VTB Direkt verlängert beliebte Prämien-Aktion

Tagesgeld mit 40€ PrämieWie sie heute offiziell bekannt gab, verlängert die VTB Direkt ihre großartige Prämienaktion, im Rahmen derer Neukunden mit 40 Euro Prämie „begrüßt“ werden. Ursprünglich sollte sie nur bis zum 5. Dezember 2011 laufen – nun geht der Aktionszeitraum aber bis zum Jahresende, also dem 31. Dezember 2011.

Somit habt ihr als Neukunde also noch etwas länger Zeit, euch das Startguthaben für euer erstes Tagesgeldkonto bei der VTB zu sichern. Allerdings sehe ich keinen Grund dafür, mit der Kontoeröffnung noch zu warten. Denn mit 2,7 Prozent liegt auch der Zinssatz auf absoluten Top-Niveau.

Gleicher Zinssatz für Neu- und Bestandskunden

Erfreulicherweise macht die VTB zwischen Neu- und Bestandskunden keinen Unterschied, sodass alle Kunden die gleichen guten Konditionen erhalten. Für mich persönlich ist sowas ein wichtiges Merkmal, das bei anderen Instituten oftmals leider keine Selbstverständlichkeit ist.

Die 40€-Prämie ist also der einzige Bonus, den es für Neukunden gibt. Dieser ist dafür aber umso interessanter, denn das ist die mit Abstand höchste Prämie, die ein Tagesgeldanbieter derzeit bietet, ohne dass dafür eine Mindesteinzahlung nötig wäre. Denn eine solche wird von der VTB Direkt ausdrücklich nicht gefordert.

Keine Mindesteinzahlung für Prämie gefordert

Theoretisch sollte also auch schon eine Einzahlung in Höhe von nur einem Euro ausreichen, um die Prämie zu erhalten. Aber da auch der Zinssatz auf absolutem Spitzenniveau liegt, lohnt sich auch eine hohe Einzahlung und ich finde es der Bank gegenüber gewissermaßen auch nur fair, nicht nur die Prämie „abgreifen“ zu wollen. Funktionieren dürfte es aber, was auch Erfahrungsberichte von anderen bereits zeigten.

Sehr gute Konditionen ohne Haken

Auch sonst kommt das Tagesgeldkonto ohne irgendwelche „Pferdefüße“ aus: Die Kontoführung ist kostenlos, es gibt keinen Mindest- und auch keinen Höchstbetrag, der für Erhalt der Konditionen nötig ist.

Nur eines solltet ihr beachten: Eure Einlagen sind bis maximal 100.000 Euro abgesichert (durch die österreichische Einlagensicherung). Mehr sollte man also nicht anlegen (so man sich denn überhaupt in dieser „Verlegenheit“ befindet ;)).

Zinses-Zins als „i“-Tüpfelchen

Das war aber noch nicht alles, was für die VTB Direkt spricht; ein kleines Sahnehäubchen kommt noch: Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise, sodass es zu einem netten Zinseszins-Effekt kommt.

Sollte euch dieses sehr gute Angebot in seiner Gesamtheit genauso überzeugt haben wie mich und auch schon sehr viele andere Leser dieses Blogs, so gelangt ihr hier zur Aktionsseite der Bank.

PS: Übrigens hat sie auch sehr interessante Festgeld-Konditionen im Portfolio. Auch hier lohnt es sich für den einen oder anderen sicherlich, einen Blick zu riskieren.

5 Gedanken zu „VTB Direkt verlängert beliebte Prämien-Aktion

  1. Wow, das nenne ich mal einen (bzw. gleich mehrere) ausführlichen Erfahrungsbericht(e) – vielen Dank dafür, Spirou!

    Was den Service der VTB betrifft, so gehe ich davon aus, dass die gerade ziemlich unter der Last der vielen Neukunden „zusammenbrechen“, denn der Ansturm dürfte für die Bank ungewohnt stark sein. Dazu sind die Konditionen derzeit einfach zu attraktiv. Dennoch ist sowas m.E. keine wirkliche Entschuldigung, denn sowas war ja gewissermaßen abzusehen.

    Die Entwicklung des Zinssatzes darf man mit Spannung beobachten. Ich gehe aber nicht davon, dass er „einbrechen“ wird, denn dann war deren ganze Neukundenaktion praktisch umsonst. Die 40 Euro Prämie sind ja nun nicht gerade wenig und Ziel ist es sicherlich, Kunden zu gewinnen. Ich fänd’s schon kurios, wenn man die dann keine zwei Monate später wieder vergraulen würde… aber man weiß nie.

    Vor dieser Aktion lag der Zinssatz der VTB meines Wissens übrigens bei 2,4 Prozent, was zum damaligen Zeitpunkt durchaus konkurrenzfähig war.

    Deine Taktik mit dem Verteiles des Geldes auf mehrere (EU-)Länder finde ich übrigens richtig gut. Da bin ich ehrlich gesagt noch gar nicht drauf gekommen.

