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cardNmore verbessert Neukunden-Prämie

In der Vergangenheit habe ich hier ab und zu über das cardNmore-Angebot des Lebensmitteldiscounters Netto geschrieben, da es im Rahmen dessen unter anderem eine kostenlose Kreditkarte gibt, bei der das Guthaben mit hohen 2,2 Prozent verzinst wird, was ja für typische Tagesgeldkunden ein ziemlich attraktiver Wert ist. Dieser Zinssatz wird nun schon seit deutlich über einem Jahr gewährt, was eine sehr gute Zinsstabilität ist. Erfreulicherweise gilt er für Neu- und Bestandskunden gleichermaßen.

Kürzlich machte Netto (bzw. die Barclaycard, die dieses Angebot für Netto realisiert) nochmals attraktiver, indem Neukunden mit einem 10€-Netto-Gutschein für belohnt wurden. Dieses Neukunden-Angebot wurde nun nochmals aufgebessert: Anstelle des 10€-Gutscheines gibt es für Neukunden ab sofort eine 15€-Gutschrift auf das neue Kreditkartenkonto (die Prämienübersicht auf dieser Seite habe ich natürlich gleich entsprechend aktualisiert). Voraussetzung für den Erhalt der Startgutschrift ist, dass die kostenlose Kreditkarte innerhalb der ersten vier Wochen ab Eröffnung mindestens ein Mal eingesetzt wird. Das ist schon alles.

Der Guthabenzinssatz liegt laut Preis-/Leistungsverzeichnis unverändert bei den sehr guten 2,2%, sodass das Angebot auch für Tagesgeldkunden weiterhin überaus attraktiv ist. Falls ihr euch für dieses Angebot interessiert, gelangt ihr hier zur Kontoeröffnung. Alternativ könnt ihr euch in meinem älteren Artikel noch ein paar weitere Infos anlesen.

Update vom 04. April 2011: Wie ich gerade feststellen musste, wurde der Guthaben-Zinssatz nun von 2,2% auf 1,5% gesenkt. Für ein Kreditkartenkonto ist auch das noch ein guter Wert. Wer dieses Angebot aber als Alternative zum Tagesgeld nutzen wollte, der ist bei anderen Banken vom Zinssatz her besser aufgehoben.

Bank of Scotland erhöht erneut Festgeld-Zinssätze

Erst zu Beginn dieses Monats (genauer gesagt am 09. März) erhöhte die Bank of Scotland die Zinssätze für einzelne Festgeldkonten. Nun hat sie erfreulicherweise nochmals nachgelegt. Unter anderem bei der Laufzeit von 12 Monaten (von 2,6 auf 2,8 %), die ja auch für den einen oder anderen typischen Tagesgeldanleger interessant sein dürfte, da es ein überschaubarer Zeitraum ist.

Für Teilbeträge können sogar auch noch längere Anlage-Zeiträume Sinn machen, je nachdem wie eure persönliche Situation sich darstellt. Generell kann man sagen: Je höher das Sparguthaben, desto eher kann man ja auch für einen befristeten Zeitraum auf einen Teil des Geldes verzichten und es somit auch langfristig für deutlich höhere Zinsen anlegen.

Die Festgeld-Zinssätze bei der Bank of Scotland betragen im Einzelnen ab sofort:

  • 1 Jahr Laufzeit: jetzt 2,8% (vorher 2,6%)
  • 2 Jahre Laufzeit: unverändert 3,2%
  • 3 Jahre Laufzeit: jetzt 3,6% (vorher 3,5%)
  • 4 Jahre Laufzeit: unverändert 4,0%
  • 5 Jahre Laufzeit: unverändert 4,5%

Dies sind die Zinssätze, die sich auf eine jährliche Zinsausschüttung beziehen. Alternativ bietet die Bank of Scotland außerdem noch die Möglichkeit, sich die Zinsen monatlich gutschreiben zu lassen (außer beim einjährigen Festgeld). Allerdings liegen die Zinsen dann jeweils 0,05 Prozentpunkte niedriger.

Der Tagesgeldzinssatz bleibt hingegen unverändert bei sehr guten 2,2 Prozent (nun schon seit dem 12.08.2010!), womit die Bank of Scotland meinen Vergleich weiterhin klar anführt. Ebenfalls unverändert bietet die BoS Tagesgeldneukunden weiterhin eine Prämie in Höhe von 30 Euro. Zu den einzelnen Angeboten der Bank of Scotland gelangt ihr >hier<.

1822direkt und DAB Bank modifizieren Aktions-Konditionen

Da die Änderungen bei beiden oben genannten Banken für die meisten wohl eher keine große Tragweite haben, bringe ich das ganze ausnahmsweise mal in einer einzelnen Sammelmeldung unter:

Die DAB Bank verlängerte ihre aktuelle Aktion bis zum 30.04.2011. Alle Neukunden, die bis zu diesem Zeitpunkt ein Tagesgeldkonto bei der DAB eröffnen, erhalten auf ihre neuen Einlagen bis 20.000 Euro einen Zinssatz in Höhe von guten 2,1 Prozent. Das besondere daran ist die extrem lange Zinsgarantie bis zum 31.03.2012, die ihresgleichen sucht. Vor allem diese ungewöhnlich lange Zinsgarantie macht dieses Angebot in meinen Augen so empfehlenswert. Aber beispielsweise auch mit der quartalsweisen Zinsgutschrift (Zinseszins-Effekt) kann die Bank punkten. Zum Angebot der DAB Bank gelangt ihr >hier<.

