MoneYou
Name des Kontos: MoneYou Tagesgeld
Aktueller Zinssatz: 1,55% für alle Kunden
Vorteile/Pro
+ auf konstantem Niveau extrem hoher Zinssatz
+ vierteljährliche Zinszahlung, dadurch Zinseszins-Effekt (effektiver Jahreszins: 1,56%)
+ Kundeneinlagen bis 100.000€ staatlich abgesichert (niederländische Einlagensicherung)
+ Tochter der bekannten ABN AMRO Bank (gehört zu 100% dem niederländischen Staat)
+ Bank wurde mehrfach von Stiftung Warentest ausgezeichnet
+ MoneYou bietet auch attraktive Festgeldzinsen mit kurzen Laufzeiten (6 Monate: 1,60% / 1 Jahr: 1,70%)
+ extrem schnelle Gutschrift der Überweisungen vom Referenzkonto (meist taggleich)
Nachteile/Contra
- Kontoführung ist ausschließlich online möglich
- Mobilfunknummer für Zusendung der TANs zwingend erforderlich
-
#2 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Hallo,
also gerade negative Kritik finde ich eigentlich viel spannender und interessanter als wenn eine Bank nur mit Lob überhäuft wird und man nicht weiß, ob man das denn alles glauben soll. Gerade wenn ich nach einem neuen Konto Ausschau halte, interessieren mich eigentlich immer erst mal die schlechten Erfahrungen, die andere Kunden schon gemacht haben. Also ruhig weiter Kritik schreiben
Viele positive Berichte zu MoneYou kommen ja von mir – zumindest in den Kommentaren… Einige Deiner Punkte stimmen auf jeden Fall, sind mir aber bisher nie so aufgefallen.
Zu Punkt 1: Das ist ein generelles Problem und eine generelle Schwachstelle bei der heutigen eMail-Verwendung. Emails werden für viele geschäftsrelevante Vorgänge verschickt, aber man muss sich eigentlich immer wieder klar machen, dass eine eMail im Grunde nur eine Postkarte ist, die jeder lesen kann, der sie in die Finger bekommt. In der Richtung tut sich ja schon was mit neuen ePost-Diensten, die mal so sicher oder noch sicherer als verschlossene Briefe sein wollen und die mit digitalen Signaturen die Identität von Absender und Empfänger sicherstellen wollen. Aber bis sich das zu vernünftigen Preisen durchsetzt, dauert es wohl noch.
Ich habe gerade mal geschaut, wie die ersten eMails ausgesehen haben, die ich bei diversen Tageskonto-Eröffnungen von den Banken erhalten habe. MoneYou hat tatsächlich die Nutzer-ID mitgeschickt. Das entspricht dem Usernamen, den man zum Einloggen benötigt. Also immerhin schon mal eine Hälfte des Logins. Ein Angreifer müsste nur noch versuchen, das Passwort zu erraten.
Bei der Bank of Scotland wurde ebenfalls der Online Username mitgeschickt. Gleiches Resultat wie bei MoneYou. Am schlimmsten sieht es eigentlich bei der VTB aus. Diese schickte in der ersten Mail unverschlüsselt die Konto-Nummer, die Kunden-Nr, die Bankleitzahl sowie die PIN für die erstmalige Nutzung des Kontos!
Das ist also momentan noch ein generelles Problem, das man nicht einer einzelnen Bank ankreiden kann. Man muss ja auch sehen, dass ein erfolgreicher Online-Einbruch dennoch sehr schwierig wäre. Und Auszahlungen sind normalerweise sowieso nur auf das Referenzkonto möglich. Ich kann mir also nicht einfach mal etwas von einem fremden Konto überweisen. Das bedarf schon etwas mehr Mühe.
Zu Punkt 2: Das ist mir tatsächlich auch noch nie aufgefallen, aber Du hast Recht. Die SMS mit den mTANs der VTB sind sehr detailliert. Bei der Bank of Scotland steht ab und zu etwas genaueres, oft steht bei mir aber nur “Die mTAN für diesen Vorgang: …” ohne genauer auf den Vorgang einzugehen. Das fehlte mir bisher eigentlich auch nicht, weil ich ja weiß, welche Vorgänge ich vor 30 Sekunden selbst angestoßen habe. Und wenn die mTAN für einen anderen Vorgang gültig ist, dann wird sie natürlich nicht akzeptiert. Zum Nachblättern in der SMS Historie kann es aber schon interessant sein.