  2. Ich habe aber auch noch etwas zum Thema beizutragen, also zur VTB Direkt Bank. Auf anderen Tagesgeldvergleichsseiten überschlagen sich die User teilweise mit begeisterten Berichten, wie leicht doch die Kontoeröffnung sei und wie prima der Service. Ich habe das Tagesgeldkonto der VTB mal getestet und mit den Tagesgeldkonten von anderen Banken verglichen. Dabei kommt die VTB leider bisher nicht gar so gut weg. Ich hatte meine Meinung diesbezüglich auf anderen Tagesgeldseiten auch schon mal gepostet. Allerdings wartet mein Post dort seit längerem auf Freischaltung durch die Moderatoren. Ein Schelm, wer böses dabei denkt 😛 Also versuche ich es mit meinem Erfahrungsbericht mal hier.

    Vor ein paar Monaten habe ich mir vorgenommen, den einen oder anderen Euro nicht länger auf meinem Girokonto versauern zu lassen. Ich habe zwar noch ein altes Tagesgeldkonto bei der ING Diba, mit dem ich früher sehr zufrieden war – damals gab es 4,5% ! – die Zinsen für Bestandskunden sind dort momentan aber unter aller Kanone. Also habe ich mich durch die Tagesgeldvergleiche im Internet gewurschtelt und mich für die Bank of Scotland entschieden. Das mit den Einlagensicherungen ist zwar schön und gut, aber da momentan ja halb Europa gegen die Staatspleite kämpft und die Ratingagenturen fleißig dabei sind, sämtliche Staaten und Banken herunterzustufen, wollte ich meinen Notgroschen über verschiedene Banken aus verschiedenen Ländern verteilen. Also kam noch ein MoneYou-Konto der holländischen ABN Amro Bank und neuerdings ein Konto der österreichischen VTB Direkt dazu. Soviel zur Vorgeschichte 😉

    Verwöhnt von der Kontoeröffnung bei der Bank of Scotland und der ABN Amro, empfand ich das Verfahren der VTB im direkten Vergleich bisher am unangenehmsten.

    Bisher kannte ich es von den anderen Banken so, dass die Kontoeröffnung ausschließlich online erfolgte. Man musste nur das PostIdent-Verfahren in einer Postfiliale durchlaufen. Bei der VTB-Bank läuft die Beantragung noch in Papierform. Der Kontoantrag wird nicht online per Mausklick an die Bank geschickt. Stattdessen muss der Antrag ausgedruckt, unterschrieben und mit der Post geschickt werden.

    Zusätzlich wird ein Freistellungsauftrag mit ausgedruckt, den man dann ausfüllen und ebenfalls mit der Post schicken soll. Das kannte ich bisher auch nur als Online-Verfahren per Mausklick. Wenn man nach dieser “Papier-Orgie” 😉 die Bank nach einer postalischen Bestätigung fragt, erhält man – wenn überhaupt – die Antwort, dass es sich ja um ein Online-Konto handele und man somit ja keine schriftliche Bestätigung bekäme -> schon etwas inkonsequent.

    Die Fragen, die beim Kontoantrag zu beantworten sind, fand ich teilweise etwas seltsam. Dort wird man z.B. unter anderem nach Beruf und Familienstand gefragt, und mir ist nicht klar, wozu diese Daten bei der Kontoeröffnung notwendig sind. Das sieht mir nach Datensammlung für diverse Statistiken aus, aber genau kann ich es natürlich nicht sagen.

    Nachdem ich bei der Post das PostIdent-Verfahren durchgeführt und den Antrag inkl. Freistellungsauftrag mitgeschickt hatte, wartete ich erst mal fünf Tage auf irgend eine Antwort und auf meine Zugangsdaten. Auch das kenne ich von anderen Tagesgeldkonten anders. Nach der schnellen Online-Beantragung des MoneYou-Kontos erhielt ich z.B. innerhalb einer Minute eine eMail mit meinen neuen Konto- und Login-Daten. Ab diesem Zeitpunkt konnte man sich in sein Konto einloggen und – ohne abgeschlossenes PostIdent-Verfahren – bereits Geld überweisen, das innerhalb von nur einem Tag gutgeschrieben wurde und somit bereits Zinsen brachte, während das PostIdent-Formular sich noch auf dem Weg zur Bank befand.

    Schließlich kamen meine Kontodaten, und ich loggte mich ein, nur um festzustellen, dass es bei den Freistellungsdaten nur hieß „Keine Freistellungsdaten vorhanden“. Da es trotz der Papierlösung beim Kontoantrag dennoch möglich ist, einen Online-Freistellungsauftrag zu stellen, machte ich das und wartete wieder zwei Tage. Von der Bank of Scotland und MoneYou kenne ich es, dass die Freistellungsdaten direkt nach der Eingabe aktiv und sichtbar sind. Also schickte ich über das Postfach im Konto eine Nachricht an den Kundenservice der VTB. Am nächsten Tag waren dann tatsächlich die Freistellungsdaten sichtbar. Allerdings finde ich es schade, dass keine Antwort vom Kundenservice kam. Keine Benachrichtigung über die erfolgte Einrichtung der Freistellungsdaten, keine Antwort auf meine Frage, ob bei der Einrichtung etwas schiefgelaufen ist oder ob die Aktivierung der Freistellungsdaten generell etwas mehr Zeit benötigt. Dann erinnerte ich mich auch daran, in dem einen oder anderen Review zur VTB an anderer Stelle mal gelesen zu haben, dass andere User auch nicht in der Lage waren, eine schriftliche Antwort des Kundensupports zu erhalten. Einige User schrieben sogar, dass sie versucht hatten, die VTB telefonisch zu erreichen, dass die Leitung allerdings entweder besetzt gewesen sei oder dass niemand den Hörer abhob.

