Archiv der Kategorie: Allgemein

Deutsche Industriebank (IKB) wirbt ab sofort auch um Privatkunden (UPDATE)

Erst seit letzter Woche wirbt auf dem Tagesgeldmarkt noch eine weitere Bank um Privatkunden: Die Deutsche Industriebank (IKB). Bislang richtete sie sich ausschließlich an gewerbliche Kunden.

So richtig punkten kann die IKB direkt mir ihrem Angebot im Bereich Tagesgeld jedoch nicht, denn der Zinssatz liegt lediglich bei 1,3%. Im Vergleich mit anderen Banken sieht sie dabei ziemlich alt aus. Allerdings bietet die Bank auch Festgelder an. Das 12-monatige Festgeld, das ja auf Grund der kurzen Laufzeit für auch für typische Tagesgeldanleger durchaus interessant sein kann, ist dabei das Top-Angebot: Hierfür werden nach aktuellem Stand gute 2,5% Zinsen gezahlt. Allerdings ist hier (wie übrigens auch beim Tagesgeld) eine Mindestanlage von 5.000 Euro nötig. Dies ist aber auch die einzige ungewöhnliche Bedingung; alles andere bewegt sich im normalen Rahmen und auch eine maximale Einlagenbegrenzung gibt es beispielsweise nicht. Wer sich für das Angebot interessiert, findet hier direkt auf der Seite der IKB Direkt alle nötigen Infos.

Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass ich derzeit noch ein wenig abwarten würde mit einer Festgeldanlage, denn für den April wurde eine Erhöhung des Leitzinses in Aussicht gestellt, sodass man sich berechtigte Hoffnungen auf eine Zinserhöhung machen kann. Somit sollte man sich kurzfristig vielleicht erstmal aufs Tagesgeld beschränken und die kurzfristige Entwicklung abwarten. Mit seinem Tagesgeld ist man meines Erachtens weiterhin am besten bei der Bank of Scotland aufgehoben (in Sachen Festgeld hat sie übrigens ebenfalls hervorragende Angebote).

Update vom 24.04.2011: Inzwischen hat die IKB Direkt die Konditionen ihres Tagesgeldangebotes verbessert. Ab sofort liegt der Zinssatz bei 1,55 Prozent. Zum entsprechenden Angebot gelangt ihr hier.

Erinnerung: Jetzt an den Freistellungsauftrag für 2011 denken

Das erste Quartalsende des Jahres 2011 steht unmittelbar bevor. Und somit ist es nun in einigen Fällen an der Zeit, sich unbedingt über den Freistellungsauftrag (FSA) Gedanken zu machen. Nämlich dann, wenn ihr euer Geld auf einem oder mehreren Konten angelegt habt, bei denen die Zinsgutschrift quartalsweise erfolgt. Zum Beispiel ist dies ja unter anderem beim Tagesgeld der comdirect Bank der Fall. Der eine oder andere (so zum Beispiel auch ich ;)) dürfte dort aktuell noch ein Tagesgeldkonto aus der Aktion vom November letzten Jahres besitzen, wo seinerzeit mit einem Zinssatz von 3,5% Zinsen für ein halbes Jahr geworben wurde. Wenn man dort nun nicht rechtzeitig den FSA stellt, werden von den Zinserträgen automatisch 25% abgezogen. Und dann wäre der nette Zinsvorteil aus dieser Aktion zu einem großen Teil dahin…
Weitere Banken mit quartalsweiser Zinsgutschrift sind zum Beispiel außerdem die DAB Bank und auch die GE Capital Direkt.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass seit Jahresbeginn neuerdings bei Erteilung des Freistellungsauftrages die Steuer-ID angegeben werden muss. Das hat mich heute bei der Erteilung nochmal einige Zeit gekostet, da ich die Steuer-ID nicht sofort parat hatte. Das ist noch ein Grund mehr, sowas nicht immer erst auf den letzten Drücker zu erledigen, da es ja immer noch Dinge geben kann, die das ganze noch etwas verzögern können und mit denen man zuvor nicht gerechnet hat („In welchem Ordner war noch gleich die TAN-Liste?“ ;)). Also greift am besten jetzt gleich zur Tat und erteilt euren Freistellungsauftrag, falls euch eine Quartals-Zinsgutschrift bevorsteht.