Dass Du die TAN 9104 schon drei mal bekommen hast, ist in der Tat mehr als seltsam! Ich habe bisher immer nur verschiedene TANs erhalten. Das würde ich auf jeden Fall mal weiter beobachten. Es darf auf keinen Fall so laufen, dass die TAN so vorhersehbar ist, dass Du auch ohne Handy alles beauftragen kannst, indem Du einfach mal die 9104 ausprobierst
Punkt 4: Was meinst Du mit dem einfach gestrickten Online-Banking? Ich fand es bisher immer prima, dass es so einfach aufgebaut ist. Da man sowieso nicht auf beliebige Konten Geld überweisen kann, sind solche Features wie automatische Bankleitzahlensuche usw. ja auch überflüssig. Ich kann im MoneYou Konto das Geld nur auf andere MoneYou Konten überweisen oder eben zurück auf mein angegebenes Giro-Konto. Dafür genügt eben eine einfache Auswahl aus dem Drop-Down Menü und die Angabe des Betrags, des Verwendungszwecks und des Ausführungsdatums. Oder was hättest Du da gerne noch gesehen?
Punkt 5: Da hast Du auf jeden Fall Recht. Das war mir tatsächlich auch noch nicht bewusst. Ich habe mir das gerade mal angeschaut. MoneYou sagt dazu: Ein Umweg ist die Kündigung Ihrer aktuellen Kundenbeziehung (online) und die Eröffnung einer neuen. Hierbei müssen alle Schritte der Kontoeröffnung erneut durchlaufen werden (z.B. PostIdent-Verfahren). Dieses Vorgehen dient Ihrer eigenen Sicherheit.
Natürlich ist das auf eine Weise *sicher*, aber in meinen Augen übertrieben. Man wechselt immer mal irgendwann die Bank mit seinem Girokonto. Die Bank of Scotland bietet die Änderung des Referenzkontos online an. Die VTB bietet zumindest eine Telefonnummer an, aber auch ein Formular, das man ausdrucken, ausfüllen und einschicken kann. MoneYou scheint also wirklich einer der wenigen, wenn nicht der einzige, Anbieter zu sein, bei dem der Referenzkontowechsel grundsätzlich GAR NICHT möglich ist. Eigentlich schon ein starkes Stück.
Zu Punkt 6: Genau weiß ich das natürlich auch nicht. Ich habe nur eine Vermutung. MoneYou ist ja noch sehr neu auf dem deutschen Markt, und die Zinsen sind momentan sehr in Bewegung – meistens nach unten. Ich denke, die wollen sich das erst mal anschauen, bevor sie längerfristige Anlagen anbieten. Anfangs gab es ja auch nur die Laufzeit von 6 Monaten. Das 1jährige Festgeld ist noch ein sehr neues Angebot. Sie scheinen das also schon ausbauen zu wollen, tasten sich dabei aber scheinbar langsam nach vorne. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie irgendwann noch ein 2jähriges Festgeld anbieten werden. Aber momentan lohnt es sich für die Banken eben auch einfach nicht, wenn sie von der EZB das Geld ja sowieso so günstig hinterhergeworfen bekommen.
Auf jeden Fall hast Du ein paar berechtigte Punkte aufgeworfen. In einigen Punkten sind andere Banken beim direkten Vergleich leider auch nicht besser.
Grüße,
Spirou
-
Ich bin auch immer dankbar für Kritik und finde sie auch immer interessant. Denn man ist ja irgendwie immer auf der Suche nach dem Haken.

Wobei viele der genannten Punkte für mich persönlich nicht so sehr ins Gewicht fallen, da ich vieles so sehe, wie Spirou. Zum Beispiel die Geschichte mit der Zusendung der ID per Mail oder auch mit den offenbar eingeschränkten TANS. Denn im Endeffekt ist das schlimmste, was beim Tagesgeldkonto passieren kann, ja, dass Geld auf das eigene Referenzkonto überwiesen wird. Der potenzielle Schaden hält sich also in Grenzen.
