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Tipp: Einlagensicherungen in verschiedenen Ländern nutzen

Kürzlich gab der User Spirou hier in den Blog-Kommentaren einen meines Erachtens sehr guten Tipp, den ich euch nicht vorenthalten möchte: Vor allem wenn ihr viel Kapital als Tagesgeld anzulegen habt, ist es unter Umständen ratsam, dies auf Banken in verschiedenen (EU-)Ländern aufzuteilen.

Nicht alles auf eine Karte setzen

Hintergrund: Falls eines der Länder in Zahlungsschwierigkeiten gerät, so ist dann nur eines eurer Tagesgeldkonten betroffen und die anderen nicht. Wenn ihr hingegen alles „auf eine Karte setzt“, kann das ganz anders aussehen.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich sehe derzeit keinerlei Anzeichen für ein solches Horrorszenario, aber da man als Tagesgeldanleger klassischerweise ja stark sicherheitsorientiert ist, ist dieser Tipp für den einen oder anderen von euch vielleicht was.

Ich habe hier im TagesgeldBlog ja schon immer mal wieder empfohlen, Tagesgeld auf mehrere Anbieter zu verteilen. So geht man dem Problem aus dem Weg, gleich seinem ganzen Geld hinterherrennen zu müssen, wenn der jeweilige Anbieter in Schwierigkeiten gerät. Der Tipp von Spirou geht noch einen Schritt weiter: Darauf achten, dass die einzelnen Anbieter auch Einlagensicherungen verschiedener Länder nutzen.

Beispiel: Österreich, Großbritannien (Deutschland), Niederlande

So könnte man sein Geld beispielsweise auf die VTB Direkt (2,7 Prozent, österreichischer Einlagensicherungsfonds bis 100.000 Euro), die Bank of Scotland (2,7 Prozent, 30€ Prämie, britische Einlagensicherung bis 100.000 Euro + darüber hinaus deutsche Einlagensicherung bis 250.000 Euro) und die MoneYou Bank (2,75 Prozent, niederländische Einlagensicherung bis 100.000 Euro) verteilen. Das nur als Beispiel/Anregung dafür, wie mein sein Geld aufteilt, und dennoch durchweg Top-Konditionen erhält. Tipp: Einlagensicherungen in verschiedenen Ländern nutzen weiterlesen

Prämien-Aktionen enden in Kürze (BoS & ING DiBa) [UPDATE 2]

Am kommenden Donnerstag, dem 15. Dezember 2011, enden nach aktuellem Stand gleich zwei Prämien-Aktionen für die Eröffnung eines neuen Tagesgeldkontos. Wen diese Angebote interessieren, der sollte nun also noch schnellstmöglich zuschlagen, falls noch nicht geschehen.

Tagesgeldkonto mit Prämie30€ Prämie bei Bank of Scotland

1. Bank of Scotland: Hier erhaltet ihr als Neukunde eine Startgutschrift in Höhe von 30 Euro für eure Ersteinzahlung. Eine Mindesthöhe für diese Ersteinzahlung ist nicht angegeben und in der Vergangenheit habe ich auch von niemandem Klagen über eine ausbleibende Prämie gehört. Scheint also reibungslos zu funktionieren – auch bei niedrigen Einzahlungsbeträgen.

Neben dieser attraktiven Prämie gibt es auch noch ein weiteres schlagkräftiges Argument für die Bank of Scotland: Den Zinssatz in Höhe von hervorragenden 2,7 Prozent. Und dieser gilt nicht nur für Neu-, sondern auch für Bestandskunden. Zur Aktionsseite gelangt ihr hier.

ING DiBa-Aktion endet50€ Prämie bei ING DiBa

2. ING DiBa: Die ING DiBa zahlt (ebenfalls bis Donnerstag) eine noch höhere Prämie in Höhe von ganzen 50 Euro. Allerdings müssen hier auch strengere Voraussetzungen erfüllt werden.

Zum einen müsst ihr natürlich Neukunde sein und auch eine Einzahlung auf das Konto leisten. Allerdings wird hier eine Mindestersteinzahlung verlangt: 5.000 Euro in einer Summe innerhalb von vier Wochen ab Kontoeröffnung. Falls dies für euch machbar ist, ist dieses Angebot durchaus attraktiv.

Außerdem werdet ihr als Neukunde derzeit mit einem speziellen Zinssatz in Höhe von 2,5 Prozent belohnt. Dieser wird für sechs Monate ab Kontoeröffnung garantiert. Bestandskunden gucken mit 1,75 Prozent leider etwas in die Röhre. Zur entsprechenden Aktionsseite gelangt ihr hier. Prämien-Aktionen enden in Kürze (BoS & ING DiBa) [UPDATE 2] weiterlesen

EZB senkt Leitzins erneut auf historischen Tiefststand

Kaum mehr als einen Monat nach der letzten Herabsetzung des Leitzinses (von 1,5 auf 1,25 Prozent), vollzieht die Europäische Zentralbank (EZB) diesen Schritt nun erneut: Der europäische Leitzins sinkt von 1,25 auf nunmehr nur noch glatte 1,0 Prozent.

