Das Konto der Netbank empfehle ich schon seit der letzten Zinssenkung nicht mehr. Jetzt hat die Netbank eine erneute Zinssenkung angekündigt. Dabei ist die letzte noch gar nicht so lange her: sie war erst vor gut einem Monat. Seitdem kam man im Idealfall auf eine Verzinsung von 2,1%, was derzeit auch ein normaler Wert in der Spitzengruppe ist. Im Gegensatz zu anderen Banken, hat das Angebot der Netbank jedoch einen erheblichen Haken: Die Basis-Verzinsung beträgt nur 0,1% – man bekam jedoch einen Bonuszins in Höhe von 2,0%, wenn man gleichzeitig auch ein Girokonto abschloss, das man dann auch für seinen Gehaltseingang nutzt.
Da andere Banken auch ohne Haken vergleichbare Zinssätze bieten, empfehle ich die Netbank aktuell für niemanden mehr. Ab dem kommenden Montag, dem 10.05.2010, kann ich dies noch viel weniger tun: Denn ab dann senkt die Netbank den Zusatzzins von 2,0% auf nur noch 1,5%, sodass man zusammen mit dem Basis-Zins von 0,1% nur noch auf lächerliche 1,6% Zinsen kommt. Im Tagesgeld Zinsvergleich spielt die Netbank somit keine Rolle mehr; erst recht nicht mit diesen Einschränkungen. Übrigens bietet die Netbank auch ein reines Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz, der unabhängig von einem Girokonto und Gehaltseingang Bestand hat. Hier betrug die Verzinsung bislang ohnehin schon nur 1,4% und ab dem 10.05.2010 noch geringere 1,25%. Das ist noch viel weniger der Rede wert als die 1,6%.
Stattdessen empfehle ich weiterhin vorzugsweise die Bank of Scotland, die neben bedingungslosen 2,1% für Neukunden außerdem noch eine 20€-Prämie bietet. Oder aber auch die ING DiBa. Hier gibt es für Neukunden 2,0% und eine 25€-Prämie.
Wüstenrot wieder einmal mit Zinssenkung
Wieder einmal steht beim Tagesgeld-Konto von Wüstenrot eine Zins-Senkung der kurios anmutenden „Schnappszahlen-Zinsen“ an. Eigentlich ist dies kaum eine Meldung wert, denn mit bislang 1,55% Zinsen war dieses Tagesgeld-Konto nun schon seit längerem ohnehin keine Empfehlung mehr wert. Und mit ab Dienstag, dem 04.05.2010, nur noch 1,33% Zinsen ist es das noch viel weniger. Aber der Vollständigkeit halber vermelde ich es hiermit trotzdem. Falls ihr also noch Restgeld bei Wüstenrot haben solltet, holt es dort komplett weg und kündigt am besten auch gleich noch das Konto. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal wieder attraktive Zinsen und eine Eröffnungsgutschrift, die ihr als (dann wieder) Neukunden abgreifen könnt.
Es ist noch gar nicht so lange her, da gehörte Wüstenrot zu den Spitzenreitern im Zinsvergleich. Vor nicht einmal einem Jahr gab es bei Wüstenrot aufs Tagesgeld gute 2,22% Zinsen und zusätzlich als Prämie eine 25€-Gutschrift on Top – kein Vergleich zu jetzt. 🙁 Aber andere Banken bieten auch jetzt gute Zinsen auf ähnlichem Niveau und teilweise auch eine Eröffnungs-Gutschrift als Prämie. Eine aktuelle Übersicht über die Anbieter mit Prämien und gleichzeitig guten Zinsen findet ihr hier.
Noa Bank stoppt Konto-Eröffnungen für Tagesgeld
Die noa bank eröffnet ab sofort keine neuen Tagesgeldkonten mehr! Dieser Schritt war nach Angaben der noa bank nötig geworden, da die Kunden-Einlagen die vergebenen Kredite bei weitem übersteigen, was ja auch bereits umfassend kritisiert wurde. Zu viele Tagesgeld-Anleger hatten sich vom guten Zinssatz in Höhe von 2,2 Prozent und vielleicht auch vom ethischen Rahmen der Bank anlocken lassen. Zu viele. Und die noa bank schaffte es zwischenzeitlich nicht, auch nur ansatzweise Kredite in entsprechener Höhe zu vergeben, woran vielleicht auch das selbst auferlegte ethische Korsett seinen Anteil hat. Bislang hatte ich die noa bank noch für Tagesgeld-Spezialisten empfohlen, doch da nun keine neuen Konten mehr eröffnet werden können, fliegt sie aus dieser Liste wieder heraus. Aber das ist auch nur halb so wild. Denn mit der Bank of Scotland bietet eine weitere Bank nun schon seit längerer Zeit ähnlich gute Zinsen, nämlich 2,0%. Darüber hinaus erhalten Neukunden auch noch eine Gutschrift in Höhe von 20 Euro. (Alle Tagesgeld-Anbieter mit Prämien findet ihr hier übrigens hier und eine Übersicht der derzeit besten Zinsen hier.)
