Barclays

Name des Kontos: Barclays TagesgeldLeitzins Plus
Aktueller Zinssatz: 0,25% für Neukunden / 0,00% für Bestandskunden

Vorteile/Pro
+ Barclays garantiert ab Datum der Konto-Antragsstellung für ein Jahr einen Zinssatz von 0,25% über dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), der derzeit bei 0,00% liegt
+ Kundeneinlagen sind über britische (bis 100.000 Euro) und darüber hinaus auch deutsche Einlagensicherung (bis 240 Mio. Euro) abgesichert
+ völlig kostenlose Kontoführung

Nachteile/Kontra
– ausschließlich Onlinebanking möglich
– es wird zwingend eine Handynummer benötigt (für die Zusendung der einzelnen TANs per SMS)
– Neukunden-Zinssatz gilt nur für Einlagen bis maximal 100.000 Euro
– derzeit recht schwacher Zinssatz

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  • #1 geschrieben von Swante vor 6 Monaten

    Bis zur Senkung war es bei 0.75%

  • #2 geschrieben von Nils vor 6 Monaten

    Danke für diese Info! Wie hoch waren die Zinsen unmittelbar davor noch? 0,75 Prozent wie der letzte Stand hier in den Kommentaren oder gab es zwischendurch schon eine andere Senkung?

  • #3 geschrieben von Swante vor 6 Monaten

    Leider seit gestern auf 0,40% runter.

    Altkunden werden also weiterhin besser gestellt, als Neukunden (0,25%)

  • #4 geschrieben von Greg vor 8 Monaten


    Swante:

    Nur als Erinnerung:
    Viele, die damals an der Barclays Aktion, teilgenommen hat, und das Konto noch nicht gekündigt haben, bekommen immer noch 0,75% (Leitzins + 0,75%) bei der Barclays Bank.
    Könnte evtl. eine Alternative zum ständigen Wechseln sein.

    Wird bei mir auch angezeigt und das hat mich echt überrascht. Das ist heutzutage ein recht guter Zinssatz. Da muss ich mal in meinen Unterlagen schauen, ob das auch so bleibt.

  • #5 geschrieben von Swante vor 11 Monaten

    Nur als Erinnerung:

    Viele, die damals an der Barclays Aktion, teilgenommen hat, und das Konto noch nicht gekündigt haben, bekommen immer noch 0,75% (Leitzins + 0,75%) bei der Barclays Bank.

    Könnte evtl. eine Alternative zum ständigen Wechseln sein.

  • #6 geschrieben von Nils vor 2 Jahren

    Danke für die Info. Damit erhältst Du exakt die gleichen Konditionen wie diejenigen, deren Zinsgarantie vor ca. 2 Monaten auslief (http://www.tagesgeldblog.com/tagesgeld-zinsgarantie-bei-barclays-endet/). Vielleicht ist jetzt ja die Bank11Direkt was für Dich: http://www.tagesgeldblog.com/bank11direkt-mit-zinsgarantie-und-1komma11-prozent-aufs-tagesgeld/

  • #7 geschrieben von Peter vor 2 Jahren

    Folgenden Brief fand ich heute in meiner Barclays Postbox:

    “ Konditionen werden angepasst

    Sehr geehrter Herr XXX,
    die Zinsgarantie Ihres LeitzinsPlus Kontos läuft am 31.05.2015 aus. In den vergangenen Jahren haben Sie von konstant über dem Leitzins der EZB liegenden Zinssätzen profitiert – und das soll auch so bleiben.

    Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus haben wir uns entschieden, Ihren Guthabenzins zu senken. Natürlich erhalten Sie weiterhin einen attraktiven Aufschlag auf den jeweils gültigen EZB-Leitzins, der nach wie vor deutlich über der Tagesgeld-Verzinsung vieler anderer Banken in Deutschland liegt.
    Laut FMH-IndeX, der einen repräsentativen Mittelwert von 35 ausgewählten Instituten darstellt, liegt die durchschnittliche Verzinsung für Tagesgeldeinlagen in Höhe von 50.000 € per Stand 09. Januar 2015 bei 0,46% p.a..

    Ihre Konditionen ab dem 01.06.2015 in der Übersicht:
    Flexible Basisverzinsung in Höhe des EZB-Leitzinses 0,05 %
    Aktueller Zinsaufschlag + 0,75 %
    GESAMTZINS AKTUELL 0,80 % p.a.

    Die genannten Konditionen gelten für Einlagen bis einschließlich 125.000,00 €. Für den 125.000,00 €
    übersteigenden Anteil Ihrer Einlagen liegt Ihr Zinsaufschlag bei 0,25 Prozentpunkten.

    Profitieren Sie auch weiterhin von den Vorteilen Ihres LeitzinsPlus Kontos:
    Einfach fair: Wir passen Ihren Zinssatz wie gewohnt innerhalb von 21 Tagen an den EZB-Leitzins an. So können Sie
    sicher sein: Sobald der Leitzins wieder steigt, steigen auch Ihre Zinsen!“

    Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch so ein Angebot erhalten? Für Neukunden gibts ja aktuell 0,3%. Ich hab dann ja bis 125.000€ noch immerhin 0,8%. Wenn der Leitzins steigt, dann gehen die Zinsen da auch wieder automatisch hoch.
    Allerdings ist da keine Garantie mehr. Heißt also die Konditionen können jederzeit angepasst werden.

    Trotzdem finde ich es gut, dass man mir ein einigermaßen vernünftiges Angebot macht.

  • #8 geschrieben von Nils vor 3 Jahren

    Also ich habe mich bereits angefreundet. Wie gesagt allein schon, weil Vertipper dank Prüfziffer nun nahezu unmöglich sind. Für mich ist das ein unschlagbarer Vorteil.

    Danke wieder einmal für Deine ausführliche Rückmeldung. Ich habe bei mir noch mal nachgesehen: Buchung und Wertstellung sind laut Online-Banking am gleichen Tag erfolgt. Bei mir trat das Phänomen also nicht auf.

    Finde ich ja wirklich nett, dass sich Barclays da so bemüht hat. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir ja Kunden sind, die aufgrund des hohen Zinssatzes eigentlich nicht mehr so richtig erwünscht sind. 😉

  • #9 geschrieben von Spirou vor 3 Jahren

    Ich hatte heute ein nettes Telefonat mit einer Dame von der Barclays Hotline. Ich hatte die Angelegenheit dann eigentlich schon als erledigt betrachtet und dachte noch, es wäre zwar nett, wenn mir noch jemand Bescheid sagen würde, wo denn das Problem lag, konnte mir aber kaum vorstellen, dass sich deshalb nochmal jemand bei mir melden würde.

    Dann klingelte mein Handy, und die nette Dame meinte, meine Überweisung sei selbstverständlich mit Datum vom 03.02. wertgestellt worden – was ich ja bereits wusste – und sie wolle mir noch mitteilen, was das Problem war.

    So ganz verstanden habe ich sie nicht. Sie schien aber viel Ahnung zu haben 😀 Sie erklärte mir, sie hätten einige fehlerhafte Datenblöcke von der Deutschen Bundesbank übertragen bekommen, was nur ganz selten mal vorkäme und nun eben leider auch meine Überweisung betroffen hätte. Wie es dazu kommen kann und was genau da fehlerhaft war, ob es etwas mit SEPA zu tun hatte und inwieweit der Fehler wirklich bei der Bundesbank lag, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, aber ich fand es nett, dass sie den Versuch unternahm, es mir irgendwie zu erklären 😉

    Jetzt habe ich also tatsächlich in der Historie eine Buchung mit Buchungsdatum 07.02. und Wertstellungsdatum 03.02.

    @Nils: Daran müsstest Du also eigentlich auch erkennen können, ob Deine Überweisung vom 03.02. problemlos durchgegangen ist. Du meintest ja, Wertstellung sei ebenfalls der 03.02. gewesen, aber Du hättest nicht überprüft, ob die Überweisung tatsächlich noch am gleichen Tag angekommen war. Wenn sich da etwas verzögert hat, müsste der Buchungstag bei Dir wahrscheinlich auch später als der Wertstellungstag liegen. Wenn beide Daten gleich sind oder nur einen Tag auseinander liegen, ist wohl alles glatt gelaufen.

    In der Zwischenzeit habe ich auch noch ein paar weitere SEPA Überweisungen in beide Richtungen vorgenommen, und das lief jetzt alles tadellos und in vorbildlicher Geschwindigkeit. Überweisungen, die ich morgens gegen 10 Uhr von meinem Girokonto losgeschickt habe, waren noch am gleichen Abend auf dem Tagesgeldkonto. Damit übertreffen die SEPA Überweisungen sogar meinen bisherigen Spitzenreiter – die Überweisungen vom Girokonto zu MoneYou, die auch teilweise schon weniger als 24 Stunden gebraucht haben.

    Das Problem war also hoffentlich nur ein Einzelfall. So wie es im Moment läuft, darf es ruhig weitergehen. Dann freunde ich mich wahrscheinlich doch noch mit SEPA an 😛

  • #10 geschrieben von Sascha vor 3 Jahren

    Die Erfahrungen kann ich so nicht bestätigen.

    Von meiner Hausbank (Sparda Bank) zur DKB, moneYou und DAB Bank und auch zurück sind bis jetzt alle Überweisungen innerhalb 1 Bankarbeitstages im Onlinebanking sichtbar gewesen.

