Archiv der Kategorie: Allgemein

Top Tagesgeld-Anbieter im Dezember 2010

Auch für den Dezember haben sich meine Empfehlungen für die verschiedenen Tagesgeldanbieter nicht großartig geändert. Denn außer der bereits schon wieder abgelaufenen Aktion der comdirect ist nicht viel auf dem Markt passiert. Erfreulicherweise gab es bei den relevanten Anbietern auch keine Zinssenkungen. 🙂

  • Führend ist für mich persönlich nach wie vor die Bank of Scotland. Hier erhalten Neu- und Bestandskunden gleichermaßen 2,2 Prozent Zinsen. Neukunden werden darüber hinaus noch für kurze Zeit mit einer Prämie in Höhe von 30 Euro gelockt.
    Die Bank of Scotland ist meines Erachtens vor allem deswegen besonders empfehlenswert, da sie nun schon über extrem lange Zeit konstant zu den Tagesgeldanbietern mit den besten Zinsen zählt. Somit hat man beispielsweise nichts damit falsch gemacht, wenn man sein Geld das ganze Jahr über bei der Bank of Scotland liegen hatte, da sie sich fast durchgehend auf dem ersten Platz befand. Ebenfalls für die Bank of Scotland sprechen auch solche „Kleinigkeiten“ wie die tagesaktuelle Zinsvorschau im Onlinebanking und dass man den Freistellungsauftrag bequem online erteilen kann. Außerdem sticht die Bank of Scotland damit positiv hervor, dass sie bei den Zinsen konsequent keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden macht. -> Zum genauen Angebot und weiteren Informationen der Bank of Scotland gelangt ihr hier.
    Zusammenfassung: 2,2% für Neu- und Bestandskunden, Neukunden erhalten außerdem 30€ als Startgutschrift. Top Tagesgeld-Anbieter im Dezember 2010 weiterlesen

Jetzt an den Freistellungsauftrag denken – was gibt es bei welcher Bank zu beachten?

Das Jahresende naht mit großen Schritten. Wie jedes Jahr ist somit nun die Zeit angebrochen, dass man sich mal Gedanken über seinen Freistellungsauftrag (FSA) machen sollte. Für Alleinstehende liegt der Freibetrag auf Zinserträge bei 801 Euro, für Ehepaaren bei zusammen 1.602 Euro. Dies ist die Summe, die ihr an Zinsen einnehmen dürft, ohne darauf Abgaben zahlen zu müssen. Voraussetzung dafür ist aber, dass ihr euren Banken auch mitteilt, welchen Freibetrag ihr bei ihr in Anspruch nehmt, denn ihr könnt den Freistellungsauftrag auch auf mehrere Institute aufteilen. Was insbesondere bei Tagesgeld-Hoppern auch Sinn macht, da sie ja typischerweise im Laufe eines Jahres bei verschiedenen Banken Zinsen verdienen. Reicht ihr keinen Freistellungsauftrag ein oder ist er zu niedrig, dann muss die Bank von darüberliegenden Zinsen 25 Prozent Einkommensteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls auch Kirchensteuer an euer Finanzamt abführen. Es lohnt sich also darüber Gedanken zu machen und den FSA (rechtzeitig) zu stellen… 😉

Bei den meisten mir bekannten Tagesgeld-Banken ist das inzwischen erfreulicherweise auch möglich, den Freistellungsauftrag online zu erteilen (dazu ist es nötig, dass ihr eure TAN-Liste zur Hand habt, denn für jede Änderung wird eine TAN benötigt). Dies hat zum einen den Vorteil, dass es wesentlich unkomplizierter ist als den FSA komplett auszufüllen, dann ausdrucken und dann per Post einreichen zu müssen. Ein in meinen Augen noch viel größerer Vorteil ist aber, dass man den FSA so bis kurz vor die Zinszahlung (in der Regel erfolgt diese bei jährlicher Zinszahlung am 31.12.) hinauszögern kann, während man auf dem Postweg doch lieber noch einen Zeitpuffer einplanen sollte (dazu weiter unten noch etwas mehr). Denn schließlich weiß man jetzt ja noch nicht zweifelsfrei, ob man mit seinem Geld in den nächsten Wochen nicht doch noch zu einer anderen Bank wechselt.

Ich habe mir nun mal die Mühe gemacht, als eine Art Anleitung für euch das Vorgehen für die meisten Top-Tagesgeld-Anbieter des Jahres 2010 in Erfahrung zu bringen und aufzulisten. Ich denke, dies sollten die Banken sein, die für die meisten von euch relevant sind. Die Hinweise darauf, wie ihr bei der jeweiligen Bank zum FSA gelangt, beziehen sich jeweils auf das Online-Banking und setzen voraus, dass ihr euch dort erfolgreich eingeloggt habt. 😉 Jetzt an den Freistellungsauftrag denken – was gibt es bei welcher Bank zu beachten? weiterlesen

