Italienische IWBank überrascht mit 3% Tagesgeldzinsen (UPDATE)
Noch nie habe ich etwas von der IWBank gehört. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn am deutschen Tagesgeldmarkt ist sie laut eigener Angabe auf ihrer Homepage erst seit Oktober dieses Jahres aktiv.
Und dann macht sie gleich mit einem absoluten Knaller-Angebot auf sich aufmerksam. Zumindest auf dem Papier: Aktuell werden aufs Tagesgeld 3,0 Prozent beworben.
Auf den ersten Blick kein Haken ersichtlich
Und auch die übrigen Konditionen erscheinen extrem verlockend: So werden beispielsweise die Zinsen monatlich gutgeschrieben, sodass es zu einem respektablen Zinseszins-Effekt kommt. Außerdem gilt keine Mindesteinlagesumme – die Konditionen gelten ab dem ersten Euro.
Und auch nach oben sind die Einlagen theoretisch nicht gedeckelt. Abgesichert sind aber nur bis zu maximal 100.000 Euro pro Kunde – und zwar durch den italienischen Einlagensicherungsfond “Fondo Interbancario di Tutela dei Depositi (FITD)”.
Zusätzlich Espresso-Automat als Prämie möglich
Bei einer Ersteinzahlung von mindestens 15.000 Euro auf das neue Tagesgeldkonto wird sogar noch ein Espresso-Kapselautomat “Lavazza A MODO MIO FAVOLA” von AEG als Prämie in Aussicht gestellt (andere Tagesgeld-Banken mit Prämie hier). Bei 20.000 Euro wird eine 50€-Prämie versprochen. (<- UPDATE: Der Hinweis auf die 50€-Prämie ist inzwischen auf der Homepage der Bank nicht mehr zu finden.)
“Verdächtig” gute Konditionen
Das klingt alles ganz schön gut. Fast schon zu gut.
Daher kann ich mich auch nicht zu einer Empfehlung für diese Bank durchringen. Zum einen sind die Konditionen einfach “verdächtig gut” (wobei man natürlich auch nicht weiß, wie lange dieser Zinssatz dann auch Bestand hat). Oder habe ich irgendwelche entscheidenden Haken überlesen?
Zum anderen hat man von der Bank in Deutschland bislang noch nichts gehört – und auch in Italien existiert sie wohl erst seit 1999, wenn ich das richtig lese. Zudem gilt Italien ja nun auch nicht gerade als ein Staat, der derzeit finanziell besonders gut aufgestellt ist (Naja, welcher Staat ist das schon? – Aber Italien gehört in der Europäischen Union mit zu den größten Sorgenkindern – daran ändert auch die Ablösung von Berlusconi nicht viel).
Mein Bauchgefühl rät zur Skepsis
Klar, es gibt die Einlagensicherung, aber ein blödes Gefühl bleibt. Skeptisch stimmt mich zusätzlich noch das mitunter – vorsichtig ausgedrückt – “ausbaufähige” Deutsch auf der Homepage der Bank. Das wirkt ein wenig wie mit der heißen Nadel gestrickt. Braucht die Bank etwa ganz dringend eine große Menge Geld? So ein richtiges Gefühl des Vertrauens will bei mir da irgendwie nicht entstehen…
Oder geht es nur mir so mit meinen Bedenken und dem “schlechten” Gefühl? Jedenfalls will ich das Angebot hier der Vollständigkeit halber auf jeden Fall erwähnt haben, auch wenn ich selber es nicht in Anspruch nehme (ich bleibe lieber bei MoneYou, das erscheint mir sicher). Denn letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer sich nicht abschrecken lässt oder einfach nur mal einen Blick auf die Seite der Bank werfen will, der wird hier fündig. Was ist eure Meinung zu dem Ganzen?
UPDATE vom 23.11.11: Dank der Hinweise verschiedener User in den Kommentaren kann ich noch einige Details ergänzen:
1. Kapitalertragssteuer sowie Solidaritätszuschlag werden durch die Bank nicht ans deutsche Finanzamt abgeführt. Dies müsst ihr also selber tun.
2. Es ist kein PostIdent nötig, stattdessen muss eine Ausweiskopie nach Italien gesendet werden (eine deutsche Niederlassung hat die Bank nicht).
3. Durch die fehlende Niederlassung in Deutschland, führt ihr euer Tagesgeldkonto auch nicht bei einer deutschen Bankverbindung (anders als etwa bei MoneYou), sondern müsst euer Geld auf ein italienisches Konto überweisen. Allerdings ist dies kostenlos, das Geld kann aber etwas länger unterwegs sein als bei innerdeutschen Banktransfers.
Danke an alle Hinweisgeber!
UPDATE vom 13.04.13: Seit ein paar Tagen werden “nur” noch 2,0 Prozent gezahlt. Das ist für heutige Zeiten zwar weiterhin hervorragend, allerdings liegt die IW Bank damit nicht mehr ganz so weit vor der Konkurrenz wie einst.
Update vom 12.06.13: Inzwischen werden nur noch glatt 1,0 Prozent gezahlt. Damit liegt die IWBank nun recht deutlich hinter der Spitze der Vergleiche. Nun ging es kurzfristig ja doch rapide bergab mit den Zinsen…
Dieser Beitrag wurde durch Nils am 18. November 2011 um 19:14 Uhr erstellt und ist in Zinsänderungen kategorisiert. Jede Reaktion auf diesen Beitrag kannst du mit RSS 2.0 verfolgen. Du kannst eine Antwort oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen.
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#2 geschrieben von emdenfahrer vor 1 Jahr
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#4 geschrieben von emdenfahrer vor 1 Jahr
Neuer Anbieter – 2,7% für Tagesgeld!
==> http://www.atbank.de/ -
#7 geschrieben von emdenfahrer vor 1 Jahr
..mal ein paar Fakten zur IW Bank:
Die IW Bank ist eine Tochtergesellschaft der italienischen UBI Banca, die mit knapp 20.000 Mitarbeitern und rund vier Millionen Kunden zu den fünf größten Bankengruppen in Italien zählt. Bereits seit fünf Jahren kennt man die IW Bank auch in Deutschland in der Sparte Wertpapierhandel, und jetzt ergänzen Tages- und Festgeld die Produktpalette.Zudem sind Einlagen bis 100TE pro Person gesetzlich abgesichert.
..,.und Italien besitzt die 3. stärkste EU Wirtschaft(kraft), wenn das land ordentlich geführt…werden würde
..hat jemand andere Fakten?
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#8 geschrieben von emdenfahrer vor 1 Jahr
Neuer Anbieter- 2,75% Tagesgeld!
==> https://www.denizbank.de/de/Privatkunden/OnlineSparen/Tagesgeld.html -
Auch die Financial Times Deutschland hat sich dieses Angebotes angenommen: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:schwierige-refinanzierung-kampf-ums-tagesgeld/60132135.html
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#12 geschrieben von Ich vor 1 Jahr
Die 3% sind bis zum 30.06.2012 garantiert. Siehe hier:
http://www.iwbank.de/index.jhtml?ID_NODE=PREISIch habe den Kontoeröffnungsantrag jetzt ausgedruckt vor mir. Unterschiede zu üblichen Konten:
- Kein PostIdent, stattdessen schicke ich eine Ausweiskopie per Post nach Italien. Die Bank hat keine Niederlassung in Deutschland.
- Auch keine deutsche Kontonummer, sondern das Konto ist in Italien. SEPA-Überweisungen sind zwar kostenlos, aber die steuerliche Behandlung er Zinsen ist ein Zusatzaufwand, wie Matthias sagte.Langfristig würde ich mein Geld da nicht anlegen. Für die 0,25% mehr schlafe ich lieber besser. Ich überlege, es für die 50 EUR Prämie zu machen und dann mein Geld wieder abzuziehen.
Hat jemand mehr Erfahrungen gemacht?
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#13 geschrieben von Anonymous vor 1 Jahr
zur Prämie der IWbank. Es gibt für eine Anlage von 15TEuro eine Espresso-Kapselautomat Lavazza A MODO MIO FAVOLA von AEG (Wert wohl bei rd. 150,-Euro) – eine Geldprämie (genannt wurde im Blog 50,-Euro) gibt es nach Aussagen der Bank nicht.
Ich werde das Angebot in Anspruch nehmen – schlafen werde ich nachts sicherlich gut!
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Als ich den Beitrag schrieb, waren auf der Seite (allerdings ziemlich versteckt) noch die 50€ ausgelobt. Offenbar ist dies aber wieder von der Seite verschwunden. Ich werde den Artikel hier mal entsprechend anpassen. Ebenso werde ich die Infos von “Matthias” und “Ich” aufnehmen. Danke an dieser Stelle!!
PS: Im Google-Cache ist der Hinweis auf die 50 Euro noch zu finden: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:tFOpi2dPs28J:www.iwbank.de/index.jhtml%3FID_NODE%3DHILFE_INFOS
Mein Gedächtnis hat mich also tatsächlich nichgt betrogen.
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#15 geschrieben von emdenfahrer vor 1 Jahr
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#18 geschrieben von der Berliner vor 1 Jahr
… ich kann dazu sicherlich in den nächsten Tagen weitere Info´s geben.
Es ist, anders als gewohnt, nach dem “Klick” auf Konto eröffnen nicht so, dass ein Antragsformular ausgefüllt werden muß.
Es wird eine E-Mail mit dem Inhalt versandt, dass man sich innerhalb eines Werktages mit einem in Verbindung setzt. -
#20 geschrieben von der Berliner vor 1 Jahr
Informationen Tagesgeld der Eorukasse …
Was ist Eurokasse?
Eurokasse New Zealand Ltd. (kurz Eurokasse) ist ein in Neuseeland registriertes Finanzinstitut mit
dem Schwerpunkt auf Unternehmensfinanzierung und Beteiligungen. Es ist Teil einer internationalen
Unternehmensgruppe und ist bankenunabhängig finanziert.