  • #11 geschrieben von Ben vor 3 Jahren

    ich hab mich schon 2x bei meiner Ex-Hausbank telefonisch beschweren müssen. Seit Beginn der aktiven SEPA-Umstellung gehen ständig Zahlungen für eine halbe Woche verloren, es betrifft leider nicht nur eine bestimmte TG-Bank. Auf die Mails wird nicht oder mit Werbe-Blabla geantwortet. Tel. Support hat sich höchst unmotiviert gezeigt, etwas zu tun, und hat stattdessen mit Falschinformationen bzgl. der aktuell geltenden Überweisungshöchstdauer zur Verstetigung der Blamage beigetragen.
    Und nun zur neuen Hausbank: Fr, 31.01, vormittags, Überweisung ING Diba -> Moneyou. Der Betrag tauchte am Di Abend auf, Wertstellung 31.1!
    Weiß jemand, was das neue Feld im Überweisungsformular soll (Referenz)?

  • #12 geschrieben von Nils vor 3 Jahren

    Ich habe witzigerweise genau am gleichen Tag etwas überwiesen. Am 03.02. habe ich das Geld bei der ING DiBa losgeschickt (übrigens hat die ING DiBa meine Überweisungsvorlagen freundlicherweise automatisch auf das neue Verfahren umgestellt, sodass ich selber gar nichts ändern musste). Und auch bei mir wurde die Buchung erstaunlicherweise am 03.02. bei Barclays wertgestellt. Bis eben hatte ich da gar nicht drauf geachtet, daher kann ich gar nicht sagen, ob das Geld bei mir auch erst mit Verzögerung aufgetaucht ist. In meiner grenzenlosen Naivität hatte ich darauf vertraut, dass schon alles klappt und den Eingang bei Barclays nicht überprüft. 🙂

    Am Montag werde ich gleich nochmal eine Testüberweisung losjagen. Wenn das wieder mit dem gleichen Datum wertgestellt wird, wäre das natürlich klasse!

    Ich habe jetzt mal meine alten Überweisungen zu Barclays angesehen und gegenübergestellt:

    Von der ING DIBa zur Barclays:
    03.02.14 -> 03.12.14
    02.12.13 -> 02.12.13
    01.11.13 -> 04.11.13 (Freitag -> Montag)
    30.09.13 -> 01.10.13
    31.07.13 -> 01.08.13

    Von Barclays zur ING DiBa:
    13.11.13 -> 14.11.13
    14.10.13 -> 15.10.13
    09.10.13 -> 10.10.13

    Wie es aussieht hat sich der Hinweg zu Barclays durch SEPA verbessert. Mal sehen, ob das ein Dauerzustand bleibt; wäre ja schön.

    Übrigens musste die die IBAN nicht so intensiv auf Zahlendreher prüfen. Die sind durch eine Prüfziffer nahezu ausgeschlossen. Viel besser als das alte Verfahren, wo ich auch immer zig mal nachgesehen habe, ob alles stimmt, wenn ich eine Bankverbindung händisch eingab. Wo es geht, übernehme ich Bankverbindungen sowieso per Copy&Paste – das schließt Vertipper immer noch am besten aus. 😉

    Was die Angabe der BIC inländisch soll, verstehe ich auch nicht. Die ist eigentlich überflüssig und für mich auch nur schwer merkbar. Die IBAN ist hingegen leicht (beim Girokonto, da ich das ja häufig verwende). DE, dann die neue Prüfziffer (das ist das einige neue, was man sich wirklich merken muss), dann BLZ und dann die KTO-Nr. Wenn man BLZ und KTO schon vorher im Kopf hatte, ist auch die neue IBAN nicht schwer. 😉

  • #13 geschrieben von Spirou vor 3 Jahren

    Ich hätte mal eine Frage an alle, die schon auf SEPA umgestellt wurden / haben.

    Bei meiner Hausbank, wo ich mein Referenzkonto für mein Barclays Tagesgeldkonto habe, war es vor kurzem noch möglich, sich bei der Überweisung für Konto + BLZ oder für IBAN + BIC zu entscheiden – wobei man die BIC für inländische Überweisungen momentan eigentlich gar nicht braucht, soweit ich weiß.

    Vor kurzem informierte Barclays seine Kunden ja auch über die SEPA Umstellung. Die Mail enthielt meine persönliche IBAN und die BIC der Bank. Beides kann man jetzt auch oben links nach dem Einloggen ins Tagesgeldkonto ablesen.

    Letzten Montag am 03.02. habe ich dann mal testweise eine SEPA-Überweisung von 100€ auf mein Tagesgeldkonto vorgenommen, um zu sehen, ob alles so funktioniert wie es sollte. BIC und IBAN habe ich mehrere Male Ziffer für Ziffer überprüft, um keinen Zahlendreher einzubauen. Als ich mir sicher war, dass alles OK ist, habe ich die Überweisung auf den Weg geschickt. Da das ganz früh am Tag war, dachte ich mir „Vielleicht ist das Geld ja morgen schon auf meinem Tagesgeldkonto“, zumal ich dachte, SEPA sei noch schneller als die bisherigen Überweisungen.

    Am nächsten Tag war noch keine Gutschrift auf dem Konto. Aber war ja wirklich noch kein Beinbruch.

    Den Tag darauf, am 05.02. war das Geld aber immer noch nicht eingetroffen, was mich dann schon verwunderte. Also schrieb ich dem Support mal eine Nachricht über die Postbox.

    Als am 06.02. immer noch keine Gutschrift auf dem Konto auftauchte, rief ich dann doch lieber mal die Hotline an, weil der Online-Support teilweise schon mal recht lange gebraucht hatte, um Anfragen zu beantworten.

    Die Dame am Telefon war sehr nett, meinte dann aber, dass sie leider auch nur das sehen könne, was ich sehen kann, und dass die Anfrage schon an die Buchhaltung weitergegeben wurde. Evtl. sei das Geld ja auf irgend einem Zwischenkonto gelandet. Ich habe auch nochmal mein Girokonto überprüft, um sicher zu sein, dass das Geld nicht mit dem Hinweis „Falsche Kontodaten“ oder ähnlichem wieder zurückgebucht wurde. Aber das Geld war noch immer abgebucht und blieb verschwunden. Die Dame von der Hotline meinte, ich solle noch ein wenig warten. Und wenn das Barclays-Team die Überweisung nicht finden könne, solle ich bei meiner Hausbank einen Nachforschungsauftrag stellen.

    Gerade eben habe ich nochmal auf mein Tagesgeldkonto geschaut. Tatsächlich sind die 100€ jetzt angekommen. Fairerweise sogar mit Wertstellung am „03.02.“. Eine Antwort, wo das Geld in der Zwischenzeit abgeblieben war, habe ich bisher aber noch nicht bekommen. Vielleicht kommt da ja bei Gelegenheit noch was.

    Habt Ihr bisher schon mal ähnliche Erfahrungen mit den SEPA Überweisungen gemacht? Sind Euch schon mal Überweisungen abhanden gekommen oder erst sehr spät gutgeschrieben worden? Oder waren die bei Euch evtl. sogar immer schneller gutgeschrieben als mit der alten Methode? Würde mich einfach interessieren, ob mein Fall ein Einzelfall ist, ob SEPA Überweisungen vielleicht generell wieder länger dauern, oder ob die Banken evtl. noch größere Schwierigkeiten mit der Umstellung haben.

  • #14 geschrieben von Ironisch vor 3 Jahren

    In Dänemark gibt es angeblich negative Nominalzinsen, ich war aber schon ziemlich lange nicht mehr dort.

  • #15 geschrieben von Spirou vor 3 Jahren

    Die EZB senkt den Leitzins auf 0,25%. Damit hatte ich dieses mal nicht gerechnet. Also sinkt auch der Tagesgeldzinssatz von Barclays weiter in den Keller. Viel weiter kann es ja nun nicht mehr nach unten gehen.

  • #16 geschrieben von Steve vor 4 Jahren

    Habe heute per Post die 2. Offerte bekommen, meine Konditionen umzustellen.
    So langsam wird Barclays aufdringlich.

    @ campo
    Danke für die Rückmeldung.

  • #17 geschrieben von Anonymous vor 4 Jahren

    Ebenfalls das Angebot bekommen. Irgendwie armselig. Wo nimmt man bloß diese Marketinggenies her? Dabei gibt es so viele junge BWL-Absolventen, die etwas vom ihrem Handwerk verstehen.

  • #18 geschrieben von Spirou vor 4 Jahren

    Das ist keine neue Geschäftspraktik bei Barclays. Solche Angebote gab es früher schon mal. Man kann es ja mal versuchen. Dort muss man die Kunden aber für ziemlich dämlich halten, wenn man meint, mit 0,5% mehr für 6 Monate wäre es getan. Rein rechnerisch wird sich das für den Kunden bis April 2015 natürlich niemals lohnen. Man kommt damit immer schlechter weg als wenn man seinen Vertrag behält. Immerhin fällt der Zinssatz nach den 6 Monaten um 1,5%.

    Annehmen würde ich das nur, wenn ich genau wüsste, dass ich mein Geld in 6 Monaten sowieso brauche – vielleicht für einen Immobilienkauf. Dann kann man die zusätzlichen 0,5% ja ruhig noch mitnehmen, bevor man das Geld abhebt. Ansonsten wäre das eigentlich Unfug.

    Ich habe aktuell auch noch die 2,25% und die Garantie bis 2015. Allerdings habe ich bisher nie ein solches Angebot bekommen. Ich denke auch, dass es etwas mit der Höhe der Einlage zu tun hat. Wahrscheinlich bin ich diesbezüglich für Barclays einfach noch zu uninteressant 😛

  • #19 geschrieben von campo vor 4 Jahren

    @ Steve

    meine Einlage ist im vierstelligen Bereich, also von der Höhe der Einlage werden die Kunden anscheinend nicht speziell rausgesucht und angeschrieben.