Targo Bank erneut mit „Zinsanpassung“ beim Tagesgeld
Endlich gibt es wieder einmal etwas neues vom Tagesgeld-Markt. Doch in diesem Fall muss man sagen: Leider. Denn soeben hatte ich eine Info der Targo Bank im Postfach, in der für den 01. Mai eine “Anpassung” des Tagesgeld-Zinssatzes die Rede ist. Kenner wissen, dass “Anpassung” in diesem Zusammenhang nichts anderes ist, als eine beschönigende Beschreibung für eine Zinssenkung. Und so ist es auch: Während der Zinssatz für Guthaben bis 50.000 Euro bei niedrigen 1,0 Prozent bleibt, sinkt der Zinssatz für Guthaben über 50.000 Euro auf fast schon im negativen Sinne rekordverdächtige 0,5%. Aber wer so viel Geld auf dem Tagesgeld-Konto der Targo Bank hat, dem ist eigentlich ohnehin nicht mehr zu helfen, denn auch die Zinsen von 1,0% waren/sind viel zu niedrig. Wie es besser geht, zeigt zum Beispiel die Bank of Scotland mit 2,1% Zinsen aufs Tagesgeld, wo Neukunden darüberhinaus als Prämie noch eine 20€-Gutschrift erhalten. Aber ich glaube kaum, dass von euch gut informierten Lesern dieses Blogs irgendjemand Tagesgeld bei der Targo Bank liegen hat… 😉
Top-Tagesgeld im April 2010
Alles Neue – so sagt zumindest der Volksmund – macht der Mai. Doch was den Tagesgeldmarkt betrifft, war auch bereits im April einiges los, was ich hier nochmal kurz zusammenfassen möchte (um Details zu den Änderungen zu erfahren, klickt einfach auf die Links in diesem Text, dann kommt ihr zu der jeweiligen vollständigen Meldung dieses Blogs). Allem voran steht dabei wohl die traurige Nachricht, dass die DKB ihren Zinssatz auf 1,65% gesenkt hat. Dies führt dazu, dass ich sie in meinen Empfehlungen somit vorerst nicht mehr berücksichtige, denn andere Banken sind da weitaus besser. Zum Beispiel die Bank of Scotland, die nicht nur 2,1% Zinsen bietet, sondern kürzlich auch ihre Neukunden-Aktion wieder neu aufgelegt hat, im Rahmen derer ab sofort jeder Neukunde als Prämie wieder eine Startgutschrift in Höhe von 20 Euro bekommt. Mit der ING DiBa hat sich außerdem noch eine weitere Tagesgeld-Bank mit einer Neukunden-Prämie ins Gespräch gebracht. Sie bietet für Neukunden neben einem guten Zinssatz von glatten 2% außerdem als Prämie eine Startgutschrift in Höhe von 25 Euro. Voraussetzung dafür ist eine Ersteinzahlung in Höhe von mindestens 5.000€.
Angeregt durch diese beiden Prämienangebote hat sich auch auf diesem Blog hier auch ein klein wenig getan: Ich habe infolgedessen eine Seite angelegt, auf der ihr eine Übersicht aller Tagesgeld-Angebote findet, bei denen es eine (wie auch immer geartete) Prämie gibt. Derzeit befinden sich in dieser Liste allerdings nur die besagten Angebote der Bank of Scotland und der ING DiBa. Falls ihr noch weitere kennt, immer her damit. 😉 Top-Tagesgeld im April 2010 weiterlesen
Spontan-Test des Bank of Scotland-Kundenservice
Durch die Zinssenkung der DKB von 2,05% auf 1,65% war ich auf der Suche nach einer neuen Heimat für mein Tagesgeld. Ich habe dazu die Bank of Scotland auserkoren, bei der ich bereits vor einigen Monaten ein Tagesgeldkonto eröffnete. In erster Linie aber nur, um die 20€-Neukunden-Prämie (UPDATE: Inzwischen sogar 30 Euro) zu erhalten, die es für Neukunden auch derzeit wieder gibt. Aber durch die Zinssenkung der DKB wurde für mich die Bank of Scotland mit ihren 2,1% Zinsen (UPDATE: Mittlerweile gibt es sogar 2,4%) jetzt auf einen Schlag umso attraktiver.