Damit ist er erneut bei seinem historischen Tiefststand angelangt, wo er seit Beginn der Finanzkrise bis Anfang dieses Jahres stand. Nachdem er seitdem in zwei Schritten auf die genannten 1,5 Prozent angehoben wurde, ist er seit Amtsantritt des neuen Präsidenten Mario Draghi nun wieder auf das alte Niveau zurückgestutzt worden.

EZB will Rezession verhindern

Hintergrund der Senkung ist die aktuelle Wirtschaftskrise in der Europäischen Union. Mit dem niedrigen Zinssatz soll Geld verbilligt werden, um den Absturz in eine Rezession zu verhindern. Stattdessen besteht so nun aber auch die Gefahr einer zu hohen Inflation. Mit zirka drei Prozent überwiegt sie bereits jetzt deutlich den Leitzins. Real verliert Geld somit also an Wert, wenn man es zu derartigen Konditionen anlegt.

Wie reagieren die Tagesgeld-Anbieter?

Bereits bei der Leitzinssenkung vor einem Monat befürchtete ich, dass sich dies auch auf die Tagesgeldzinsen auswirken würde. Doch zumindest bei den Top-Anbietern waren keine Auswirkungen zu beobachten: Die Zinsen blieben stabil und bei einigen Anbietern stiegen sie sogar noch leicht.

So zum Beispiel bei moneYou, wo der Zinssatz erst vor wenigen Tagen von 2,7 auf 2,75% stieg. Andere Top-Anbieter hielten ihre Zinsen stabil. Beispielsweise die Bank of Scotland beließ ihren Zinssatz bei 2,7 Prozent (+30€ Prämie für Neukunden). Ebenso die VTB Direkt, die bis zum Jahresende außerdem für Neukunden eine hohe 40€-Prämie anbietet.

Bei diesen Angeboten kann man den Wert seines Geldes also zumindest in etwa erhalten, da die Zinssätze auf Inflationsniveau liegen. EZB senkt Leitzins erneut auf historischen Tiefststand weiterlesen

VTB Direkt verlängert beliebte Prämien-Aktion

Tagesgeld mit 40€ PrämieWie sie heute offiziell bekannt gab, verlängert die VTB Direkt ihre großartige Prämienaktion, im Rahmen derer Neukunden mit 40 Euro Prämie „begrüßt“ werden. Ursprünglich sollte sie nur bis zum 5. Dezember 2011 laufen – nun geht der Aktionszeitraum aber bis zum Jahresende, also dem 31. Dezember 2011.

Somit habt ihr als Neukunde also noch etwas länger Zeit, euch das Startguthaben für euer erstes Tagesgeldkonto bei der VTB zu sichern. Allerdings sehe ich keinen Grund dafür, mit der Kontoeröffnung noch zu warten. Denn mit 2,7 Prozent liegt auch der Zinssatz auf absoluten Top-Niveau.

Gleicher Zinssatz für Neu- und Bestandskunden

Erfreulicherweise macht die VTB zwischen Neu- und Bestandskunden keinen Unterschied, sodass alle Kunden die gleichen guten Konditionen erhalten. Für mich persönlich ist sowas ein wichtiges Merkmal, das bei anderen Instituten oftmals leider keine Selbstverständlichkeit ist.

Die 40€-Prämie ist also der einzige Bonus, den es für Neukunden gibt. Dieser ist dafür aber umso interessanter, denn das ist die mit Abstand höchste Prämie, die ein Tagesgeldanbieter derzeit bietet, ohne dass dafür eine Mindesteinzahlung nötig wäre. Denn eine solche wird von der VTB Direkt ausdrücklich nicht gefordert. VTB Direkt verlängert beliebte Prämien-Aktion weiterlesen

MoneYou erhöht Tagesgeldzinsen auf 2,75 Prozent

Tagesgeldanbieter der ABN AmroDie zur renommierten niederländischen Bank “ABN Amro” gehörende MoneYou-Bank erhöht mit sofortiger Wirkung ihren Zinssatz aufs Tagesgeld: Fortan werden statt bislang 2,7 nun leicht höhere 2,75 Prozent gezahlt.

Da die Zinsgutschrift vierteljährlich erfolgt, liegt der effektive Jahreszinssatz durch den Zinseszins-Effekt sogar noch etwas höher, wodurch die Bank im Vergleich zu Anbietern mit jährlicher Gutschrift noch einmal leicht die Nase vorn hat.