Übrigens eine sehr interessante Beobachtung mit den sich wiederholenden mTANS; Respekt für Deine Aufmerksamkeit.
Ich frage mich, wieso die Bank nicht die vollen 1.000 Möglichkeiten verschiedener Zahlen ausnutzt; technisch kann das doch eigentlich kein Problem sein. Ich bin gerade mal meine TANs durchgegangen – bei mir war die 9104 auch noch nicht dabei. Vielleicht einfach nur Zufall?Dass das Referenzkonto nicht geändert werden kann,habe ich so auch bei noch keiner anderen Bank erlebt. Das ist in der Tat krass und nicht sonderlich kundenfreundlich.
Auf ihrem eigentlichen Heimatmarkt, den Niederlanden, bietet MoneYou sogar 2,85 Prozent, also noch etwas mehr (http://moneyou.nl/sparen/particulier/moneyou-sparen-vrij-opneembaar.aspx). Insofern beschaffen sie sich das Geld in Deutschland im Vergleich dazu schon vergleichsweise “billig”.
Aber ich muss zugeben: Um das ganze mitden hohen Zinsen zu beurteilen, fehlen mir die Expertenkenntnisse. Allerdings ist MoneYou ja nicht die einzige Bank die (deutlich) über dem Leitzins liegt. Genau genommen würde sich dann ja jede Bank “verdächtig” machen, die über dem Leitzins liegt. Also auch solche Institute wie die ING DiBa etc. So richtig durchschaue ich das jedenfalls auch nicht. -
Achtung, MoneYou ändert morgen die Zinsen. Wer sich für das Festgeld interessiert, sollte heute noch zugreifen. Folgende Änderungen gelten ab morgen, 17.4.12:
Tagesgeld:
von 2,75 % p.a. auf 2,65 % p.a.
Festgeld, Laufzeit 6 Monate:
von 2,90 % p.a. auf 2,80 % p.a.
Festgeld, Laufzeit 1 Jahr:
von 3,05 % p.a. auf 2,95 % p.a.Heute Abend schreibe ich dazu noch einen Artikel hier im Blog; eher schaffe ich das leider nicht.
-
#7 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Au weia… Gerade gestern habe ich den größten Teil meines Tagesgeldes in ein einjähriges Festgeld umgewandelt. Nachdem die Einschläge immer näher kamen, war ich mir sicher, dass es bei MoneYou jetzt auch zu einer Zinssenkung kommen wird. Und einen Tag später dann diese Nachricht.
Auf jeden Fall danke für die Info im Blog. Ich hatte nämlich noch gar nicht in meine Mails geschaut.
Jetzt habe ich wenigstens noch einen Moment Zeit, mir zu überlegen, ob ich noch etwas mehr Geld als Festgeld anlege oder den zurückbehaltenen Rest zur Barclay’s Bank als Tagesgeld überweise.
Einen Tip kann ich Euch aber geben, wenn Ihr bei MoneYou jetzt ein Festgeld abschließen möchtet. Diese Methode ist mir eingefallen, als ich auch mein Festgeld abgeschlossen habe.
Es kann ja immer mal nötig sein, doch etwas früher an sein Geld zu kommen. Bei MoneYou ist es möglich, das Festgeld vor Ablauf des halben bzw. des ganzen Jahres zu kündigen. Dann erhält man aber keine 2,9% bzw. 3,05% mehr, sondern nur noch 1%. Das wäre natürlich ein gehöriges Verlustgeschäft.
Allerdings ist es bei MoneYou auch möglich, mehrere Festgelder einzurichten. Also habe ich das Geld in mehrere kleinere Beträge aufgeteilt. Wenn jemand z.B. 15.000€ anlegen möchte, und das Geld als Ganzes anlegt, das Konto dann aber nach einem halben Jahr schon kündigen muss, erhält er für die gesamten 15.000€ nur noch 1% für ein halbes Jahr. Man kann das Geld aber z.B. auch in 4 Festgeldkonten zu folgenden Beträgen anlegen:
Konto 1: 8000 €
Konto 2: 4000 €
Konto 3: 2000 €
Konto 4: 1000 €Wenn man nun vorzeitig 1000€ benötigt, muss man lediglich Konto 4 kündigen. Bei 2000€ kann man Konto 3 kündigen. Benötigt man 3000€, kann man Konto 3 und 4 kündigen, usw.
