MoneYou erhöht Tagesgeldzinsen auf 2,75 Prozent

Tagesgeldanbieter der ABN AmroDie zur renommierten niederländischen Bank “ABN Amro” gehörende MoneYou-Bank erhöht mit sofortiger Wirkung ihren Zinssatz aufs Tagesgeld: Fortan werden statt bislang 2,7 nun leicht höhere 2,75 Prozent gezahlt.

Da die Zinsgutschrift vierteljährlich erfolgt, liegt der effektive Jahreszinssatz durch den Zinseszins-Effekt sogar noch etwas höher, wodurch die Bank im Vergleich zu Anbietern mit jährlicher Gutschrift noch einmal leicht die Nase vorn hat.

Die Zinserhöhung ist zwar minimal, aber vielleicht macht sie für manch einen ja den entscheidenden Unterschied aus. Sie ist außerdem auch ein wichtiges psychologisches Signal, wie ich finde. Die Zinserhöhung gilt übrigens für alle Kunden. Also nicht nur für Neukunden, sondern auch für Bestandskunden.

MoneYou vom Start an mit Top-Konditionen

Zwar ist MoneYou erst seit kurzem auf dem deutschen Tagesgeldmarkt aktiv, aber bereits jetzt lässt sich ein sehr positives Fazit zum bisherigen Engagement ziehen: Der Zinssatz gehört konstant zur Spitzengruppe der Vergleiche und Neukunden werden nicht einseitig bevorzugt, sondern die hervorragenden Konditionen gelten für alle Kunden. Das ist vorbildlich, aber bei vielen anderen Banken leider nicht üblich.

Auch die Stiftung Warentest lohnt MoneYou bereits für die sehr guten Konditionen und Rahmenbedingungen.

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Bank of Scotland mit guten Nachrichten im Doppelpack

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenWieder einmal gibt es positive Neuigkeiten von der auch bei deutschen Anlegern überaus beliebten Bank of Scotland (BoS) zu vermelden:

Zum einen wurde das schottische Bankhaus erneut mit hochrangigen Auszeichnungen versehen – und auch dies im „Doppelpack“: Nachrichtensender n-tv und die unabhängige Finanzberatung FMH kürten sie auch in diesem Jahr wieder zur „Besten Tagesgeldbank“, während die Zeitschrift „Euro am Sonntag“ das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland mit der Note „sehr gut“ auszeichnete.

BoS punktet mit attraktiven & fairen Konditionen

Diese beiden Auszeichnungen sind ein weiteres Zeugnis darüber, dass man bei der Bank of Scotland als Kunde hervorragende Konditionen bekommt – und das nun schon über einen langen Zeitraum hinweg.

Eine derartige Konstanz sucht man bei den meisten Konkurrenten vergebens, die zwar immer wieder mit hohen Aktionszinsen locken, die aber entweder nur für Neukunden oder nur für ganz kurze Zeit gelten. Bei der Bank of Scotland hingegen ist jeder Kunde gleichgestellt, sodass man auch als Bestandskunde noch die gleichen Konditionen wie als Neukunde erhält.

Trotz Leitzins-Senkung Festgeldzinsen angehoben

Die zweite gute Neuigkeit der BoS betrifft die Festgeld-Zinsen des Institutes. Hierbei wurden vor allem die Konditionen für die mittleren Laufzeiten nochmals verbessert.

So bekommt man für den zweijährigen Anlagezeitraum derzeit beispielsweise sehr gute 3,5 Prozent. Dieser kurze Zeitraum ist sicherlich auch für den einen oder anderen „typischen Tagesgeldkunden“ interessant, da er vergleichsweise überschaubar ist. Vielleicht kommt ja auch nur für einen Teil eures Kapitals eine Festgeldanlage in Frage…

Für drei Jahre gibt es sogar glatte 4,0 Prozent. Diese und alle weiteren Laufzeiten im Überblick findet ihr direkt auf der Homepage der Bank. Bank of Scotland mit guten Nachrichten im Doppelpack weiterlesen

Zwei weitere Anbieter mit 2,7 bzw. 2,76 Prozent (UPDATE)

Es wird verdammt eng an der Tagesgeld-Spitze: Wie der User „emdenfahrer“ in den Kommentaren hinwies (auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür!), stoßen noch zwei weitere Anbieter mit an die Tagesgeldspitze vor. Zum einen die niederländische Amsterdam Trade Bank (ATD) mit 2,7 Prozent sowie die türkische/österreichische VakifBank International mit sogar 2,76 Prozent. Damit bewegen sich beide Anbieter auf dem Niveau einiger weiterer Anbieter an der Spitze.