Eurokasse wird von einem erfahrenen Team aus Unternehmern, Finanz- und IT-Spezialisten
geleitet, die gemeinsam die elektronische und juristische Infrastruktur für das Institut bereitstellen
und weiterentwickeln.
Neben dem bekanntesten Produkt, dem Tagesgeld bietet Eurokasse Unternehmensfinanzierungen,
Asset Protection Strategien und internationales Finanzmanagment im Rahmen von Family Offices.
Die akquirierten Anlegergelder werden Unternehmen gegen Sicherheitenstellung zur
Verfügung gestellt. Je nach Bonität und Finanzinstrument zahlen Firmen zwischen 15 -
50% Zinsen pro Jahr. Die teilweise unvermeidlichen Ausfälle und Abschreibungen
werden in die Zinsen eingepreisst, sodaß eine Mindestrendite von 12% statistisch gesichert ist.
Das Finanzinstitut Eurokasse ist ein vom Neuseeländischen Staat registriertes und
reguliertes Unternehmen und unterliegt den Gesetzen von Neuseeland.
Neben staatlichen Institutionen wird Eurokasse von einer unabhängigen Wirtschaftskanzlei
monatlich geprüft und die Ergebnisse transparent gegenüber Anlegern kommuniziert.
Eurokasse nimmt nicht an europäischen oder amerikanischen Einlagensicherungsfonds teil.
Anlagegelder sind ausschließlich durch das Vermögen des Finanzinstitutes gesichert.
Jede natürliche oder juristische Person kann ein kostenloses Tagesgeldkonto bei Eurokasse über
ein Online-Banking System eröffnen. Nach erfolgreicher Identitätslegitimation erhalten
Sie eine Kontonummer und können von Ihrem Girokonto Geld auf ein von Eurokasse
bereitgestelltes Referenzkonto überweisen. Die Beträge werden binnen weniger Tage Ihrem
Eurokasse-Konto gutgeschrieben. Abhebungen können Sie elektronisch über Ihr
Login-Bereich von Ihrem Eurokasse-Konto jederzeit auf Ihr Girokonto veranlassen.
Die Eurokasse Tagesgeldkonten sind nicht für das Tagesgeschäft konzipiert und somit sind
Transaktionen nur mit dem von Ihnen gewählten Girokonto bei Ihrer Hausbank möglich.
Das Tagesgeldkonto sowie alle Transaktionen von und zu selbigem sind kostenfrei.
Die Zinsen auf das Tagesgeldkonto betragen 9% p.a. (Stand Oktober 2011) welche pro Kalendertag
anteilig selbigem gutgeschrieben werden. Eurokasse behält sich vor den Zinssatz mit einer
Vorankündigungsfrist von 30 Tagen der aktuellen Marktsituation anzupassen.
Auszahlungen können bequem über das Online-Banking System abgewickelt werden.
Die Abwicklung dauert 3-5 Arbeitstage.
Die maximale Einlagehöhe auf Ihr Tagesgeldkonto beträgt aktuell 50.000.- € (Fünfzigtausend Euro).
Dies dient der Prävention von Geldwäsche und vereinfacht Due Diligance Prüfungen, da die
Mehrzahl unserer Kunden geringere Beträge anlegt.
Beträge, die 50.000.- € überschreiten werden an den Absender zurückgeleitet und können im
Eurokasse-System nicht verbucht werden. Wir bitten um Verständnis.
Als transparent organisiertes Finanzinstitut arbeitet Eurokasse nicht mit Vermittlern und zahlt keine
Provisionen. Diese allgemein üblichen Praktiken mit MLM Systemen verteuern die Finanzprodukte
und sind letzendlich zum Schaden der Kunden. Eurokasse nimmt von diesen Geschäftspraktiken
Abstand. Von diesbezüglichen Anfragen bitten wir abzusehen.
Eurokasse wird von einem internationalen Spezialistenteam geführt.
Als Sitz der Firmenzentrale wurde daher bewusst eine Industrienation mit der geeignetesten
Gesetzgebung ausgewählt.
Neuseeland gehört neben Norwegen und Australien zu den weitentwickeltesten Ländern der
Erde und legt mit einer Staatsverschuldung von 20% internationale Maßstäbe.
Es eine parlamentarische Monarchie mit der britischen Queen als Staatsoberhaupt. Daher sind
die juristischen Systeme mit dem britischen vergleichbar. Gute Verbindungen zwischen
Europas Finanzhauptstadt London und Neuseeland sind der Garant für innovative
Finanzprodukte mit juristisch fundierter Sicherheit.
Neuseeland unterhält mit allen großen Industrienationen Doppelbesteuerungsabkommen.
Die reguläre Quellenbesteuerung beträgt 15%. Als registriertes Institut (approved issuer levy) führt
Eurokasse allerdings bereits eine Pauschalsteuer an das neuseeländische Finanzamt ab, sodaß auf
den Einbehalt der Quellenbesteuerung (non-residend withholding tax) verzichtet werden kann.
Bezüglich der weiteren Versteuerung in dem Land ihres steuerlichen Wohnsitzes sprechen Sie bitte
mit Ihrem Steuerberater.
Amtssprache in Neuseeland und somit von Eurokasse ist englisch. Korrespondenz kann aber
auch in deutsch oder französisch geführt werden. Aufgrund der geringen Verbreitung des
Neuseeland Dollars ist die Hauswährung der Eurokasse EURO (€). In dieser Währung werden
auch die Tagesgeldkonten geführt.Unser Online-Banking System wird z.Zt. aktualisiert. Sobald dieses
die erforderlichen Sicherheitsprüfungen bestanden hat werden wir es
wieder für Neukunden freischalten.Sie erhalten dann unverzüglich Nachricht.
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#22 geschrieben von emdenfahrer vor 1 Jahr
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#24 geschrieben von der Berliner vor 1 Jahr
Nach weiteren Recherchen kann ich nur sagen: Finger weg! Eine Ltd. ist, um es grob zu umschreiben, mit einer GmbH in Deutschland zu vergleichen. Gegründet werden kann eine Ltd. mit Zahlung einer geringen Summe (mein letzter Stand min. 100 Euro = Max. Haftung in dieser Höhe). Eine Banklizenz liegt auch nicht vor.
Ich für meinen Teil halte mich an die Niederländischen Banken moneyou und NIBC mit den wohl aktuell einer der besten Konditionen.
Was die Eurokasse mit dem Angebot von 9% betrifft … wer es wagen will kann gerne seine Erfahrungen berichten. -
Die Stiftung Warentest hat sich auch in einem kurzen Beitrag zur IWBank geäußert: http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/Tages-und-Festgeld-Italienische-Bank-trotz-Spitzenzins-nicht-vorn-4309704-4309708/
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#27 geschrieben von Gerald vor 1 Jahr
Vom gleichen Anbieter gab es auch ein Konto mit 18% Zisnen, das ist schon unseriös genug. Der Chef hat dazu auch was gesagt unter http://www.tagesgeld.org/tagesgeld-mit-9-eurokasse-new-zealand-ltd-im-interview.html – Zum Test habe ich trotzdem ein Konto eröffnet und werde berichten wie es weiter geht. Viel Geld werde ich da aber sicherlich nicht überweisen!
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#28 geschrieben von Kiwiman vor 1 Jahr
Also, ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen etwas Geld bei IWBank anzulegen.
* alle Dokumente zugesandt,
* habe PIN1 bekommen,
* kann mich auch in meinem Account einloggen,
* bin auch stoltzer Besitzer einer italienischen Steuernummer,
* habe mehrfach einen geringen Betrag überwiesen und den Beleg zugesandt,
* warte aber seit über 2 Monaten auf meinen PIN2 um auf mein Geld zu greifen zu können,
* trotz mehrer Anfragen und Versprechungen seitens IWBank habe ich bis heute keinen Zugriff auf mein Konto.
Der Verlust, 100%, ist zu verschmerzen, aber das ist nicht die feine Art wie eine Bank mit meinem Geld umgeht. -
#29 geschrieben von Harald Jentzsch vor 1 Jahr
Ich habe 3-monatige Erfahrungen mit der IWBank hinter mir und bin jetzt froh,
die überwiesenen Beträge wieder in den heimatlichen Hafen zurücktransferiert
haben zu können. Wer Lust hat den irrsinnigen Banken-Trip nachzuverfolgen,
kann das auf den Seiten des Forums der durch den Kaupthing-Crash geschädigten tun.
Page: http://www.kaupthing.vancouver.ispgate.biz/
dort:”Sonstige Banken” und dann: “Neue Power-Zins-Angebote aus Italien”.
Ich verspreche, dass das bisweilen auch eine heitere Lektüre wird. -
#31 geschrieben von hollaender vor 1 Jahr
Ich gehöre zu den Mutigen, die ein wenig Geld bei der Eurokasse geparkt haben. Bis heute läuft dort alles prima, Ein- und Auszahlungen gehen zügig von statten, die Umsatzanzeige funktioniert allerdings noch nicht. Der (deutschsprachige) Kundenkontakt per eMail ist vorbildlich, sowohl von der im Vergleich zu anderen Finanzinstituten sehr geringen Wartezeit auf die Antwort als auch von der Kompetenz der Antwort gesehen.
Ich war übrigens noch mutiger und hatte letztes Jahr ebenfalls ein wenig Geld beim Vorgänger zu 18% p.a. oder 1,5 % pro Monat geparkt. Das lief ebenfalls problemlos. Das Geld ist inkl. Zinsen in voller Höhe wieder ausgezahlt worden.
PS: Das ist keine Werbung und erst Recht keine Aufforderung, bei der Eurokasse Geld anzulegen. Und wenn doch, dann sollte das Geld mangels Sicherheiten weder in naher noch ferner Zukunft für irgendetwas zwingend gebraucht werden.