So kann man jeden vollen tausender-Betrag individuell kündigen, ohne dass man auch die Zinsen für die restliche Anlage verliert. Man kann das natürlich auch viel einfacher machen und einfach Halbe-Halbe machen oder ähnliches. Auf jeden Fall würde ich darauf achten, nicht unbedingt einen sehr großen Betrag auf ein einziges Festgeldkonto zu legen.
Viele Grüße,
Spirou
-
Sehr guter Tipp. Er ist zwar simpel in der Umsetzung, aber darauf muss man erstmal kommen. Nicht schlecht.
Bei mir persönlich schlägt nun auf möglicherweise die Stunde von Barclays, wo mir ja noch die 2,75% garantiert werden. Wobei ich die beiden zinsfreien Tage durch die Umschichtung des Geldes auch erst einmal durch die höheren Zinsen wieder herausholen muss…
Das dauert nach meiner Berechnung zirka 70 Tage. Daher zögere ich noch etwas, denn der Zinsunterschied zu MoneYou ist noch überschaubar. -
#9 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Bist du denn sicher, dass überhaupt zwei zinsfreie Tage entstehen? Bei meiner letzten Umschichtung von der Bank of Scotland zu MoneYou habe ich das sogar ohne einen einzigen Tag Zinsverlust hinbekommen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass MoneYou sehr schnell ist, was die Gutschriften auf dem Konto angeht. Aber dann müsste es bei einer langsameren Bank doch zumindest mit nur einem Tag Zinsausfall funktionieren.
Ich hatte auch mal nachgerechnet und dabei auch den neuen Zinssatz und den Zinseszins bei MoneYou berücksichtigt, den es bei Barclay’s ja nicht mehr gibt. Ich bin auch auf ca. 72 Tage gekommen, die man benötigen würde, um einen zweitägigen Zinsausfall zu amortisieren. Wenn es bei einem Tag bliebe, wäre es aber nur noch ein Monat, mit dem ich ganz gut leben könnte.
Ein größeres Problem für mich ist eher schon, dass ich die Geschäftspraktiken von Barclay’s etwas kritisch sehe. Außerdem bin ich bisher vom MoneYou Konto und dem Service drumherum ziemlich begeistert. Aber da ich einfach neugierig bin und wissen möchte, ob das Barclays-Konto hält, was die Bank verspricht, werde ich es wahrscheinlich mal ausprobieren.
Einen kleinen Teil des verbliebenen Tagesgeldes auf meinem MoneYou Konto habe ich vorhin noch für ein halbes Jahr als Festgeld zu 2,9% angelegt, was ich für einen ziemlich guten Kompromiss halte. Für ein komplettes Jahr wollte ich erst mal nichts mehr festlegen, weil es ja immer sein kann, dass mal das Auto kaputt geht oder sonst irgendwas dazwischenkommt.
Nun ist noch ein kleinerer Betrag im Tagesgeldkonto bei MoneYou übrig, den ich testweise mal zu Barclay’s überweisen werde. Aber es stimmt schon. Nur aufgrund eines Unterschieds von 0,1% sollte man sich nicht dauerhaft für eine Bank entscheiden. Aber ich schaue mir das mal ein Weilchen an. Wenn es mir bei Barclay’s nicht gefällt, überweise ich das Geld eben wieder zu MoneYou zurück – oder eben zur VTB, deren 2,7% ja momentan ja auch wieder attraktiver werden
-
Also bei meinem Test dauerte die Rücküberweisung einen Tag (liegt ja nicht in der Macht von MoneYou). Und zu Barclays dauert es ja auch einen Tag. Ohne ‘Tricks’ rechne ich daher mit 2 Tagen.
Ich denke daher, dass ich wohl erstmal bei MoneYou bleibe. Auch aus einer gewissen Loyalität heraus, da der Service mich wirklich überzeugt.
