Bank of Scotland erhöht Tagesgeld auf 2,7 Prozent

Wie die Bank of Scotland seit heute auf ihrer Homepage verkündet, erhöht sie mit Wirkung zum 25.10.2011 ihre Tagesgeldzinsen von 2,6 auf 2,7 Prozent (siehe nebenstehenden Screenshot; Quelle: Bank of Scotland). Damit setzt sie sich wieder mit an die Spitze des Tagesgeldmarktes.

Außerhalb von irgendwelchen befristeten Sonderaktionen, die nur für Neukunden gelten, bietet meines Wissens derzeit keine andere Bank einen höheren Zinssatz.

Erneut bewiesen: Dauerhaft Top-Zinsen

Damit zeigt sich wieder einmal, dass man mit der Bank of Scotland auch auf lange Sicht gut beraten ist. Auch ohne, dass eine Zinsgarantie oder ähnliches formuliert wird. Stattdessen lassen die Schotten nun zum wiederholten Male lieber Taten für sich sprechen.

Ich persönlich bin dort nun schon seit knapp zwei Jahren Kunde und hatte bislang keinerlei Anlass zu wechseln, da sie beständig zu den Anbietern mit den höchsten Tagesgeldzinsen zählt.

Bewährte Rahmenbedingungen bleiben

Auch die übrigen Konditionen bei der nicht ohne Grund so beliebten Bank of Scotland bleiben gewohnt fair und transparent: Die Zinsen gelten für Neu- und Bestandskunden gleichermaßen und werden ab dem ersten Euro gezahlt. Es gibt keinerlei ungewöhnliche oder versteckte Einschränkungen.

Deutsche und britische Einlagensicherung

Abgesichert sind eure Einlagen gleich in zweifacher Hinsicht: Zum einen durch die staatliche britische Einlagensicherung, die für bis zu 100.000 Euro gilt. Und daneben sind zum anderen außerdem noch bis zu 250.000 Euro durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken vollständig geschützt. Das sollte für die deutliche Mehrheit von uns absolut ausreichend sein, denke ich. 🙂 Bank of Scotland erhöht Tagesgeld auf 2,7 Prozent weiterlesen

Ikano-Kreditkarte bietet 2,71% Guthabenzinsen

Kreditkartenkonto mit GuthabenzinsenWie der User „emdenfahrer“ in den Kommentaren hinwies (vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal!), bietet die schwedische IKANO-Bank seit wenigen Tagen einen sehr hohen Zinssatz auf ihr Kreditkartenkonto an. Und zwar 2,71 Prozent bei jährlicher Ausschüttung. Gültig ist der Zinssatz auf Guthaben bis maximal 100.000 Euro (darüber werden keine Zinsen gezahlt).

Kein „reines“ Tagesgeldkonto

Auf der Homepage der Bank befindet sich das Angebot zwar unter dem Menüpunkt „Tagesgeld“, als solches würde ich es aber nicht so richtig bezeichnen. Zwar ist das Guthaben jederzeit verfügbar und der Zinssatz ist variabel, jedoch muss man die Kreditkarte (MasterCard) beantragen. Unter „Tagesgeld“ fällt das für mich nur mit Abstrichen.

Zwar kostet diese keine Jahresgebühr (wenn man sie nutzt und den Kreditrahmen in Anspruch nimmt fallen natürlich schon Gebühren an), aber manch einen schreckt das möglicherweise ab. Zum einen gestaltet sich das ganze dadurch etwas komplizierter und natürlich wird es in der Regel auch in die Schufa eingetragen, wenn man eine Kreditkarte ausgestellt bekommt. Wobei das nicht zwangsläufig negativ ist, da eine Kreditkarte ja durchaus etwas „normales“ ist.

Alles in allem sehr gutes Angebot

Wen das nicht stört, der findet hier ein sehr gutes Angebot vor. Zumal das meines Erachtens auch kein Lockangebot ist. Denn ein Blick auf die Entwicklung des Guthabenzinses bei der IKANO-Bank (PDF) zeigt, dass sich der Zinssatz in den letzten Monaten durchweg auf einem guten Niveau befand. Höchst erfreulich ist außerdem die deutsche Einlagensicherung, die Guthaben bis 100.000 Euro abdeckt. Ikano-Kreditkarte bietet 2,71% Guthabenzinsen weiterlesen

Gegen den Trend: IKB direkt senkt Tagesgeld-Zinsen

Tagesgeld und Festgeld auf gutem NiveauSchon seit Mitte Juli gab es in Sachen Tagesgeld nichts neues mehr von der IKB direkt zu vermelden. Und das, obwohl seitdem einige Konkurrenten ihre Zinssätze fürs Tagesgeld teils deutlich anhoben.