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#32 geschrieben von Münchner vor 1 Jahr
Habe ebenfalls ein Konto bei der IW-Bank in Mailand eröffnet. Das Eröffnungsprozedere war kompliziert und nervig. Es dauerte geschlagene 2 Monate (über Weihnachten und Jahreswechsel hinweg). Wenn ich nicht öfter angerufen und ein wenig Druck ausgeübt hätte, hätte es sicher noch länger gedauert. Inzwischen jedoch funktionieren Ein- und Auszahlungen völlig unproblematisch und reibungslos wie bei einem Bankkonto in Deutschland. Deshalb bin ich doch zufrieden, dass ich durchgehalten habe.
Manche deutsche Banken führen die SEPA-Überweisung auf das Konto der IW-Bank innerhalb desselben Tages aus, so dass bei Hinüberweisung nicht mal ein Zinsverlust entsteht (wie er bei Überweisungen zwischen deutschen Banken aber üblich ist). Auch Rücküberweisungen funktionieren rasch. Der abgehobene Betrag wurde bereits am nächsten Tag dem Referenzkonto in Deutschland gutgeschrieben. Nicht anders arbeiten deutschen Banken auch.
Auch die Espressomaschine habe ich inzwischen als Geschenk erhalten.Der günstige Zinssatz gilt vorerst nur bis Ende Juni 2012. Ob der Zinssatz danach attraktiv bleibt, bleibt aber abzuwarten. Hier gibt es ein dickes Fragezeichen.
Wer bei der IW-Bank ein Konto anlegt und auch nutzt, sollte wegen der anhaltenden Schulden- und Finanzkrise die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Italien und Europa regelmäßig verfolgen. Auf diese Weise könnte er bei Gefahr im Verzug sein Geld von der italienischen Bank über Nacht abziehen (ähnlich wie damals bei Kaupthing). Vor diesem Hintergrund kann ich auch nur zu einem Tagesgeldkonto bei der IW-Bank raten. Festgeld ist zu schwerfällig und zu riskant. Im Falle des Falles käme man an das Geld nicht heran und müsste hilflos zusehen, wie die Bank in die Insolvenz geht und den Kontozugang schließt.
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Vielen lieben Dank für diesen ausführlichen Erfahrungsbericht. Ich denke zwar dennoch nicht darüber nach, dort ein Konto zu eröffnen, aber vielleicht ist es ja für den einen oder anderen eine Überlegung wert.
Andererseits: Wer Nervenkitzel bei der Geldanlage sucht, interessiert sich vielleicht auch eher für Aktien…
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#35 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
@Karl
Wie lief das denn dann damals bei der NOA Bank? Über die Einlagensicherung müsstest Du doch Dein Geld wiederbekommen haben, oder? Es sei denn natürlich, Du hättest eine sehr hohe Summe dort angelegt.
Ich fand den Zusammenbruch der NOA sehr schade. Die Idee dahinter war klasse. Mir wäre es schon lieber, wenn mein Gespartes nicht von Banken zu unvernünftigen Spekulationen verwendet würde, wodurch Nahrungsmittel für viele Menschen unerschwinglich werden. Zu wissen, dass das Geld kleineren Unternehmen zugute kommt, die für den Umweltschutz oder an erneuerbaren Energien arbeiten, hat schon einen gewissen Charme.
So wie ich das verstanden habe, war die NOA ja einfach ein Opfer ihrer guten Idee. So viele Anleger wollten Ihr Geld in Unternehmungen für den Umweltschutz stecken, dass die NOA gar nicht genug Kreditnehmer in dieser Sparte finden konnte. Die Tagesgeldzinsen mussten aber natürlich dennoch weiter an die Kunden ausgezahlt werden. Die einzigen Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt wären gewesen, den Tagesgeldzinssatz auf einen Schlag extrem abzusenken, gar kein neues Geld mehr anzunehmen oder die Umweltsparte nicht weiter für Anlagen anzubieten. Am Ende hat die NOA dann wahrscheinlich zu spät reagiert.
Ich würde es auf jeden Fall begrüßen, wenn doch nochmal eine Bank mit diesem Konzept auf den Markt käme. Vielleicht diesmal etwas besser durchdacht, um sicherzustellen, dass es auch genügend Kreditnehmer gibt.
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#36 geschrieben von Dariusch vor 1 Jahr
@Spirou
Ich war damals Kunde bei der NOA.
Ich habe noch rechtzeitig mein Geld abgezogen, wenige Tage später waren keine Transaktionen mehr möglich.
Ich wurde von der Einlagensicherung und nach ca. 2 Monaten habe ich meine Zinsen erhalten.
Warum die Bank gescheitert ist, keine Ahnung.
Angeblich wurde gegen den Gründer eine Anzeige erstattet und er ist abgetaucht.
Hat jemand weitere Infos?@All
Hat sonst wer noch Erfahrung mit Eurokasse?
Einen kleinen Betrag würde ich auch ausprobieren
9% sind viel, aber es gibt Länder da sind solch hohe Zinsen seit Jahren normal.
Ein bekannter von mir kassiert im Iran auf sein Guthaben 15% p.A. und das seit Jahren. -
#37 geschrieben von JKA vor 9 Monaten
ich war auch Kunde der noa Bank und konnte mein Geld nicht mehr rechtzeitig abziehen denn schon am nachmittag war zwar die Seite noch online, man konnte aber keine Transaktionen mehr tätigen.
Ich habe meine 50 TEUR ca. 3 Wochen nach dem offiziellen crash von der EdB bzw der Bafin überwiesen bekommen (damals war die Entschädigungsgrenze noch 50 TEUR (wer mehr dort hatte, und da gab es Einige, hatte erstmal Pech). Wegen der ausstehenden Zinsen die die 50 TEUR überschritten und daher nicht von der Bafin entschädigt wurden, musste man sich an den Insolvenzverwalter wenden. Bis heute wurde nur ein Teil der Zinsen ausgezahlt, allerdings war die Insolvenzmasse wohl besser als angenommen und mehr als in solchen Fällen üblich, so war zu hören. Wann die gesamte Aktion abgeschlossen ist und ob der Rest je kommt, ist bis heute offen.
Finanziell hat es mich wahrscheinlich “nur ein paar Zinsen” gekostet, aber Zeit und Nerven verliert man ohne Ende und im Geschädigtenforum las man, dass die die wesentlich mehr dort hatten z. T. nervlich und auch sonst am Boden waren. -
#38 geschrieben von Spirou vor 9 Monaten
@JKA:
Da bist Du aber nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. Natürlich ist jeder Verlust ärgerlich, aber ich wäre damals wahrscheinlich einfach nur glücklich gewesen, das Geld von der Bafin zurückzubekommen und hätte die Zinsen dann wahrscheinlich schon längst abgehakt. Wenn irgendwann ein Brief kommt, dass Du die Zinsen auch noch bekommst, würde ich das als erfreuliche Überraschung sehen und ansonsten möglichst nicht mehr daran denken. Wie Du schon sagtest – sich jahrelang mit so etwas zu befassen, kostet sehr viele Nerven. Die Anleger, die dort mehrere hunderttausend Euro angelegt hatten und dann ihre Altersvorsorge verloren haben, sind wirklich mies dran.
Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer, aber ich habe mich schon öfter gefragt, ob man die negativen Zeichen nicht viel früher hätte erkennen müssen. Ich hatte damals u.a. auch immer die Veröffentlichungen des Geschäftsführers im NOA-Blog gelesen, und mit der Zeit standen dort immer abstrusere Geschichten und Behauptungen. Irgendwann fing er an, Verschwörungstheorien zu entwickeln und den Kunden zu erklären, die anderen Banken und die Bankenaufsicht wollten die NOA-Bank zerstören, weil sie so ein innovatives Konzept habe und damit der Bankenbranche ein Dorn im Auge sei. Journalisten wurden beschuldigt, zu negativ über die NOA-Bank zu berichten. Es gab immer weitere Einträge in der Art, er würde weiter kämpfen. Plötzlich gab es technische Probleme mit den Girokonten, weshalb die Girokonten vorerst nicht mehr angeboten wurden. Das wäre für mich wahrscheinlich der Zeitpunkt gewesen, mein Geld dort abzuziehen oder zumindest sehr konkret darüber nachzudenken. Das war im März 2010.
Ende April deklarierte der Geschäftsführer der NOA dann die Tagesgeldkonten als “ausverkauft”. Die Bank hatte zu viele Einlagen erhalten und war nicht in der Lage, in den beworbenen Bereichen so viele Kredite zu verteilen. Neue Kunden konnten also ab jetzt keine Tagesgeldkonten mehr eröffnen. Auch das ist für gewöhnlich ein schlechtes Zeichen und machte mich noch misstrauischer.
Im Juni wurden dann auch von den Bestandskunden keine weiteren Einlagen mehr angenommen. Es war auch nicht mehr möglich, Festgelder anzulegen. Spätestens jetzt leuteten sämtliche Alarmglocken. Nach dieser Meldung hätten mich keine zehn Pferde mehr davon abhalten können, mein Geld zurückzubuchen.
Doch die Geschichte ging weiter. Einen Monat später, also im Juli 2010, veröffentlichte der Geschäftsführer im NOA-Blog einen langen Artikel namens “Goliath versucht David zu töten (Teil 2)”. Teil 1 gab es scheinbar schon längere Zeit davor. In diesem Artikel beschuldigte der NOA-Geschäftsführer die Bafin, die NOA-Bank in den Ruin treiben zu wollen und erläuterte sogar die Begründungen der Bafin, wieso sie die NOA für nicht mehr lebensfähig hält und wie die NOA dagegen ankämpfen würde. An diesem Punkt dachte ich mir auch wieder “Jeder, der aus irgend einem Grund noch Geld dort liegen hat, wird es jetzt auf jeden Fall zurückholen”.