-
#11 geschrieben von Homer vor 1 Jahr
Ich kann 2 Tage ebenfalls bestätigen. Und am 3.5. treffen sich übrigens die EZB-Bonzen wieder. Wg. 0,1% würde ich aber generell keine Umbuchung starten. Bei kleinen Beträgen macht es nichts und bei den großen hat man sofort (sichere) Zinsverluste, die durch den (unsicheren) Mehrzins erst wieder amortisiert werden müssen.
Neuanlagen gehen aber zu Barclays. Von meiner moralischen Einstellung kann ich leider keine Miete bezahlen:-) -
#12 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Ich bin ja auch ein großer Fan von MoneYou. Deshalb habe ich ja auch den größten Teil des Geldes dort als Festgeld angelegt. Viel liegt also nicht mehr auf dem Tagesgeldkonto, und da ich von Natur aus neugierig bin, will ich Barclay’s auch mal eine Chance geben. Vielleicht bieten die ja auch einen top Service.
Bisher läuft jedenfalls alles nach Zeitplan. Für den gestrigen Tag hat MoneYou noch Zinsen auf das Geld gezahlt. Kurz danach habe ich gestern abend das Geld zum Referenzkonto überwiesen, wo es heute morgen nach ein paar Stunden gutgeschrieben und an Barclay’s weitergeschickt wurde. Wenn es heute abend noch gutgeschrieben würde und Barclay’s für den heutigen Tag schon Zinsen zahlen würde, gäbe es gar keinen Zinsausfall. Aber ich rechne auch eher damit, dass es irgendwann heute nacht dort ankommt und Barclay’s erst für den morgigen Tag das erste mal Zinsen zahlt. Dann gäbe es tatsächlich einen Tag Zinsausfall – zwei Tage werden es aber wohl nicht. Schau’n wir mal
-
#13 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Nun folgt auch noch die VTB mit einer Zinssenkung beim Tagesgeld von 2,7 auf 2,5%. Damit gibt sie den Spitzenplatz nach nur einem Tag wieder an MoneYou ab. Beim Festgeld senkt die VTB die Zinsen ebenfalls. Das war ja leider auch nur eine Frage der Zeit.
Bezüglich EZB ist es ja so, dass schon seit der Senkung auf 1% vor jeder Verhandlungsrunde Druck aufgebaut und spekuliert wurde, dass der Leitzins bei der aktuellen Runde noch weiter sinken würde. Auch der IWF macht momentan wieder Druck. Passiert ist bisher jedoch nichts. Die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann mal richtig liegt, wenn man vor jeder Runde behauptet, dass diesmal der Leitzins ganz bestimmt sinkt, ist natürlich recht hoch
Zum Glück gibt es auch bei der EZB einige Leute, die wissen, was eine weitere Zinssenkung bedeuten würde, u.a. auch für die Inflation. Natürlich wäre es für die Banken und die Wirtschaft auf kurze Sicht sehr angenehm, aber langfristig entstehen dadurch mehr Probleme als Lösungen. Deshalb hoffe ich mal, dass die EZB sich nicht zu sehr beeinflussen lässt. Schon 1% ist eigentlich viel zu niedrig. Ausschließen kann man eine weitere Senkung natürlich nie. -
Ja, leider war damit zu rechnen, dass auch die VTB nachzieht. Allerdings finde ich die Senkung recht “heftig”mit 0,2%. Danke für Deinen Hinweis jedenfalls, habe mich dazu auch gleich mal hier im Blog ausgetobt: http://www.tagesgeldblog.com/vtb-direkt-senkt-als-letzter-top-anbieter-tagesgeldzinsen/
Bist Du denn sicher, dass die Bank schon am Tag des Geldeingangs Zinsen dafür zahlt und auch am Tag des Geldausgangs? Ich denke, dass wohl nur eines von beidem zutreffen dürfte.
@Homer: Es sind ja sogar noch weniger als 0,1 Punkte Unterschied, da man bei MoneYou effektiv auf 2,68 Prozent kommt. Somit liegt der Unterschied nur bei 0,07 Punkten.