  • #20 geschrieben von wildratte vor 4 Jahren

    Heute habe ich von der Barclays Bank ein Angebot zur Umstellung meines im April 2012 angelegten TG-Kontos bekommen.
    Der aktuelle Zinssatz beträgt 2,25% (1,75% Aufschlag auf den EZB LZ) und ist für 36 Monate garantiet, also bis April 2015.
    Das Angebot sieht einen Zinssatz von 2,75% (2,25% Aufschlag) vor, die Garantie ist aber nur 6 Monate, wurde also 1 Jahr vor meiner jetzigen Garantie enden.
    Das ist natürlich ziemlich uninteressant, ausser ich könnte das Geld nach der kürzeren Garantie so günstig verzinst anlegen, dass ich den grösseren Zinsgewinn (auch noch abgeltungssteuerbereinigt) in den 6 Monaten nicht danach wieder verliere.
    Oder ich verjubel es. 🙂

  • #21 geschrieben von Peter vor 4 Jahren

    Jetzt habe ich auch von der Barclays Bank diese komische Angebot bekommen. Ich soll mein aktuelles Tagesgeldkonto was noch bis Juni 2015 läuft und aktuell mit 2,25% verzinst wird in ein neues Konto das mit 2,75% verzinst wird und ab 01.10.2013 dann 6 Monate läuft umändern. Danach ist es dann aus und ich bekomme nur 0,75%.

    Naja… Ich wäre schön dumm wenn ich das machen würde…

    Man kann sich anhand der aktuell marktüblichen Zinsen schon denken, dass diese alten Zinsen eine riesige Belastung für die Bank darstellen.

    Allerdings war es damals auch extrem dumm von der Bank… Man ist als Topanbieter mit 2,75% eingestiegen und hat eine Zinsgarantie von 3 Jahren mit 1,75% über dem Leitzins ausgesprochen. Sowas hat es vorher noch nie gegeben und man hat sich schon gewundert…

    Alles in allem eine total falsche Kalkulation der Bank, die man jetzt versucht zu bereinigen.

  • #22 geschrieben von Steve vor 4 Jahren

    Heute wurde auch mir seitens Barclays das „großzügige“ Angebot unterbreitet, mit einem Leitzinsaufschlag von 2,25% nach 6 Monaten die ursprüngliche Zinsgarantie zu verlieren. Nach welchem Schema die Kunden angeschrieben werden, lässt sich nur erahnen. Vermutlich versucht Barclays höhere Einlagen loszuwerden (meine liegt im unteren 6-stelligen Bereich)? Kann das jemand bestätigen?

  • #23 geschrieben von campo vor 4 Jahren

    Hallo zusammen,

    habe gestern einen Brief von Barclays bekommen, indem sie mir einen Zinssatz von 2,75% (!) auf mein Tagesgeldkonto anbieten, allerdings nur für 6 Monate 🙁
    Danach fällt man auf den aktuellen Zinsatz von 0.75% zurück.
    Eigentlich schön blöd wenn man deswegen den aktuellen Zins von 2,25 aufgibt, der obebdrein noch bis Mai 2015 läuft.

    Habt ihr auch solche POst bekommen ?

    LG campo

  • #24 geschrieben von Spirou vor 4 Jahren

    Ich sehe es so ähnlich wie Chris. Aber wie man an meinen obigen Posts schon sieht, wäre es für mich momentan keine Option, langfristiges Festgeld anzulegen.

    Auch wenn es unbequem ist, würde ich zu verstärktem Zinshopping raten. Die Banken argumentieren zwar bei Zinssenkungen immer in die Richtung „Uns bleibt leider keine Wahl“, aber in meinen Augen ist das Unfug. Da ist durchaus noch Luft nach oben. Man versucht eben mal wieder, jeden möglichen Cent aus den Sparern und Anlegern herauszuquetschen. Da die meisten Sparer zu bequem sind und sich nicht regelmäßig mit dem Tagesgeldmarkt beschäftigen und auch keine Lust haben, alle paar Wochen oder Monate das PostIdent Verfahren zu durchlaufen, bleibt das Geld eben liegen, wo es ist, obwohl es bei einer anderen Bank vielleicht etwas bessere Zinsen gäbe.

    Nur wenn jede Zinssenkung dadurch bestraft wird, dass eine größere Menge von Sparern ihr Geld dort abziehen, entsteht wieder ein Konkurrenzkampf unter den Banken, den Kunden die bestmöglichen Konditionen zu bieten. Momentan erinnert mich die Situation eher an die Tankstellenketten. Dort funktioniert der Wettbewerb ja auch nicht mehr richtig. Eine Tankstelle erhöht den Preis, und schon ziehen die anderen nach.

    Also zusammengefasst: Festgeld wäre mir im der momentanen katastrophalen Situation zu langfristig. Es wird sowieso schon diskutiert, inwieweit die 100.000€ Einlagensicherung überhaupt noch tragbar ist. Wenn es hart auf hart kommt, ist sie sowieso nicht umsetzbar, da die Länder gar nicht genügend Geld dafür zurückgestellt haben.

    Zwar geht der DAX momentan nach oben, aber auch das scheint mir sehr zerbrechlich und unsicher zu sein. Man sieht ja, dass es nur einer Meldung aus China bedarf, dass die Zahlen nicht so gut sind wie erwartet, und schon sacken unsere Aktien ebenfalls wieder ab. Ich habe auch noch einige Aktien, momentan ist mir das aber zu risikant.

    Somit bleibt eben noch das Tagesgeld und ständiges Zinshopping, bis die Krise überstanden ist. Eine etwas risikoreichere Alternative wären natürlich gute Fonds, die vorsichtig wirtschaften und lieber konstant ein paar Prozent abwerfen als auf volles Risiko zu gehen. Aber auch das kann schief gehen.

  • #25 geschrieben von Chris vor 4 Jahren

    Was sollte man am besten run?

    Ohne Risiko: Ständig Tagesgeldmarkt im Auge behalten und immer den höchsten Zinssatz mitnhemen. Alternativ Festgeld für 3-5 Jahre abschließen (Die Zinskrise wird noch eine Weile anhalten).

    Mit Risiko: Börse…

  • #26 geschrieben von Madeleine vor 4 Jahren

    Ob Sparer die ständigen Leitzinssenkungen hinnehmen steht ja eigentlich außer Frage, oder?
    Was will man tun?
    Die momentane Lage ist eigentlich eine Katastrophe, Zins fast null, und wenn man an Zypern denkt, was da mit Sparern passierte…?
    Also nochmal, was sollte man am Besten tun?

  • #27 geschrieben von Spirou vor 4 Jahren

    Na dann kann die Enteignung der Sparer ja fröhlich weitergehen. Ich halte die Entscheidung, den Leitzins noch weiter zu senken, für ziemlich dämlich. Schon die letzten Senkungen hatten keine positiven Auswirkungen. Das Vertrauen in die Währung sinkt nur weiter ins Bodenlose. So wird es diesmal auch wieder laufen. Es gibt höchstens ein kleines Zucken bei den Börsenkursen, das sich kurz darauf wieder normalisiert, und das war es dann. Dafür sollte die EZB nicht die ganzen negativen Folgen in Kauf nehmen. Die Zinsen sind für Deutschland viel zu niedrig. Außerdem bringt die EZB sich um immer mehr Eingriffsmöglichkeiten.

    Sicher gibt es weiterhin Zinssenkungen bei den Tagesgeldkonten. Das war aber in den letzten Monaten auch schon so, obwohl der Leitzins sich nicht geändert hatte. Die Zinssenkungen wären also auch ohne Leitzinssenkung weitergegangen. Aber nach unten ist ja sowieso kaum noch Luft. Viele Banken würden nach ein oder zwei weiteren Zinssenkungen bei 0% landen. Die Banken an der Spitze der Vergleichslisten werden dann vielleicht noch 1% anbieten. Ob die Sparer das hinnehmen, bleibt abzuwarten.

    Barclays wirbt zwar damit, dass Leitzinsänderungen innerhalb von 3 Wochen an die Kunden weitergegeben werden, aber bei der letzten Senkung ließ die Bank sich keine paar Stunden Zeit, um den Zinssatz anzupassen. Bei Zinssenkungen ist Barclays extrem schnell – keine Rede mehr von 3 Wochen. Ich könnte wetten, die 3 Wochen werden nur bei Zinserhöhungen voll ausgeschöpft. Mal schauen, wie schnell sie diesmal sind.

  • #28 geschrieben von wildratte vor 4 Jahren

    Nach der heutigen EZB-Entscheidung, den Leitzinssatz noch einmal zu senken, wird die nächste Runde der Zinssenkungen wohl nicht lange auf sich warten lassen.
    Barclays wird dann bei 0.75% für Neukunden liegen. Bitter.

  • #29 geschrieben von Nils vor 4 Jahren

    Ich habe von diesem Angebot nichts mitbekommen, es also selbst auch nicht erhalten. In der Tat scheint es nur für Leute interessant, die demnächst ihr Kapital stark reduzieren. So können zum Beispiel Hauskäufer nochmal kurz sehr hohe Zinsen mitnehmen, ehe dann das Haus bezahlt werden muss. 😉

    Für mich wäre das Angebot daher durchaus nicht unattraktiv gewesen, ich hatte es aber nicht erhalten. Vielleicht weil ich zum „Stichtag“ bereits unter einer gewissen Grenze gewesen bin. Oder aber weil das Angebot nach anderen Kriterien unterbreitet wurde.

    Für „Normalkunden“ jedenfalls ist das langfristig gesehen nicht attraktiv.