    Einige positive Eindrücke konnte ich aber dennoch mitnehmen. Die Bedienung der Seite und das Interface machen einen guten Eindruck. Das habe ich schon schlechter erlebt, unter anderem sogar bei der Bank of Scotland, deren Webseitenprogrammierung mir regelmäßig den Schweiß auf die Stirn treibt.

    Die Zinsen liegen mit 2,7% im momentanen Spitzenbereich. Und die versprochene Prämie von 40€ wurde bereits eine Woche nach der Freischaltung gutgeschrieben. Bei der Bank of Scotland wartete ich zwischen 4 und 6 Wochen auf die Gutschrift.

    Den bisher besten Eindruck macht auf mich das MoneYou Konto mit dem nutzerfreundlichen Interface, dem Spitzenzinssatz, der bisher immer sehr zeitnah nach oben angepasst wird, der einmalig schnellen Kontoeröffnung und dem freundlichen Kundenservice. Deshalb verwende ich das MoneYou Konto momentan als „Hauptkonto“.

    Das VTB Direkt Konto werde ich erst mal eine Weile im Auge behalten. Die letzte Zinsanpassung auf die konkurrenzfähigen 2,7% fand nach Angaben der Bank aufgrund ihres 40jährigen Jubiläums statt, was bei mir die Befürchtung aufkommen lässt, dass es mit zukünftigen Zinserhöhungen etwas mager aussehen könnte und die anderen Banken evtl. bald deutlich an der VTB vorbeiziehen könnten. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen 🙂

    Sorry für den langen Bericht. Ich hoffe, er hilft dem einen oder anderen vielleicht etwas bei der Entscheidungsfindung.

    Grüße,

    Spirou

  3. Ja, die Advanzia-Bank hat immer mal wieder verlockend erscheinende Angebote, die aber immer alle nur für seeehr kurze Zeit gelten. Habe dazu auch schon ein paar Mal was geschrieben. Aktuell ist das Angebot aber in der Tat etwas interessanter, da die Aktionszeit relativ (!) lange läuft und der Anschlusszinssatz – wie Du ja schreibst – auf gutem Niveau ist. Eventuell werde ich in den nächsten Tagen mal wieder was zur Advanzia schreiben.

  4. Was vielleicht noch erwähnenswert ist: Die Advanzia-Bank zahlt die Zinsen monatlich aus, wodurch es zu einem netten Zinseszins-Effekt kommt. Wenn ich das korrekt überschlagen habe, müssten so aus den 2,65% ungefähr 2,68% werden.

    Außerdem habe ich mich im ersten Post an einer Stelle missverständlich ausgedrückt. Ich habe geschrieben „…nach Ablauf des Aktionszeitraums Ende Dezember gilt dann der normale Zinssatz…“.
    Das stimmt so natürlich nicht. Der Aktionszeitraum für die Einzahlung des Geldes geht zwar bis zum 28.12., aber die 3% werden natürlich bis Ende Februar gezahlt. Sorry, falls ich jemanden verwirrt habe 😉

    Grüße,

    Spirou

  5. Da hier im Blog ja des öfteren über Banken diskutiert wird, die teilweise interessante Konditionen haben, aber in den bekannten Tagesgeldvergleichen nicht auftauchen, hätte ich hier auch mal einen Beitrag, nämlich die Advanzia Bank (www.advanziakonto.com).

    Es gibt es zwar einige Einschränkungen, aber für den einen oder anderen könnte dieses Konto trotzdem interessant sein.

    Die Mindesteinlage beträgt 5000€. Für jemanden, der nur mal zwischendurch ein paar Euro parken möchte, kann das durchaus eine Hürde sein. Neukunden, die Ihr Geld bis zum 28.12.2011 einzahlen, gibt es dann aber immerhin 3,0% Zinsen, die leider nur bis zum 28.02.2012 garantiert sind.

    Für Bestandskunden und nach Ablauf des Aktionszeitraums Ende Dezember gilt dann der normale Zinssatz von 2,65%, womit diese Bank bis vor kurzem immerhin noch an der Spitze der Tagesgeldvergleiche mitgespielt hätte.

    Also ein Angebot mit einigen Haken, aber wer mindestens 5000€ anlegen und diese eventuell nur kurz parken möchte, der freut sich evtl. über die 3%, und abgrundtief schlecht ist der Anschluss-Zinssatz von 2,65% ja nun auch wieder nicht.

    Viele Grüße,

    Spirou

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