Comdirect senkt Tagesgeldzinsen auf 2,0%

comdirectNachdem die Comdirect erst kürzlich die gestaffelten Tagesgeldzinsen für Einlagen über 5.000 Euro senkte, geht es nun auch dem Spitzenzinssatz für Einlagen bis 5.000 Euro an den Kragen: Hierfür gibt es ab heute mit sofortiger Wirkung statt bislang 2,1% nun nur noch 2,0% Zinsen. Die Zinssenkung selbst fällt zwar nicht so dramatisch aus, aber wenn man bedenkt, dass z.B. die Bank of Scotland 2,2% (und für Neukunden zusätzlich noch 30 Euro Prämie) bietet, so verblasst das Angebot der Comdirect doch ziemlich. Zumal es wie gesagt nur für Einlagen bis 5.000 Euro gilt. Für höhere Beträge gibt es deutlich weniger Zinsen.

Damit fällt die Comdirect in meinem persönlichen Vergleich leider vom dritten Platz ab. Diesen nimmt nun wieder die ING DiBa ein, die seit heute für Neukunden wieder ebenfalls 2,0% bietet. Allerdings gibt es hier keine Einlagenbegrenzung und der Zinssatz ist darüber hinaus für 6 Monate garantiert, was sich positiv von dem Angebot der Comdirect unterscheidet. Außerdem gibt es für eine erstmalige Einzahlung von mindestens 5.000 Euro auch noch eine 25€-Prämie.

Wer jedoch bereits Kunde bei der ING DiBa ist, dürfte stattdessen bei der bereits eingangs erwähnten Bank of Scotland glücklich werden, denn diese bietet für Neu- und Bestandskunden den gleichen attraktiven Zinssatz: 2,2%. Neukunden erhalten außerdem noch zusätzlich eine Prämie von 30€. Dafür bekommt sie in meinen persönlichen Vergleichen auch zurecht den ersten Platz.

Aktions-Festgeld der Targo Bank wird fällig: Was nun?

TARGOBANK_logo_180x150Im Rahmen der Umbenennung von Citibank zu Targo Bank machte selbige Anfang des Jahres für kurze Zeit mit einem geradezu sensationellen Aktionsangebot auf sich aufmerksam: Für ein 6-monatiges Festgeld gab es dabei auf bis zu 25.000€ sehr gute 3% Zinsen – und das bei monatlicher Zinszahlung. Auf Grund der kurzen Laufzeit war dieses Festgeld auch für sehr viele Tagesgeldkunden interessant (so auch für mich).

Der Start des Angebotes ist jetzt ziemlich genau ein halbes Jahr her, sodass nun bei den ersten von euch, die das Angebot wahrnahmen, das angelegte Geld in Kürze fällig wird. Somit stellt sich zwangsläufig die Frage: „Wohin mit dem Geld?“ Bei der Targo Bank würde ich es jedenfalls auf gar keinen Fall belassen, da die Tagesgeld-Zinsen dort mit nur 1% völlig uninteressant sind. Auch die Festgelder mit kurzer Laufzeit bieten nicht viel bessere, teilweise sogar noch schlechtere Zinsen.

Stattdessen sind für ehemalige Targobank-Kunden, die das Aktionsfestgeld in Anspruch genommen haben und normalerweise Tagesgeldkonten bevorzugen, meines Erachtens vor allem diese beiden Anbieter mit folgenden Eckdaten interessant:

1. Bank of Scotland: mit sehr guten 2,2% Zinsen für Neu- und Bestandskunden, ab dem ersten Euro und ohne Begrenzung nach oben, Einlagensicherheit bis zirka 60.000 Euro, für Neukunden außerdem 30€ Prämie – weitere Infos oder direkt zum Angebot.