Bank of Scotland erhöht Festgeld-Zinssätze

Kürzlich habe ich ja einen Artikel darüber geschrieben, dass kurzfristiges Festgeld durchaus als lukrative Alternative zu Tagesgeldanlagen dienen kann. Auch langfristigere Anlagezeiträume können dabei für einen Teil des anzulegenden Geldes durchaus reizvoll sein – je nach persönlichen Bedürfnissen und Planungen.

Als für Festgelder besonders geeigneten Anbieter nannte ich dabei beispielhaft Zinssätze der Bank of Scotland, die nicht nur im Bereich des Tagesgeldes führend ist, sondern auch beim Festgeld. Erfreulicherweise hat die Bank of Scotland die Zinssätze fürs Festgeld mit sofortiger Wirkung teilweise nochmals recht deutlich erhöht, was auch der Grund für diesen neuerlichen Artikel ist.

Im Einzelnen betragen die Zinssätze bei jährlicher Zinszahlung ab sofort:

  • 1 Jahr Laufzeit: jetzt 2,6% (+10€ Prämie für Neukunden)
  • 2 Jahre Laufzeit: jetzt 3,2% (vorher 3,0%)
  • 3 Jahre Laufzeit: jetzt 3,5% (wurde zuletzt nicht angeboten)
  • 4 Jahre Laufzeit: jetzt 4,0% (vorher 3,7%)
  • 5 Jahre Laufzeit: jetzt 4,5% (vorher 4,25%)

Auf das täglich verfügbare Tagesgeld der Bank of Scotland gibt es unverändert 2,2 Prozent (sowie für Neukunden zusätzlich weiterhin noch eine 30€-Prämie obendrauf). Praktischerweise werden Festgeld- und Tagesgeldkonten bei der Bank of Scotland unter einem Login geführt, sodass man direkt alles übersichtlich beieinander hat. Sowohl Festgeld- als auch Tagesgeldkonto könnt ihr unter diesem Link kostenlos eröffnen (oder euch erstmal nur weitere Informationen einholen).

UPDATE: Inzwischen gibt es fürs Festgeld zwar keine 10€-Prämie mehr, aber dafür hat sich der Zinssatz für die 12-Monats-Anlage auf glatte 3,0 Prozent erhöht.

Kurzfristiges Festgeld als echte Alternative zum Tagesgeldkonto

Ich als eigentlich typischer Tagesgeldkunde habe seit einiger Zeit auch kurzfristige Festgeldanlagen für mich entdeckt. Warum? Ganz einfach: Es gibt bereits für kurze Zeiträume von ein oder zwei Jahren sehr attraktive Zinsen, die die eines Tagesgeldkontos recht deutlich übersteigen. Und ein oder zwei Jahre sind ja für den einen oder anderen ein durchaus überschaubarer Zeitraum, sodass man einen gewissen Teil seines Guthabens also auch als Festgeld anlegen kann.

Wie beim Tagesgeld, ist auch im Bereich der kurzfristigen Festgelder die Bank of Scotland im Vergleich führend. Die kürzeste Laufzeit beträgt bei der Bank of Scotland 12 Monate, wofür es einen Zinssatz von 2,6% gibt. Noch interessanter wird’s, wenn man einen Teil seines Geldes sogar für 2 Jahre entbehren kann: Dann gibt es bei jährlicher Zinszahlung einen Zinssatz von glatten 3,0%.

Hier mal der Überblick über die verschiedenen Zinssätze der Bank of Scotland mit dem Stand von heute (19. Februar 2011):

Das sind die Zinssätze bei jährlicher Zinsausschüttung. Ihr könnt euch die Zinsen auch monatlich auszahlen lassen, dann sind die jeweiligen Zinssätze aber minimal geringer.

Richtig interessant wird es also bei einer Anlagedauer von 5 Jahren. So eine lange Zeit kommt für typische Tagesgeldkunden aber vermutlich eher nicht in Frage. Es sei denn, ihr wollt nur mit einem gewissen Teil eines Geldes kurzfristig flexibel bleiben. Dann kann man den anderen Teil auch für 5 Jahre anlegen. Denn es ist schon verlockend; schließlich ist der Zinssatz fast doppelt so hoch, wie der fürs Tagesgeld. Wenn man beispielsweise nur 5.000 Euro für 5 Jahre anlegt, so erhält man über den gesamten Zeitraum ziemlich verlockende 1.050 Euro an Zinsen. Und dabei sind die Zinseszinsen noch nicht einmal eingerechnet (denn die Zahlung erfolgt ja jährlich)! Auch eine längere Anlagedauer ist für einen Teil eines Geldes also durchaus überlegenswert.

