Alles Neue – so sagt zumindest der Volksmund – macht der Mai. Doch was den Tagesgeldmarkt betrifft, war auch bereits im April einiges los, was ich hier nochmal kurz zusammenfassen möchte (um Details zu den Änderungen zu erfahren, klickt einfach auf die Links in diesem Text, dann kommt ihr zu der jeweiligen vollständigen Meldung dieses Blogs). Allem voran steht dabei wohl die traurige Nachricht, dass die DKB ihren Zinssatz auf 1,65% gesenkt hat. Dies führt dazu, dass ich sie in meinen Empfehlungen somit vorerst nicht mehr berücksichtige, denn andere Banken sind da weitaus besser. Zum Beispiel die Bank of Scotland, die nicht nur 2,1% Zinsen bietet, sondern kürzlich auch ihre Neukunden-Aktion wieder neu aufgelegt hat, im Rahmen derer ab sofort jeder Neukunde als Prämie wieder eine Startgutschrift in Höhe von 20 Euro bekommt. Mit der ING DiBa hat sich außerdem noch eine weitere Tagesgeld-Bank mit einer Neukunden-Prämie ins Gespräch gebracht. Sie bietet für Neukunden neben einem guten Zinssatz von glatten 2% außerdem als Prämie eine Startgutschrift in Höhe von 25 Euro. Voraussetzung dafür ist eine Ersteinzahlung in Höhe von mindestens 5.000€.
Angeregt durch diese beiden Prämienangebote hat sich auch auf diesem Blog hier auch ein klein wenig getan: Ich habe infolgedessen eine Seite angelegt, auf der ihr eine Übersicht aller Tagesgeld-Angebote findet, bei denen es eine (wie auch immer geartete) Prämie gibt. Derzeit befinden sich in dieser Liste allerdings nur die besagten Angebote der Bank of Scotland und der ING DiBa. Falls ihr noch weitere kennt, immer her damit. 😉 Top-Tagesgeld im April 2010 weiterlesen
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Spontan-Test des Bank of Scotland-Kundenservice
Durch die Zinssenkung der DKB von 2,05% auf 1,65% war ich auf der Suche nach einer neuen Heimat für mein Tagesgeld. Ich habe dazu die Bank of Scotland auserkoren, bei der ich bereits vor einigen Monaten ein Tagesgeldkonto eröffnete. In erster Linie aber nur, um die 20€-Neukunden-Prämie (UPDATE: Inzwischen sogar 30 Euro) zu erhalten, die es für Neukunden auch derzeit wieder gibt. Aber durch die Zinssenkung der DKB wurde für mich die Bank of Scotland mit ihren 2,1% Zinsen (UPDATE: Mittlerweile gibt es sogar 2,4%) jetzt auf einen Schlag umso attraktiver.
Hohe Sicherheitsanforderungen
Doch „dummerweise“ muss man bei der Bank of Scotland beim Einloggen eine von drei zuvor selbst ausgewählten Sicherheitsfragen beantworten (z.B. „Wie ist der Name Deiner ersten richtigen Freundin?“ oder ähnliches). Tja, und da wurde mir eine Frage gestellt, bei der ich mir in der Schreibweise der Antwort nicht mehr sicher war und nach einigen Fehlversuchen war mein Zugang dann gesperrt. Das war dann eine gute Gelegenheit für mich, den Kundenservice der Bank of Scotland mal kurz zu testen. 😉
Großer Pluspunkt: Echte Festnetznummer
Gleich bei der Suche nach der Telefonnummer bin ich positiv überrascht: Es ist eine „echte“ Festnetznummer und keine 0180er-Nr., die insbesondere von Handys doch recht kostspielig sein können. Montags bis Freitags ist die Hotline bis 18 Uhr besetzt. Das ist okay und ausreichend, könnte aber gerne auch bis 20 Uhr sein. Aber egal, nun zum eigentlichen „Kern“ dieses Beitrages: Nach einer kurzen Werbe-Ansage der Bank bekam ich direkt eine Service-Mitarbeiterin an die Strippe, es gab praktisch also keine Warteschleife. Spontan-Test des Bank of Scotland-Kundenservice weiterlesen
ING DiBa mit 25 Euro Prämie für Tagesgeld
Die ING DiBa gab soeben bekannt, dass sich der garantierte Zinssatz von 2,00 Prozent für Neukunden bis zum 31.08.2010 verlängert. Das ist ab jetzt noch viereinhalb Monate hin, also ein durchaus beachtlicher Zeitrahmen. Darüber hinaus erhalten Neukunden bis zum 31.05.2010 eine Gutschrift in Höhe von 25 Euro. Diese Prämie erhaltet ihr allerdings nur, wenn ihr als Neukunden innerhalb von 4 Wochen eine Starteinlage in Höhe von mindestens 5.000€ anlegt. Diesen kleinen Haken hat das Angebot. Wenn ihr Interesse an diesem Angebot habt, gelangt ihr hier zur Aktionsseite der ING DiBa. Für Bestandskunden ist das Angebot allerdings nicht interessant; für sie gilt der normale Zinssatz von nur 1,5% Zinsen aufs Tagesgeld und es gibt logischerweise auch keine Prämie.
