohnehin schon schwachen 1,5 Prozent auf dann sogar nur noch läppische 1,3 Prozent sinken. Damit fällt die ING DiBa im Tagesgeld-Vergleich noch weiter ab. Lediglich der Zinssatz für Neukunden scheint auf den ersten Blick noch interessant, denn dieser beträgt weiterhin 2,0 Prozent. Jedoch gilt dieser nur noch bis zum 31.08.2010 – danach gilt dann auch für Neukunden der ganz normale Bestandskunden-Zinssatz von zukünftig 1,3%. Neukunden können zum jetzigen Zeitpunkt also nur für rund zwei Monate vom Aktionszinssatz profitieren. Das lohnt sich nicht. Besser aufgehoben ist man da derzeit vor allem bei der Bank of Scotland, die in Sachen Tagesgeld in meinen Augen so etwas wie der „Musterschüler“ der letzten Zeit ist. Denn dort erhalten alle Kunden (also auch Bestandskunden) einen Zinssatz von 2,0 Prozent (bis vor kurzem betrug er sogar noch 2,1%) . Darüber hinaus gibt es für Neukunden noch eine Prämie in Höhe von beachtlichen 30 Euro, die das Angebot noch attraktiver machen. Das gibt weiterhin eine ganz klare Empfehlung meinerseits. Allerdings ist Eile geboten, denn die Prämie gibt es nur noch bei einer Kontoeröffnung bis zum Monatsende, also bis zum 30.06.2010. Zum Angebot der Bank of Scotland gelangt ihr hier.

Geheimtipp? Fidor-Bank AG bietet 2,2% Zinsen aufs Tagesgeld

Mir ist vor kurzem ein interessanter neuer Tagesgeld-Anbieter über den Weg gelaufen: Die Fidor Bank. Getestet habe ich sie selbst noch nicht und so richtig habe ich das ganze Konzept auch noch nicht durchschaut, aber ich möchte trotzdem kurz darüber schreiben, damit ihr euch eventuell ein eigenes Bild machen könnt. Das ist auch nötig, denn die Fidor Bank ist sicher alles andere als eine gewöhnliche Bank. Sie exstiert erst seit 2009 und ist Finanzcommunity und Bank gleichermaßen, was mich etwas verwirrt. Denn wenn ich es richtig verstehe, kann man nicht einfach nur ein Tagesgeldkonto eröffnen, sondern muss vorab (kostenlos) Mitglied in eben dieser Finanzcommunity werden. Dort kann man durch verschiedene Aktionen (Finanzfragen stellen, Spartipps veröffentlichen, Kreditanfragen etc) wohl auch einen Bonus sammeln, denn man sich dann ab 30€ auszahlen lassen kann. Allerdings ist diese Grenze nur sehr schwer zu erreichen und darum soll es hier auch nicht gehen. Interessanter sind vielmehr die Zinssätze, die die Fidor Bank bietet: Aufs Tagesgeld sind das derzeit 2,2%, womit die Fidor Bank ganz klar an der Spitze der Tagesgeld-Vergleiche liegen würde. Und auch die Festgeldzinssätze mit recht kurzen Laufzeiten sehen sehr vielversprechend aus. Der Zinssatz gilt dabei für alle, also nicht nur für Neukunden. Es gibt allerdings die Einschränkung, dass mindestens 2.500€ angelegt werden müssen. Auch die Stiftung Warentest bzw. Finanztest haben kürzlich über die Fidor Bank geschrieben. Dabei wurde die Fidor Bank auf Grund der hohen Zinsen durchaus gelobt, jedoch auf Grund der „besonderen Vertriebsstrategie“ dennoch nicht in den Vergleich aufgenommen. Ähnlich will ich es auch hier handhaben: Ich werde die Fidor Bank allenfalls in meine „Tagesgeld-Empfehlungen mit Haken“ aufnehmen, aber vorerst wohl auch dort nicht. Vor allem nicht, so lange ich mir selbst noch kein umfassendes Bild gemacht habe. Ich habe mich zwar schon in der Community angemeldet, dort aber noch nichts gemacht (das Erreichen der 30€-Grenze erscheint mir utopisch bzw. den Aufwand nicht Wert) und irgendwie schrecke ich auch davor zurück, dort ein Tagesgeldkonto zu eröffnen und auch zu nutzen, da ich den ganzen Sinn und Zweck hinter dem System noch nicht so ganz durchschaue. Hat das von euch schon jemand getan und kann irgendetwas Erhellendes beitragen?
Wie gesagt: Ich kann in diesem Fall keine persönliche Empfehlung aussprechen, sondern wollte euch nur mal Kenntnis von diesem Angebot verschaffen, da es nach meiner Einschätzung mit Sicherheit noch nicht allzuviele kennen dürften. Ich selbst bleibe vorerst lieber bei den renommierten Anbietern, wo ich einfach nur ein klassisches Tagesgeldkonto eröffne und sonst nichts weiter.
Ich empfehle daher lieber weiterhin die renommierte Bank of Scotland, wo ich derzeit auch selbst mein komplettes Tagesgeld angelegt habe. Sie bietet ebenfalls 2,2% Zinsen und für Neukunden darüber hinaus noch eine konkurrenzlose Prämie in Höhe von 30 Euro, sodass die effektiven Zinsen nochmal höher liegen und man somit auch rein finanziell sogar noch besser fährt als bei der Fidor-Bank. Zum Tagesgeld mit 30€-Prämie von der Bank of Scotland geht’s hier.