  • #30 geschrieben von Spirou vor 4 Jahren

    Ich habe gerade eben erst von einer schon etwas älteren Aktion der Barclays Bank erfahren, die bisher komplett an mir vorbeigegangen war und mich eben sehr erstaunt hat. Ich kann mich nicht erinnern, hier im Blog schon etwas dazu gelesen zu haben. Kann aber auch gut sein, dass es mal einen Artikel oder einen Kommentar dazu gab, den ich einfach übersehen habe. Dann bitte einfach meinen Post ignorieren 😉

    Die meisten hier wissen wahrscheinlich noch, dass Barclays beim Markteinstieg Anfang 2012 mit ihrem Leitzins plus Konto einen Aufschlag von 1,75% auf den jeweils aktuellen Leitzins für 3 Jahre garantiert hat. Seitdem hat Barclays ja leider mehrmals die Konditionen für Neukunden verschlechtert. Der Zinsaufschlag ist stetig gesunken, die Garantiezeit wurde von 3 Jahren auf 1 Jahr gesenkt, und außerdem sank der Leitzins in dieser Zeit auch einmal um 0,25%. Während die Konditionen für Neukunden mit aktuell 1% also ziemlich unattraktiv geworden sind, stehen die Bestandskunden der ersten Stunde momentan mit 2,5% recht gut da.

    Diese alten Bestandskunden waren Barclays wohl bereits Ende 2012 ein Dorn im Auge, weshalb einigen Kunden im November ein Vertragswechsel angeboten wurde. Der neue Vertrag garantierte einen üppigen Zinsaufschlag von 2,25% auf den EZB Leitzins, also 0,5% mehr als im bisherigen Vertrag und damit insgesamt 3,0%. Auf den ersten Blick ein sagenhaftes Angebot. Wer dem Vertragswechsel zustimmte, verlor allerdings seine lange Zinsgarantie. Die neue Garantie für den erhöhten Zinsaufschlag galt nur noch 6 Monate, also wahrscheinlich vom 1.12.2012 bis zum 31.05.2013. Danach sollen dann die jeweils aktuellen Konditionen gelten, momentan also 1% aufs Tagesgeld.

    Das kann in meinen Augen eigentlich nur als Lockangebot durchgehen, um alten Bestandskunden die schlechteren Konditionen für Neukunden aufdrücken zu können. Und das von einer Bank, die immer groß mit dem Spruch „Schluss mit den Lockzinsen“ geworben hat.

    Mir ist nicht ganz klar, nach welchen Kriterien Barclays diese Angebote unterbreitet hat. Wie auch einige andere Blog-User hier bin ich auch einer dieser alten Bestandskunden. Ich habe dieses Wechselangebot aber nicht erhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass eventuell nur Kunden ab einer bestimmten Mindesteinlage angeschrieben wurden.

    Hat vielleicht jemand von Euch dieses oder ähnliche Angebote von Barclays unterbreitet bekommen? Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass solche Angebote auch weiterhin gemacht werden. Über eine Info hier würde ich mich dann jedenfalls sehr freuen. In aller Regel dürfte sich das neue Angebot nur für die Bank rentieren und nicht für Euch. In einigen Fällen könnte solch ein Angebot aber auch für den Kunden OK sein, wenn man z.B. schon jetzt genau weiß, dass man sein Geld nur für bis zu 6 Monate parken möchte und es dann sowieso anderweitig verplant hat.

    Bevor also jemand einen Vertragswechsel voreilig aufgrund eines tollen Zinssatzes unterschreibt, gilt selbstverständlich immer: genau durchlesen und durchrechnen.

  • #31 geschrieben von lo9ki8 vor 4 Jahren

    Die von wj42 eingestellte Tabelle enthält keine Privatpersonausprägungen außer „Privathaushalte mit Hauspersonal“, wenn ich es richtig sehe.

    Die Anlage C1 (Monatliche Bilanzstatistik, Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken) enthält die zu meldenden Merkmale/Personengruppen:

    – eirtschaftlich selbständige Privatpersonen
    -wirtschaftlich unselbständige Privatpersonen
    -sonstige Privatpersonen

    Warum soll die Barclays Bank unter den „Beschäftigungsmerkmalen“ dann die hochsensible Auswahl „Rentner, Angestellte, Selbständige, Studenten, Beschäftigungslose“ (zitiere ich nur aus dem Gedächtnis) abfragen dürfen?

    Zwar wird die Angabe „anonymisiert“ an die Bundesbank gegeben, aber die Barclays Bank speichert ja diese höchstprivaten Angaben. Und perfekten Datenschutz habe ich nur, wenn ich meine Daten behalte.

    Mit der Frage: „Wie ist die Rechtsgrundlage?“, kommt man i.d.R. recht weit.

  • #32 geschrieben von Nils vor 4 Jahren

    Wow, danke für diese fundierten Infos!! 🙂

  • #33 geschrieben von wj42 vor 4 Jahren

    Da ich beruflich (allerdings auf IT-Seite) mit dem Meldewesen einer Bank zu tun habe, hier mein Kommentar zu dieser Diskussion:
    Banken sind verpflichtet, monatlich der Bafin (über den Umweg Bundesbank) bestimmte Dinge zu melden.
    Eine davon ist die Bilanzstatistik. Diese Meldung entspricht mehr oder weniger einer nach Bundesbank-Kriterien aufgegliederten Bilanz.

    U.a. muss dort auch der Wirtschaftszweig des Kunden entsprechend der Bundesbank-Kundensystematik angegeben werden. Die aufgelisteten „Privatperson“-Ausprägungen sind ein Teil davon. Eine vollständige Liste gibt es z.B. hier:
    http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Meldewesen/Bankenstatistik/Kundensystematik/kusys_gliederung_wz2008_excel.xls?__blob=publicationFile

    Kurz zusammengefasst: J
    Ja, eine Bank braucht den Beruf für ihre monatlichen Meldungen und hat da relativ wenig Handlungsfreiheit (da die Bafin gelegentlich auch Prüfungen durchführt).

    Wenn die Meldung nicht monatlich pünktlich abgeliefert wird oder das Prüfergebnis nicht zufriedenstellend ist, kann das übrigens (zumindest theoretisch) bis zum Entzug der Banklizenz führen.

    Wen es interessiert, andere wichtige Meldungen sind auch noch:
    – Monatliche Meldung nach SolvV und LiqV (eigentlich wichtiger):
    Hier geht es im Wesentlichen darum, dass die Bank ihre Zahlungsfähigkeit und Eigenkapitalausstattung nachweist (z.B. wenn ich es richtig im Kopf habe Eigenkapital >= 8% der risikogewichteten Aktiva). Besonders hier soll wg. Basel 3 auch am meisten verschärft werden.

    – Quartalsweise Meldung der Groß- und Millionenkredite:
    Hier müssen alle Kredite von Kunden gemeldet werden, die insgesamt mehr als 1,5 Mio € Kredite haben (Millionenkredit) oder mehr als einen bestimmten Prozentsatz des Eigenkapitals.

  • #34 geschrieben von Spirou vor 4 Jahren

    Danke für das Posten der Antwort der Bundesbank. Ich habe nur einen kurzen Blick darauf geworfen und hoffe, dass ich das richtig verstehe. Ganz sicher bin ich mir da allerdings nicht 😉

    So wie ich das verstehe, müssen Banken der Deutschen Bundesbank regelmäßig Statistiken über ihre Aktiva und Passiva, bzw. u.a. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen und Personen zukommen lassen. Die Verbindlichkeiten der Bank gegenüber anderen Nicht-Banken, müssen wohl in diesem C1-Dokument erfasst werden. Dort wird unterschieden zwischen Unternehmen, selbstständigen und nicht selbstständigen Privatpersonen. Die Bank muss der Bundesbank also melden, wie viel Geld sie diesen Gruppen jeweils schuldet. Dafür muss die Bank natürlich wissen, ob der jeweilige Kunde selbstständig ist oder nicht.

    Ich erinnere mich jetzt nicht mehr genau, welche Beschäftigungsgruppen Barcleys abgefragt hat, aber es waren meiner Meinung nach mehr als zwei oder drei und demnach wahrscheinlich auch mehr als notwendig wären, um die Vorgabe der Bundesbank zu erfüllen. Vielleicht hat ja noch jemand diese Liste.

  • #35 geschrieben von der Berliner vor 4 Jahren

    Wie ich bereits sagte … „deutsche Sprache vom Feinsten“ … ich bin biher asu den Anlagen noch nicht schlauer geworden.

  • #36 geschrieben von Nils vor 4 Jahren

    Danke für die Info! 🙂
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach dieser Antwort kaum schlauer bin als vorher. Und für diese PDF-Dokumente fehlt mir gerade die Muße. 🙂

  • #37 geschrieben von der Berliner vor 4 Jahren

    Ich stelle hier mal einfach kommentarlos die Antwort („deutsche Sprache vom Feinsten“) der Bundesbank ein:
    gemäß Anlage 1 zur Mitteilung Nr. 8001/2009 haben die monetären
    Finanzinstitute (Banken) der Deutschen Bundesbank monatlich den Stand ihrer
    Aktiva und Passiva gegliedert nach Arten, Fristigkeiten und
    Wirtschaftssektoren zu melden. Gemäß Punkt 6 der o. g. Anlage sind die
    Meldungen nach dem von der deutschen Bundesbank vorgeschriebenen
    Berichtsschema zu erstatten. In der Anlage C1 zur monatlichen
    Bilanzstatistik sind die „Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken
    (Nicht-MFIs) u. a. in die Sektoren „wirtschaftlich selbständige
    Privatpersonen“, „wirtschaftlich unselbständige Privatpersonen“ und
    „sonstige Privatpersonen“ zu untergliedern.

