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ING DiBa erhöht Zinsen für Bestandskunden mit Verzögerung

ING DiBa-Aktion endetJetzt hat mit der ING DiBa endlich ein weiterer der „großen“ Anbieter von Tagesgeldkonten eine Zinserhöhung für seine Bestandskunden angekündigt. Im Gegensatz zur Bank of Scotland, die die Zinserhöhung kurzfristig an die Kunden weitergibt, lässt es die ING DiBa aber eher ziemlich gemächlich angehen: Denn ihre Zinserhöhung wird zum 16. Mai 2011, also erst in einem knappen Monat wirksam.

Außerdem bewegt sich die ING DiBa mit Ihren Konditionen ohnehin schon auf vergleichsweise niedrigem Niveau: Die Zinsen für Bestandskunden steigen lediglich von 1,3 auf 1,5%. Also sogar noch etwas schwächer als es der Leitzinserhöhung der europäischen Zentralbank entsprechen würde (die vor kurzem um 0,25 Prozentpunkte erhöhte).

Zum Vergleich: Die Bank of Scotland erhöht ihre Zinsen hingegen schon mit Wirkung zum 21.04.2011 (was ja schon in wenigen Tagen ist) und bei ihr beträgt der neue Wert sehr gute 2,3 Prozent. Hätte ich derzeit noch Tagesgeld bei der ING DiBa liegen, würde ich es spätestens jetzt abziehen. Schon alleine deswegen, weil sie sich mit der Zinserhöhung so lange Zeit lässt. ING DiBa erhöht Zinsen für Bestandskunden mit Verzögerung weiterlesen

Bank of Scotland erhöht Tagesgeldzinsen auf 2,3% (ab 21. April 2011)

Nachdem die Europäische Zentralbank vor wenigen Tagen eine moderate Erhöhung des Leitzinses bekannt gab, war die Hoffnung groß, dass sich dies auch positiv beim Tagesgeld bemerkbar macht. Die Bank of Scotland (BoS) kündigte nun als erster der Top-Anbieter an, den ohnehin schon sehr guten Zinssatz von 2,2% auf 2,3% zu erhöhen. Damit baut sie ihre Spitzenposition noch weiter aus.

Gültig ist der neue Zinssatz dann ab dem 21. April 2011. Und wie immer macht die Bank of Scotland im Gegensatz zu anderen Banken keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden – der Zinssatz gilt für alle! Auch eine Mindest- oder Maximalanlage wird weiterhin nicht gefordert. Unverändert bleibt außerdem, dass Neukunden zusätzlich zu diesem hervorragenden Zinssatz eine Prämie in Höhe von 30 Euro erhalten, was ebenfalls seinesgleichen sucht.

Ich kann die Bank of Scotland daher weiterhin auch aus eigenen Erfahrungen uneingeschränkt für alle Tagesgeldanleger empfehlen. Vor allem auch deswegen, weil sie sich nun schon seit extrem langer Zeit ohne Unterbrechung an der Spitze der Tagesgeldvergleiche befindet. Sie bietet konstant Spitzenkonditionen, sodass man hier auch langfristig gut aufgehoben ist.

Dies wurde auch schon von vielen verschiedenen Institutionen gewürdigt. So wurde die Bank of Scotland mehrfach von der Stiftung Warentest (Finanztest) empfohlen. Und erst kürzlich wurde sie von der Zeitschrift „Börse online“ und dem Nachrichtensender „n-tv“ zur „Bank des Jahres 2011“ gekürt. Und das in meinen Augen völlig zurecht.

Das einzige, was Tagesgeldanleger beachten sollten, ist, dass nicht mehr als 100.000 Euro angelegt werden. Denn nur Einlagen bis zu diesem Betrag sind durch die gesetzliche Einlagensicherung zu 100 Prozent abgedeckt.

Wenn ihr als Neukunde zur BoS stoßt, solltet ihr am besten ruhig sofort zur Kontoeröffnung schreiten. Denn durch das Post-Ident-Verfahren dauert es ja ein paar Tage, bis das Konto tatsächlich eröffnet ist. Und wenn ihr das Tagesgeldkonto jetzt sofort beantragt, klappt es aller Wahrscheinlichkeit noch rechtzeitig bis zum 21. April mit der Eröffnung, sodass ihr direkt von Anfang an von der Zinserhöhung profitieren könnt. Nebenbei gibt es ja auch noch weiterhin die 30€-Startgutschrift, die zusätzlich reizt. Zur Kontoeröffnung gelangt ihr -> hier <-. Bank of Scotland erhöht Tagesgeldzinsen auf 2,3% (ab 21. April 2011) weiterlesen

VTB Direktbank startet mit 2,2% aufs Tagesgeld (UPDATE: 2,4%)

Es gibt mal wieder einen neuen Anbieter auf dem deutschen Tagesgeldmarkt: Die VTB Direktbank. Es handelt sich dabei um eine reine Online-Bank, die genau genommen eine Zweigniederlassung der österreichischen „VTB Bank“ ist. Spareinlagen von Privatkunden sind somit pro Person bis zu 100.000 Euro über die österreichische Einlagensicherung abgesichert. Das gilt auch für deutsche Kunden. Ihren Hauptsitz hat die Bank in Russland.