Die Änderung bei der 1822direkt betrifft ebenfalls das Neukundenangebot fürs Tagesgeld. Dort beträgt der Zinssatz 2,0%. Bislang wurde er auf Einlagen bis 50.000 Euro gewährt, was im Vergleich auch schon ein recht hoher Betrag ist. Dieser Betrag wurde nun auf 150.000 Euro nochmal verdreifacht, sodass diese Änderung vor allem Tagesgeldanleger mit sehr hohem Guthaben erfreuen dürfte. Dies gilt mit sofortiger Wirkung. Eine Laufzeit für die Aktion ist nicht angegeben. Der Zinssatz in Höhe von 2,0 Prozent wird bis zum 05.09.2011 garantiert, was durchaus respektabel ist. Zum Angebot der 1822direkt gelangt ihr >hier<.

Versicherer Ergo Direkt nun auch mit Monatsgeld (mit Haken)

MonatsgeldMit Ergo Direkt stößt nun noch ein weiteres Versicherungsunternehmen auf den Tagesgeldmarkt vor. Genauer gesagt handelt es sich bei dem aktuellen Angebot allerdings nicht um ein Tagesgeld, sondern um ein Monatsgeld. Und dessen Konditionen klingen auf den ersten Blick recht verlockend: Es gibt 2,2 Prozent bei monatlicher Zinsgutschrift (also auch noch einen Zinses-Zins-Effekt). Allerdings offenbart das Angebot bei genauerem Hinsehen einige Tücken. Im Einzelnen sind dies:

  • Der Zinssatz wird nur bis zum 30.06.2011 garantiert. Was mit dem darauffolgenden Qurtal ist, ist unklar.
  • Es ist ein Mindestguthaben von 500 Euro nötig.
  • Ihr könnt über Euer Geld immer erst am Monatsende verfügen (daher „Monatsgeld“)
  • Einzahlungen sind immer nur zum Monatsersten möglich.
  • Um zum nächsten Monatsersten einzahlen zu können, muss das Konto bis zum 20. Tag des Vormonats eröffnet werden, wenn ich das richtig verstehe. Danach kann man also frühestens zum übernächsten Monat einzahlen. Nach derzeitigem Stand wäre das also der 01.05.2011, wodurch sich der Zeitraum der Zinsgarantie nochmals schmälert.

Das sind meines Erachtens die wichtigsten Punkte. Alle Fakten im Überblick findet ihr direkt auf der Homepage von Ergo Direkt. Mir persönlich sind das deutlich zu viele Bedingungen und Einschränkungen, die bei diesem Angebot zu beachten sind. Daher kann ich dafür keine persönliche Empfehlung aussprechen.

Zumal andere Banken auch ohne derartige Bedingungen ähnliche Zinssätze anbieten. So zum Beispiel die Bank of Scotland. Auch hier gibt es 2,2%. Und hier ist der Zinssatz auch nicht auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt und man kann jederzeit Geld ein- und auszahlen. Und auch eine Mindestgrenze gibt es bei der Einzahlung nicht. Alles in allem sieht Ergo Direkt mit seinem unnötig verkomplizierten Monatsgeld gegen Angebote wie das der Bank of Scotland ziemlich alt aus, muss ich sagen. Schade.

Deutsche Industriebank (IKB) wirbt ab sofort auch um Privatkunden (UPDATE)

Erst seit letzter Woche wirbt auf dem Tagesgeldmarkt noch eine weitere Bank um Privatkunden: Die Deutsche Industriebank (IKB). Bislang richtete sie sich ausschließlich an gewerbliche Kunden.

So richtig punkten kann die IKB direkt mir ihrem Angebot im Bereich Tagesgeld jedoch nicht, denn der Zinssatz liegt lediglich bei 1,3%. Im Vergleich mit anderen Banken sieht sie dabei ziemlich alt aus. Allerdings bietet die Bank auch Festgelder an. Das 12-monatige Festgeld, das ja auf Grund der kurzen Laufzeit für auch für typische Tagesgeldanleger durchaus interessant sein kann, ist dabei das Top-Angebot: Hierfür werden nach aktuellem Stand gute 2,5% Zinsen gezahlt. Allerdings ist hier (wie übrigens auch beim Tagesgeld) eine Mindestanlage von 5.000 Euro nötig. Dies ist aber auch die einzige ungewöhnliche Bedingung; alles andere bewegt sich im normalen Rahmen und auch eine maximale Einlagenbegrenzung gibt es beispielsweise nicht. Wer sich für das Angebot interessiert, findet hier direkt auf der Seite der IKB Direkt alle nötigen Infos.

Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass ich derzeit noch ein wenig abwarten würde mit einer Festgeldanlage, denn für den April wurde eine Erhöhung des Leitzinses in Aussicht gestellt, sodass man sich berechtigte Hoffnungen auf eine Zinserhöhung machen kann. Somit sollte man sich kurzfristig vielleicht erstmal aufs Tagesgeld beschränken und die kurzfristige Entwicklung abwarten. Mit seinem Tagesgeld ist man meines Erachtens weiterhin am besten bei der Bank of Scotland aufgehoben (in Sachen Festgeld hat sie übrigens ebenfalls hervorragende Angebote).

Update vom 24.04.2011: Inzwischen hat die IKB Direkt die Konditionen ihres Tagesgeldangebotes verbessert. Ab sofort liegt der Zinssatz bei 1,55 Prozent. Zum entsprechenden Angebot gelangt ihr hier.

Erinnerung: Jetzt an den Freistellungsauftrag für 2011 denken

Das erste Quartalsende des Jahres 2011 steht unmittelbar bevor. Und somit ist es nun in einigen Fällen an der Zeit, sich unbedingt über den Freistellungsauftrag (FSA) Gedanken zu machen. Nämlich dann, wenn ihr euer Geld auf einem oder mehreren Konten angelegt habt, bei denen die Zinsgutschrift quartalsweise erfolgt. Zum Beispiel ist dies ja unter anderem beim Tagesgeld der comdirect Bank der Fall. Der eine oder andere (so zum Beispiel auch ich ;)) dürfte dort aktuell noch ein Tagesgeldkonto aus der Aktion vom November letzten Jahres besitzen, wo seinerzeit mit einem Zinssatz von 3,5% Zinsen für ein halbes Jahr geworben wurde. Wenn man dort nun nicht rechtzeitig den FSA stellt, werden von den Zinserträgen automatisch 25% abgezogen. Und dann wäre der nette Zinsvorteil aus dieser Aktion zu einem großen Teil dahin…
Weitere Banken mit quartalsweiser Zinsgutschrift sind zum Beispiel außerdem die DAB Bank und auch die GE Capital Direkt.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass seit Jahresbeginn neuerdings bei Erteilung des Freistellungsauftrages die Steuer-ID angegeben werden muss. Das hat mich heute bei der Erteilung nochmal einige Zeit gekostet, da ich die Steuer-ID nicht sofort parat hatte. Das ist noch ein Grund mehr, sowas nicht immer erst auf den letzten Drücker zu erledigen, da es ja immer noch Dinge geben kann, die das ganze noch etwas verzögern können und mit denen man zuvor nicht gerechnet hat („In welchem Ordner war noch gleich die TAN-Liste?“ ;)). Also greift am besten jetzt gleich zur Tat und erteilt euren Freistellungsauftrag, falls euch eine Quartals-Zinsgutschrift bevorsteht.

Bank of Scotland erhöht Festgeld-Zinssätze

Kürzlich habe ich ja einen Artikel darüber geschrieben, dass kurzfristiges Festgeld durchaus als lukrative Alternative zu Tagesgeldanlagen dienen kann. Auch langfristigere Anlagezeiträume können dabei für einen Teil des anzulegenden Geldes durchaus reizvoll sein – je nach persönlichen Bedürfnissen und Planungen.

Als für Festgelder besonders geeigneten Anbieter nannte ich dabei beispielhaft Zinssätze der Bank of Scotland, die nicht nur im Bereich des Tagesgeldes führend ist, sondern auch beim Festgeld. Erfreulicherweise hat die Bank of Scotland die Zinssätze fürs Festgeld mit sofortiger Wirkung teilweise nochmals recht deutlich erhöht, was auch der Grund für diesen neuerlichen Artikel ist.

Im Einzelnen betragen die Zinssätze bei jährlicher Zinszahlung ab sofort:

  • 1 Jahr Laufzeit: jetzt 2,6% (+10€ Prämie für Neukunden)
  • 2 Jahre Laufzeit: jetzt 3,2% (vorher 3,0%)
  • 3 Jahre Laufzeit: jetzt 3,5% (wurde zuletzt nicht angeboten)
  • 4 Jahre Laufzeit: jetzt 4,0% (vorher 3,7%)
  • 5 Jahre Laufzeit: jetzt 4,5% (vorher 4,25%)

Auf das täglich verfügbare Tagesgeld der Bank of Scotland gibt es unverändert 2,2 Prozent (sowie für Neukunden zusätzlich weiterhin noch eine 30€-Prämie obendrauf). Praktischerweise werden Festgeld- und Tagesgeldkonten bei der Bank of Scotland unter einem Login geführt, sodass man direkt alles übersichtlich beieinander hat. Sowohl Festgeld- als auch Tagesgeldkonto könnt ihr unter diesem Link kostenlos eröffnen (oder euch erstmal nur weitere Informationen einholen).

UPDATE: Inzwischen gibt es fürs Festgeld zwar keine 10€-Prämie mehr, aber dafür hat sich der Zinssatz für die 12-Monats-Anlage auf glatte 3,0 Prozent erhöht.