Das ganze lief dann noch einen vollen Monat. Erst Mitte August verhängte die Bafin dann ein Moratorium gegen die NOA Bank, woraufhin alle Konten praktisch eingefroren waren.
Ohne den Betroffenen einen Vorwurf machen zu wollen, wundert es mich einfach sehr, wie viele Kunden nach einer langen Serie von Pannen und unsäglich abstrusen Blog-Posts, in denen der Geschäftsführer erklärte, wie er die NOA vor dem sicheren Tod retten möchte, den sich die gesamte Bankenbranche wünschen würde, noch immer größere Geldsummen dort liegen hatten.
Ich finde es auf jeden Fall schade, dass die NOA von unfähigen Geschäftsleuten so zugrunde gerichtet wurde. Die Idee an sich war mir sehr sympathisch, und wenn heute eine Bank mit einem ähnlichen Geschäftsmodell auf den Markt käme, würde ich sicher auch mein Geld dort anlegen. Man sollte aber immer auch noch ein bisschen kritisch sein.
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Mich hatte von Anfang an skeptisch gemacht, wie eine Bank, die sich thematisch selbst so ein enges Korsett anlegt dann Zinsen zahlen will, die für die (damalige) Spitze in den Vergleichen reichen. Da konnte was nicht stimmen (und das ließ zumindest auch plausibel erscheinen, warum keine weiteren Geldeinlagen angenommen wurden – wurde das damals nicht auch damit begründet, dass sie gar nicht so viele Kredite vergeben können, wie Geld einging?). Ich war auch kurz Kunde bei der NOA Bank, zog mein Geld dort dann aber schnell wieder ab. Mehr als 50.000 hätte ich dort niemals angelegt. Ich würde bei KEINER Bank mehr anlegen, als die jeweile Einlagensicherung hergibt.
Wer Wert auf Nachhaltigkeit steht, kann sich ja zum Beispiel mal mit der Umweltbank beschäftigen. Allerdings gibt es dort fürs Tagesgeld allerdings nur 1,05 Prozent. Leider ist es wohl so, dass sich “Ethik” und “Top-Rendite” meist ausschließen. Da muss man sich dann entscheiden, was man will…
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#40 geschrieben von Karlheinz Kaufhold vor 7 Monaten
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich kann die IWBank nur lobend erwähnen.
Alles klappt und ist ohne doppelten Boden.
habe seit Oktober dort Geld geparkt.
Anmeldung ist etwas schwierig und benötig bis zur Freischaltung ca 6 Wochen danach klappt aber alles. Die Komminikation ist super und erfolgt per SMS -
Die IW bank bietet scheinbar gute zinsen, aber der service ist unter aller sau, der online antrag funktioniert nicht, mitarbeiter sprechen furchbares englisch oder mäßig deutsch, rückrufe finden nicht statt- so dass man sich das umständliche ausfüllen des formulars gleich sparen kann – das gaze ist sehr italienisch- da nützen auch die zinsen nichts, wenn man nur mit hohem zeitaufwand anlegen KÖNNTE – aber dann genervt aufgibt
mfg
a.,k -
#43 geschrieben von Peter vor 6 Monaten
@Axel: Ich mache das gerade mit. Habe am 24.10. angefangen und das Konto ist noch nicht freigeschaltet. Dauert halt alles. Soll aber nächste Woche dann freigeschaltet werden. Also anrufen brauchst du da nicht. Am Besten alles über den Chat auf der Online Seite machen. Alles andere macht keinen Sinn. Zeitaufwand ist das gar nicht. Einmal den Online Antrag ausfüllen, Ausweis kopieren und alles nach Italien schicken. Danach einen Euro überweisen und den Beleg per Fax oder E-Mail zur Bank schicken – das wars, den Rest macht die IW Bank. Anonsten bin ich zufrieden. Die Leute sind sehr nett und wenn das Konto dann eröffnet ist, dann bin ich auch gut damit zufrieden

Ich hab zwar noch die 2,5% bei Barclays, aber bald wird die EZB wieder senken und das mache ich nicht mehr mit. Alle anderen werden zeitnah unter 2% fallen und dann muss ich mich leider da verabschieden. Sowieso wird es die nächsten 3 Jahre keine besseren Zinsen geben und dann nutze ich lieber noch schnell das gute Angebot der IW Bank, solange es das noch b´gibt. -
#44 geschrieben von HXT vor 6 Monaten
Ich stimme Peter zu. Die IW Bank ist im Verhältnis nicht unkompliziert, aber ich denke auch es lohnt sich.
Die Fragen im Antrag sind schon gewöhnungsbedürftig und die Prozedur bis zur Freischaltung ebenso. Ein Beispiel: Der Standard-Online-Beleg meiner Bank reichte als Beweis für die Referenzüberweisung nicht aus, ein editierter (an gewissen Stellen verpixelter) Screenshot meiner Banking-Software per Mail dann aber schon.
In Sachen Kontakt habe auch ich die besten Erfahrungen mit dem Chat gemacht, wurde sogar später zur Klärung angerufen ohne explizit darum gebeten zu haben, machte in dem Fall sogar SInn. Scheinbar gibt es da genau zwei Mitarbeiter, die (halbwegs) die deutsche Sprache beherrschen. Eine davon verweist (in meinem Fall) gerne darauf, dass der andere ab Tag dd.mm.yyyy wieder im Büro ist. Immerhin sind beide nett, auch da stimme ich Peter zu.
Dauer vom Antrag bis zur Aktivierung: Antrag online ausgefüllt am 13.10., Konto endgültig freigeschaltet am 05.12. – liegt ggf. an der nötigen ital. Steuernummer, so teilte man mir zumindest mit.
Wie auch immer: Festgeld für 12 Monate mit 4%, Tagesgeld (aktuell) 3% – wo findet man das sonst zur Zeit? -
#47 geschrieben von Hinnerk vor 5 Monaten
Nils, zunächst einmal vielen Dank für deinen interessanten Blog, in dem du tagesaktuell informierst und vor allem immer die Sternchentexte erklärst. Ganz große Klasse!
Ich bin bislang stiller Mitleser, aber nun ist es soweit, dass ich mich auch mal zu Wort melden möchte.
Aktionen nehme ich gerne mal mit, wenn eine Anlage bei der Bank langfristig interessant ist. Das Gehampel mit Neu-/ Bestandskundenkonditionen mache ich generell nicht mit, weil mir das zu blöd ist.
Was mir jetzt kürzlich die Kappe hochgehen lässt ist, dass konservative Sparer (welche anscheinend in diesem Wirtschaftsystem nicht mehr erwünscht sind) mit ihren Zinserträgen kaum noch die Inflation abgedeckt bekommen. Von Sparen kann also kaum noch die Rede sein…
Ich bin jedenfalls bereit mit überschüssigem Geld ein etwas höheres Risiko einzugehen. Und zwar ein Risiko, dass meiner Meinung nach zwischen deutschem Tagesgeld und Aktien liegt. Ich werde allen Mut zusammen nehmen und ein Tagesgeldkonto bei der IW eröffnen.
Dass sich eine it. Bank auf dem dt. Markt umschaut wundert mich nicht, denn der deutsche Sparer scheint ja mehr als interessant zu sein. Immerhin tummeln sich hier inzwischen niederländische, russisch/österreichische Banken usw. Leider verzichtet die IW Bank auf eine Niederlassung. Das sehe ich aber als Chance, denn viele scheuen den Aufwand Geld anzulegen, wodurch ich mir erhoffe, dass die Bank nicht überrannt wird und die Zinsen dauerhaft hoch bleiben (die 3% wurden mal wieder verlängert, und zwar bis zum 31.03.13). Interessant ist aber, dass die Pressemeldungen der IW von PR-Agenturen betreut werden.
Da ich nicht viel Ahnung von der Finanzwelt habe, habe mal das www durchforstet was so geschrieben wird.