Vom Start weg in der Spitzengruppe des Vergleichs

Von den Konditionen her starten die Russen in Deutschland zwar nicht furios, aber dennoch überaus bemerkenswert: nämlich mit 2,2% aufs Tagesgeld. Somit können Sie den derzeitigen Führenden meines Tagesgeldvergleichs zwar nicht hinter sich lassen, aber zumindest gleichziehen, was überaus respektabel ist. Zwar erhalten Neukunden bei der VTB Direktbank keine Prämie (zum Vergleich: bei der Bank of Scotland gibt es 30 Euro als Startgutschrift), aber dafür kann sie mit einer quartalsweisen Zinsgutschrift zusätzlich punkten, sodass es zu einem leichten Zinseszins-Effekt kommt.

Zinsgarantie bis zum Jahresende

Und die VTB scheint es tatsächlich ernst zu meinen, dauerhaft einen guten Zinssatz zu bieten: Denn der Zinssatz in Höhe von 2,2% wird noch bis zum Jahresende, also bis zum 31.12.2011, garantiert. Bis zu diesem Zeitpunkt wird man also zu keinem Zeitpunkt weniger bekommen als die beworbenen 2,2%. Irgendwelche Haken sind für mich auf den ersten Blick nicht erkennbar: Es gibt keinen Mindestanlagebetrag und die Kontoführung ist kostenlos. VTB Direktbank startet mit 2,2% aufs Tagesgeld (UPDATE: 2,4%) weiterlesen

Bank of Scotland verlängert Neukunden-Aktion schon wieder

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenAls ich gestern Abend eine neue Pressemitteilung der Bank of Scotland in meinem E-Mail-Postfach hatte, war die Spannung groß. Schließlich hatte die Europäische Zentralbank (EZB) in diesen Tagen erstmals seit langem den Leitzins wieder angehoben, sodass man infolgedessen auch bei den Tagesgeldanbietern auf Zinserhöhungen hoffen darf.

Doch leider war Inhalt der Mail von der Bank of Scotland keine Ankündigung einer Zinserhöhung. Stattdessen gab es die – mittlerweile fast schon routinemäßige – Mitteilung, dass die Neukunden-Aktion abermals verlängert wurde. Nach neuestem Stand soll sie bis zum Ende nächsten Monats, also dem 31. Mai 2011 laufen.

Bestandteil der „Aktion“ ist, dass Neukunden eine Startgutschrift in Höhe von 30 Euro erhalten. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass ihr Neukunden seid und dass ihr das Konto auch tatsächlich nutzt. Um das „nachzuweisen“, genügt bereits eine einmalige Einzahlung, wobei die Höhe der Einzahlung völlig irrelevant ist. Theoretisch müsstet ihr die 30€-Prämie also auch bei einer Einzahlung in Höhe von einem Euro erhalten.

Doch eine solche „Trickserei“ ist von euch gar nicht nötig, denn durch den sehr guten Zinssatz von 2,2% ist das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland sehr interessant, um dort auch höheres Guthaben anzulegen und somit zu vermehren. Auch wenn der Zinssatz bislang noch nicht erhöht wurde, so ist er dennoch weiterhin Spitze auf dem Tagesgeldmarkt.

Und das mit einer sehr großen Kontinuität: Mittlerweile wird der Zinssatz schon seit rund 8 Monaten (genauer gesagt seit dem 12. August 2010) gewährt. Das brachte der Bank of Scotland in der Vergangenheit (meines Erachtens völlig zurecht) zahlreiche Auszeichnungen ein; unter anderem mehrfach von der Stiftung Warentest und FinanzTest. Auch ich persönlich kann die Bank aus eigener Erfahrung heraus nur empfehlen.

Es spricht also weiterhin sehr vieles dafür, sein Tagesgeld bei der Bank of Scotland anzulegen. Für Neukunden ist es durch die 30€-Prämie noch zusätzlich interessant. Wenn ihr ein Konto eröffnen und euch die Prämie sichern wollt, klickt einfach auf -> diesen Link. <-

EZB mit Leitzinserhöhung auf 1,25%

Heute ist nun endlich der Tag gekommen, auf den die Sparer Europas schon lange warteten: Die Europäische Zentralbank (EZB) gab eine Leitzinserhöhung bekannt. Um die Inflation zu bändigen, erhöhte sie den Leitzins um 0,25 Basispunkte von einem auf 1,25 Prozent. Somit ist die lange – nun schon seit Mai 2009 andauernde – Talsohle bei den Zinsen hoffentlich durchschritten, denn der bisherige Zinssatz war der niedrigste aller Zeiten. Zum Vergleich: Noch vor nicht einmal drei Jahren lag der Leitzins noch bei über 4%. Ein solcher Leitzins ist derzeit aber leider nach wie vor utopisch.