Das Angebot der ING DiBa ist dem der Bank of Scotland sehr ähnlich. Mit ihrem Spitzenangebot müssen sich meines Erachtens alle anderen messen, da es derzeit das beste auf dem Tagesgeldmarkt ist, das ohne Haken auskommt. Bei der Bank of Scotland gibt es derzeit eine 20€-Prämie (UPDATE: Inzwischen sogar 30€). Etwas weniger also, dafür aber ohne einen Mindestanlagebetrag, sodass es die Prämie theoretisch also auch bei einer Einzahlung in Höhe von einem Euro geben müsste. Außerdem bietet die Bank of Scotland mit 2,1 Prozent (UPDATE: Inzwischen sogar 2,2%) einen Tick mehr Zinsen; dafür ist der Zinssatz hier aber nicht für einen bestimmten Zeitraum garantiert. Aber er gilt für alle, also auch für Bestandskunden.
Wer es auf die Spitze treiben will, eröffnet – sofern er noch kein Kunde ist – einfach bei beiden Banken ein Konto, um sich beide Prämien in Höhe von insgesamt immerhin 45 Euro zu holen. Obendrauf gibt es noch die guten Zinsen von 2,0 bzw. 2,1%. Falls also Interesse besteht: Zur ING DiBa gehts hier und zur Bank of Scotland hier.
Tipps zum Kontenwechsel von der DKB
Nur noch einmal zur Erinnerung, damit ihr nicht wertvolle Zinsen verschenkt: Mit dem heutigen Tage senkt die DKB-Bank ihre Zinsen von bislang guten 2,05% auf nur noch 1,65%. Falls ihr bei der DKB also noch Geld liegen habt, solltet ihr es dort kurzfristig wegholen und besser verzinst anlegen. Ich persönlich will mein Geld bei der Bank of Scotland anlegen, die derzeit 2,1% Zinsen und für Neukunden darüber hinaus noch eine 20€-Prämie bietet. Allerdings werde ich das Geld von der DKB noch nicht heute zurückholen, sondern erst am Montag. Warum? Weil mir sonst wertvolle Zinstage verloren gehen. Denn mindestens einen Tag (also bis zum morgigen Freitag) muss man schon einrechnen, bis das Geld auf dem Referenzkonto landet. Und von dort muss es dann ja noch zum neuen Tagesgeldkonto überwiesen werden. Da das Wochenende dazwischen liegt, kommt das Geld dann also allerfrühestens am Montag auf dem neuen Tagesgeldkonto an. Daher werde ich mein verbliebenes Geld bei der DKB noch bis Montag liegen lassen, damit es auch übers Wochenende verzinst wird – die 1,65% sind schließlich immernoch besser als 0 Prozent. 😉 Zudem sammelt man so auch noch ein paar Tage lang Punkte für den DKB-Club. Kleinvieh macht schließlich bekanntermaßen auch Mist. Und falls ihr erst noch ein neues Tagesgeldkonto anlegen müsst (z.B. bei der Bank of Scotland), solltet ihr das Geld ohnehin noch so lange bei der DKB lassen, bis das neue Konto bereit steht. Nebenbei lohnt sich vielleicht auch mal ein Blick auf euren Kontostand im DKB-Club. Möglicherweise ist ja schon irgendeine Prämie interessant. Und bevor die Punkte in Vergessenheit geraten (was leicht passieren kann, wenn man das DKB-Konto nicht mehr nutzt), kann man die Punkte ja ruhig in eine Prämie umsetzen. Für mich persönlich ist leider noch nichts dabei…
Norisbank senkt Tagesgeld-Zinsen abermals
Nachdem die Norisbank ihre Zinsen aufs Tagesgeld erst vor einem guten Monat von einem ohnehin schon schwachen Niveau noch weiter absenkte, legt sie nun nochmals nach: Der Zinssatz beträgt ab sofort nur noch unglaublich schlappe 1,25 Prozent. Das ist auch für die aktuellen „schwachzinsigen“ Zeiten unterdurchschnittlich und der Name des Kontos („Top3-Zinskonto“) wirkt dabei wie eine Farce. Offenbar will die Norisbank nun auch noch die letzten Tagesgeld-Kunden loswerden, die sich auch nur ein bisschen über Änderungen auf dem Tagesgeldmarkt auf dem Laufenden halten. Denn diese wissen, dass andere Banken sehr viel höhere Zinsen bieten. So zum Beispiel die Bank of Scotland mit 2,1% Zinsen und 20 Euro Neukundenprämie als Bonus oder aber auch die 1822direkt mit 2,0% Zinsen. Falls hier noch ein Kunde der Norisbank mitlesen sollte (auch wenn ich es nicht glaube): Wechseln ist angesagt!! 😉
Ist das Tagesgeld der noa bank sicher und empfehlenswert?