    Die entsprechenden Dokumente finden Sie auf unserer Internetseite unter den
    folgenden Links:
    Statistische Sonderveröffentlichung 1, Statistik der Banken und
    sonstigen Finanzinstitute – Richtlinien und Kundensystematik, Seite
    173f. bzw. Seite 13f.:
    http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Statistische_Sonderveroeffentlichungen/Statso_1/statso_1_02_monatliche_bilanzstatistik.pdf?__blob=publicationFile
    Anlage C1:
    http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Meldewesen/Bankenstatistik/Vordrucke_Bilanzsstatistik/c1.pdf?__blob=publicationFile

    Mit freundlichen Grüßen

    DEUTSCHE BUNDESBANK
    Kommunikation
    Wilhelm-Epstein-Strasse 14
    60431 Frankfurt am Main

    Tel. +49 69 9566 – 3511 oder 3512
    Fax: +49 69 9566 – 3077

  • #38 geschrieben von der Berliner vor 4 Jahren

    Heute ist lediglich die Bearbeitungsnummer durch die nBundebank per E-Mail gekommen. Eine Antwort leider noch nicht. Sobald ich diese habe setze ich die natürlich in den Blog.

  • #39 geschrieben von Spirou vor 4 Jahren

    Ich hatte auch schon vor etwas über zwei Wochen mal eine Anfrage an Barclays gestellt, aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage diese Daten erhoben werden.

    Interessanterweise versucht man dann offenbar immer, mich telefonisch zu erreichen. Dabei wollte ich natürlich eine schriftliche Aussage dazu haben. Immerhin war meine Anfrage ja ebenfalls schriftlich. Also habe ich die Anfrage nochmal gestellt, mit dem Hinweis, dass ich nicht angerufen werden möchte und eine schriftliche Antwort erwarte. Natürlich wurde ich auch diesmal angerufen.

    Schließlich habe ich aber eine schriftliche Antwort erhalten, die wie folgt lautet:

    „Die Abfrage der Beschäftigungsgruppe bezieht sich auf das Kreditwesengesetz §25 Abs.1 Satz 3 in Kombination mit dem Bundesbankgesetz §18 über monatliche Bilanzstatistik.“

    Ich war ebenfalls der Meinung, dass diese Datenerhebung evtl. nicht in Ordnung ist, weil andere Banken diesbezüglich nicht nachgefragt haben. Ich bin mir aber inzwischen nicht mehr ganz sicher, ob ich nicht auch bei meinen anderen Anträgen für Tagesgeldkonten die Beschäftigungsgruppe im Antrag ankreuzen musste.

    Die angegebenen Gesetze habe ich mal rausgesucht:

    §25, Kreditwesengesetz, Absatz 1
    Ein Institut hat unverzüglich nach Ablauf eines jeden Monats der Deutschen Bundesbank einen Monatsausweis einzureichen. Die Deutsche Bundesbank leitet diese Meldungen an die Bundesanstalt mit ihrer Stellungnahme weiter; diese kann auf die Weiterleitung bestimmter Meldungen verzichten. Werden nach § 18 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank monatliche Bilanzstatistiken durchgeführt oder nach Artikel 5 des Protokolls über die Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank von der Deutschen Bundesbank monatliche Bilanzstatistiken erhoben, gelten die hierzu einzureichenden Meldungen auch als Monatsausweise nach Satz 1.

    und

    §18, Bundesbankgesetz
    Die Deutsche Bundesbank ist berechtigt, zur Erfüllung ihrer Aufgabe Statistiken auf dem Gebiet des Bank- und Geldwesens bei allen Kreditinstituten, Kapitalanlagegesellschaften und Investmentaktiengesellschaften anzuordnen und durchzuführen. §§ 9, 15 und 16 des Bundesstatistikgesetzes sind entsprechend anzuwenden. Die Deutsche Bundesbank kann die Ergebnisse der Statistiken für allgemeine Zwecke veröffentlichen. Die Veröffentlichungen dürfen keine Einzelangaben enthalten. Den nach § 13 Abs. 1 Auskunftsberechtigten dürfen Einzelangaben nur mitgeteilt werden, wenn und soweit es in der Anordnung über die Statistik vorgesehen ist.

    Daraus geht meiner Meinung nach allerdings nicht wirklich hervor, ob die Bundesbank tatsächlich die Erhebung der Beschäftigungsgruppe angeordnet hat, oder ob Barclays einfach meinte, diese Information besser mal mitzuliefern. Von daher ist das Ergebnis von Berliners Anfrage an die Bundesbank sicher interessant.

  • #40 geschrieben von Nils vor 4 Jahren

    Super; danke schon mal für Dein Engagement! 🙂

  • #41 geschrieben von der Berliner vor 4 Jahren

    Ich habe hierzu eine Anfrage an die Bundesbanke gestartet. Mal abwarten, was hier als Antwort kommt. Werde selbstverständlich berichten.

  • #42 geschrieben von Nils vor 4 Jahren

    Tatsächlich, jetzt sehe ich es auch. Kam aber offenbar nur als PDF in die Postbox im Online-Banking. Das hatte ich vorher nicht gesehen, daher fühlte ich mich etwas „überfallen“ vorhin…
    Mal sehen, wie die anderen Banken damit umgehen, wenn es ja Pflicht ist. Habe noch nie etwas von so einer Verpflichtung gegenüber des Bundesbank gehört. Dass Unternehmen gegenüber dem Statistischen Bundesamt und den Landesämtern auskunftsverpflichtet sind, ist mir bekannt. Das mit der Bundesbank ist mir neu.

  • #43 geschrieben von der Berliner vor 4 Jahren

    Dazu hat es auch vorab ein Schreiben der Bank gegeben. Ich hege irgendwie die Vermutung, dass Barclays Kunden vergraulen will – sagt mir so mein Bauchgefühl.

  • #44 geschrieben von Nils vor 4 Jahren

    Bei Barclays wurde ich heute nach dem Einloggen dazu aufgefordert, mich in eine Beschäftigungsgruppe einzuordnen. Angeblich sei dazu jede Bank verpflichtet und es soll für die amtliche Statistik genutzt werden. Ist mir so bislang noch nirgendwo anders begegnet.
    Etwas komisch fand ich, dass man das ganze mit einer TAN bestätigen sollte. Bei sowas schellen ja normalerweise die Alarmglocken. Erfreulicherweise war aber in der SMS in der mTAN auch erwähnt, dass sie für die Änderung der „Kontaktdaten“ dient. Ich gehe also davon aus, dass das alles korrekt ist und ich da keinem Betrug aufgesessen bin. In der Adressleiste stand auch die ganze Zeit ganz klar barclays.de und es war eine gesicherte Verbindung. Ich kann mir aber vorstellen, dass so etwas viele verunsichert.

  • #45 geschrieben von Peter vor 4 Jahren

    Da kann man nur froh sein, dass man damals noch schnell das Konto mit + 1,75% abgeschlossen hat. Wer bekommt heutzutage schon woanders 2,50%? Das nächstbeste Tagesgeldangebot ist erst Rabodirect mit dann 2,20%.
    Ich habe den Zinssatz noch bis 31.05.2015 garantiert und wenn der Leitzins steigt, dann steigen ja auch meine Zinsen automatisch mit an.
    Deswegen wird es wohl in den nächsten Jahren keinen Anbieter geben, der das übertreffen kann.

    Das heißt wohl wirklich, dass ich mich noch die nächsten 2,5 Jahre zurücklehnen kann.

  • #46 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Habe gestern von Barclays eine SMS erhalten, in der ich darauf hingewiesen wurde, dass bislang ein Freistellungsauftrag von mir vorliegt. Finde ich vorbildlich, so einen Erinnerungsservice.

  • #47 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Oh, danke für die Aufklärung! Werde das im neuesten Artikel gleich mal entsprechend ergänzen.

  • #48 geschrieben von Uwe vor 5 Jahren

    Die Zinssenkung wurde nur beschlossen, wirksam wird sie erst morgen (http://www.ecb.int/stats/monetary/rates/html/index.en.html) und damit wird der Zins effektiv innerhalb von 0 Tagen weitergegeben.

  • #49 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Wobei ich ehrlich gesagt fast schon überrascht bin, dass es nicht noch schneller passierte. Da die Zinssenkung ja auch absehbar war, rechnete ich schon am Folgetag damit und nicht erst fast eine Woche später.

  • #50 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Dann lasse ich mich ja mal überraschen ob in den nächsten noch gut 3 Jahren eine Leitzins Erhöhung erfolgt und diese dann auch so rasch weitergegeben wird 😉

  • #51 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Und ab morgen wird es dann für alle gelten, wie ich gerade erfuhr.

  • #52 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Auf der Homepage ist der neue Zinssatz bereits ersichtlich (immerhin 4 Tage nach der Leitzinssenkung) 😉
    Aber nach meinem Blick auf mein Tagesgeld … hier stehen noch die 2,75% ;-))

  • #53 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Ich denke mal es kommt nicht mehr darauf an, wie die Menschen in Griechenland abstimmen. Auch nicht wie es sich in Spanien, Italien, Portugal, etc. entwickelt. Es ist vielleicht eine gewagte These, aber meiner Meinung nach liegt es an unserem Deutschland, wie sich der Zins in Zukunft ändert. Wenn sich jemand fragt warum – meiner Meinung liegt das “Übel” des “Chaos” in der EU alleine an Deutschland. “Aufgezwungene Sparprogramme hin oder her … mit unserer Wirtschaft kann es so leicht kann Land in der EU aufnehmen. Und Dinge, die hier vielleicht funktionieren können nicht auf andere Länder übertragen werden.

  • #54 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Au weia !!!

    Du hast ursprünglich am 21.03. das PostIdent-Verfahren durchgeführt und am 31.05. das Konto freigeschaltet bekommen ?

    Das ist sicher absoluter Rekord 😉

    Aber Glückwunsch ! Die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wahrscheinlich bist Du der einzige, der die 1,75% bis zum 31.05.2015 garantiert bekommt. Bei allen anderen Kunden läuft diese Garantie ja schon Ende März ab :p

    Da der Leitzins durch die EZB heute nicht gesenkt wurde, kommst Du wenigstens noch für eine Weile in den Genuss der 2,75%. Für die EZB Sitzung heute war ich noch recht zuversichtlich. Mal schauen, wie die Entscheidung Anfang Juli ausfallen wird, nachdem Griechenland die neue Regierung gewählt hat.