„In der Not werden Europas Geldhäuser immer kreativer. 3% Zinsen zahlt UBI Banca Privatenlegern künftig für Tagesgeld. Am Kapitalmarkt käme sie nicht so günstig an frische Euro. Quelle: Unternehmensangaben“
„Die Banken suchen nach neuen Möglichkeiten, sich frisches Geld bei der Europäischen Zentralbank zu besorgen. Ein Grund für solches Verhalten ist, dass sie woanders keines mehr erhalten. Für die UBI Banca dürften solche Zinsen noch immer günstiger sein als die Preise am Kapitalmarkt.“
Quelle: http://www.iwbank.de/documenti/moduli/konto_de/finanzen.pdf
(FINANZEN & BÖRSEN, 18.11.2011)„Die italienischen Banken leiden unter Kapitalabflüssen wegen der Schuldenkrise – und sich deshalb stärker im Ausland engagieren. Eine plötzliche Pleite ist in der Tat nicht zu erwarten, weil die italienischen Institute ein eher konservatives Bankgeschäft betreiben und im Kern gesund sind. Die gesetzliche Einlagensicherung ist notfalls vom italienischen Staat aufzubringen. Falls der nicht mehr zahlen kann, ist auch Ihr Geld nichts mehr wert.“
Quelle: http://www.iwbank.de/documenti/moduli/konto_de/fuchs.pdf
(FUCHS-BRIEFE, 28.11.2011)„Die italienischen Banken leiden unter der Schuldenlast ihres Heimatlandes, denn sie haben sehr viele Anleihen des Staates in ihren Bilanzen. Sie nehmen Rekordsummen von der Zentralbank in Anspruch, da die Refinanzierung über den Finanzmarkt für sie schwierig geworden ist, immer mehr Banken kappen ihre Geschäftsverbindungen zu italienischen Häusern.“
Quelle: http://www.modern-banking.de/n/1111181.htm„Keine Bank hat Geld zu verschenken. Auch die IW Bank nicht. Bisher war die IW Bank im spekulativen Bereich tätig. Da die IW Bank selbst keine Kredite vergibt, liegt die Vermutung nahe, dass sie die Einlagen zur Finanzierung ihrer Mutterbank einsammelt. Ungewöhnlich ist dieses Vorgehen nicht. Die Zinsen für Tagesgeld liegen beim Start im Oktober 2011 deutlich über den bisherigen Top-Anbietern. Dies deutet auf einen erhöhten Bedarf an Kundeneinlagen hin. Die Höhe des Zinssatzes – auch beim Tagesgeld – impliziert auch stets ein Stück Risiko.“
Quelle: http://www.optimal-banking.de/bank/iw-tagesgeld.php„Der Einstieg ist die Reaktion auf die derzeit schwierigen Refinanzierungsbedingungen. Das große Misstrauen in die Solvenz der südeuropäischen Staaten macht es für Geldhäuser dieser Länder beinahe unmöglich, sich über Anleihen am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Sie können sich zwar bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Geld leihen, müssen dafür aber Sicherheiten hinterlegen; diese stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Deutsche Sparer würden somit indirekt von den Refinanzierungsnöten der Banken in Südeuropa profitieren. Bei einer Pleite der UBI Banca müsste der italienische Einlagensicherungsfonds einspringen – und dessen Schlagkraft hängt unmittelbar von der Stärke der dortigen Banken ab. Wie instabil allerdings ausländische Sicherungssysteme sein können, zeigte sich im Jahr 2008 beim Zusammenbruch isländischer Banken, die auch in anderen Ländern, darunter Deutschland, mit hohen Zinsen aggressiv und mit Erfolg ums Geld der Sparer geworben hatten“
Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:schwierige-refinanzierung-kampf-ums-tagesgeld/60132135.html„Die UBS Banca aus Italien versucht mit der IW Direktbank und den deutschen Sparern, sich zu refinanzieren. Grund für diesen Schritt dürfte die zunehmend schwerer werden Situation der italienischen Banken sein, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Zwar gäbe es auch Geld von der Europäischen Zentralbank, diese verlangt allerdings Sicherheiten. Hier schient die Lösung über das Einsammeln von Kundengeldern eine günstige Alternative. Zumal die IW Direktbank noch nicht einmal besonders hohe Zinsen an die deutschen Sparer bezahlen müssen. So gehört die Bank am italienischen Markt nicht zu den Angeboten mit der höchsten Verzinsung.“
Quelle:http://www.geld-magazin.org/italienische-direktbank-iw-bank-bietet-iwpower-tagesgeld-mit-3-prozent-verzinsung.html„Die Schuldenkrise hat mit den hohen Sparzinsen zu tun. Denn für die Banken ist es schwer und teuer geworden, sich Geld zu beschaffen. Die Institute leihen sich kaum mehr wie sonst üblich Geld untereinander. Und wenn doch, dann nur zu hohen Konditionen. Sie haben das Vertrauen verloren, dass sie es auch wirklich wieder zurückbekommen. Denn niemand weiß genau, wie die Finanzlage der anderen Banken wirklich ist. Die EZB hilft mit Krediten aus, aber sie will dafür solide Wertpapiere als Sicherheiten. Die werden langsam rar. Also entdecken die Banken den Privatkunden. Der ist frustriert über niedrige Anleihezinsen. Mit höheren Tages- und Festgeldzinsen lässt er sich locken. Und drei oder vier Prozent sind für die Banken nicht wirklich teuer. Zudem haben die Einlagen einen schönen Nebeneffekt: Sie sind risikoarm und stabilisieren die Bankbilanz. Das schafft Vertrauen und erleichtert die übrige Finanzierung der Bank. Alle Finanzhäuser haben derzeit dieses Finanzierungsproblem. “Deswegen gehen viele Banken den Weg über die Privatanleger”, sagt Max Herbst, der mit seiner FMH Finanzberatung die Zinskonditionen der Banken beobachtet. Institute, die nicht den allerbesten Ruf haben oder aus südeuropäischen Krisenländern stammt, sind dann in den Ranglisten oft vorne zu finden. Es ist also immer auch wichtig, ob der Staat stark genug ist, notfalls für die Einlagensicherung zu garantieren, wenn die Banken es nicht mehr können.“
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/tagesgeld-wieder-viel-zins-11597087.html„Um an Kunden zu kommen, müssen die Newcomer zwar höhere Zinsen bieten als die etablierte Konkurrenz. Mondkonditionen aber sind nicht nötig – dafür ist das Nachfragewachstum zu groß.“
Quelle: http://wirtschaft.t-online.de/hollands-online-banken-boomen-abn-und-rabobank-machen-euro-reibach/id_61133654/index„Doch warum bieten Banken mit mittelprächtiger Bonität solche Kampfzinsen? Womöglich, um Finanzierungslücken zu schließen. Einlagen von Privatanlegern seien neben Eigenkapital die »stabilste Refinanzierungsmöglichkeit einer Geschäftsbank«, heißt es in einer aktuellen Studie von Deutsche Bank Research“
Quelle: http://www.zeit.de/2012/44/Exotische-Banken-Tagesgeld-Kampfzinsen/seite-2„Wir nehmen sie dort aber wegen verbraucherunfreundlicher Vertragsklauseln nicht auf. Die Bedingungen bei der Kontoeröffnung sehen nämlich vor, dass der Kunde die IW Bank von ihrem Bankgeheimnis entbindet. Außerdem stimmt er der Weitergabe sensibler Daten zum Beispiel zu Guthaben, Produktart und Laufzeit an andere Firmen zu. Der Kunde kann zwar der Datenweitergabe widersprechen. Die Bank darf dann aber die Kontoeröffnung ablehnen.“
Quelle: http://www.test.de/Tages-und-Festgeld-Italienische-Bank-trotz-Spitzenzins-nicht-vorn-4309704-0/„Fraglich ist allerdings, ob die Sicherungstöpfe gut genug gefüllt sind, um auch eine größere Bankpleite aufzufangen. Bei Estland und Lettland hat “Finanztest” Zweifel an der Belastbarkeit. Die Bigbank und die AS Privatbank fehlen deshalb in den Vergleichslisten. Auch die italienische IW Bank sucht man vergebens – obwohl sie im Tagesgeldvergleich mit drei Prozent Zinsen den Spitzenplatz belegt hätte. Doch der Preis für die Rendite erschien den Testern zu hoch: Die Klauseln im Kontoeröffnungsantrag entbinden die Bank von ihrem Bankgeheimnis.“
Quelle: http://www.n-tv.de/ratgeber/Der-grosse-Zinstest-article9750846.htmlDie bemängelte und umständliche Anmeldung scheint laut eigenen Angaben abgemildert worden zu sein. Was bleibt? Eine langwierige Anmeldeprozedur, bis die it. Steuernummer vorliegt. Und sicherlich ein erhöhtes Risiko. Deswegen werde ich auf Festgeldanlagen verzichten. So kann ich kurzfristig mein Geld abziehen. Und falls es holprig wird, kenne ich zur Not zwei Leute, die italienisch sprechen
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#49 geschrieben von Münchner vor 5 Monaten
Hallo Hamburgerin,
Danke für Deine Frage, die ich leider erst heute zufällig entdeckt habe. Die Nr. des Servicetelefons bei der IWBank lautet übrigens: 00800-99118888. Die Nummer ist unter dem Menüpunkt “Kontakt” zu finden. Es handelt sich um eine (aus Deutschland) kostenlose Nummer. Die Mitarbeiter sind von Mo. bis Fr. von 09.20 bis 17.30 Uhr erreichbar. Mit den Damen und Herren der Bank habe ich bereits mehrfach telefoniert – auch nach Abschluss des damaligen Anmeldevorgangs, z. B. weil ich mich am Quartalsende nach der Verlängerung des Zinssatzes für Tagesgeld in Höhe von 3% erkundigt habe. Seit meinem ersten Kontakt mit der Bank im November 2011, also vor 14 Monaten, hatte ich dort übrigens stets deutschsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich hatte bisher noch kein Gespräch mit irgendwelchen Kommunikationsproblemen, obwohl ich sicher bereits ein Dutzend geführt habe.
Auch nach 12 Monaten der vollständigen Nutzung des Tagesgeldkontos der IWBank hatte ich niemals irgendein Problem oder gab es irgendwelche Unregelmäßigkeiten. Ich bin nach wie vor rundum zufrieden mit dem Tagesgeldkonto (Zinssatz nach wie vor 3%). Auch die monatliche Zinsabrechnung und die monatlichen (und online abrufbaren) Kontoauszüge habe ich immer wieder kontrolliert und keinerlei Fehler festgestellt. Das einzige “Problemchen”, das ich bei der Bank feststellen kann, ist, dass Buchungen (insbes. Einzahlungen) im Onlinebanking erst recht spät angezeigt werden. Ähnlich verhält es sich mit den monatlichen Zinsgutschriften. Allerdings erfolgt die Wertstellung der Einzahlung immer zum korrekten Datum. Auch das habe ich immer wieder überprüft. Deshalb hat der Bankkunde und Kontoinhaber hier keinerlei Nachteil.
Nach wie vor rate ich jedoch dazu, dort “nur” ein Tagesgeldkonto zu eröffnen bzw. zu nutzen. Ich möchte bei Bedarf schnell reagieren können und mein Geld abziehen können. Dazu gehört, die weitere Entwicklung der Finanzkrise, die weitere Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten, die weitere Entwicklung der Banken in Italien (einschl. Ratings) aber auch den Fortgang der politischen Ereignisse (z. B. Parlamentswahl Ende Februar) regelmäßig zu prüfen bzw. im Auge zu haben, um heraufziehende Krisen schnell zu identifizieren und dann auch rasch zu handeln. Dieses Verfahren habe ich bereits beim Zusammenbruch der isländischen Kaupting-Bank angewandt. Auf diese Weise konnte ich mein Tagesgeld etwa 10 Tage vor Verkündung der Pleite der Bank und vor Schließung des Onlinebankings vollständig aus Island abziehen. Solche Pleiten kommen nicht völlig aus dem Nichts. Von der Kaupthing-Pleite waren damals immerhin ca. 25.000 bis 30.000 deutsche Anleger betroffen, die etwa 200 Mio. EUR angelegt hatten und nicht mehr rechtzeitig abziehen konnten. Und deshalb auch mein dringender Rat, dort kein Festgeld anzulegen. Was die politischen Entwicklungen in Italien anbelangt, dazu nur folgendes konkretes Beispiel: Sollte im März 2013 Berlusconi erneut zum italienischen Ministerpräsident gewählt werden, würde ich sofort mein gesamtes Guthaben vom Konto bei der IWBank abziehen.