Noa Bank-Entschädigung weitestgehend abgeschlossen

Entschädigung ehemaliger Noa Bank Kunden fast abgeschlossen

Lange seit der Schließung der Noa Bank vor ziemlich genau zwei Monaten und der Feststellung des Entschädigungsfalles durch die BaFin war es ruhig um die Noa Bank und ihre ehemaligen Tagesgeld-Kunden gewesen. Ein eher gutes Zeichen könnte man denken, denn das heißt schließlich, dass alles seinen geregelten Gang geht. Diese Interpretation bestätigt sich nun: Laut einem Artikel der Stiftung Warentest laufen die Entschädigungszahlungen nun schon seit Ende September und infolgedessen wurden inzwischen 95% der Anleger entschädigt. Dies sind gleichzeitig alle Anleger, die ihre Ansprüche bislang geltend gemacht haben. Die übrigen fünf Prozent haben bislang noch nicht auf das Anschreiben der „Entschädigungseinrichtung der deutschen Banken“ reagiert. Solltet ihr also zu den Betroffenen gehören und die Entschädigungszahlung trotz gestelltem Antrag nicht erhalten haben, dann ist wohl etwas schief gelaufen und ihr solltet bei der Entschädigungseinrichtung noch einmal nachhaken. 😉 Weiterhin in die Röhre gucken leider diejenigen, die leichtsinnigerweise über 50.000 Euro bei der Noa Bank liegen hatten. Denn nur bis zu dieser Grenze werden die Sparer entschädigt – dabei bleibt es auch. Noa Bank-Entschädigung weitestgehend abgeschlossen weiterlesen

Tagesgeld-Zinsen sind viel zu hoch!

Angesichts derzeit rekordverdächtig niedriger Tagesgeldzinsen mag es vermutlich bei vielen Sparern für ungläubiges Staunen sorgen, aber es ist tatsächlich so: Die Tagesgeldzinsen der meisten Banken sind noch viel zu hoch! Zumindest was Zinssätze von um die zwei Prozent betrifft, wie sie zum Beispiel die beliebte Bank of Scotland mit ihren 2,2% bietet.

Denn wie der Nachrichtensender N-TV argumentiert, können sich Banken im so genannten Interbankenhandel (also der Handel zwischen den Banken) auf Tagesbasis deutlich günstiger Geld beschaffen: Der Zinssatz hierfür liegt derzeit konstant sehr deutlich unter einem Prozent p.a., meist sogar unter 0,5%. Zum Vergleich: vor rund zwei Jahren schwankte dieser Zinssatz noch konstant um die 4%, lag teilweise sogar über 4,5%.

Doch warum bieten viele Banken ihren Privatkunden dennoch vergleichsweise hohe Zinsen, bei denen sie theoretisch sogar draufzahlen? Ganz einfach: Sie wollen ihre Kunden nicht verprellen. Denn die Banken denken langfristiger und nehmen daher kurzfristig ökonomische Verluste in Kauf: Sie setzen auf Kundenbindung und -gewinnung. Und dabei ist der Tagesgeld-Bereich das Pferd, auf das unbedingt gesetzt werden sollte. Denn Tagesgeld ist heutzutage die beliebteste Anlageform in Deutschland: 43% Prozent aller privaten Einlagen der Deutschen sind laut N-TV als Tagesgeld angelegt (zum Vergleich: nur 15,3% als Festgeld). Und das Charakteristikum von Tagesgeld ist ja, dass es die Kunden theoretisch von heute auf morgen abziehen können. Davor haben viele Banken Angst. Tagesgeld-Zinsen sind viel zu hoch! weiterlesen

Kurzfristig keine höheren Tagesgeldzinsen bei der ING DiBa

ING-DiBa Konten & KartenBestandskunden, die ein Tagesgeldkonto bei der ING DiBa haben, dürfen in naher Zukunft vermutlich leider eher nicht mit einer Erhöhung des Zinssatzes rechnen, der derzeit bei nur 1,3% liegt. Dies zumindest ließ der scheidende Chef der ING DiBa, Ben Tellings, in einem Interview mit der Welt am Sonntag durchblicken. Dabei sagte er bezüglich des Extra-Kontos: „Auf absehbare Zeit sehe ich nicht, dass das allgemeine Zinsniveau steigt. Wenn es so weit ist, können Sie aber sicher sein, dass wir dann mit dem Extra-Konto wieder auf die Pauke hauen.“ Tja, schade, auch wenn nicht wirklich mit etwas anderem zu rechnen war. Aber so hat man es noch einmal Schwarz auf Weiß.

Für Neukunden allerdings hat die ING DiBa noch bis zum 15.12.2010 weiterhin ein deutlich besseres Angebot als für Bestandskunden parat: Als Neukunde erhaltet ihr ab dem Zeitpunkt der Kontoeröffnung für ein halbes Jahr lang 2,0% Zinsen aufs Tagesgeld. Das ist durchaus respektabel. Doch nach Ablauf des halben Jahres zählt ihr dann als Bestandskunde und erhaltet ebenfalls nur noch den regulären Zinssatz. Interessant ist aber zusätzlich noch, dass Neukunden eine Prämie in Höhe von 25 Euro erhalten können. Voraussetzung dafür ist, dass eure erste Einzahlung mindestens 5.000 Euro (in einer Summe) beträgt. Falls das für euch interessant ist, gelangt ihr hier zum Angebot der ING DiBa.