-
#15 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Für die Zahlung der Zinsen scheint es bei den Banken ja bestimmte Uhrzeiten zu geben. Ich ziehe natürlich nicht morgens um 10 Uhr Geld von meinem MoneYou Konto ab und rechne dann damit, für diesen Tag Zinsen zu bekommen.
Auf meinem MoneYou Konto wurden die Zinsen bisher immer zwischen 22:30h und 23:30h aktualisiert. Als Grundlage für die Berechnung galt dann immer der zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto befindliche Betrag. Wenn ich schon nachmittags Geld vom Konto abgezogen hatte, gab es dafür abends keine Zinsen mehr. Aber es funktionierte bisher ganz gut, wenn ich das Geld nach der abendlichen Zinsaktualisierung auf das Referenzkonto überwiesen habe. Teilweise ist es dann schon nach einigen Stunden – also in den frühen Morgenstunden – auf dem Girokonto, von wo man es gleich weiter an die nächste Bank überweisen kann. Bei der Umschichtung von der Bank of Scotland zu MoneYou hat es bisher ja auch immer ohne Zinsverlust funktioniert. Manchmal habe ich dabei zwar den Betrag schon vom Girokonto zu MoneYou überwiesen, bevor das Geld von der BoS dort eingetroffen war, aber das kam dann für gewöhnlich schon wenig später, gegen 12 Uhr mittags. Eigentlich sollte es also keinen Unterschied gemacht haben. Bei MoneYou haben wir ja gesehen, dass eine Überweisung sogar noch nach 17 Uhr schon am gleichen Abend auf dem Konto ankommen kann.
Wenn bei meiner aktuellen Überweisung zu Barclay’s die vollen 24 Stunden ausgeschöpft werden, müsste das Geld heute Nacht, bzw. in den frühen Morgenstunden dort ankommen. Ich gehe eigentlich schon davon aus, dass Barclay’s dafür dann morgen abend das erste mal Zinsen berechnet. Aber das sehe ich dann natürlich erst.
Immer werde ich das auf jeden Fall auch nicht so machen. Ursprünglich entstand ja meine Idee mit dem Aufsplitten des Geldes auf BoS, MoneYou und VTB aus der Motivation heraus, das Geld dort guten Gewissens liegen lassen zu können und nicht immer hin und her hoppen zu müssen, weil diese Anbieter ja bisher immer Top-Plätze belegt haben und sich höchstens gegenseitig ab und zu mal überholen.
-
#16 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Nur kurz zur Info: Das Geld ist inzwischen bei Barclay’s angekommen. Für den 16.04. habe ich bei MoneYou noch Zinsen bekommen. Mittags am 18.04. war das Geld dann bei Barclay’s angekommen, und am gleichen Abend gab es dort dann schon die ersten Zinsen. Anders als bei meiner Umschichtung von der BoS zu MoneYou hat es hier also leider nicht ganz ohne Zinsausfall funktioniert, aber mit dem einen Tag kann ich leben. Wenn nichts dazwischen kommt, müsste sich der Zinsverlust in 36 Tagen amortisieren. Der Test war es mir auf jeden Fall wert
-
#17 geschrieben von Chris vor 1 Jahr
Zur Info:
Der Zinssatz für das MoneYou Tagesgeld wird zum 10. Mai 2012 von derzeit 2,65 % p.a. auf 2,55 % p.a. gesenkt.
Der Zinssatz für Tagesgeld ist variabel und kann sich täglich ändern. Wir werden den Zinssatz am 10. Mai 2012 auf unseren Internetseiten anpassen.
MoneYou bietet trotz der Zinssenkung nach wie vor attraktive Sparprodukte, die zu den Top-Angeboten auf dem deutschen Markt gehören. Auch im derzeit schwierigen Umfeld an den internationalen Kapitalmärkten ist es unser Anspruch, unseren Kunden dauerhaft attraktive Konditionen zu bieten.
Die Zinssätze für die MoneYou Festgelder bleiben vorerst unverändert (2,80 % p.a. für das Festgeld, Laufzeit 6 Monate und 2,95 % p.a. für das Festgeld, Laufzeit 1 Jahr).