Übrigens ist auch zu bedenken – darüber wurde hier noch nicht gesprochen bzw. geschrieben, dass vom Tagesgeldkonto der IWBank per Oninebanking täglich nicht mehr als 50.000 EUR abgezogen werden können. Eine möglicherweise höhere Summe kann man jedoch per Telefax unter der Fax-Nr. der Bank (s. Website) beauftragen. Auch dies habe ich inzwischen getestet und funktioniert absolut zuverlässig. Überhaupt erfolgen Auszahlungen stets korrekt und absolut pünktlich. Selbst wenn ich Auszahlungen erst gegen 13.00 Uhr im Onlinebanking der IWBank beauftrage, erhalte ich die Gutschrift am nächsten Morgen auf meinem (deutschen) Bankkonto. Also ich würde zusammenfassend (in schlechtem Italienisch) sagen: null problemo! -
#50 geschrieben von Hinnerk vor 5 Monaten
Münchner, danke für’s Feedback. Das stimmt zuversichtlich.
Sei so nett und lass’ es uns hier wissen, wenn du dein Geld in Sicherheit bringst (mal von der Wahl Berlusconis abgesehen)
Noch eine Wort zum Festgeld: wenn jetzt jemand schon Festgeld angelegt hat, dann muss der jetzt nachts nicht schlecht schlafen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann kann man das Festgeld jederzeit kündigen. Allerdings fällt dann der “Bonus” weg und man erhält nur 1% Zinsen. Sicherlich ärgerlich, aber besser als das Kauphing-Theater mitzumachen.
Was mich sowieso wundert ist, dass es für das Festgeld vorgegebene Anlagezeiträume gibt. Ist das in Italien so üblich?
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#51 geschrieben von Chris vor 5 Monaten
Hallo, das Angebot klingt ja interessant. Ich denke auch darüber nach, dort vielleicht ein Konto zu eröffnen. Zur Zeit bin ich noch bei Cortal Consors und genieße bis Ende April die 2,6%-Garantie.
Danach habe ich wenig Lust unter 2,0% hinzunehmen. Und Lettland ist mir dann auch nicht so lieb, wie Italien trotz Krise.
Frage allerdings zum steuerlichen Aspekt. Steuern fallen nicht an und müssen demnach dem Finanzamt gemeldet werden. Soweit verstanden.
Ich bin allerdings noch was jünger, studiere noch und hatte bisher noch nicht den Bedarf eine Steuererklärung abgeben zu müssen.
Wie sieht es aus, wenn ich Kapitelerträge hätte, die in D unter meine 801€, die frei wären, fielen? Müsste ich trotzdem eine Erklärung abgeben, auch wenn ich am Ende nichts keine Steuern abzugeben hätte oder könnte ich weiterhin drauf verzichten?
Vielleicht kennt sich hier wer aus damit? -
#52 geschrieben von Rolf vor 5 Monaten
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#53 geschrieben von HXT vor 5 Monaten
Ergänzend zu Hinnerk & Münchner:
Festgeld (aka IWPower) lässt sich tatsächlich jederzeit abheben, teilweise oder komplett. 1% p.a. bekommt man in jedem Fall mit monatlicher Gutschrift.
Jeweils nach 6 Monaten erhält man eine zusätzliche Zinsgutschrift, sofern man nichts von dem Konto abgehoben hat. Nach Ablauf der ersten 6 Monate gibt es 2,25% p.a. oben auf, die zweiten 6 Monate werden mit 3,75% p.a. zusätzlich vergütet.
Wenn man hier also überhaupt etwas riskiert, dann sind es lediglich die zusätzlichen Zinsen für jeweils 6 Monate. Damit kann ich leben. -
#54 geschrieben von Doc vor 5 Monaten
Hallo Leute,
was haltet ihr eigentlich hiervon? Scheint bisher keinem aufgefallen zu sein. Zitat von http://www.n-tv.de/ratgeber/Der-grosse-Zinstest-article9750846.html“Auch die italienische IW Bank sucht man vergebens – obwohl sie im Tagesgeldvergleich mit drei Prozent Zinsen den Spitzenplatz belegt hätte. Doch der Preis für die Rendite erschien den Testern zu hoch: Die Klauseln im Kontoeröffnungsantrag entbinden die Bank von ihrem Bankgeheimnis.”
Frage hierbei für mich: was nützt mir als deutscher Staatsbüger, der einen 4stelligen Betrag fest anlegen will, überhaupt ein “Bankgeheimnis”?
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#55 geschrieben von Spirou vor 5 Monaten
Das mit dem Bankgeheimnis muss natürlich jeder für sich entscheiden. Mir ist das schon wichtig, und das hat nichts mit der Höhe der Anlage zu tun. Mir geht es da eher ums Prinzip. Scheinbar wird das von der IW Bank genutzt, um die Daten wie Guthaben und Laufzeit an Drittfirmen weiterzugeben, die dann gezielt um die Kunden werben können. Man hat im Grunde keine Kontrolle mehr über seine eigenen Daten. Die können danach bei allen möglichen Firmen und in allen möglichen Listen auftauchen.
Ich glaube, bei der Kontoeröffnung kann man auch das Häkchen bei “Weitergabe der Daten” entfernen, aber dann steht es der Bank frei, ob sie den Eröffnungsantrag ausführt.
Das ist für mich so kundenunfreundlich und widerspricht so dem Datenschutz, dass ich dort auch bei leicht höheren Zinsen kein Konto eröffne. Aber es gibt ja auch genügend “Ich hab’ nichts zu verbergen”-Leute, denen es nichts ausmacht, wenn ihre Daten in Listen auftauchen und weiterverkauft werden. Man kann natürlich auch bei der Kontoeröffnung das Häkchen mal entfernen und schauen, ob das Konto eröffnet wird und hoffen, dass die Bank sich auch daran hält.
Wem das nichts ausmacht und wem die ausländische Kontoführung ebenfalls egal ist, kann natürlich momentan von den guten Zinsen profitieren.
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#56 geschrieben von PeterNRW vor 4 Monaten
Axel Klein:
Die IW bank bietet scheinbar gute zinsen, aber der service ist unter aller sau, der online antrag funktioniert nicht, mitarbeiter sprechen furchbares englisch oder mäßig deutsch, rückrufe finden nicht statt- so dass man sich das umständliche ausfüllen des formulars gleich sparen kann – das gaze ist sehr italienisch- da nützen auch die zinsen nichts, wenn man nur mit hohem zeitaufwand anlegen KÖNNTE – aber dann genervt aufgibt
mfg
a.,kDer online-Antrag hat bei mir mit dem IE10 und FF unter Windows 8 auch nicht funktioniert. Unter Win7 mit dem IE9 hatte ich keine Probleme.
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#57 geschrieben von PeterNRW vor 4 Monaten
Doc:
Hallo Leute,
was haltet ihr eigentlich hiervon? Scheint bisher keinem aufgefallen zu sein. Zitat von http://www.n-tv.de/ratgeber/Der-grosse-Zinstest-article9750846.html
“Auch die italienische IW Bank sucht man vergebens – obwohl sie im Tagesgeldvergleich mit drei Prozent Zinsen den Spitzenplatz belegt hätte. Doch der Preis für die Rendite erschien den Testern zu hoch: Die Klauseln im Kontoeröffnungsantrag entbinden die Bank von ihrem Bankgeheimnis.”
Frage hierbei für mich: was nützt mir als deutscher Staatsbüger, der einen 4stelligen Betrag fest anlegen will, überhaupt ein “Bankgeheimnis”?Das Bankgeheimnis alter Prägung gibt es doch schon lange nicht mehr. Ich bekomme so ein bißchen den Verdacht, dass nach Gründen gesucht wird, sein Geld dort nicht zu parken. (obwohl die Zinsen reizen)
Dieses Geld liegt auf einer italienischen Bank. Italien ist schwer angeschlagen. Aber im Euroraum haben wir größere Probleme, z.B. Griechenland. Draghi wird Italien niemals fallen lassen, notfalls wird er soviel Geld drucken, daß wir alle mit der Schubkarre losfahren, um morgens Brot zu kaufen. Er hat es angedroht und gemacht. Solange der Staat nicht pleite geht, steht noch jemand hinter den Rettungstöpfen. Und Italien wird nicht innerhalb einer Wochen pleite gehen.
Es ist doch ein Trugschluß, daß der DEKA-Investment Fonds der Sparkasse sicherer ist als dieses Festgeld.
Wäre diese Bank nicht im Euroraum, wie die ASBank, würde ich auch die Finger davon lassen. -
#62 geschrieben von PeterNRW vor 4 Monaten
Kann mir jemand bestätigen, daß die Kapitalertragssteuer nur in Deutschland gezahlt wird und daß der italienische Fiskus nichts einbehält ? Bei der lettischen ASBank wird darauf hingewiesen, daß man dort 10% bezahlt aber eine Bescheinigung für das deutsche Finanzamt bekommt, so daß man hier nur noch 15+(Soli) bezahlt.
