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ING DiBa bietet Neukunden ab sofort 6 Monate Zinsgarantie

ING-DiBa Konten & KartenMit dem heutigen Tage hat die ING DiBa ihr Neukundenangebot für ihr Tagesgeldkonto modifiziert. Statt bislang glatten 2% gibt es nun mit 1,9% minimal weniger. Und das weiterhin auf Einlagen in unbegrenzter Höhe. Dieser leichten Verschlechterung steht aber eine deutliche Verbesserung gegenüber, was die Gültigkeit dieses Zinssatzes betrifft. Denn dieser wird für ein halbes Jahr ab der Kontoeröffnung gewährt (der bisherige Zinssatz von 2% war nur bis zum 31.08.2010 garantiert). Danach gilt dann nach wie vor der jeweils aktuelle Zinssatz der ING DiBa, der derzeit bei eher weniger interessanten 1,3% liegt.
Insgesamt, so würde ich sagen, ist das neue Neukunden-Angebot der ING DiBa auf Grund der deutlich längeren Laufzeit besser und attraktiver als das alte. Für Bestandskunden ist der Zinssatz der ING DiBa jedoch derzeit nicht interessant. Für Neukunden könnte ich aber duchaus zur Kontoeröffnung bei der ING DiBa raten, da auch einige weitere Faktoren für die ING DiBa sprechen: Einfaches Online-Banking, guter und kulanter Service und Sitz in Deutschland, was vielen ja wichtig ist. Und nicht zuletzt ja auch die bereits erwähnte Zinsgarantie für ganze 6 Monate, die wohl der wichtigste Faktor bei diesem gesamtpaket ist. Zum Neukunden-Angebot der ING DiBa gelangt ihr hier.

Auch DAB-Neukunden-Angebot endet

DABNicht nur das Neukunden-Angebot der Bank of Scotland endet laut Angaben der Bank am morgigen Mittwoch, sondern auch das der DAB Bank. Allerdings ist das Angebot der DAB Bank, die mit einem guten Zinssatz von 2,3% wirbt, in meinen Augen nur sehr begrenzt reizvoll und ich kann es daher nur für extreme Tagesgeldhopper empfehlen, die auch bereit sind, Haken in Kauf zu nehmen – wenn überhaupt. Denn der Zinssatz gilt nur für Neukunden, nur bei einer Eröffnung bis zum morgigen 30.06.2010 und dann nur bis zum 30.09.2010. Das heißt, ihr kämt nicht einmal für ein Vierteljahr in den Genuss des beworbenen Zinssatzes. Danach wird das Tagesgeld-Guthaben nur noch mit 0,5% verzinst, was ein sehr, sehr schwacher Wert ist, sodass ihr euer Geld direkt am 30.09. wieder abziehen solltet. Eine weitere Einschränkung ist, dass zusammen mit dem Tagesgeldkonto noch ein Depot eröffnet werden muss. Allerdings kostet dies nichts und ihr müsst es auch nicht nutzen. Weitaus gewichtiger ist da die Einschränkung, dass der Zinssatz zudem nur für Einlagen bis 15.000 Euro gilt. Mehr Geld wird auch bereits jetzt nur mit 0,5% verzinst. Wenn ihr also jetzt das Konto eröffnet, 15.000€ einzahlt und das Geld am 30.09.2010 wieder abzieht, ist im Vergleich zur Bank of Scotland (die derzeit regulär 2,0% Zinsen bietet und derzeit meine persönliche Top-Empfehlung ist) nur ein zusätzlicher Zinsgewinn in Höhe von gerade einmal 11,25 Euro möglich. Ob das den Aufwand wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde sagen: Nein. Tatsächlich wird der Zugewinn sogar noch etwas geringer sein, da die Eröffnung des Tagesgeldkontos ja auch ein paar Tage dauert und durch die Hin- und Rücküberweisung auch ein paar zinsfreie Tage zu berücksichtigen sind. Ganz abgesehen von der Zeit die ihr investieren müsst, was je bekanntlich auch Geld wert ist. 😉 Und wenn man das DAB-Angebot mit dem der Bank of Scotland vergleicht, sollte sicherlich auch noch erwähnt werden, dass die Bank of Scotland (ebenfalls nur noch bis morgen) für Neukunden zusätzlich zu den 2,0% Zinsen on Top noch eine 30€-Prämie bietet… Falls ihr dennoch ein Konto bei der DAB-Bank eröffnet wollt, so könnt ihr dies hier tun.