    Grüße,

    Spirou

  • #55 geschrieben von Peter vor 5 Jahren

    Jetzt hat es geklappt. Jetzt habe ich den Zins auch bis 31.05.2015

  • #56 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Au weia… Das klingt ja wirklich alles ziemlich seltsam…

    Hast Du denn den Antrag und das PostIdent Formular getrennt verschickt, oder war beides in einem Umschlag? Ich verschicke immer beides zusammen, bzw. die netten Postbeamten stecken den Antrag immer mit in den Umschlag zum PostIdent Formular. In dem Fall wäre es ja verwunderlich, wenn nur der Antrag ankommen würde, nicht aber das PostIdent. Das würde ja dann dafür sprechen, dass bei Barclay’s jemand geschlampt hat.

    Wenn mein zweites PostIdent-Formular auch nicht angekommen wäre, würde ich auf jeden Fall auch mal in eine andere Postfiliale gehen. Deine Filiale scheint die Formulare ja zu schreddern anstatt sie zu verschicken 😛 Vor allem würde ich beim nächsten mal daneben stehen bleiben, bis alles komplett fertig ist. Ich kenne das nämlich auch von meiner Post hier, dass man denen den Ausweis zeigt und einen Zettel unterschreibt, und dann sagt die nette Dame „Alles klar… Ich mach‘ das dann noch fertig“ und guckt einen an als wolle sie sagen „Dann können Sie ja jetzt gehen“ 😀

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass sich das alles bald klärt und Du Deine 2,75% bekommst. Ich bin inzwischen auch froh, das Konto noch zu diesem Zinssatz abgeschlossen zu haben. Momentan bewegen sich die Zinsen ja in Riesenschritten auf die 2,4% zu.

  • #57 geschrieben von Peter vor 5 Jahren

    @ Spirou:

    Es hat sich immer noch nichts getan. Am 17.04. erhielt ich eine Mail, dass mein unterschriebener Vertrag angekommen ist, jedoch nicht das Postident (Hat aber bei 5 anderen Banken immer geklappt).
    Wie gesagt, wenn man bei Barclays anruft, können die einem nicht sagen, wie weit der Stand ist, bzw. welche Sachen eingegangen sind, weil das eine ganz andere Abteilung macht und die Leute von Service nichts einsehen können, außer Kontonummer, Name und Handynummer.

    Naja, daraufhin den Postident am selbigen Tag nochmal durchgeführt, da man mir gleichzeitig die Unterlagen neu zugeschickt hat.

    Bis heute ist aber noch nichts passiert. Ich habe seitdem auch schon 4 mal beim Kundenservice angerufen, aber wie gesagt, die können nichts machen.

    Heute habe ich wieder angerufen und denen nochmal die ganze Geschichte erzählt. Man will den Fall jetzt an die zuständige Abteilung geben, damit die sich jetzt bei mir melden was los ist.

    Ich weiß nicht wie lange das noch dauert, es nervt schon ziemlich, weil ich ja auch schon 10 mal dort angerufen habe und 2 mal zur Post gerannt bin…

    Aufregen bringt nichts, ich bin froh, wenn ich die 2,75% bekomme, vor allem nach den ganzen Zinssetzungen in der letzten Zeit.

  • #58 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    @Peter

    Gibt’s denn schon was neues? Das ist ja inzwischen schon ein bisschen kurios. Wenn Du ihnen die Kontonummer gegeben hast, müssten die doch in der Lage sein, Dir Auskunft zu geben, woran es denn nun genau hängt und wie lange es noch dauert…

  • #59 geschrieben von Peter vor 5 Jahren

    Also weiter gehts… Gestern angerufen und Bescheid gesagt, dass es immer noch nicht freigeschaltet wurde. Dann hat man sich meine Kontonummer notiert und will das weitergeben und anschieben.

    Also ich habe bei der Sache kein gutes Gefühl. Das wird noch länger dauern schätze ich.

  • #60 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    OK… Kaum hatte ich meinen Post abgeschickt, fiel mir ein, dass man das Konto mit einem Zahlendreher bei der Handynummer ja leider doch nicht freischalten kann, weil ja alles über mTANs läuft. Das hatte ich ganz vergessen. Leider kann man seine Posts nicht mehr ändern. Der Rest sollte aber eigentlich stimmen 😉

  • #61 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    @Peter:

    Das ist aber wirklich seltsam. Ganz unabhängig von Deiner Handynummer musst Du ja auf jeden Fall online ein Konto eröffnet haben. Sonst hättest Du ja nicht den Antrag als PDF erhalten und ausdrucken können. Und sobald der Online-Antrag erfolgt ist, müssen sie Dich ja im System haben, ganz egal ob es da jetzt einen Zahlendreher bei der Handynummer gibt oder nicht.

    Bei dem Antrag ist doch auch gleich der 12stellige Code dabei, oder? Wenn es wirklich nur an der Handynummer läge, müsstest Du Dein Konto mit diesem Code ja trotzdem freischalten können.

    Hast Du denn den PDF Antrag noch? Zur Not, wenn gar nichts passiert, könntest Du das PDF nochmal ausdrucken, damit nochmal zur Post gehen, nochmal das PostIdent Verfahren durchführen, usw. Die Daten, die Vertrags-ID, die PostIdent-ID usw. ist ja immer noch im Vertrag enthalten. Das müsste die Bank Deinem Online-Antrag also immer noch zuordnen können. Außerdem sind dort die 1,75% noch explizit erwähnt. Der doppelte Aufwand wäre natürlich ärgerlich. Aber wenn nun gar nichts passiert, die Bank oder die Post da geschlampt hat, Du das PDF nicht mehr hast und einen neuen Antrag stellen musst, dann könnte es ein ganz schöner Aufwand werden, Deinen 1,75% hinterherzujagen und der Hotline das Schlamassel zu erklären.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass noch alles gut geht und vielleicht nur eine Schnarchnase nicht mit den Anträgen hinterherkommt 😉

  • #62 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Das ist wirklich ein schwacher Service, wenn die nicht einmal nachschauen können/wollen, welchen Status Deine Kontoeröffnung gerade hat. Bin gespannt, wie das ausgeht.

  • #63 geschrieben von Peter vor 5 Jahren

    Habe immer noch nicht die Kontoeröffnungsdaten erhalten. PostIdent am 21.03. durchgeführt.

    Habe bei Barclays angerufen. Dort konnte man mir auch nicht helfen. Man hat mich nur gefragt, ob ich irgendwann mal eine SMS bekommen habe, damit sicher ist, dass man meine richtige Handynummer hat. Wenn bis Mittwoch noch keine Eröffnung erfolgt ist, dann sollte ich mich dort nochmal melden.

    Naja, das war wirklich ganz schwacher Service. Ich werd morgen einfach nochmal anrufen, falls bis dahin nichts passiert ist.

  • #64 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Hallo Spirou, das ist ein sehr interessantes und auch wichtiges Thema, das Du da ansprichst. Allerdings halte ich es es generell für sehr schwierig, solche Faktoren auch noch in seine Wahl des bevorzugten Anbieters einfließen zu lassen. Denn zum einen müssen solche Informationen erst einmal vorliegen und zum anderen muss man sie auch richtig werten und gewichten können. Ganz „sicher“ ist man vermutlich nur bei Banken, sich sich Ethik, Umweltschutz etc als „Verkaufsargument“ offensiv auf die Fahnen geschrieben haben.

    Letztendlich ist es möglicherweise auch so, dass uns Privatanleger tendenziell vermutlich auch eher von denjenigen Instituten die höchsten Zinsen gezahlt werden, die auch am Markt am kompromisslosesten vorgehen. Wobei das jetzt sicherlich auch zu vereinfacht/verkürzt dargestellt ist.

    Vom Public Eye Award höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal. Ich finde es aber jedenfalls gut und wichtig, dass es so etwas gibt. Ich denke, eine Beschäftigung damit lohnt sich. Ich werde mir das einmal zu Gemüte führen. Vielleicht tun sich dabei noch ein paar Informationen über andere bekannte Tagesgeld-Banken auf…

  • #65 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Hallo zusammen,

    ein etwas ernsteres Thema beschäftigt mich jetzt schon eine ganze Weile, und leider ist es hier nicht so off-topic, wie man zuerst meinen könnte 😉 Ich habe nämlich einiges über die Barclay’s Bank herausgefunden, das ich persönlich ziemlich unerfreulich finde, und eventuell interessiert das ja hier noch einige.

    Es ist ja nichts neues, dass unser Banken- und Finanzsystem mit Ethik- und Moralvorstellungen leider oft kollidiert. Ich glaube schon, dass unser System mit Zins und Zinseszins, das Geld ohne eigentliche Leistung erzeugt, für die aktuelle Misere und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich verantwortlich ist.

    Natürlich freue ich mich auch, wenn mein Notgroschen sich mit der Zeit vermehrt, und wir Tagesgeldhopper können sicher nicht von uns behaupten, dass Zinsen uns völlig egal sind. Aber es sollte doch alles im Rahmen bleiben, und der Wohlstand einiger weniger sollte nicht auf dem Ruin einer großen Masse von Menschen begründet sein.

    Für mich persönlich ist eine der größten Schweinereien in unserem Finanzsystem die Spekulation mit wichtigen Grundnahrungsmitteln wie z.B. Getreide. Grob zusammengefasst geht es darum, dass man Wetten auf den Preis abschließt, somit den Preis wichtiger Nahrungsmittel in unglaubliche Höhen treibt und damit riesige Gewinne macht. Es kommt zu völlig ausufernden Preisschwankungen, und während die Spekulanten selbst nie mit einem echten Getreidekorn in Kontakt kommen, wird Nahrung für die Ärmsten der Armen unerschwinglich. Diese Menschen verhungern dann oft tatsächlich aufgrund dieser Spekulationen.