Die Zinserhöhung ist zwar minimal, aber vielleicht macht sie für manch einen ja den entscheidenden Unterschied aus. Sie ist außerdem auch ein wichtiges psychologisches Signal, wie ich finde. Die Zinserhöhung gilt übrigens für alle Kunden. Also nicht nur für Neukunden, sondern auch für Bestandskunden.

MoneYou vom Start an mit Top-Konditionen

Zwar ist MoneYou erst seit kurzem auf dem deutschen Tagesgeldmarkt aktiv, aber bereits jetzt lässt sich ein sehr positives Fazit zum bisherigen Engagement ziehen: Der Zinssatz gehört konstant zur Spitzengruppe der Vergleiche und Neukunden werden nicht einseitig bevorzugt, sondern die hervorragenden Konditionen gelten für alle Kunden. Das ist vorbildlich, aber bei vielen anderen Banken leider nicht üblich.

Auch die Stiftung Warentest lohnt MoneYou bereits für die sehr guten Konditionen und Rahmenbedingungen.

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Bank of Scotland mit guten Nachrichten im Doppelpack

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenWieder einmal gibt es positive Neuigkeiten von der auch bei deutschen Anlegern überaus beliebten Bank of Scotland (BoS) zu vermelden:

Zum einen wurde das schottische Bankhaus erneut mit hochrangigen Auszeichnungen versehen – und auch dies im „Doppelpack“: Nachrichtensender n-tv und die unabhängige Finanzberatung FMH kürten sie auch in diesem Jahr wieder zur „Besten Tagesgeldbank“, während die Zeitschrift „Euro am Sonntag“ das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland mit der Note „sehr gut“ auszeichnete.

BoS punktet mit attraktiven & fairen Konditionen

Diese beiden Auszeichnungen sind ein weiteres Zeugnis darüber, dass man bei der Bank of Scotland als Kunde hervorragende Konditionen bekommt – und das nun schon über einen langen Zeitraum hinweg.

Eine derartige Konstanz sucht man bei den meisten Konkurrenten vergebens, die zwar immer wieder mit hohen Aktionszinsen locken, die aber entweder nur für Neukunden oder nur für ganz kurze Zeit gelten. Bei der Bank of Scotland hingegen ist jeder Kunde gleichgestellt, sodass man auch als Bestandskunde noch die gleichen Konditionen wie als Neukunde erhält.

Trotz Leitzins-Senkung Festgeldzinsen angehoben

Die zweite gute Neuigkeit der BoS betrifft die Festgeld-Zinsen des Institutes. Hierbei wurden vor allem die Konditionen für die mittleren Laufzeiten nochmals verbessert.

So bekommt man für den zweijährigen Anlagezeitraum derzeit beispielsweise sehr gute 3,5 Prozent. Dieser kurze Zeitraum ist sicherlich auch für den einen oder anderen „typischen Tagesgeldkunden“ interessant, da er vergleichsweise überschaubar ist. Vielleicht kommt ja auch nur für einen Teil eures Kapitals eine Festgeldanlage in Frage…

Für drei Jahre gibt es sogar glatte 4,0 Prozent. Diese und alle weiteren Laufzeiten im Überblick findet ihr direkt auf der Homepage der Bank. Bank of Scotland mit guten Nachrichten im Doppelpack weiterlesen

Zwei weitere Anbieter mit 2,7 bzw. 2,76 Prozent (UPDATE)

Es wird verdammt eng an der Tagesgeld-Spitze: Wie der User „emdenfahrer“ in den Kommentaren hinwies (auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür!), stoßen noch zwei weitere Anbieter mit an die Tagesgeldspitze vor. Zum einen die niederländische Amsterdam Trade Bank (ATD) mit 2,7 Prozent sowie die türkische/österreichische VakifBank International mit sogar 2,76 Prozent. Damit bewegen sich beide Anbieter auf dem Niveau einiger weiterer Anbieter an der Spitze.

Beide kommen ohne für mich erkennbare größere Haken aus: In beiden Fällen ist die Kontoführung kostenlos und die Einlagen sind jeweils bis 100.000 Euro abgesichert, was europaweit ja auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Einzig eine Mindesteinlage von 5.000 Euro fällt mir bei der VakifBank spontan auf (die Höchsteinlage ist ebenfalls gedeckelt und zwar auf 50.000 Euro). Bei der ATD fällt mir auf den ersten Blick nichts derartiges auf.

Etwas „merkwürdig“ finde ich die Gestaltung der Homepage der VakifBank, die – gelinde gesagt – doch irgendwie sehr spartanisch und „unfertig“ daherkommt. Komisch. Mit Informationen ist die Bank insgesamt auch eher sparsam. Der Auftritt der Amsterdam Trade Bank hingegen wirkt sehr professionell. Ich persönlich bleibe aber dennoch lieber bei den mir bereits bekannten Anbietern, die vergleichbare Zinsen zahlen. Zwei weitere Anbieter mit 2,7 bzw. 2,76 Prozent (UPDATE) weiterlesen