Doch wer nun davon ausging, dass die nächste Nachricht von der IKB direkt ebenfalls eine Zinserhöhung zum Inhalt haben würde, der sieht sich nun enttäuscht. Denn stattdessen gibt es eine Zinssenkung zu vermelden: Ab sofort werden statt soliden 2,3 Prozent künftig nur noch 2,1 Prozent gezahlt. Dass weiterhin auch noch eine Mindestanlage von 5.000 Euro gefordert wird, macht das ganze nicht unbedingt attraktiver…

Nichts so richtig schwach, aber auch nicht so richtig gut

Ein richtig schwacher Wert sind die 2,1% natürlich nicht. Damit lässt die IKB direkt im Vergleich weiterhin sehr viele Banken hinter sich. Allerdings gehört sie mit 2,1 Prozent auch längst nicht zu den Top-Anbietern. Denn die Konkurrenz bietet derzeit bis zu 2,7 Prozent aufs Tagesgeld – und das sogar bei quartalsweiser Zinszahlung. Um die entsprechende Bank beim Namen zu nennen: moneYou.

Und auch bei der gleichermaßen renommierten wie beliebten Bank of Scotland bekommt man deutlich mehr geboten: 2,6 Prozent. Für Neukunden winkt hier sogar zusätzlich noch eine 20€-Prämie. Gegen den Trend: IKB direkt senkt Tagesgeld-Zinsen weiterlesen

Bank11 stellt Neu- und Bestandskunden nun wieder gleich

Als einzige mir bekannte Bank, praktizierte es die Bank11 bereits seit Ende Juni dieses Jahres, dass Neukunden einen schwächeren Tagesgeld-Zinssatz erhalten als Bestandskunden. Damit stellte sie eine eher rühmliche Ausnahme dar, denn ansonsten ist es häufig (leider) genau anders herum.

Neukunden werden nicht mehr benachteiligt

Ideal finde ich es aber grundsätzlich, wenn generell kein Unterschied zwischen Bestands- und Neukunden gemacht wird und zu diesem Konzept ist nun auch die Bank11 wieder zurückgekehrt: Ab sofort erhalten nicht nur Bestandskunden den guten Zinssatz in Höhe von 2,45 Prozent, sondern auch Neukunden. Letztere mussten sich zuletzt mit 2,2 Prozent begnügen.

Was aber unverändert bleibt, ist die Tatsache, dass die Zinsen auf Einlagen bis maximal 100.000 Euro gelten. Für darüber gehendes Sparguthaben gelten schwächere Konditionen. Die Zinsen werden jährlich ausgezahlt und gelten am dem ersten Euro. Und natürlich ist die Kontoführung kostenlos.

Solides Angebot, andere bieten aber mehr

Aber auch wenn der Zinssatz mit 2,45% durchaus respektabel ist, so ist die Bank11 meines Erachtens doch keine „Top-Empfehlung“ wert. Denn andere Banken bieten da beständig bessere Zinsen. So beispielsweise mein persönlicher Dauerbrenner, die bei deutschen Sparern sehr beliebte Bank of Scotland (2,6% + 20€-Prämie für Neukunden). Bank11 stellt Neu- und Bestandskunden nun wieder gleich weiterlesen

Bank of Scotland verlängert Prämien-Aktion erneut

Tagesgeldkonto mit PrämieNachdem es von der Bank of Scotland erst vor wenigen Tagen die großartige Neuigkeit gab, dass die Bank nun auch dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken beigetreten ist, gibt es heute schon wieder positive Nachrichten: Die aktuell laufende Aktion, bei der Neukunden eine Tagesgeld-Prämie in Höhe von 20 Euro erhalten, wird wieder einmal verlängert. Sie gilt nun bis zum 25. November 2011.

Bank of Scotland setzt weiter auf bewährte Konditionen

Alle anderen Bedingungen bleiben unverändert fair. So beträgt beispielsweise der Zinssatz weiterhin bei hevorragenden 2,6 Prozent pro Jahr. Im Gegensatz zu vielen anderen Instituten macht die Bank of Scotland dabei keinen Unterschied zwischen Bestands- und Neukunden. Der Zinssatz gilt für alle Kunden.