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#64 geschrieben von Bodobach vor 4 Monaten
Peter:
Die IW Bank behält nichts ein. Sie meldet lediglich die Kapitalerträge dem deutschen Fiskus. Kapitalertragssteuer musst du dann per Einkommenssteuererklärung zurückzahlen.Muss man dann den auf der Einkommensteuererklärung alle Zinsen angeben, die man über das Jahr über gesammelt oder nur die Zinsen der IW Bank. Mit einem Freistellungsantrag geht da nichts oder?
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#65 geschrieben von Peter vor 4 Monaten
Freistellungsaufträge kann man bei der IW Bank nicht abgeben. Das Konto wird rechtlich in Italien geführt. Daher auch die italienische Steuernummer.
Wenn man unter dem Freibetrag bleibt und man nur bei der IW Bank Zinsen bekommt, dann braucht man auch nichts angeben bei der Einkommenssteuererklärung. Muss man nur nur, wenn man zuviel Kapitalertragssteuer gezahlt hat und sich was zurückholen will oder wie in diesem Fall die Steuern nachträglich zahlt. -
#66 geschrieben von Bodobach vor 4 Monaten
Mal 2 Beispiele das ich es versteh:
Angenommen ich bekomme 800€ im Jahr Zinserträge von der IW Bank und es ist das einzige Konto für das ich Zinsen bekomme, dann muss ich nichts bei der Steuererklärung angeben. Richtig?
Angenommen ich bekomme 2000€ im Jahr Zinserträge von der IW Bank, dann muss ich die kompletten Zinserträge bei der Einkommenssteuererklärung angeben und für alles Zinserträge die über meinen Freibetrag liegen Kapitalertragssteuer nachzahlen. Es wäre praktisch schon Steuerbetrug wenn man die Zinsen nicht angibt oder werden die Zinserträge automatisch vom Finanzamt gefordert?
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#67 geschrieben von Peter vor 4 Monaten
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#68 geschrieben von Bodobach vor 4 Monaten
Peter:
Zu 1: richtig
Zu 2: ja wenn du das nicht machst, dann ist das betrug. Die Steuern muss man selbst abführen. Man kann sie auch erst in 4 Jahren abführen, je nachdem wann man die Erklärung macht. Das FA kennt deine erträge. Sonst wird man iwann Post bekommen.Danke für deine Antworten.
Noch ein Frage, wenn ich noch 2 andere Sparverträge habe und für diese schon 600€ von meinem Freibetrag über Freistellungsaufträge aufbrauche. Und ich weiterhin bei der IW Bank noch Zinserträge von 1000€ habe. Dann gebe ich die 1000€ bei der Steuererklärung an. Weiß das Finanzamt dann automatisch das ich noch einen Freibetrag von 201€ habe und verlangt dann nur für die restliche 799€ Abgeltungssteuer. Ist das richtig so?
Ich muss echt sagen ich finde diesen Blog hier super, man kann als Laie super mitlesen und sich Informieren. Weiter so!!
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#70 geschrieben von Anonymous vor 4 Monaten
Könnt Ihr denn alle nicht lesen ? Der Zinssatz ist nur deshalb so hoch, weil er nur für ganz kurze Zeit gilt. Momentan bis zum 31.3.2013. Im letzten Herbst war das Angebot bis zum 31.12.2012 begrenzt. Der Zinssatz sank danch auf 0,5%. Das steht doch alles auf deren Website. Wer über Geldanlage nachdenkt, sollte wenigsten solche (noch nicht einmal versteckten) Einschränkungen lesen könne. Tz, tz, tz, …
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Also ich finde die Einschränkung schon relativ versteckt. Zumindest habe ich sie nur im Preisverzeichnis der Bank gefunden und sie war ehrlich gesagt auch mir neu. Und wenn ich es dort richtig lese, gelten die 3% aktuell für jeden – also auch schon für länger bestehende Kunden.
Offenbar wurde dieser Zeitraum bereits mehrfach verlängert. Man darf gespannt sein, ob dies auch über den 31.03. hinaus wieder geschieht.
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#72 geschrieben von Peter vor 4 Monaten
Oh man… da hat sich einer hier aber schwer aus dem Fenster gelehnt.
Der Zeitraum wird doch immer verlängert!!! Gilt immer von Quartal zu Quartal und seit dem Start im November 2011 sind die Zinsen bei 3%. Wo ist also das Problem?Immerhin hat man immer bis Ende des Quartals eine Zinsgarantie. Die meisten anderen Banken machen gar keine Garantie. Dort kann sich der Zinssatz immer ändern.
Wie sich der Zinssatz zukünftig verhalten wird weiß man nicht. Ich bin ja bei der IW Bank. Ich gehe aber davon aus, dass man bald senken wird. Hab das im Gefühl.
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#73 geschrieben von Uli vor 4 Monaten
Habe mich auch mit dem Gedanke befast bei der IW Bank anzulegen. Nachdem ich aber auf Eure Beiträge gestossen bin, kann ich nicht unbedingt behaubten schlauer als vorher zu sein. Nichts für ungut, aber wo sind die handfesten Aussagen. Egal ob danach ein paar Pfennige Steuern nachgezaht werden müssen oder auch nicht. Ist trotzdem ein sehr nützlicher Hinweis. Hat jemand schlechte Erfahrungen gemacht ? Welche ? Kann jemand von problemloser Einrichtung der Konten berichten? Oder gibt es vieleicht jemanden der es schon mal bis zur Auszahlung geschaft hat. und wenn ja, mit welchen Erfahrungen? Mag es sein wie es will, 4% sind verlockend. Natürlich macht der Zinssatz im Vergleich mit allen anderen ein wenig nachdenklich. Aber mal ehrlich was könnte passieren? Im schlechtesten Fall bekomme ich mein Geld ohne Zinsen wieder. Das heist, so lange es den Euroraum gibt. Und wenn der hochgeht spielt der Name der Bank keine Rolle mehr. dann dürften nicht nur meine paar Groschen fort sein. Oder bin ich auf dem Holzweg ?
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#74 geschrieben von Peter vor 4 Monaten
@ Uli: An der IW Bank gibt es eigentlich nichts auszusetzen.
Die Kontoeröffnung ist gar nicht kompliziert. Antrag ausfüllen und zusammen mit Ausweiskopie nach Italien schicken. Danach 1€ auf das eigene Konto bei der IW Bank vom eigenen Girokonto überweisen und den Überweisungsbeleg an die IW Bank mailen oder faxen – fertig. Verstehe nicht was daran kompliziert sein soll., Die italienische Steuernummer beantragt die IW Bank und insgesamt dauert das alles so ca. 5 – 6 Wochen. Man muss einfach Geduld haben und sich klar machen, dass das nicht so schnell geht, wegen der ital. Steuernummer. Die Einrichtung war absolut Problemlos bei mir.
Die Zinsen werden monatlich gezahlt. Alle Überweisungen sind kostenlos, also es gibt da nirgends versteckte Kosten oder so. Ich kann immer über mein Geld verfügen, selbst das Festgeld kann ich sofort widerrufen und zurücküberweisen. Überweisungen sind innerhalb eines Banktages in Italien oder au meinem deutschen Girokonto. Also, alles sehr schnell.
Wenn ich fragen habe wende ich mich an den Chat auf der Homepage. Dort wurde mir immer weitergeholfen bis jetzt.
Du bekommst doch von der IW Bank monatlich Zinsen ausgezahlt. Was du hast, das hast du und das können Sie dir auch nicht wegnehmen. Also hast du so gut wie keinen Ausfall. Außer eben wenn jetzt der 10.02. ist und die Bank konkurs gehen würde, dann hast du eben 10 Tage Zinsausfall. Ich denke das ist zu verschmerzen.
Ich kann nur nochmal sagen: Ich bin sooo froh das gemacht zu haben. Vorallem wenn ich mir die ganzen Zinssenkungen der anderen Anbieter immer hier ansehe.
Wenn die Währung kaputt geht, dann ist alles futsch, egal wo. -
#76 geschrieben von Pauline vor 4 Monaten
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#77 geschrieben von PeterNRW vor 4 Monaten
Anonymous:
Angesichts des letzten europäischen Rechtssprechnung bzgl. der Haftung von Einlagensicherungssystemen sollte man die italienische Einlagensicherung in die Auswahl einfliessen lassen.Und wie ist die ?
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#80 geschrieben von Peter vor 4 Monaten
@Pauline: Ich hab das über den Chat auf der HP gemacht. Das reicht vollkommen aus. Haben auch so ne Service Nummer hier in Deutschland. Ist aber nich so einfach durchzukommen mein ich. Am Besten über Chat.
Ich kann es nur empfehlen. Hab selber auch Festgeld dort und ich kann das Geld immer zurückholen -
#82 geschrieben von Hinnerk vor 4 Monaten
Ich habe in der KW1/2013 ein Konto eröffnet. Seitdem warte ich. Es war mir aber vorher bewusst, dass es erst gegen Ende Februar freigeschaltet wird. Ich wurde per Email in perfekten deutsch angeschrieben, dass ich noch meine Steuernummer nachreichen müsse. Mir war beim Ausfüllen des Formulars nicht bewusst, dass ich da meine deutsche Nummer eintragen soll, deswegen habe ich es freigelassen.