-
#19 geschrieben von Manfred vor 1 Jahr
Moin,
hab mich letzte Woche Do bei MoneYou angemeldet. Fr Nachmittag war ich dann bei der Post. Wie lange hat es bei euch gedauert? Geld ist schon seid Montag drauf, nur das Identverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Mittlerweile haben die ja die Zinsen gesenkt. Bin trotzdem noch interessiert wegen dem Festgeld;-)Gruß
-
Bei mir hat es ungefähr eine Woche gedauert. Allerdings gibt es da wohl gerade einen sehr großen Ansturm, sodass es recht lange dauert. Dazu steht auch was bei der Stiftung Warentest: http://www.test.de/Tagesgeld-und-Festgeld-MoneYou-kommt-nicht-nach-4375853-4375855/
Der Vorteil bei MoneYou ist aber, dass Du schon jetzt Geld einzahlen kannst, sodass Du ab sofort die Zinsen ansammeln kannst. Insofern musst Du da keine Zinsverluste in Kauf nehmen, sondern kannst Das Konto direkt nutzen.
-
#21 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Mein MoneYou Konto habe ich im September 2011 eröffnet – ist also schon ein Weilchen her. Damals war der Andrang noch nicht so groß. Direkt nach dem Abschicken des Online-Antrags habe ich einen Euro auf das neue Konto überwiesen. Dann habe ich das PostIdent Verfahren durchgeführt. Drei Tage später kam eine eMail an, dass das Konto aktiviert wurde.
Ich rechne zwar damit, dass MoneYou die Festgeldzinsen in nächster Zeit nochmal senkt, aber wenn Du sichergehen willst, kannst Du natürlich schon jetzt das komplette Geld, das Du als Festgeld anlegen möchtest, auf Dein MoneYou Konto überweisen. Sobald die Bank Dein Konto dann aktiviert hat, kannst Du mit ein paar Mausklicks ein neues Festgeld einrichten. Das geht dann also alles sehr fix.
Und seit dem Tag meiner Kontoeröffnung habe ich Berichte über MoneYou geschrieben – und fast alle waren positiv. Die Bank hat mich mehrmals angenehm überrascht. Ich hoffe, Du hast genauso viel Freude mit dem Konto
Grüße,
Spirou
-
#22 geschrieben von Homer vor 1 Jahr
Spirou:
aber wenn Du sichergehen willst, kannst Du natürlich schon jetzt das komplette Geld, das Du als Festgeld anlegen möchtest, auf Dein MoneYou Konto überweisen.Das würde ich lieber sein lassen. Mein Eröffnungsantrag hat etwa 10 Tage gebraucht. Entgegen anderslautenden Berichten, die im Netz kursieren, wurde die erste Überweisung iHv 1 Cent, erst bei der Aktivierung des Kontos durch Moneyou gutgeschrieben, nach ca. 10 Tagen. In der Zeit besteht keine Möglichkeit, über das Geld zu verfügen. Durch die späte Gutschrift entfällt auch die Verzinsung!
Außerdem kursieren im Netz Berichte, wonach Leute Ihr Geld tagelang, angeblich wg. technischer Probleme, nicht zurücküberweisen können. -
#24 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
@Homer
Kann ich so nicht nachvollziehen. Meine 1€ Überweisung war damals schon kurz später auf dem Konto gutgeschrieben. Da das PostIdent Verfahren noch nicht abgeschlossen war, konnte man zu dem Zeitpunkt erst mal nur ein grünes Häkchen sehen bei “Testüberweisung abgeschlossen” oder so ähnlich. Aber die Zinsen für die ersten Tage waren dem Konto nach der Aktivierung schon gutgeschrieben.
@Manfred
Wenn das Geld schon drauf ist, solltest Du ja eigentlich gar keinen Zinsausfall haben. Du müsstest ja momentan schon für jeden Tag die 2,55% bekommen. Der Zinsausfall dürfte nur die Anzahl von Tagen sein, die Deine Überweisung zu MoneYou benötigt hat – vorausgesetzt, die bisherige Bank zahlte überhaupt Zinsen. Wenn ich Geld vom Girokonto zu MoneYou überweise, habe ich gar keinen Zinsausfall, da meine Hausbank keine Zinsen auf das Girokonto zahlt.