Hohe Sicherheitsanforderungen
Doch „dummerweise“ muss man bei der Bank of Scotland beim Einloggen eine von drei zuvor selbst ausgewählten Sicherheitsfragen beantworten (z.B. „Wie ist der Name Deiner ersten richtigen Freundin?“ oder ähnliches). Tja, und da wurde mir eine Frage gestellt, bei der ich mir in der Schreibweise der Antwort nicht mehr sicher war und nach einigen Fehlversuchen war mein Zugang dann gesperrt. Das war dann eine gute Gelegenheit für mich, den Kundenservice der Bank of Scotland mal kurz zu testen. 😉
Großer Pluspunkt: Echte Festnetznummer
Gleich bei der Suche nach der Telefonnummer bin ich positiv überrascht: Es ist eine „echte“ Festnetznummer und keine 0180er-Nr., die insbesondere von Handys doch recht kostspielig sein können. Montags bis Freitags ist die Hotline bis 18 Uhr besetzt. Das ist okay und ausreichend, könnte aber gerne auch bis 20 Uhr sein. Aber egal, nun zum eigentlichen „Kern“ dieses Beitrages: Nach einer kurzen Werbe-Ansage der Bank bekam ich direkt eine Service-Mitarbeiterin an die Strippe, es gab praktisch also keine Warteschleife. Spontan-Test des Bank of Scotland-Kundenservice weiterlesen
ING DiBa mit 25 Euro Prämie für Tagesgeld
Die ING DiBa gab soeben bekannt, dass sich der garantierte Zinssatz von 2,00 Prozent für Neukunden bis zum 31.08.2010 verlängert. Das ist ab jetzt noch viereinhalb Monate hin, also ein durchaus beachtlicher Zeitrahmen. Darüber hinaus erhalten Neukunden bis zum 31.05.2010 eine Gutschrift in Höhe von 25 Euro. Diese Prämie erhaltet ihr allerdings nur, wenn ihr als Neukunden innerhalb von 4 Wochen eine Starteinlage in Höhe von mindestens 5.000€ anlegt. Diesen kleinen Haken hat das Angebot. Wenn ihr Interesse an diesem Angebot habt, gelangt ihr hier zur Aktionsseite der ING DiBa. Für Bestandskunden ist das Angebot allerdings nicht interessant; für sie gilt der normale Zinssatz von nur 1,5% Zinsen aufs Tagesgeld und es gibt logischerweise auch keine Prämie.
Das Angebot der ING DiBa ist dem der Bank of Scotland sehr ähnlich. Mit ihrem Spitzenangebot müssen sich meines Erachtens alle anderen messen, da es derzeit das beste auf dem Tagesgeldmarkt ist, das ohne Haken auskommt. Bei der Bank of Scotland gibt es derzeit eine 20€-Prämie (UPDATE: Inzwischen sogar 30€). Etwas weniger also, dafür aber ohne einen Mindestanlagebetrag, sodass es die Prämie theoretisch also auch bei einer Einzahlung in Höhe von einem Euro geben müsste. Außerdem bietet die Bank of Scotland mit 2,1 Prozent (UPDATE: Inzwischen sogar 2,2%) einen Tick mehr Zinsen; dafür ist der Zinssatz hier aber nicht für einen bestimmten Zeitraum garantiert. Aber er gilt für alle, also auch für Bestandskunden.
Wer es auf die Spitze treiben will, eröffnet – sofern er noch kein Kunde ist – einfach bei beiden Banken ein Konto, um sich beide Prämien in Höhe von insgesamt immerhin 45 Euro zu holen. Obendrauf gibt es noch die guten Zinsen von 2,0 bzw. 2,1%. Falls also Interesse besteht: Zur ING DiBa gehts hier und zur Bank of Scotland hier.