Schon seit längerem hadere ich damit, ob ich hier eine Empfehlung für die noa bank aussprechen soll, die mit 2,2% Zinsen und monatlicher Zinsgutschrift aufs Tagesgeld den reinen Fakten nach eigentlich auf die Spitzenposition meines Tagesgeldvergleichs gehört. Bislang empfehle ich sie allerdings nur in meinem Vergleich für Spezialisten, die bereit sind, Haken in Kauf zu nehmen und das wird bis auf weiteres auch so bleiben.
Doch warum? Zum einen ganz profan deswegen, weil die noa bank erst seit Ende 2009 existiert, sodass sich keinerlei verlässliche Aussagen über sie treffen lassen. Es fehlen schlicht die Erfahrungen. Insbesondere nicht zur Zinsstabilität und zur Seriösität. Auch wenn sie sich lobenswerterweise eine für Banken ungewohnte Transparenz auf die Fahnen geschrieben hat, die sie vor allem in ihrem Blog auch zu leben versucht.
Das Konzept noa bank klingt meines Erachtens überaus interessant: Bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos kann man ein Themenausfeld auswählen, im Rahmen dessen die noa bank das angelegte Geld dann an Kreditnehmer aus ebendiesem ausgewählten Bereich bereitstellt. Einer dieser Themenbereiche ist „Planet“, also Umwelt.
Allesamt haben die Bereiche einen „moralischen“ Anstrich. Auf Spekulationsgeschäfte verspricht die noabank komplett zu verzichten. Angesichts dieses engen Korsetts, das sich die noa bank selbst verpasst hat, erscheint es besonders schwierig, die versprochenen Zinsen auch tatsächlich erwirtschaften zu können. Bislang konnte die noa bank auch erst einen Bruchteil des von Tagesgeldkunden angelegten Geldes auch tatsächlich in die vereinbarten Themenbereiche investieren. Für das Themenfeld „Planet“ nimmt die noa bank aus diesem Grund inzwischen aktuell auch keine neuen Kontoeröffnungen mehr an, da die Differenz zwischen aquiriertem und an Kreditnehmer vergebenem Geld in diesem Bereich offenbar besonders groß ist. Ist das Tagesgeld der noa bank sicher und empfehlenswert? weiterlesen
DKB senkt Zinssatz auf 1,65%
Damit habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet: Die DKB senkt den Zinssatz für ihr Konto DKB-Cash mit Wirkung zum 15.04.2010 von 2,05% auf vergleichsweise unattraktive 1,65%. Damit verliert sie in meinen Empfehlungen ihren Platz in der Spitzengruppe. Daran kann auch die monatliche Zinsgutschrift und die weiterhin kostenlose Teilnahme am Bonusprogramm DKB-Club nichts ändern. Sehr schade und meines Erachtens auch ein schlechtes Signal für den Tagesgeldmarkt im Allgemeinen, denn die DKB hat ihren Zinssatz in der Vergangenheit nur sehr selten geändert und gehörte fast durchgehend zur Spitzengruppe.
Tja, wohin nun mit dem Tagesgeld? Ein paar Tage Bedenkzeit hat man ja noch, wenn man derzeit Geld bei der DKB hat, denn die 2,05% gelten ja noch bis zum 15.04.2010. Doch spätestens dann sollte man sein Geld dort wegholen, was ich selbst auch tun werde. Die interessanteste Alternative ist derzeit wohl die Bank of Scotland, die 2,0% auf’s Tagesgeld bietet und wo Neukunden zudem noch eine 20€-Gutschrift erhalten. Zur Kontoeröffnung bei der Bank of Scotland gelangt ihr hier.