Beide kommen ohne für mich erkennbare größere Haken aus: In beiden Fällen ist die Kontoführung kostenlos und die Einlagen sind jeweils bis 100.000 Euro abgesichert, was europaweit ja auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Einzig eine Mindesteinlage von 5.000 Euro fällt mir bei der VakifBank spontan auf (die Höchsteinlage ist ebenfalls gedeckelt und zwar auf 50.000 Euro). Bei der ATD fällt mir auf den ersten Blick nichts derartiges auf.

Etwas „merkwürdig“ finde ich die Gestaltung der Homepage der VakifBank, die – gelinde gesagt – doch irgendwie sehr spartanisch und „unfertig“ daherkommt. Komisch. Mit Informationen ist die Bank insgesamt auch eher sparsam. Der Auftritt der Amsterdam Trade Bank hingegen wirkt sehr professionell. Ich persönlich bleibe aber dennoch lieber bei den mir bereits bekannten Anbietern, die vergleichbare Zinsen zahlen. Zwei weitere Anbieter mit 2,7 bzw. 2,76 Prozent (UPDATE) weiterlesen

Italienische IWBank überrascht mit 3% Tagesgeldzinsen (UPDATE)

Noch nie habe ich etwas von der IWBank gehört. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn am deutschen Tagesgeldmarkt ist sie laut eigener Angabe auf ihrer Homepage erst seit Oktober dieses Jahres aktiv.

Und dann macht sie gleich mit einem absoluten Knaller-Angebot auf sich aufmerksam. Zumindest auf dem Papier: Aktuell werden aufs Tagesgeld 3,0 Prozent beworben.

Auf den ersten Blick kein Haken ersichtlich

Und auch die übrigen Konditionen erscheinen extrem verlockend: So werden beispielsweise die Zinsen monatlich gutgeschrieben, sodass es zu einem respektablen Zinseszins-Effekt kommt. Außerdem gilt keine Mindesteinlagesumme – die Konditionen gelten ab dem ersten Euro.

Und auch nach oben sind die Einlagen theoretisch nicht gedeckelt. Abgesichert sind aber nur bis zu maximal 100.000 Euro pro Kunde – und zwar durch den italienischen Einlagensicherungsfond „Fondo Interbancario di Tutela dei Depositi (FITD)“.

Zusätzlich Espresso-Automat als Prämie möglich

Bei einer Ersteinzahlung von mindestens 15.000 Euro auf das neue Tagesgeldkonto wird sogar noch ein Espresso-Kapselautomat „Lavazza A MODO MIO FAVOLA“ von AEG als Prämie in Aussicht gestellt (andere Tagesgeld-Banken mit Prämie hier). Bei 20.000 Euro wird eine 50€-Prämie versprochen. (<- UPDATE: Der Hinweis auf die 50€-Prämie ist inzwischen auf der Homepage der Bank nicht mehr zu finden.) Italienische IWBank überrascht mit 3% Tagesgeldzinsen (UPDATE) weiterlesen

VTB Bank greift mit 2,7% und 40€ Prämie an (UPDATE)

Tagesgeld & FestgeldDas ist doch mal eine Kampfansage an die Konkurrenz: Die VTB Direktbank wirbt ab sofort mit einem Zinssatz in Höhe von 2,7 Prozent sowie einer Prämie in Höhe von 40 Euro um Tagesgeld-Kunden – WOW!

Während die 40€-Prämie ausschließlich für Neukunden ausgelobt sind, gilt der sehr gute Zinssatz für alle Kunden – also auch für bereits bestehende Kunden des Institutes (ich erwähne dies deswegen nochmal explizit, da dies bei vielen anderen Banken leider nicht die Regel ist).

Vor allem für Neukunden ist dieses Angebot absolut genial. Der Zinssatz gehört ganz klar zu den aktuellen Top-Angebot – deutlich mehr bietet derzeit niemand. Das gleiche gilt für die 40€-Prämie.