Wie ich hier im Blog schon mehrfach schrieb, bin ich selbst nun schon seit knapp zwei Jahren durchgehend Kunde bei den Schotten und habe keinerlei Grund zur Beanstandung. Im Gegenteil: Sie gehört beständig zu den Top-Anbietern der Branche, sodass sie auch keinen Anlass zum Wechseln bietet – und das, obwohl ich mich auf jeden Fall zu den „Tagesgeldhoppern“ zählen würde.

Falls ihr bislang noch kein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland habt, euch aber dafür interessiert, so könnt ihr dies hier nachholen. 🙂

Bank of Scotland jetzt auch mit deutscher Einlagensicherung!

Tagesgeldkonto mit PrämieWieder einmal gibt es überaus positive Neuigkeiten von der beliebten Bank of Scotland zu vermelden: Wie die Bank heute offiziell bekannt gab, ist sie schon im September dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken beigetreten. Für uns als Kunde heißt das, dass über die bisherige Absicherung hinaus ab sofort Einlagen in Höhe von bis zu 250.000 Euro je Kunde im (unwahrscheinlichen) Fall einer Bankenpleite abgesichert sind.

Auch britische Einlagensicherung hat weiterhin Bestand

Bislang waren die Einlagen „nur“ über den staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds FSCS bis zu rund 100.000 Euro pro Kunde abgesichert, was für die meisten wohl auch mehr als ausreichend war. Dennoch ist die zusätzliche deutsche Einlagensicherung gerade in den unsicheren Zeiten der Finanzkrise ein überaus positives Signal: Bei der Bank of Scotland ist man gut aufgehoben, den das Geld ist quasi doppelt abgesichert: britisch und deutsch. 😉

Sehr gute Erfahrungen mit der Bank of Scotland

Das kann ich auch aus eigener Erfahrung so bestätigen. Ich bin nun schon seit knapp zwei Jahren ununterbrochen Kunde bei den Schotten und sehr zufrieden. Und das, obwohl ich eigentlich schon ziemlich „wechselwillig“ bin, wenn ich bei einer anderen Bank bessere Zinsen herausholen kann. Aber bei der Bank of Scotland hat man dazu praktisch keinen Anlass, denn sie befindet sich nun schon seit sehr langer Zeit durchweg in der Spitzengruppe aller Tagesgeldanbieter. Bank of Scotland jetzt auch mit deutscher Einlagensicherung! weiterlesen

Kurz gemeldet: Wüstenrot erhöht, VW Bank verlängert

Hier mal wieder zwei kleine Kurzmeldungen von mir, für die ein eigener Artikel meines Erachtens etwas „zu viel“ wäre, die aber dennoch eine kurze Erwähnung verdienen.

Wüstenrot erhöht Neukunden-Zins

Los geht’s mit dem Neukunden-Angebot von Wüstenrot. Bislang wurden Tagesgeld-Neukunden hier mit 2,33 Prozent gelockt. Der Zinssatz wurde nun auf 2,55 Prozent angehoben. Gültig ist das ganze dann für sechs Monate und auch nur auf Beträge bis maximal 10.000 Euro.

Das ist weiterhin nicht sonderlich attraktiv, denn andere Banken (wie zum Beispiel moneYou mit 2,7 Prozent) bieten selbst für Bestandskunden einen höheren Zinssatz.

Volkswagenbank verlängert Neukunden-Zinsgarantie

Die Volkswagenbank belässt ihren Neukunden-Zinssatz unverändert bei 2,50 Prozent (und der Bestandskundenzinssatz bleibt bei schwachen 1,75%). Auch der Maximalbetrag für den diese Konditionen gelten, bleibt unverändert bei großzügigen 50.000 Euro. Und auch die Zinsgutschrift erfolgt erfreulicherweise weiterhin monatlich, sodass es zu einem Zinseszins-Effekt kommt.

Verändert wurde allerdings der Zeitraum, für den der beworbene Zinssatz gilt: Statt wie bislang bis zum 15. Januar 2012 gilt er für Kontoeröffnungen, die ab jetzt stattfinden, bis zum 01. April 2012.

Fazit: Nur mäßig interessant

Beide Angebote finde ich persönlich nach wie vor eher mäßig empfehlenswert, daher nur die kurze Abhandlung. Zwar sind die Zinssätze in beiden Fällen ordentlich, es ist jedoch schlicht so, dass andere Banken auch ohne die Einschränkung auf Neukunden ähnlich beziehungsweise mitunter sogar besser Zinsen zahlen.