2. DAB Bank: 2,1% mit sehr langer Zinsgarantie bis zum 30.06.2011 (allerdings nur für Neukunden), ab dem ersten Euro und bis maximal 10.000 Euro, nur in Verbindung mit kostenloser Depot-Eröffnung (die aber zu nichts verpflichtet) – weitere Infos oder direkt zum Angebot. Aktions-Festgeld der Targo Bank wird fällig: Was nun? weiterlesen

4% aufs Tagesgeld: Vorsicht beim Angebot der Advanzia Bank

Heute stelle ich euch mal wieder ein Tagesgeld-Angebot vor, hinter dem ich nicht wirklich stehe und für das ich daher auch keine Empfehlung aussprechen kann, so viel gleich vorab. Auch Erfahrungen habe ich weder mit dem konreketen Angebot, noch mit der Bank im Allgemeinen vorzuweisen. Dennoch möchte ich euch das Angebot nicht vorenthalten. Unter anderem auch, um die bestehenden Hürden aufzuzeigen.
Doch nun genug der Vorrede: Es geht um das Tagesgeld der Advanzia Bank. Diese wirbt derzeit mit einem für heutige Zeiten geradezu wahnwitzig erscheinenden Zinssatz von 4 Prozent aufs Tagesgeld. Doch jeder, der nicht völlig naiv ist, wird bei diesem Zinssatz natürlich sofort skeptisch. 4% aufs Tagesgeld: Vorsicht beim Angebot der Advanzia Bank weiterlesen

Neuigkeiten von der Noa Bank: Entschädigungsfall wurde festgestellt

noa bank tagesgeldHeute gab es endlich ersehnte Neuigkeiten zur Schließung der Noa Bank – und zwar den Umständen entsprechend erfreuliche Neuigkeiten; zumindest was die Entschädigung der Tagesgeldkunden über die deutsche Einlagensicherung betrifft: Wie bekannt wurde, hat die BaFin am gestrigen Dienstag das Insolvenzverfahren für die geschlossene Noa Bank beantragt. Damit sind gleichzeitig auch die Weichen für die Entschädigung im Rahmen des Sicherungsfonds der deutschen Banken gestellt, der Einlagen der Tagesgeld-Kunden von bis zu jeweils 50.000 Euro sicherte. Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) wird infolgedessen nach eigenen Angaben proaktiv „in Kürze“ Kontakt zu den Anlegern der Noa Bank aufnehmen, damit diese ihre Ansprüche geltend machen können. Falls ihr Noa-Kunde seid, müsst ihr zunächst also nichts machen, sondern könnt/müsst euch in Geduld üben. Wann genau die Kontaktaufnahme erfolgen wird, ist noch nicht klar, spätestens aber wohl Ende September. Neuigkeiten von der Noa Bank: Entschädigungsfall wurde festgestellt weiterlesen

Tagesgeld-Zinsen bei 1822direkt mit kurioser Achterbahnfahrt

1822direkt - Die clevere Direktbank.„Das gibt es doch nicht!“ war eben mein erster Gedanke, als ich entdeckte, dass die 1822direkt ihre Tagesgeld-Zinsen für Neukunden plötzlich wieder von 1,8% auf nur noch 1,6% senkt. Ich hielt es zunächst für einen Irrtum. Denn es ist noch nicht einmal eine Woche her, dass es genau andersherum war und die 1822direkt die Zinsen von 1,6 auf 1,8% erhöhte. Gleichzeitig wurde dabei eine Zinsgarantie bis zum 15.03.2011 eingeführt. Auch diese hat ab sofort keinen Bestand mehr (diejenigen, die das Konto eröffneten, als das noch so beworben wurde, erhalten die Zinsgarantie natürlich und somit auch weiterhin die Zinsen in Höhe von 1,8%). Empfohlen hatte ich das Angebot der 1822direkt zwar nicht (dazu war der Zinssatz im Vergleich einfach nicht gut genug), aber trotzdem finde ich es ärgerlich, da so etwas natürlich nur wenig vertrauenfördernd wirkt, wenn ein (Angebots-)Zinssatz und nur einen solch kurzen Zeitraum Bestand hat. Da drängt sich zwangsläufig die Frage auf nach dem „Warum“? Ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Idee und finde das Vorgehen reichlich kurios. Habt ihr eine Idee?