Sehr gutes Angebot ohne versteckte Haken

Wer nun nach ungewöhnlichen Haken an diesem geradezu sensationellen Angebot sucht, der sucht vergebens. Es gibt schlicht keine: Die Konditionen gelten ab dem ersten Euro und auch ein Höchstbetrag wird nicht genannt.

Die einzige erwähnenswerte Rahmenbedingung ist, dass die Einlagensicherung bei maximal 100.000 Euro pro Kunde liegt. Bis zu dieser Summe ist euer Sparguthaben durch die österreichische Einlagensicherung zu 100 Prozent staatlich garantiert, was ja in Europa auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Mehr solltet ihr also nicht anlegen, wenn ihr ganz sicher gehen wollt (falls ihr überhaupt über derart viel Anlagevermögen verfügt).

Auch Prämienerhalt ohne fiese Haken

Um die Prämie zu erhalten, ist ebenfalls keine Mindesteinzahlung genannt. Damit sollte also auch die Einzahlung von nur einem Euro genügen. Vereinzelt kam es sogar vor, dass das Startguthaben bereits ab der Kontoeröffnung auf dem Konto hinterlegt war – sogar bevor es eine erste Einzahlung gegeben hat. In der Regel ist aber eine kleine Einzahlung nötig.

Allerdings lohnt es sich auf Grund des hohen Zinssatzes aber auch, ordentlich Geld auf sein neues Tagesgeldkonto bei der VTB Bank zu transferieren. VTB Bank greift mit 2,7% und 40€ Prämie an (UPDATE) weiterlesen

NIBC Direct erhöht Tagesgeldzins homöopathisch

TagesgeldOkay, die Überschrift ist sehr provokant und ich freue mich auch über jede Zinserhöhung, daher ist es natürlich im Grunde genommen eine gute Nachricht: Die NIBC Direct hat Ihre Tagesgeldzinsen von 2,7 auf 2,75 Prozent erhöht. Und zwar schon mit Wirkung zum 28.10.2011. Damit setzt sie sich an die Spitze der Tagesgeldvergleiche – das war vermutlich auch das Ziel dieser kleinen (aber feinen) Erhöhung. 😉

Bewährt gute Konditionen ohne Fallstricke

Das klingt jetzt vielleicht etwas kritisch, das soll es aber gar nicht. Denn der Zinssatz ist mit 2,75 Prozent absolut genial. Ebenso genial finde ich, dass die NIBC Direkt keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden macht. Oder anders ausgedrückt: Die verbesserten Konditionen gelten für alle Kunden (für verschlechterte Konditionen würde das natürlich logischerweise auch gelten ;)).

Alles andere bei diesem Tagesgeldangebot bleibt ebenfalls bewährt gut und fair, so weit ich das überblicken kann: Die Einlagensicherung liegt bei bis zu 100.000 Euro je Kunde und für den Zinssatz gelten keine komischen Einschränkungen. Die Zinsgutschrift erfolgt einmal jährlich zum 30. Dezember. Ich kann nichts erkennen, was gegen dieses Angebot spricht – ganz im Gegenteil. Also schlagt zu, falls es für euch von Interesse ist. NIBC Direct erhöht Tagesgeldzins homöopathisch weiterlesen

EZB senkt Leitzins überraschend auf 1,25 Prozent

Nachdem es seit rund zweieinhalb Jahren nur noch Erhöhungen des Leitzinses gab, senkte ihn die Europäische Zentralbank (EZB) heute wieder ab. Und zwar von 1,5 auf 1,25 Prozent, also um 0,25 Punkte. Prinzipiell war dieser Schritt zwar erwartet worden, aber so kurzfristig kommt er dann doch ziemlich überraschend.

Auf den Tagesgeldmarkt hat diese Senkung für uns als Endkunde bislang keine Auswirkung. Zumindest nicht bei den „Big Playern“ bzw. den renommierten Anbietern, die ich auf meinem persönlichen „Radar“ habe.

Aber noch ist die Leitzinssenkung sehr frisch; da kann noch viel passieren. Man sollte in den nächsten Tagen und Wochen also besonders auf der Hut sein, was die Tagesgeldzinsen betrifft. Nicht, dass der Anbieter eurer Wahl die Zinsen senkt ohne dass ihr dies mitbekommt. Denn leider ist es üblicherweise so, dass Zinserhöhungen zwar „lauthals“ kommuniziert werden, über Zinssenkungen aber eher der Mantel des Schweigens gehüllt wird… ;(

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