Endet 30€-Aktion der Bank of Scotland am Mittwoch?

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenAn diesem Mittwoch, dem 30.06.2010, endet voraussichtlich die Aktion der Bank of Scotland, bei der es für Tagesgeld-Neukunden eine Prämie in Höhe von beachtlichen 30 Euro gibt. Doch warum schreibe ich „voraussichtlich“ und warum ist die Schlagzeile dieses Eintrags als Frage formuliert? Ganz einfach: Weil es in der Vergangenheit oft so war, dass die Bank of Scotland ihre Aktionen teilweise sogar mehrfach verlängerte (dabei ging es jeweils „nur“ um eine Prämie in Höhe von 20€). Doch ob es auch dieses Mal so sein wird, lässt sich natürlich schwer sagen. Und falls ja, so ist es auch unklar, ob es weiterhin die konkurrenzlosen 30€ gibt oder etwas weniger (zum Vergleich: andere Tagesgeldanbieter bieten derzeit gar keine Prämien und dazu auch noch niedrigere Zinsen). Es lohnt sich also für Neukunden, schnell zu sein. Denn erstens sichert man sich die 30€ so auf jeden Fall und außerdem kommt man auch länger in den Genuss des vergleichsweise guten Zinssatzes in Höhe von 2,0%. Die Prämie selbst hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens erhöht sie den effektiven Zinssatz (je niedriger der Einlagebetrag, desto stärker fällt’s ins Gewicht) und zweitens fällt die Prämie nicht in den Sparerfreibetrag hinein. Und die Prämie wird zeitnah ausgezahlt und nicht erst am Jahresende zusammen mit den Zinsen. Mit diesen Konditionen belegt die Bank of Scotland in meinen Empfehlungen derzeit den ersten Platz. Seid ihr noch nicht Kunde bei der Bank of Scotland und ihr wollt euch dort noch spätestens bis zum 30.06.2010 anmelden, um euch die 30€-Prämie zu sichern, so könnt ihr dies hier tun.
UPDATE vom 30.06.2010:
Wie ich gerade von der Bank of Scotland erfuhr gibt es ab morgen wieder die Prämie in Höhe von 20 Euro. Seid also schnell und sichert euch noch bis Mitternacht die 30€-Prämie!! 😉

Noa Bank nimmt auch von Bestandskunden kein Geld mehr an

noa bank tagesgeldNicht einmal zwei Monate ist es nun her, dass die „ethische“ Noa Bank die Annahme von Neukunden für ihr Tagesgeld stoppte. Grund war damals, dass der Kundenzuspruch – vermutlich auf Grund des guten Zinsatzes von 2,2% und dem „ethischen Anstrich“ der Bank – schlicht zu groß war. Und zwar so groß, dass die Bank weitaus weniger Kredite vergeben konnte als sie Einlagen von Kunden bekam, sodass ein großes Ungleichgewicht entstand. Für Bestandskunden war es jedoch weiterhin möglich, das Guthaben aufzustocken. Und das taten sie auch, sodass die Einlagen seit dem Neukunden-Stopp dennoch von 230 auf 290 Millionen Euro stiegen. Daher, so teilte die Noa Bank ihren Kunden gestern Abend per E-Mail und im Unternehmens-Blog mit, werden ab sofort auch von Bestandskunden keine neuen Einzahlungen mehr angenommen. Lobenswert an diesem Schritt finde ich, dass die Noa Bank diesen Weg geht, und nicht versucht, einen Teil der Bestandskunden mit einer Zinssenkung zu „vergraulen“. Dennoch kommt die Noa Bank somit für Tagesgeld-Kunden nicht mehr in Frage, da man ja schlicht kein neues Geld mehr anlegen kann. Noa Bank nimmt auch von Bestandskunden kein Geld mehr an weiterlesen