    Es gibt einen Preis, den Public Eye Award, der jedes Jahr verliehen wird und besonders menschen- und umweltverachtende Geschäftspraktiken meist größerer Wirtschaftskonzerne anprangert. Dieses Jahr wurde der Preis an das Unternehmen Vale in Brasilien verliehen. Nominiert war allerdings auch die Barclay’s Bank, die sich momentan als weltweit schnellstwachsender Nahrungsmittelspekulant hervortut. Während die britische Regierung und andere Regierungen auf der ganzen Welt aktuell daran arbeiten, solche Spekulationen möglichst zu verbieten oder stark zu regulieren, setzt Barclay’s sich mit einer großen Lobby dafür ein, dass Nahrungsmittelspekulationen weiterhin staatlich unreguliert bleiben.

    Wer sich für den Public Eye Award und für die genaue Begründung der Nominierung der Barclay’s Bank interessiert, der klicke hier.

    Ob das irgendwelche Auswirkungen auf die nächste Entscheidung für oder gegen ein Tages- oder Festgeldkonto hat, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, was diese Entdeckung für mich und mein LeitzinsPlus-Konto bedeuten wird. Momentan habe ich dort ja noch kein Geld angelegt, und das könnte eventuell auch so bleiben, auch wenn Barclay’s mal mehr als mein jetziges Tagesgeldkonto bietet.

  • #66 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Genau das hatte ich mich auch schon gefragt, hier im Thema in Post 12 😉

    Da hatte ich geschrieben:
    Leitzinsänderungen sollen ja innerhalb von 21 Tagen an die Kunden weitergegeben werden. Ob das wohl heißt, dass Zinserhöhungen nach genau 3 Wochen, Zinssenkungen aber schon nach 1-2 Tagen weitergegeben werden? 😉

    Das scheint also einige Kunden zu beschäftigen. Aber ich denke mal, eine genaue Antwort wird man diesbezüglich nicht bekommen. Wir werden es dann sehen, wenn es so weit ist.

    Ansonsten bin ich bisher auch ganz zufrieden, soweit man das bisher sagen kann. Die Überweisungen sind bei mir bisher aber nicht so schnell gegangen wie bei MoneYou. Überweisungen zum und vom Barclay’s Konto haben ungefähr die vorgegebenen 24 Stunnden gebraucht. Aber ich werde das nach den Osterfeiertagen nochmal testen.

  • #67 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Heute eine E-Mail von Barclays erhalten mit der Info eines Einganges in der Postbox. Bank teilt, wenn auch mit 5 Tagen Verzögerung, mit, dass Einzahlung auf Tagesgeldkonto erfolgte. Weiter in diesem Schreiben auch der Hinweis auf die kostenlose Hotline, wenn Fragen sind. Auch wenn ich von moneyou einen „umgehenden“ E-Mail Servive über den Zahlungseingang gewohnt bin – sehr nett von Barclays. Bis dato kann ich nicht klagen. Interessant wäre nun nur noch wie es sich bei einer Leitzinsänderung verhält und zwar dahingehend, wie schnell diese weitergegeben wird (innerhalb von 21 Tagen … ob da z.B. eine Senkung nicht umgehend umgesetzt wird und eine Erhöhung tatsächlich nach Ablauf der 21 Tage). Ich wünsche allen ein schönes Osterfest!

  • #68 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Fragen kostet schließlich nichts – in diesem Fall ist ja sogar die Hotline kostenfrei. 😉 Hat Deine Nachfrage etwas ergeben?

  • #69 geschrieben von Peter vor 5 Jahren

    Ich bin momentan noch bei der Bank of Scotland. Die 0,15% Unterschied sind für mich momentan auch nicht so wichtig. Ich könnte es auch auf mein VTB Konto switchen.

    Ja, ihr habt Recht, dass man froh sein kann, wenn es sich noch länger hinzieht, den Gedankengang hatte ich auch schon. Ich hatte das Konto auch nur eröffnet, weil ich mir die 1,75% über dem Leitzins garantieren wollte, da gerade soviele Banken ihre Tagesgeldkonditionen runtergesetzt hatten. Nur frag ich mich gerade ob nicht vielleicht irgendwas schief gelaufen ist beim PostIdent Verfahren oder so. Weil es ja eigentlich schon hätte durch sein müssen. Ich glaub ich ruf da heute Abend mal an und frag nach, ob die das erhalten haben. Nicht, dass das nachher gar nicht klappt.
    Und am Ende kommt es auch nicht auf 1 Woche früher oder später an. Hauptsache die 1,75% überm Leitzins haben 😉

  • #70 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Jepp, das ist ein guter Hinweis. Falls man derzeit ein Konto bei MoneYou hat, sollte man über jeden Tag froh sein, den sich die Kontoeröffnung bei Barclays hinzieht. 😉

  • #71 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Jetzt ist es auf jeden Fall auch offiziell. Der Leitzins bleibt erst mal bei 1%. Vor den letzten Entscheidungsrunden wurde ja auch immer ein riesen Trubel gemacht, und viele meinten, der Leitzins würde aber diesmal definitiv gesenkt.

    Der Druck von außen auf die EZB wurde zwar in letzter Zeit immer größer, aber ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass der Leitzins weiter gesenkt wird. Für Deutschland ist er eigentlich schon zu niedirg, und bei den hohen Ölpreisen momentan wäre eine weitere Absenkung eigentlich eine Katastrophe. Die Inflation würde dann noch weiter steigen. Ich denke mal, das möchte im Moment niemand riskieren. Also haben wir mit Barclay’s zumindest noch ein Konto mit ganz guten Zinsen, selbst wenn MoneYou auf dem ersten Platz mal die Segel streichen sollte 😉

    @Peter: Ich habe das PostIdent Verfahren am 23.03. durchgeführt. Das war aber ein Freitag, und vor dem 26.03. kam das bei der Bank wahrscheinlich sowieso nicht an. Deshalb kann ich mit der endgültigen Eröffnung am 31.03. eigentlich noch zufrieden sein. Wenn Du bisher noch keine Konto-Eröffnungs-SMS erhalten hast, warst Du vielleicht beim letzten Schwung einfach noch nicht dabei. Ich könnte mir vorstellen, dass die Anräge nicht NUR streng nach dem first-in-first-out Prinzip abgearbeitet werden. Vielleicht werden die Anträge ja auf die Mitarbeiter aufgeteilt. Jetzt sind ja bald Osterfeiertage. Vielleicht schicken sie morgen nochmal einen Schwung SMS raus. Ansonsten kannst Du ja am nächsten Dienstag mal dort anrufen und nachfragen.

    Je nachdem ob man schon ein Konto bei einer anderen Bank hat, würde ich da aber gar nicht unbedingt drängeln. Ich habe mein Tagesgeld z.B. im Moment noch bei MoneYou. Laut Nils‘ Post, direkt über Deinem, beginnen die 36 Monate ja erst mit dem Zeitpunkt der endgültigen Eröffnung. Ich wäre also froh, wenn sich die Eröffnung bei mir noch ein Weilchen verzögern würde, weil ich dann länger etwas vom Garantiezins hätte 😉 Wenn Du natürlich im Moment gar kein Tagesgeldkonto hast und das Geld endlich vom zinslosen Girokonto runterbekommen willst, würde ich auch mal nachhaken, wie es denn jetzt aussieht.

  • #72 geschrieben von Peter vor 5 Jahren

    Die EZB wird den Leitzins heute definitiv nicht senken.

    Die Prognose für dieses Jahr ist jetzt, dass er bei 1% bleibt. Aber wie immer kann es sich auch alles wieder ändern.

    Hab übrigens immer noch nichts von Barclays gehört. Postident am 21.03. durchgeführt…

  • #73 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Habe heute einen Anruf von Barclays aufgrund meiner Anfrage nach dem Beginn der 36-monatigen Laufzeit erhalten. Demnach beginnt der Zeitraum mit Erhalt der „Freischaltungs“-SMS und nicht schon (wie von manchen befürchtet) bereits mit Datum des Online-Antrags.

  • #74 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Also hinsichtlich der Gutschrebung keine Beanstandungen. Gestern um 16 Uhr eine Probeüberweisung getätigt – Gutschrift heute erfolgt. Also alles im gesetztlich vorgegebenen Rahmen.

  • #75 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Es kann natürlich gut sein, dass die EZB am Mittwoch eine Leitzinssenkung beschließt. Aber ein bisschen Hoffnung besteht ja auch noch. Denn immerhin munkelte man vor den letzten Entscheidungsrunden auch immer, dass wahrscheinlich diesmal unter 1% gesenkt würde. Bisher ist dennoch nie etwas passiert. So könnte es diesmal also auch ausgehen. Aber es stimmt schon, dass der Druck auf die EZB momentan immer größer wird.