UPDATE vom 06.07.10: Inzwischen hat die Fidor-Bank ihre Zinsen auf 1,8% gesenkt und ist damit im aktuellen Vergleich uninteressant.

Top-Tagesgeld im Juni 2010

Wie bereits angekündigt, hat die Bank of Scotland vor wenigen Tagen die Zinsen fürs Tagesgeld von 2,1 auf glatte 2% gesenkt, was eine vergleichsweise moderate Senkung ist. Doch was bedeutet das konkret für die Tagesgeld-Vergleiche und -Empfehlungen? Meines Erachtens nicht viel, daher führt die Bank of Scotland meine persönlichen Empfehlungen weiterhin an. Und das, obwohl die comdirect mit 2,1% aktuell einen leicht besseren Zinssatz bietet. Allerdings sprechen im direkten Vergleich in meinen Augen drei Faktoren für die Bank of Scotland: 1. Für Neukunden gibt es noch bis zum Monatsende eine 30€-Prämie fürs Tagesgeld. 2. Gehörte die Bank of Scotland zuletzt immer zu den Top-Banken mit den besten Zinsen, bei der comdirect war es hingegend eher schwankend. 3. Gilt der gute Zinssatz bei der comdirect nur bis 5.000€ – jährlich holt man bei 5.000€ Anlagesumme im Vergleich zur Bank of Scotland also maximal zirka 5€ mehr Zinsen raus (evtl. noch minimal mehr, denn die comdirect schreibt die Zinsen quartalsweise gut, was zu einem leichten Zinseszins-Effekt führt, der aber bei der Summe so gut wie gar nicht ins Gewicht fällt). Wer jedoch bereits Kunde bei der Bank of Scotland ist (und den 30€-Bonus somit nicht mehr bekommen kann) und nicht mehr als 5.000€ anzulegen hat, dem könnte ich aber durchaus raten, ein Tagesgeldkonto bei der comdirect zu eröffnen. Allen anderen jedoch nicht. Die sind bei der Bank of Scotland besser aufgehoben. Top-Tagesgeld im Juni 2010 weiterlesen

Deutsche setzen 2010 weiterhin auf Tagesgeld

Tagesgeld ist in Deutschland nach wie vor die Anlageform der Stunde. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) in Auftrag gab. Dabei gaben 29% der Befragten an, noch im laufenden Jahr ihr Kapital in Form von Tagesgeld anzulegen bzw. bereits angelegt zu haben. Mit deutlichem Abstand folgt mit 14 Prozent auf Platz 2 das unverständlicherweise immer noch recht populäre Sparbuch, das im Vergleich zum Tagesgeld in der Regel lächerliche Zinsen bietet. Gemeinsam auf Platz 3 landen mit jeweils neun Prozent Aktien, Bausparen und Aktienfonds.
Ihr seht also: Mit der Wahl für die Tagesgeld-Anlage sind wir absolut auf der Höhe der Zeit. 😉 Allerdings würde mich interessieren, ob ihr euer Kapital neben Tagesgeld auch noch anderweitig angelegt habt. Ich denke, dazu werde ich demnächst mal eine Umfrage starten. Vielleicht mag der eine oder andere dazu ja auch schon was in die Kommentare dieses Artikels schreiben.
Ich selbst habe mein Geld neben Tagesgeld nur noch in einem älteren (und daher mit im Vergleich zu heute guten Konditionen) Bausparvertrag angelegt. Sonst nichts. Bin da recht zurückhaltend und setze nur auf sichere Rendite und nichts Spekulatives, wie zum Beispiel Aktiengeschäfte. Wie seid ihr in dieser Hinsicht „veranlagt“?