ING DiBa senkt Tagesgeldzinsen zum 01.07.2010

ING-DiBa Konten & KartenDie Sonne scheint – und die Zinsen schmelzen. 🙁 Dieses Mal macht die ING DiBa mit einer Zinssenkung von sich reden: Zum 01.07.2010 soll der Zinssatz für das Extra Konto für Bestandskunden von bislang ohnehin schon schwachen 1,5 Prozent auf dann sogar nur noch läppische 1,3 Prozent sinken. Damit fällt die ING DiBa im Tagesgeld-Vergleich noch weiter ab. Lediglich der Zinssatz für Neukunden scheint auf den ersten Blick noch interessant, denn dieser beträgt weiterhin 2,0 Prozent. Jedoch gilt dieser nur noch bis zum 31.08.2010 – danach gilt dann auch für Neukunden der ganz normale Bestandskunden-Zinssatz von zukünftig 1,3%. Neukunden können zum jetzigen Zeitpunkt also nur für rund zwei Monate vom Aktionszinssatz profitieren. Das lohnt sich nicht. Besser aufgehoben ist man da derzeit vor allem bei der Bank of Scotland, die in Sachen Tagesgeld in meinen Augen so etwas wie der „Musterschüler“ der letzten Zeit ist. Denn dort erhalten alle Kunden (also auch Bestandskunden) einen Zinssatz von 2,0 Prozent (bis vor kurzem betrug er sogar noch 2,1%) . Darüber hinaus gibt es für Neukunden noch eine Prämie in Höhe von beachtlichen 30 Euro, die das Angebot noch attraktiver machen. Das gibt weiterhin eine ganz klare Empfehlung meinerseits. Allerdings ist Eile geboten, denn die Prämie gibt es nur noch bei einer Kontoeröffnung bis zum Monatsende, also bis zum 30.06.2010. Zum Angebot der Bank of Scotland gelangt ihr hier.

