Nun schon zum dritten Mal in Folge habe ich leider „nur“ wieder ein paar Kurzmeldungen für euch. Denn bei den Top-Anbietern von Tagesgeldkonten ist derzeit eher Ruhe angesagt; es gibt lediglich Kleinigkeiten zu vermelden. Doch das sollte man in Zeiten der Finanzkrise positiv sehen: Immerhin gibt es keine Zinssenkung von den „Hochkarätern“ zu vermelden. 😉

Ebenfalls in diese Kurzmeldungen mit aufnehmen möchte ich hiermit ein kurzes „SORRY“ für die schlechter Erreichbarkeit dieses Blogs in den letzten Tagen. Vor allem am Dienstag war die Seite praktisch gar nicht oder aber nur mit extremst langsamer Geschwindigkeit aufzurufen. Da gab es ein paar Probleme bei meinem Hoster und so richtig schnell läuft das ganze bis heute noch nicht wieder. Da werde ich wohl nochmal nachhaken müssen…

Doch nun aber los mit den eigentlich interessanten Finanzmeldungen.

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenBank of Scotland verlängert Neukundenaktion

Keine wirklich überraschende Neuigkeit gibt es von der bei deutschen Sparern extrem beliebten Bank of Scotland zu vermelden: Sie verlängert ihre Neukunden-Aktion (30 Euro Prämie) bis zum 8. April 2012. Auf der Homepage ist als Ende des Aktionszeitraumes noch der 4. März zu sehen, doch diese Angabe soll am Montag aktualisiert werden.

Die wievielte Verlängerung des Aktionszeitraumes das nun schon ist, wissen wohl nur passionierte Statistiker – ich habe da langsam den Überblick verloren. 😉 Ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist der gezahlte Zinssatz und der liegt für alle Kunden weiterhin bei hervorragenden 2,7 Prozent, sodass ich die Bank weiterhin nur empfehlen kann. Auch und vor allem aus eigener Erfahrung.

VakifBank senkt Tagesgeldzinsen

Vor einiger Zeit erwähnte ich hier mal recht „beiläufig“ die VakifBank. Damals bot sie mit 2,76 Prozent einen sehr, sehr guten Zinssatz. Zu einer Empfehlung konnte ich mich damals nicht so recht durchringen, da sie einen „komischen“ Eindruck auf mich machte, aber vielleicht hat ja dennoch jemand von euch Geld bei der türkischen/österreichischen Bank untergebracht. Diejenigen dürfte es interessieren, dass der Zinssatz inzwischen auf 2,51 Prozent abgerutscht ist (zuvor wurde er schon auf 2,56 Prozent gesenkt).

Das ist zwar immer noch ein akzeptabler Wert, aber die renommierten Top-Anbieter bieten deutlich mehr. Somit dürfte die recht unbekannte VakifBank nun kaum noch reizen – vor allen Neukunden nicht. Damals wie heute wird weiterhin eine Mindesteinlage in Höhe von Mindestens 5.000 Euro vorausgesetzt.

DenizBank AG bietet 2,75 Prozent

Außerdem verdient noch ein Anbieter eine Erwähnung, den ich hier bislang noch gar nicht auf dem Radar hatte: Die DenizBank. Sie reiht sich mit 2,75 Prozent aufs Tagesgeld nahtlos in die Riege der Spitzenanbieter von Tagesgeld ein.

Allerdings ist die Gewährung dieses Zinssatzes an eine etwas merkwürdige Voraussetzung geknüpft: Es muss bei der Bank ein so genanntes „Stammkonto“ eröffnet werden, das aber kostenlos ist. Wenn ich das richtig verstehe, dient dieses dann automatisch als Referenzkonto für das Tagesgeldkonto. Was das soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Es hat auf jeden Fall den Nachteil, dass man nur etwas umständlicher an sein Erspartes kommt und es auch nur ebenso umständlich einzahlen kann. Verzichtet man auf das „Stammkonto“ beträgt der aktuelle Zinssatz fürs Tagesgeld nur noch 2,125 Prozent, was natürlich deutlich unattraktiver ist.

Schade eigentlich, ansonsten macht die Bank einen guten Eindruck. Aber so finde ich das zu umständlich und der Zinssatz ist ja nun auch nicht konkurrenzlos. Daher würde ich persönlich eher zu den Anbietern greifen, die ähnliche Zinsen zahlen und ohne derartige „Mätzchen“ auskommen.

Falls ihr dort doch ein Konto eröffnen wollt, so dürfte euch noch die Sicherheit eurer Einlagen dort interessieren: Abgesichert ist euer Erspartes bei dem eigentlich türkischen Institut bis zu 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung Österreichs. Das ist ordentlich, denke ich. Erfreulich ist außerdem noch, dass die Bank über eine kostenlose Rufnummer erreichbar ist.

Die Zinsgutschrift erfolg leider nur einmal jährlich (was aber durchaus branchenüblich ist) und die Mindesteinlage beträgt 1.000 Euro. Das ist okay, denn wer weniger Geld anzulegen hat, der muss sich über Zinsen sowieso keine Gedanken machen. 😉