Kleiner Tipp: Wenn ihr noch höhere Zinsen (und das dauerhaft, also auch als Bestandskunden), nämlich 2,2 Prozent, und eine noch höhere Prämie (nämlich 30 Euro – und das ohne Mindesteinzahlung) ergattern möchtet, seid ihr wohl bei der Bank of Scotland (übrigens Tagesgeld-Testsieger bei der Stiftung Warentest) besser aufgehoben… 😉

Bank of Scotland verlängert Prämien-Aktion für Neukunden

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenWie mir die Bank of Scotland gerade per E-Mail mitteilte, verlängert sie die aktuelle Aktion, bei der Tagesgeld-Neukunden eine Prämie in Höhe von 30 Euro erhalten, ein weiteres Mal: Statt bis zum 30. September läuft die Aktion nun sogar bis zum 31. Oktober 2010! Auf der Homepage der Bank of Scotland ist zwar noch der alte Termin zu finden, dieser soll jedoch morgen durch den späteren Termin ersetzt werden. Aber am besten ist sowieso, ihr eröffnet jetzt sofort das Konto bei der Bank of Scotland, wenn ihr es nicht ohnehin schon getan habt, denn auch der Zinssatz ist sehr gut, sodass es keinen Grund gibt, abzuwarten. 😉

Bis auf den Aktionszeitraum bleibt beim Angebot der Bank of Scotland alles unverändert: Neukunden erhalten wie gesagt eine Prämie in Höhe von 30 Euro (die an keine weiteren besonderen Bedingungen geknüpft ist) und der Zinssatz bleibt bei für heutige Zeiten hervorragenden 2,2%, womit die Bank of Scotland im Tagesgeld-Vergleich weiterhin unangefochten die Spitzenposition einnimmt. Und das beste daran ist, dass der Zinssatz nicht nur für Neukunden, sondern auch für Bestandskunden gilt. Bei fast allen anderen Banken, die auch nur annähernd so gute Zinsen bieten, ist das anders.

Nicht zuletzt deswegen wurde das Angebot der Bank of Scotland von der Zeitschrift Finanztest (die ein Ableger der Stiftung Warentest ist) unter 78 Banken zum besten Tagesgeldangebot des Jahres 2010 gekürt! Grund dafür sind allem der konstant hohe Zinssatz, die Sicherheit des Online-Banking und die Tatsache, dass Bestandskunden gegenüber Neukunden nicht benachteiligt werden.

Es spricht also sehr, sehr vieles für das Angebot der Bank of Scotland. Insbesondere, da es für Neukunden derzeit ja zusätzlich noch die 30€-Prämie gibt. Zum Angebot der Bank of Scotland gelangt ihr über diesen Link.
PS: Die Prämie wird übrigens innerhalb von 6 Wochen nach eurer ersten Einzahlung bei der Bank of Scotland (egal in welcher Höhe) direkt aufs Tagesgeldkonto gutgeschrieben.

Comdirect senkt Tagesgeldzinsen auf 2,0%

comdirectNachdem die Comdirect erst kürzlich die gestaffelten Tagesgeldzinsen für Einlagen über 5.000 Euro senkte, geht es nun auch dem Spitzenzinssatz für Einlagen bis 5.000 Euro an den Kragen: Hierfür gibt es ab heute mit sofortiger Wirkung statt bislang 2,1% nun nur noch 2,0% Zinsen. Die Zinssenkung selbst fällt zwar nicht so dramatisch aus, aber wenn man bedenkt, dass z.B. die Bank of Scotland 2,2% (und für Neukunden zusätzlich noch 30 Euro Prämie) bietet, so verblasst das Angebot der Comdirect doch ziemlich. Zumal es wie gesagt nur für Einlagen bis 5.000 Euro gilt. Für höhere Beträge gibt es deutlich weniger Zinsen.

Damit fällt die Comdirect in meinem persönlichen Vergleich leider vom dritten Platz ab. Diesen nimmt nun wieder die ING DiBa ein, die seit heute für Neukunden wieder ebenfalls 2,0% bietet. Allerdings gibt es hier keine Einlagenbegrenzung und der Zinssatz ist darüber hinaus für 6 Monate garantiert, was sich positiv von dem Angebot der Comdirect unterscheidet. Außerdem gibt es für eine erstmalige Einzahlung von mindestens 5.000 Euro auch noch eine 25€-Prämie.

Wer jedoch bereits Kunde bei der ING DiBa ist, dürfte stattdessen bei der bereits eingangs erwähnten Bank of Scotland glücklich werden, denn diese bietet für Neu- und Bestandskunden den gleichen attraktiven Zinssatz: 2,2%. Neukunden erhalten außerdem noch zusätzlich eine Prämie von 30€. Dafür bekommt sie in meinen persönlichen Vergleichen auch zurecht den ersten Platz.