noa bank tagesgeldHeute gab es endlich ersehnte Neuigkeiten zur Schließung der Noa Bank – und zwar den Umständen entsprechend erfreuliche Neuigkeiten; zumindest was die Entschädigung der Tagesgeldkunden über die deutsche Einlagensicherung betrifft: Wie bekannt wurde, hat die BaFin am gestrigen Dienstag das Insolvenzverfahren für die geschlossene Noa Bank beantragt. Damit sind gleichzeitig auch die Weichen für die Entschädigung im Rahmen des Sicherungsfonds der deutschen Banken gestellt, der Einlagen der Tagesgeld-Kunden von bis zu jeweils 50.000 Euro sicherte. Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) wird infolgedessen nach eigenen Angaben proaktiv „in Kürze“ Kontakt zu den Anlegern der Noa Bank aufnehmen, damit diese ihre Ansprüche geltend machen können. Falls ihr Noa-Kunde seid, müsst ihr zunächst also nichts machen, sondern könnt/müsst euch in Geduld üben. Wann genau die Kontaktaufnahme erfolgen wird, ist noch nicht klar, spätestens aber wohl Ende September.

Doch die Insolvenz bedeutet implizit auch, dass die Bank überschuldet ist und sie die Kunden selbst nicht komplett auszahlen kann (daher greift ja auch die Einlagensicherung). Dies heißt, dass Kunden, die mehr als 50.000 Euro bei der Noa Bank auf der hohen Kante hatten, höchstwahrscheinlich in die Röhre schauen. Laut der Tageszeitung „Die Welt“ betrifft dies insgesamt 110 Kunden der Noa Bank. Ich hoffe, dass keiner von den Besuchern dieses Blogs dazugehört (schließlich habe ich auch zu keiner Zeit dazu geraten, überhaupt Kunde bei der Noa Bank zu werden – im Gegenteil: ich riet zur Skepsis). 😉 Daher an dieser Stelle für die Zukunft nochmal mein eindringlicher allgemeiner Appell an alle: Legt bei keiner Bank, völlig egal bei welcher, mehr Geld an, als die jeweilige Einlagensicherung her gibt!

Bei der Bank of Scotland – die ich derzeit bevorzugt empfehle und wo ich auch selbst Kunde bin – beträgt diese Einlagensicherung beispielsweise rund 55.000 Euro (über die britische Einlagensicherung). Der Zinssatz liegt für Neu- und Bestandskunden bei 2,2%. Bis zu einer Anlagesumme von 55.000 Euro kann man hier also beherzt zugreifen, denn die Konditionen sind im Vergleich hervorragend. Zumal die Bank of Scotland in der Vergangenheit mit keinerlei Negativ-Schlagzeilen von sich Reden machte. Bei der Noa Bank war das ja über die letzten Monate hinweg ganz anders, was (erfreulicherweise) sicherlich den einen oder anderen abschreckte, Kunde bei der Noa Bank zu werden bzw. zu bleiben.
Ein besonderes Appetithäppchen gibt es bei der Bank of Scotland derzeit übrigens für Neukunden: eine 30€-Prämie! Sobald ihr euer Geld von der Noa Bank also zurückhabt oder derzeit ohnehin aus anderen Gründen auf der Suche nach einem neuen Tagesgeldanbieter seid, wäre die Bank of Scotland ein sehr guter „Kandidat“, der zudem meinen persönlichen Segen hat. 😉 Das entsprechende Angebot findet ihr hier.

www.bankofscotland.de