Bank of Scotland senkt Tagesgeld-Zinsen auf 2,0%

Wie mir Max dankenswerterweise in den Kommentaren mitteilte, senkt die Bank of Scotland ihren Zinssatz zum kommenden Donnerstag von bislang 2,1 auf 2,0 Prozent. Das ist zwar schade, aber verglichen mit anderen Anbietern, die zuletzt ebenfalls ihre Zinsen senkten (wie zum Beispiel die 1822direkt von 2,0 auf 1,6%), fällt diese Zinssenkung von 0,1 Prozentpunkten recht moderat aus. Zumal die Bank of Scotland mit den bisherigen 2,1% an der Spitze des Tagesgeld-Vergleichs lag. Daher kann ich auch weiterhin eine Empfehlung für die Bank of Scotland aussprechen, denn mit 2,0% gehört sie noch immer zur Spitzengruppe der Tagesgeld-Anbieter. Zudem lockt sie Neukunden weiterhin mit einer Prämie in Höhe von 30 Euro. (UPDATE: Inzwischen ist die 30€-Aktion abgelaufen, dafür gibt es aber wieder eine 20€-Aktion, die ebenfalls sehr verlockend ist.)
Einen besseren Zinssatz bietet derzeit auf den ersten Blick lediglich die comdirect mit weiterhin 2,1%, jedoch hat die comdirect kein Prämien-Angebot auf Lager. Außerdem gilt dieser Zinssatz nur bis maximal 5.000€. Wer mehr Geld bei der comdirect anlegen will, sollte das also lieber lassen, denn für mehr Geld gibt es maximal noch 1,2%. Wer jedoch bereits Kunde bei der Bank of Scotland ist (die Prämie also bereits erhalten hat) und weniger als 5.000€ anlegen will bzw. auch bereit ist, seine Geldanlage zu splitten, dem kann ich durchaus empfehlen bis zu 5.000€ bei der comdirect anzulegen. Falls ihr dies tun wollt, so könnt ihr das „Tagesgeld PLUS“-Konto der comdirect hier online betragen. Falls für euch aber doch eher die Bank of Scotland mit der Neukundenprämie von 30 Euro (die ihr übrigens auch mit einer Einlage von nur einem Euro erhalten müsstet) oder aber auch wegen der 2,0% Zinsen auf Einlagen unbegrenzter Höhe in Frage kommt, so werdet ihr hier fündig. 😉

Aktion der ING DiBa zu Ende – kein Folge-Angebot

ING-DiBa Konten & KartenParallel zur der 20€-Aktion der Bank of Scotland endete gestern übrigens auch die 25€-Neukunden-Aktion der ING DiBa. Doch im Gegensatz zur Bank of Scotland, die Neukunden ab sofort sogar eine Gutschrift in Höhe von 30€ für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bietet, hat die ING DiBa leider kein neues Angebot auf Lager. Schade. Lediglich für Bestandskunden stellt die ING DiBa weiterhin eine Aktion bereit: Für das erste Einrichten eines Sparplanes bis zum 08.06.2010 gibt es eine Gutschrift in Höhe von 10€.
Sobald es wieder eine neue Prämien-Aktion der ING DiBa (oder irgendeiner anderen Bank) gibt, erfahrt ihr das natürlich hier im Blog und natürlich auch in der Prämien-Übersicht. Momentan gibt es leider nur ein einziges interessantes Prämien-Angebot für Tagesgeld-Neukunden. Aber das hat es dafür gleich umso mehr in sich. Und zwar das eingangs bereits genannte Angebot der Bank of Scotland mit einer beachtlichen 30€-Prämie für Neukunden, zu dem ihr hier gelangt.