Aber geben wir uns erstmal damit zufrieden, dass er überhaupt erhöht wurde. Bleibt uns nun nur noch zu hoffen, dass sich diese Erhöhung auch auf dem Tagesgeldmarkt positiv bemerkbar macht. Ich bin sehr gespannt und sehe den kommenden Wochen optimistisch entgegen. Selbstverständlich wird über evtl. Zinserhöhungen der bekannten Anbieter auch hier zu lesen sein. 🙂

cardNmore ab sofort mit niedrigerem Guthaben-Zins

In der Vergangenheit hatte ich vereinzelt über das cardNmore-Angebot des Discounters Netto berichtet, dessen Attraktivität für typische Tagesgeldkunden vor allem im hohen Guthaben-Zinssatz der kostenlosen Kreditkarte bestand. Dieser lag über ein Jahr lang bei sehr hohen 2,2%. Doch damit ist es nun leider vorbei, wie ein Blick in das aktuelle Preisverzeichnis von cardNmore zeigt: Nun gibt es nur noch 1,5% Zinsen auf das Guthaben.

Für eine Kreditkarte, die zudem noch kostenlos ist, ist das weiterhin ein sehr guter Wert. Die übrigen (guten) Konditionen bleiben auch unverändert. Wer sich die Kreditkarte jedoch als Alternative zum Tagesgeld besorgte, dürfte mit dem neuen Zinssatz nicht mehr sehr zufrieden sein, da andere Banken deutlich mehr bieten. So zum Beispiel die Bank of Scotland, die ebenfalls 2,2% bietet. Und das nun auch schon seit August 2010, sodass auch hier eine große Konstanz vorliegt.

Wenn ihr also ein hohes Sparguthaben auf eurer cardNmore-Kreditkarte von Netto haben solltet, so lohnt es sich, nun nach einer Alternative Ausschau zu halten.

Hohe Prämie und strenge Bedingungen beim Wüstenrot-Tagesgeld

Wüstenrot forciert derzeit massiv die Bemühungen, Neukunden für sein im Vergleich eher schwaches Tagesgeldkonto zu gewinnen: Statt wie bislang 25 Euro erhalten Tagesgeld-Neukunden ab sofort satte 50 Euro als Gutschrift. Ja, ihr habt richtig gelesen: 50 Euro!! In Bezug allein auf die Höhe der Prämie setzt sich dieses Angebot damit an die Spitze.

Empfehlenswert finde ich das Angebot dennoch nicht wirklich. Und das hat gar nicht mal direkt etwas mit dem schwachen Zinssatz von nur 1,33 Prozent zu tun (zum Vergleich: die Bank of Scotland bietet schon seit 12. August letzten Jahres konstant 2,2% sowie für Neukunden eine Prämie in Höhe von 30 Euro die ohne Mindestanlage und -zeitraum auskommt). Vielmehr störe ich mich an den sehr strengen Bedingungen für den Erhalt der Gutschrift. Denn neben einer Kontoeröffnung bis zum 30.06.2011 wird vorausgesetzt, dass innerhalb der ersten 30 Tage nach Kontoeröffnung mindestens 5.000 Euro auf das neue Tagesgeldkonto eingezahlt werden.

Naja, das wäre für die meisten ja auch noch zu verkraften, aber jetzt kommt für mich der größte Haken: Um die Prämie zu erhalten, darf das Geld innerhalb der folgenden 5 Monate nicht wieder abgezogen werden. Uff! Das ist mal eine Hausnummer, auch wenn es natürlich klar ist, dass so eine hohe Prämie nicht ohne irgendwelche Haken auskommen kann. Den langen Zeitraum von 5 Monaten finde ich aber dennoch grenzwertig, da so etwas den großen Vorteil, den Tagesgeld normalerweise bietet (nämlich die jederzeitige Verfügbarkeit), stark einschränkt.

Somit kann man es sich meines Erachtens in der Regel sparen, dieses Angebot wahrzunehmen, da der Zinsabstand zu den führenden Anbietern wie der Bank of Scotland derart hoch ist, dass die Prämie davon in den meisten Fällen „aufgefressen“ werden dürfte (je nach Anlagebetrag und je nachdem, wie sich die Zinssätze der einzelnen Anbieter in den kommenden Monaten entwickeln).

Aber keine Regel ohne Ausnahme: Wenn ihr nämlich exakt 5.000 Euro als Neukunde bei Wüstenrot anlegt, lohnt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon. Denn wie „-ToBi-“ unten in den Kommentaren vorrechnet, würde dies beim derzeitigen Zinssatz in 5 Monaten einen Zinsertrag von 77,71 Euro bringen, was auf’s Jahr gerechnet einem Zinssatz von über 3,7% entspräche (allerdings eben nur für die 5 Monate). So viel wird es wohl innerhalb der nächsten Monate bei keinem anderen Anbieter aufs Tagesgeld geben. Wenn ihr also ziemlich genau 5.000 Euro anzulegen habt (weniger dürfen es wie gesagt nicht sein, sonst gibt es die Prämie nicht und wenn ihr mehr anlegt, verschenkt ihr bares Geld) oder (falls ihr mehr Kapital habt) bereit seid, euer Erspartes zu „splitten“, ist dieses Angebot für den Zeitraum von 5 Monaten durchaus interessant.

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