Jetzt warte ich auf die italienische Steuernummer…
Du musst keinen Euro überweisen, sondern kannst einen Betrag deiner Wahl als Überweisung zur Anerkennung wählen. Ich habe allerdings
keinen Beleg senden müssen. -
#83 geschrieben von Anonymous vor 4 Monaten
Zitat von http://www.modern-banking.de
Island im Icesave-Streit befreit von ausländischen Forderungen
Der Gerichtshof der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) schützt Island durch seine Entscheidung vom Montag vor einer Staatshaftung nach dem Zusammenbruch von Icesave. Icesave war eine Internettochter der isländischen Privatbank Landsbanki, die in Großbritannien und den Niederlanden mit hohen Zinsen mehr als 400.000 Kunden anzog. Der Streit begann 2008, als alle drei großen Banken Islands binnen Tagen kippten und sich die Mittel des nationalen Einlagensicherungsfonds als unzureichend erwiesen. Die Regierung in Reykjavik übernahm kurzerhand die Kontrolle bei den Banken, sperrte den Anlegern den Zugriff auf ihre Konten und verschob Unternehmensteile sowie die Einlagen der inländischen Kunden zu einer “guten” Bank, der neu gegründeten staatlichen “New Landsbanki”. Das ausländische Einlagengeschäft blieb im insolventen Rest-Institut, weshalb die ausländischen Anleger noch mehr im Regen standen. Um Unruhe auf den eigenen Kapitalmärkten zu vermeiden, sprangen Großbritannien und die Niederlande ein und ersetzten die Icesave-Einlagen ihrer Landsleute. Anschließend forderten beide Staaten von Island den durch den isländischen Einlagensicherungsfonds zugesicherten Betrag zurück, insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro plus Zinsen. Zwischen Reykjavik, London und Den Haag wurden zwei Abkommen zur Begleichung der Ansprüche ausgehandelt, aber nie umgesetzt. Die Abkommen scheiterten, da Staatspräsident Olafur Grimsson seine Unterschrift verweigerte und in den darauf folgenden Volksabstimmungen über 90 Prozent dagegen votierten. Seither versuchen Großbritannien und die Niederlande, das Geld auf dem Klageweg zu bekommen. Weil Island kein EU-Mitglied ist, wohl aber Mitglied der EFTA, reichten sie Klage beim EFTA-Gerichtshof in Luxemburg ein. Neben Island sind Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein Mitglieder der EFTA. Das Gericht sieht den Staat nicht zu Entschädigungen verpflichtet, wenn ein Einlagengarantiesystem seine Verbindlichkeiten in einer systemischen Krise nicht mehr bedienen kann. Der von isländischen Banken errichtete Einlagensicherungsfonds sei keine staatliche Einrichtung. Die Regierung in Reykjavik habe nicht gegen Gesetze verstoßen, als sie es abwies, britische und niederländische Icesave-Anleger zu entschädigen. Weiter schloss das Gericht alleine wegen des Umstands, dass inländische Spargelder nach dem Zusammenbruch auf eine neu gegründete Bank transferiert wurden, nicht auf Diskriminierung ausländischer Kunden.
Das Urteil kann auf EFTA-Ebene nicht mehr angefochten werden. Die Ansprüche von Großbritannien und den Niederlanden werden nun weiterhin über die begonnenen Rückzahlungen aus der Insolvenzmasse bedient. Das Urteil rückt grenzüberschreitendes Banking in ein ungünstiges Licht. Es wird erneut deutlich, dass sich die Einlagensicherungssysteme in ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden. Darüber hinaus wirft es auch die beunruhigende Frage auf, ob alle Anleger tatsächlich gleichermaßen geschützt sind. -
#85 geschrieben von Pauline vor 4 Monaten
@Anymous
Genau – es kommt eine beunruhigende Frage auf – du zielst sicher damit auch auf die IW Bank -oder?
Ich habe mir die AGB dewr IW durchgelesen und glaube verstanden zu haben, dass da das Bankgeheimnis nicht 100% gewahrt wird. Außerdem sollen Daten an “Dritte” weitergereicht werden, dem man zustimmen muss. Es gibt eine 0800ter Nummer unter der man erfährt wer die “Drtten” sind. Aber wer weiß schon was hinter den Namen dann real steht? Ach, ich schwanke wie ein Eichenblatt im Winterwind
@ Peter
Danke für deine Antwort. -
#87 geschrieben von PeterNRW vor 4 Monaten
@Berliner
Das ist sicher richtig, nur wenn dieses “Nicht-€-Land” die Grätsche macht, wäre ich mir nicht mehr so sicher, daß man am Ende nicht mit leeren Händen ausgeht.
€-Länder werden m.E. gerettet, kleine sowieso. Und was Draghi gemacht hat und machen wird, habe ich ja schon weiter oben geschrieben.
Das Angebot der AS-Bank, zumindest das Tagesgeld, ist aber wohl ohnehin eingestellt worden. -
#88 geschrieben von carsten vor 4 Monaten
Hallo, ich habe gerade ein Konto bei der IW online eröffnet.sehe ich das richtig, ich muss jetzt den Antrag unterschrieben mit Ausweißkopie von mir nach Italien schicken. dann bekomme ich irgendwann eine rückinfo und dann muss ich einen betrag x überweisen als Bestätigung?! ich habe jetzt aber schon per sms einen pin 1 bekommen, wofür benötige ich den denn? für die Telefonkommunikation oder wofür? was trage ich bei der Überweisung als Verwendung ein? bekomme ich da irgendwas zugeteilt bei der ersten Überweisung die als legitimation gilt?danke eurer Hilfe
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#89 geschrieben von Peter B. vor 4 Monaten
@ Peter
ich habe mit interesse deine Berichte gelesen und möchte auch ein Konto bei der IW Bank eröffnen.
Ich habe mir den Eröffnungbogen bereits herunter geladen
jedoch habe ich ein paar Punkte nicht verstanden.
Vielleicht kannst du mir ja helfen.1.
Kontoinhaber: Angaben
Legitimationspapier________ Nr.________ ausgestellt am____________ von_________Was muss ich hier angeben?
2.
EIGENERKLÄRUNG ÜBER STEUERFREIHEIT FÜR „NICHT IN ITALIEN ANSÄSSIGE“Ich bin nicht Steuerberfreit, daher ich habe meinen Freibetrag bereits in Deutschland erreicht. muss ich diesen Bogen trotzdem ausfüllen, nicht das
mir im Nachhinein vorgeworfen wird ich habe falsche Angaben gemacht?.Wie funktioniert das mit der Angabe bei der Lohnsteuererklärung ich benötige
hierfür doch ein Schreiben über die erhaltenen Zinsen von der IW Bank
oder? Wird das automatisch ausgestellt?Wie ist hier genau die Vorgehensweise?
Vielen Dank für deine Mühe.
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#91 geschrieben von Peter vor 3 Monaten
Die Bescheinigung fürs Finanzamt wird automatisch ausgestellt. Wenn man diese nicht bekommt einfach nachfragen.
Ich denke, nach wie vor dass die IW Bank nach dem 31.03.13 die Zinsen senken wird. Hab das irgendwie im Gefühl. Mein Tipp also an alle die noch Geld dort haben: schnell Festgeld anlegen. Auch das Festgeld ist täglich verfügbar.
Die Neukunde Prämie (Espresso Kaffeemaschine) wurde mittlerweile auch gestrichen. Noch ein weiteres Zeichen, dass die Zinsen sinken werden.
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#93 geschrieben von Peter vor 3 Monaten
Jederzeit kann man anlegen ja. Aktuelles Festgeld kann man bis 28.02.13 abschließen. Ob es danach eine weitere Festgeldaktion gibt ist fraglich, bisher war das immer so. Aber wie gesagt, ich hab da gerade so meine Zweifel. Außerdem bietet die IW Bank in Italien nicht mehr 4,25% Festgeld an, sondern nur noch 3,7%. Von daher denke ich doch, dass es jetzt bald vorbei ist.
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#94 geschrieben von Nina vor 3 Monaten
Hallo Peter,
wenn ich in die Renditeberechnung einen Betrag von 1000 € eingebe, erhalte ich 16,92 € + 23,42 €, mithin insgesamt 40,34 €, was einem Durchschnittszinssatz von mindestens 4 % und damit dem Angebotstext entsprechen würde, wäre da nicht für die Zeit vom 01.09.2013 bis 28.02.2014 ein Zinssatz von 3,75 % (statt des 4,75 %-Balken) angeführt, der im Widerspruch zum 4,75 %-Berechnungsbalken führt. Mit 3,7 % meinst Du wohl die 3,75 %.Ich sehe da einen Widerspruch im Werbetext zum IWPower Festgeld – oder?
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#95 geschrieben von Peter vor 3 Monaten
Ich weiß jetzt nicht genau was du meinst. In Deutschland bietet die IW Bank weiterhin 4% an ( 1 Halbjahr 3,25% und 2. Halbjahr 4,75%). Das heißt im Schnitt 4%.
Das Festgeld wird mit 1% monatlich verzinst es gibt dann nach dem 1. Halbjahr einen Bonus von 2,25% und nach dem 2. Halbjahr einen Bonus von 3,75% auf das gesamte angelegte Geld. Das ergibt dann insgesamt 4%.Für Italienische Kunden bietet die IW Bank allerdings nur noch 3,7% an.
Siehe hier:
http://www.iwbank.it/iwpower-deposito-special-privati.html -
#97 geschrieben von Nina vor 3 Monaten
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#98 geschrieben von Ingo vor 3 Monaten
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#100 geschrieben von Ingo vor 3 Monaten
Ich habe gerade im Chat erfahren, dass das aktuelle Festgeldangebot leider für Neukunden nicht mehr gültig ist, da der Vorgang der Kontoeröffnung erst vollständig abgeschlossen werden muss. Ab März gebe es aber ein neues Angebot mit mindestens 3,5%.
Peter, kannst du mir etwas genauer erklären, wie das mit dem Festgeldkonto abläuft? Wann und wie wird der anzulegende Betrag festgelegt? Gibt es dazu im Online-Portal eine entsprechende Funktion, um Geld vom Tagesgeld- auf das Festgeldkonto zu überweisen? Kann der Betrag dann für ein ganzes Jahr nicht mehr erhöht werden?
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Ich habe mir eben deren Webseite angeschaut und ja, die dort benutzen deutschen Vobalen und der der ganze allegemeine Sprachgebrauch flössen mir kein Vertrauen ein. Okay, 3% klingt erstmal sehr interessant, aber mein persönlicher Entschluss ist: Finger weg!