Weiterhin und umso mehr empfehle ich daher jedenfalls vorzugsweise das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland. Hier liegen die Zinsen derzeit mit 2,2% weiterhin auf Spitzenniveau und bei der Bank of Scotland war es in der Vergangenheit immer so, dass sie beständig an der Spitze der Tagesgeldvergleiche rangierte. Darüber hinaus gilt der sehr gute Zinssatz erfreulicherweise nicht nur für Neukunden, sondern für alle! Neukunden genießen dafür aber noch ein ganz anderes Privileg: Sie erhalten eine Prämie in Höhe von 30 Euro! Zum Angebot der Bank of Scotland gelangt ihr hier.

Bank of Scotland erhöht Zinsen und verlängert Prämien-Aktion

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenWie schon in meinen beiden letzten Beiträgen angeklungen ist, gibt es von der Bank of Scotland gleich zwei erfreuliche Änderungen zu vermelden:

1. Werden die Tagesgeld-Zinsen erneut erhöht; dieses Mal von 2,1 auf 2,2 Prozent, wodurch die Bank of Scotland ihre Spitzenposition im Tagesgeldvergleich noch weiter ausbaut.

2. Wurde die beliebte Aktion, im Rahmen derer Neukunden eine 30€-Prämie erhalten, bis zum Ende des Quartals verlängert. Die Bedingungen für die Prämie sind weiterhin äußerst human: Ihr müsst lediglich Neukunde sein und das Konto bis zum 30.09.2010 eröffnen. Eine Mindesteinzahlung ist nicht von Nöten, sodass ihr die Prämie also theoretisch auch für eine Einzahlung von nur einem Euro erhalten müsstet.

Aber dank des sehr, sehr guten Zinssatzes von 2,2 Prozent lohnt sich auch die Anlage von mehr Tagesgeld. Allerdings solltet ihr nicht mehr als 55.000 Euro anlegen, denn nur bis zu diesem Betrag sind eure Gelder über den britischen Einlagenfonds abgesichert. Mehr muss nicht beachtet werden: Es gibt für den Zinssatz keine Mindest- oder Maximal-Summe und er gilt auch für Bestandskunden.

Weitere Punkte, die für die Bank of Scotland sprechen, sind unter anderem die tagesgenaue Zinsvorschau im Online-Banking (wobei das mehr eine Spielerei ist, die ich aber ganz nett finde) und dass die Tagesgeldzinsen in der Vergangenheit durchgängig auf Top-Niveau waren, sodass man sich einen Bankenwechsel sparen konnte, da man immer gut „versorgt“ war.

-> Zur Online-Kontoeröffnung bei der Bank of Scotland gelangt ihr hier.

1822direkt erhöht Tagesgeldzinsen für Neukunden

1822direkt - Die clevere Direktbank.Auch die 1822direkt erhöht mit sofortiger Wirkung endlich wieder ihre Zinsen, nachdem sie vor knapp drei Monaten von 2,0 auf 1,6 Prozent gefallen waren. Der neue Wert liegt genau in der Mitte, nämlich bei 1,8 Prozent. Weiterhin gilt dieser Zinssatz leider nur bis 100.000 Euro und nur für Personen, die innerhalb der letzten 6 Monate kein Kunde bei der 1822direkt waren. Doch im Grunde ist es auch egal, für wen die Zinsen gelten und für wen nicht, denn es gibt deutlich bessere Angebote am Markt. So zum Beispiel das der Bank of Scotland mit 2,2 Prozent, die sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden gelten. Zudem erhalten Neukunden dort derzeit zusätzlich eine 30€-Gutschrift. Deutlich interessantere Konditionen also als bei der 1822direkt. Daran ändert auch eine Zinsgarantie bis zum 15.03.2011, die man bei der 1822direkt als Neukunde erhält, nichts. Ich denke nicht, dass die 1822direkt, damit großartig viele Neukunden gewinnen wird. Aber dennoch freue ich mich über die Zinserhöhung, denn prinzipiell ist eine Zinserhöhung immer ein gutes Signal für den Tagesgeldmarkt.
Wen ich nun dennoch nicht davon abhalten konnte, ein Konto bei der 1822direkt eröffnen zu wollen, der kann dies hier tun. 😉