    Besonders im Hinblick auf das Leitzins-Plus Konto von Barclay’s wird das interessant. Leitzinsänderungen sollen ja innerhalb von 21 Tagen an die Kunden weitergegeben werden. Ob das wohl heißt, dass Zinserhöhungen nach genau 3 Wochen, Zinssenkungen aber schon nach 1-2 Tagen weitergegeben werden? 😉

  • #76 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Ich würde auch davon ausgehen, dass man mit einem kurzfristigen Festgeld derzeit nicht viel falsch machen kann. Mich persönlich zieht es auch da zu MoneYou…

  • #77 geschrieben von Anonymous vor 5 Jahren

    Die nächste Entscheidung ist am Mi, 4.4 um 13:45. Befürchte auch, dass die EZB dem Druck der Finanzindustrie und der Pleite-Staaten nachgibt. Festgeld in letzter Minute abschließen? Besser wird es kurz- bis mittelfristig nicht werden…

  • #78 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Am Dienstag ist die nächste EZB Zinsentscheidung … und wie bereits gemunkelt wird soll der Zinssatz gesenkt werden …

  • #79 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    So werde ich das vorerst auch erst mal handhaben. Noch steht MoneYou auf Platz 1 meiner persönlichen Bestenliste, und momentan habe ich keinen Grund, das Geld dort abzuziehen. Sollte MoneYou aber demnächst die Zinsen vielleicht auf 2,6% oder 2,5% senken, während der Leitzins weiterhin nicht unter 1% sinkt, dann kommt die Zeit für das Barclay Konto 😉

    Und das mit der Kontonummer ging mir tatsächlich auch für einen Moment so 😀 Als ich die Testüberweisung durchführen wollte, schaute ich auf dem Bildschirm nach oben, wo immer die Online ID gemeinsam mit der Bankleitzahl angezeigt wird. Gerade auch aufgrund dieser Kombination fand ich das verwirrend. Kontonummer und Bankleitzahl oder eben alle drei Angaben wären praktischer gewesen. Die ID erschien mir aber zu lang für eine normale Kontonummer. Also klickte ich im sonst sehr übersichtlichen Menü auf „Ihre Daten“ und dachte „WENN die Kontonummer irgendwo steht, dann ja wohl hier“. Aber Pustekuchen 😛 Man kann dort zwar alles finden, von der Online ID über die eigene Adresse bis hin zu den Kontodaten des Referenzkontos und der eigenen Handynummer. Die Kontonummer sucht man aber vergeblich.

    Da es bei MoneYou aber auch so ist, dass die Online ID mit der Kontonummer nichts zu tun hat, schaute ich mich aber noch weiter um und fand die Kontonummer dann im Finanzstatus unter „Ihr Tagesgeldkonto“.

    Das könnte man tatsächlich etwas deutlicher herausstellen. Am besten fände ich es, wenn Barclay’s die Kontonummer am oberen Bildschirmrand gemeinsam mit Bankleitzahl und Online ID anzeigen würde. Bei Platzmangel könnte die Online ID dort meiner Meinung nach aber auch ruhig durch die Kontonummer ersetzt werden. Außerdem fände ich es nett, Kontonummer und Bankleitzahl ebenfalls unter „Ihre Daten“ finden zu können. Aber das ist wahrscheinlich schon meckern auf hohem Niveau 😀

  • #80 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Oh, die virtuelle Tastatur war mir gar nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis und auch die weiteren sehr ausführlichen ersten Eindrücke.

    Was mir zunächst nicht so ganz klar war, ist der Unterschied zwischen Online-ID und Kontonummer. Man könnte zunächst auch die ID für die Kontonummer halten. Das könnte vielleicht deutlicher von der Bank kommuniziert werden.

    Bis auf die Testüberweisungen werde ich aber erstmal nichts mit dem Barclays-Konto machen, sondern es quasi als „Joker“ in der Hinterhand behalten – für den Fall, dass auch MoneYou die Zinsen senken sollte. Aber bis dahin, nehme ich noch die 0,03 Punkte mehr in Anspruch und spare mir den Überweisungsweg. 😉

  • #81 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Ich finde das Interface auch sehr gelungen und übersichtlich. Da habe ich schon schlechteres gesehen.

    Die Einrichtung des Freistellungsauftrags funktionierte in einer Minute. Ich habe mal 1€ als Test überwiesen, aber das Ergebnis wird noch nicht aussagekräftig sein, da ja das Wochenende dazwischenliegt. Am Montag überweise ich nochmal einen Betrag. Ich bin gespannt, ob es dann die gesetzlich geregelten 24 Stunden dauert oder ob Barclay’s vielleicht sogar an MoneYou herankommt, die es ja meistens innerhalb weniger Stunden gutschreiben.

    Im Postfach lag schon das PDF mit der Meldung der letzten Zinssenkung zum Download bereit. Der Text ist der gleiche wie in der eMail, die wir alle neulich schon von Barclay’s erhalten haben. Aber das PDF enthält auch noch die zwei entsprechenden Unterschriften, und somit haben wir die Bestätigung, nicht von der Zinssenkung betroffen zu sein, nochmals schwarz auf weiß zum herunterladen.

    Beim Login stellt Barclay’s alternativ zur normalen Eingabe von ID und Passwort eine virtuelle Tastatur zur Verfügung. Das dient der Sicherheit, da man sich seine Eingabe dann zusammenklicken kann und ein eventuell auf dem PC befindlicher Trojaner, bzw. Keylogger die Eingaben nicht mitloggen und an Unbefugte verschicken kann. Auch schön: man kann bequem im Menü seine hinterlegte Handynummer sperren oder den gesamten Account vorübergehend deaktivieren. Das ist ganz praktisch, falls das Handy gestohlen wurde oder sonstwie abhanden gekommen ist oder wenn man Grund zu der Annahme hat, dass jemand die Login-Daten ausgespäht hat.

    Oben ist immer groß eine kostenlose Telefonnummer für die Service-Hotline sichtbar. Das ist auch nicht immer selbstverständlich.

    Wie bei MoneYou kann man innerhalb des Menüs komfortabel und einfach Festgeldkonten anlegen und verwalten.

    Bei allen Vorgängen, die ich bisher ausprobiert habe, kam die mTAN zuverlässig innerhalb weniger Sekunden. Das hat die Bank ja nicht alleine in der Hand und hängt auch von der Auslastung des Handynetzes ab. Aber ich habe bei anderen Banken auch schon mal einige Minuten auf die mTAN gewartet. Bisher funktioniert das hier aber vorbildlich.

    Auch sehr schön ist die tagesaktuelle Anzeige der bisher aufgelaufenen Zinsen. Das ist auch nicht immer selbstverständlich, wie man z.B. bei der VTB sehen kann. Dort ist das das Feature, das ich am schmerzlichsten vermisse.

    Der einzige negative Punkt, der mir momentan einfällt, wäre die jährliche Zinsausschüttung. Hier ist MoneYou aktuell noch eine kleine Nasenlänge voraus, da man dort durch die quartalsweise Zinszahlung einen kleinen Zinseszinseffekt hat. Aber die Zinsen sind ja momentan in stetiger Bewegung. Vielleicht sieht das in einigen Wochen ja schon wieder anders aus.

    Ansonsten hat Barclay’s in meinen Augen bisher alles richtig gemacht und, bis auf die vierteljährliche Zinszahlung, die besten Features anderer Banken übernommen. Gerade für diejenigen, die sich noch die 1,75% über Leitzins sichern konnten, ist das Konto auf jeden Fall sehr interessant. Wenn ich dann getestet habe, wie fix die Überweisungen bei mir gelaufen sind, melde ich mich nochmal 😉

    Grüße,

    Spirou

  • #82 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Auch ich habe heute um exakt 12.46 Uhr die SMS mit der frohen Kunde erhalten. Offenbar wurden die alle in einem Rutsch losgeschickt. Die Kontoeröffnung hat ab dem Postident bei mir damit exakt neun Tage gedauert. Dafür, dass die Bank ja von sich aus „gewarnt“ hat, dass es länger dauern könnte, geht das doch eigentlich. 🙂

    @Spirou: Das ist das Glück der Tüchtigen, sich sich in Sachen Zinsen auf dem aktuellen Stand halten und den richtigen Riecher hatten. 😉

    Tatsächlich ist das Online-Interface sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Der erste Eindruck gefällt mir sehr gut. Jetzt geht es ans Testen! 🙂 Auch gleich mal schauen, was der Kundenservice taugt. Ich frage mal an, wo ich ersehen kann, wann meine „persönlichen“ 36 Monate ablaufen. Auf Grund von Wochenende gerade kann ich das Konto ja schon mal mindestens die beiden ersten Tage nicht nutzen; aber ich will nicht kleinlich sein… 😉

  • #83 geschrieben von Homer vor 5 Jahren

    Mein Konto funktioniert seit heute. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Die Seite ist sehr professionell gemacht – eine Freude für das Auge.
    Sofort einen Freistellungsauftrag online erteilt und 1-Cent-Testüberweisung losgeschickt.
    PS: Antrag und PostIdent am Sa, 24.03 durchgeführt.

  • #84 geschrieben von Spirou vor 5 Jahren

    Ich habe eben auch die SMS erhalten und mich in das Konto eingeloggt. Genauere Tests stehen noch aus, aber die 2,75% kann ich auch bestätigen. Wir haben also Glück gehabt 🙂

  • #85 geschrieben von Nils vor 5 Jahren

    Danke für die Info! Dann müsste meine Kontoeröffnung ja auch bald durch sein, denn ich habe sie nur ein paar Tage später als Du beantragt. 🙂

  • #86 geschrieben von der Berliner vor 5 Jahren

    Meine ersten Eindrücke zum TG von Barclays: Antrag online am 19.03.2012 gestellt. Am 23.03.2012 per E-Mail und SMS die Info der Zinssenkung aber aufgrund Antragstellung weiterhin erhalt des „alten“ Zinssatzes (insg. 2,75%) und Info, dass Bearbeitung derzeit ein wenig länger dauert. Heute SMS erhalten, dass Konto aktiviert weden kann. 12 stelligen PIN eingegeben, mTAN erhalten, neues Passwort vergeben. Kontoführung einfach und übersichtlich. Vorhanden im Posteingang Schreiben vom 23.03.2012 hinsichtlich Zinserhalt von 2,75% trotz der Zinssenkunge (dieses zur Sicherheit nochmal archiviert).

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