Geheimtipp? Fidor-Bank AG bietet 2,2% Zinsen aufs Tagesgeld

Mir ist vor kurzem ein interessanter neuer Tagesgeld-Anbieter über den Weg gelaufen: Die Fidor Bank. Getestet habe ich sie selbst noch nicht und so richtig habe ich das ganze Konzept auch noch nicht durchschaut, aber ich möchte trotzdem kurz darüber schreiben, damit ihr euch eventuell ein eigenes Bild machen könnt. Das ist auch nötig, denn die Fidor Bank ist sicher alles andere als eine gewöhnliche Bank. Sie exstiert erst seit 2009 und ist Finanzcommunity und Bank gleichermaßen, was mich etwas verwirrt. Denn wenn ich es richtig verstehe, kann man nicht einfach nur ein Tagesgeldkonto eröffnen, sondern muss vorab (kostenlos) Mitglied in eben dieser Finanzcommunity werden. Dort kann man durch verschiedene Aktionen (Finanzfragen stellen, Spartipps veröffentlichen, Kreditanfragen etc) wohl auch einen Bonus sammeln, denn man sich dann ab 30€ auszahlen lassen kann. Allerdings ist diese Grenze nur sehr schwer zu erreichen und darum soll es hier auch nicht gehen. Interessanter sind vielmehr die Zinssätze, die die Fidor Bank bietet: Aufs Tagesgeld sind das derzeit 2,2%, womit die Fidor Bank ganz klar an der Spitze der Tagesgeld-Vergleiche liegen würde. Und auch die Festgeldzinssätze mit recht kurzen Laufzeiten sehen sehr vielversprechend aus. Der Zinssatz gilt dabei für alle, also nicht nur für Neukunden. Es gibt allerdings die Einschränkung, dass mindestens 2.500€ angelegt werden müssen. Auch die Stiftung Warentest bzw. Finanztest haben kürzlich über die Fidor Bank geschrieben. Dabei wurde die Fidor Bank auf Grund der hohen Zinsen durchaus gelobt, jedoch auf Grund der „besonderen Vertriebsstrategie“ dennoch nicht in den Vergleich aufgenommen. Ähnlich will ich es auch hier handhaben: Ich werde die Fidor Bank allenfalls in meine „Tagesgeld-Empfehlungen mit Haken“ aufnehmen, aber vorerst wohl auch dort nicht. Vor allem nicht, so lange ich mir selbst noch kein umfassendes Bild gemacht habe. Ich habe mich zwar schon in der Community angemeldet, dort aber noch nichts gemacht (das Erreichen der 30€-Grenze erscheint mir utopisch bzw. den Aufwand nicht Wert) und irgendwie schrecke ich auch davor zurück, dort ein Tagesgeldkonto zu eröffnen und auch zu nutzen, da ich den ganzen Sinn und Zweck hinter dem System noch nicht so ganz durchschaue. Hat das von euch schon jemand getan und kann irgendetwas Erhellendes beitragen?
Wie gesagt: Ich kann in diesem Fall keine persönliche Empfehlung aussprechen, sondern wollte euch nur mal Kenntnis von diesem Angebot verschaffen, da es nach meiner Einschätzung mit Sicherheit noch nicht allzuviele kennen dürften. Ich selbst bleibe vorerst lieber bei den renommierten Anbietern, wo ich einfach nur ein klassisches Tagesgeldkonto eröffne und sonst nichts weiter.
Ich empfehle daher lieber weiterhin die renommierte Bank of Scotland, wo ich derzeit auch selbst mein komplettes Tagesgeld angelegt habe. Sie bietet ebenfalls 2,2% Zinsen und für Neukunden darüber hinaus noch eine konkurrenzlose Prämie in Höhe von 30 Euro, sodass die effektiven Zinsen nochmal höher liegen und man somit auch rein finanziell sogar noch besser fährt als bei der Fidor-Bank. Zum Tagesgeld mit 30€-Prämie von der Bank of Scotland geht’s hier.

UPDATE vom 06.07.10: Inzwischen hat die Fidor-Bank ihre Zinsen auf 1,8% gesenkt und ist damit im aktuellen Vergleich uninteressant.

Top-Tagesgeld im Juni 2010

Wie bereits angekündigt, hat die Bank of Scotland vor wenigen Tagen die Zinsen fürs Tagesgeld von 2,1 auf glatte 2% gesenkt, was eine vergleichsweise moderate Senkung ist. Doch was bedeutet das konkret für die Tagesgeld-Vergleiche und -Empfehlungen? Meines Erachtens nicht viel, daher führt die Bank of Scotland meine persönlichen Empfehlungen weiterhin an. Und das, obwohl die comdirect mit 2,1% aktuell einen leicht besseren Zinssatz bietet. Allerdings sprechen im direkten Vergleich in meinen Augen drei Faktoren für die Bank of Scotland: 1. Für Neukunden gibt es noch bis zum Monatsende eine 30€-Prämie fürs Tagesgeld. 2. Gehörte die Bank of Scotland zuletzt immer zu den Top-Banken mit den besten Zinsen, bei der comdirect war es hingegend eher schwankend. 3. Gilt der gute Zinssatz bei der comdirect nur bis 5.000€ – jährlich holt man bei 5.000€ Anlagesumme im Vergleich zur Bank of Scotland also maximal zirka 5€ mehr Zinsen raus (evtl. noch minimal mehr, denn die comdirect schreibt die Zinsen quartalsweise gut, was zu einem leichten Zinseszins-Effekt führt, der aber bei der Summe so gut wie gar nicht ins Gewicht fällt). Wer jedoch bereits Kunde bei der Bank of Scotland ist (und den 30€-Bonus somit nicht mehr bekommen kann) und nicht mehr als 5.000€ anzulegen hat, dem könnte ich aber durchaus raten, ein Tagesgeldkonto bei der comdirect zu eröffnen. Allen anderen jedoch nicht. Die sind bei der Bank of Scotland besser aufgehoben. Top-Tagesgeld im Juni 2010 weiterlesen