Die Eröffnung eines Festgeldkontos bei der Bank of Scotland ist ganz einfach: Wenn ihr bereits ein Tagesgeldkonto dort besitzt, dann dann könnt ihr das Festgeldkonto innerhalb von wenigen Augenblicken innerhalb des Onlinebankings eröffnen und könnt es dann auch sofort nutzen. Falls ihr noch kein Tagesgeldkonto habt, so müsst ihr zunächst ein solches eröffnen, da es als Verrechnungskonto für das Festgeldkonto dient. Aber keine Sorge: Das ist alles absolut kostenlos. Außerdem kommt ihr so auch noch in den Genuss der Neukunden-Prämie in Höhe von 30 Euro. Zudem ist ja auch das Tagesgeldkonto Spitzenreiter in den Vergleichen, sodass auch hier eine Nutzung viel Sinn macht. Kurzfristiges Festgeld als echte Alternative zum Tagesgeldkonto weiterlesen

Volkswagenbank verbessert Neukunden-Konditionen

Bereits seit geraumer Zeit bietet die Volkswagenbank ihren Neukunden 2,0% aufs Tagesgeld. Die Bedingungen wurden nun in zwei entscheidenden Punkten deutlich verbessert:

1. Gilt ab dem heutigen Tage eine verlängerte Zinsgarantie. Statt wie bislang bis zum 01.04.2011 wird der Zinssatz in Höhe von 2,0% ab sofort bis zum 01.08.2011 garantiert, also fast ein halbes Jahr lang. Diese neue Zinsgarantie gilt für alle Konten, die ab einschließlich heute eröffnet werden (wer sein Konto bis gestern eröffnet hat, erhält leider nur die alte Zinsgarantie bis zum 01.04.). Als Neukunde gilt man bei der Volkswagenbank, wenn man innerhalb der vergangenen sechs Monate kein entsprechendes Konto bei ihr führte.

2. Die zweite Verbesserung betrifft die Maximaleinlage bis zu der dieser Zinssatz gezahlt wird. Bislang lag die Grenze bei 20.000 Euro. Ab heute liegt sie bei 30.000 Euro. Also auch hier eine deutliche Verbesserung. Für Geld darüber werden lediglich 1,35% gezahlt. Die Anlage eines höheren Betrages kann hier also nicht angeraten werden.

Erfreulicherweise bietet die Volkswagenbank auch ihren Bestandskunden eine ähnliche Aktion: Für neue Einzahlungen erhalten Bestandskunden ebenfalls 2,0%. Allerdings gilt dies nur für Geld, das nicht innerhalb der letzten 6 Monate bei der Volkswagenbank angelegt war. Auch hierbei gelten die Konditionen bis zum 01.08.2011 und nur für Kapital bis maximal 30.000 Euro. Nach Ablauf der Zinsgarantie erhalten sowohl Bestands- als auch Neukunden dann wieder den regulären Tagesgeldzinssatz. Dieser liegt aktuell bei 1,35%.

Ein weiterer Vorteil der Volkswagenbank ist übrigens noch die monatliche Zinszahlung. Hierdurch entsteht für den Kunden ein kleiner, aber feiner Zinseszins-Effekt.

Ist dieses Angebot interessant für Dich? Dann gelangst Du hier zur Aktionsseite der Volkswagenbank, wo Du online und kostenlos das Tagesgeldkonto eröffnen kannst.

Die besten Tagesgeld-Anbieter im Februar 2011

Der Tagesgeldmarkt erweist sich in den vergangenen Monaten als erstaunlich stabil. Somit gibt es auch keine großartigen Änderungen in meinem persönlichen Vergleich der Top-Tagesgeldanbieter:

  • Weiterhin führend ist die Bank of Scotland. Sie bietet nun schon seit extrem langer Zeit einen regulären Zinssatz in Höhe von 2,2%. Zusätzlich zu diesem sehr guten Wert bekommen Neukunden außerdem noch 30 Euro als Startgutschrift. Das besondere an der Bank of Scotland ist, dass der Zinssatz sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden gilt. Das ist leider nicht selbstverständlich. Denn viele andere Banken locken Neukunden mit einem guten – aber befristeten – Zinssatz, während der reguläre Zinssatz im Keller ist. So aber nicht bei der Bank of Scotland. Und dabei ist ihr regulärer Zinssatz außerdem auch noch höher als bei den meisten Banken mit ihren Neukunden-Konditionen. Daher geht Platz 1 ganz klar an die Schotten, bei denen ihr hier das Tagesgeldkonto eröffnen könnt. (Das sieht übrigens auch die Stiftung Warentest so, die im Februar zum wiederholten Male ebenfalls den ersten Platz vergab.)
  • Der zweite Platz geht an die DAB Bank. Sie bietet 2,1% auf bis zu 20.000 Euro. Diese Konditionen gelten zwar nur für Neukunden, aber wenn ihr ein solcher seid, könnte ein bestimmter Faktor ein entscheidendes Argument für euch sein: Der Zinssatz wird für deutlich über ein Jahr lang garantiert, nämlich bis zum 31.03.2012. Das ist eine extrem lange Zinsgarantie. Wenn ihr bislang also kein Kunde bei der DAB Bank seid und euch über ein Jahr lang keine Gedanken um Zinssenkungen machen wollt, ist das ein sehr gutes Angebot für euch. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass euch die Zinsen hier quartalsweise gutgeschrieben werden, sodass es zu einem Zinses-Zins-Effekt kommt. Hier geht’s zur Kontoeröffnung bei der DAB Bank.
  • Nur knapp dahinter landet Cortal Consors mit seinem Tagesgeldangebot. Auch hier erhaltet ihr als Neukunden (und leider auch nur als solche) gute 2,1% Zinsen. Sie werden für 12 Monate ab Kontoeröffnung gewährt, also zum jetzigen Zeitpunkt minimal kürzer als bei der DAB Bank. Dafür sind die Konditionen bei Cortal Consors in einem anderen Punkt wiederum etwas besser: der Zinssatz gilt auf bis zu 25.000 Euro. Und auch hier werden die Zinsen quartalsweise gutgeschrieben. Das Angebot von Cortals Consors findet ihr hier.
    Tipp: Wenn ihr euch ein Jahr lang keine Gedanken um fallenden Zinsen machen wollt und mehr als 25.000 bzw. 20.000 Euro anzulegen habt, könnte es sich somit auch lohnen, sowohl bei der DAB Bank als auch bei Cortal Consors ein Konto zu eröffnen und das Geld entsprechend aufzuteilen. Die besten Tagesgeld-Anbieter im Februar 2011 weiterlesen

Gastbeitrag: Mit Fonds die Rendite optimieren

Viele investieren mittlerweile in Fonds, um einfach mehr Rendite erwirtschaften zu können. Auf dem deutschen Markt werden verschiedene Fonds angeboten. Fonds können wiederum in unterschiedliche Märkte investieren. Fonds können beispielsweise nur in den deutschen Markt, den US-amerikanischen Markt oder auch weltweit investieren. Dabei herrscht allerdings zuweilen große Unsicherheit in welche Fonds man investieren soll. Darauf gibt es jedoch keine allgemein gültige Antwort. Denn welchen Fonds man auswählt, hängt stark von der eigenen Risikobereitschaft ab und nicht jeder Fonds bietet die gleichen Renditechancen. Es ist empfehlenswert nur Gelder in Fonds zu investieren, die nicht kurzfristig verfügbar sein müssen. Bevor man sich für einen bestimmten Fonds entscheidet, sollte man die unterschiedlichen Fonds vergleichen. Man hat hier die Wahl zwischen verschiedenen Fondstypen.

Die unterschiedlichen Fondstypen
Es gibt unterschiedliche Arten von Fonds, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Geldmarktfonds, Rentenfonds, Aktienfonds, Immobilienfonds und Mischfonds. Welcher Fonds am besten in die eigene Anlagestrategie passt, hängt auch hier stark von der Risikobereitschaft ab. Immobilienfonds, Geldmarktfonds und Rentenfonds gelten gemeinhin als weniger riskant. Aktienfonds unterliegen zumeist größeren Schwankungen. Bevor man sich entscheidet, sollte man sich also gut informieren. Wer Fonds vergleichen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten und kann beispielsweise einen Fonds Vergleich machen oder einen Fonds Rechner benutzen. Gastbeitrag: Mit Fonds die Rendite optimieren weiterlesen