Ansonsten rechne ich Zinsverluste und ähnliches immer mit dem Windows Taschenrechner aus
Wenn Du das mit dem Zinsausfall nochmal genauer erklärst und den Vorher- und Nachher-Zinssatz nennst, können wir Dir das für 7 Tage ja mal exemplarisch ausrechnen. -
#25 geschrieben von Manfred vor 1 Jahr
Danke für die Hilfe
Ist nicht mehr notwendig, da das Geld gestern schon drauf war, obwohl ich es nach 15 Uhr verspätet vom Giro überwiesen habe. Dachte es würde erst zu Montag überwiesen werden 
Hab somit nur 3 Tage ausfall von 2,40 auf 2,95%
Bin am überlegen ob ich noch den Rest von der BOS hole und auf 2,57 verzinsen lasse.Gruß
-
Das ist einer der vielen Vorteile von MoneYou. Ich kenne bislang noch keinen Fall, wo das Geld nicht taggleich gutgeschrieben wurde, wenn es nicht extrem spät überwiesen wurde. Nur der Vollständigkeit halber für meine Neugierde: Bei welcher Bank hast Du das Girokonto, von dem aus Du überwiesen hast?
-
#28 geschrieben von pepe vor 1 Jahr
-
#30 geschrieben von TG-Neuling vor 1 Jahr
Hallo,
ich weiß, in die Zukunft kann niemand sehen, aber da sich hier doch viele Leute intensiv mit den Zinsentwicklungen beschäftigen, was ist denn Eure Meinung? Wann werden die Zinsen wieder anziehen? Bereits Ende 2012/Anfang 2013 in Zusammenhang mit den 2013 in Kraft tretenden Eigenkapitalregeln Basel III?
Hintergrund der Frage ist natürlich, zu was Ihr vor dem Hintergrund der MoneYou-Zinssenkung aktuell mehr tendieren würdet:
Tagesgeld (Cortal Consors 2,6 % o.ä.), MoneYou 6 Monate fest (2,8 %) oder MoneyYou 1 Jahr fest (2,95 %)? -
#31 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Hallo TG-Neuling,
wie Du schon geschrieben hast… Das ist natürlich ein Lesen in der Glaskugel. Es kommt auch vor, dass verschiedene “Spezialisten” anhand gleicher Fakten zu völlig anderen Einschätzungen kommen.
Ich persönlich würde dazu tendieren, jetzt schnell noch das 1jährige Festgeld bei MoneYou abzuschließen, wenn ich dort noch Guthaben im Tagesgeldkonto hätte.
In einem anderen Thread hier habe ich ja gestern geschrieben, dass ich bisher nicht davon ausgegangen bin, dass die EZB den Leitzins senkt. Nun ist aber die Inflationsrate gesunken, was für viele ein deutliches Argument FÜR eine weitere Leitzinssenkung sein wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass die EZB noch nicht sofort reagieren wird sondern erst noch die Bildung der neuen Regierung in Griechenland abwarten möchte. Aber dann schätze ich die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinssenkung von 1,0% auf 0,75% zumindest als höher als je zuvor ein
Wenn das so kommt, wird das auch eine ganze Weile so bleiben. Auch wenn die EZB den leitzins bei 1,0% belässt, wird er in den nächsten Monaten sicher nicht steigen. Die Chancen für weitere Zinssenkungen bei den Banken sind also recht hoch.
Mit einer Umkehr in höhere Zinsregionen würde ich vor Mitte 2013 nicht rechnen. Und auch das wäre für mich schon der früheste Zeitpunkt, zu dem ich damit rechnen würde, dass der Leitzins evtl. wieder über 1% steigt.
ICH würde also lieber jetzt noch die recht hohen 2,95% nutzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es innerhalb der nächsten 12 Monate ein Tagesgeldangebot mit 3% oder mehr gibt, schätze ich als sehr gering ein.
Aber schlag mich nicht, wenn alles ganz anders kommt
Es kann ja auch sein, dass jemand anderes hier die Lage anders einschätzt.Grüße,
Spirou
-
#32 geschrieben von TG-Neuling vor 1 Jahr
@ Spirou
Erst einmal “Danke” für diese erste Antwort. Wäre denn für Dich bei 12 Monaten aus “Zinssicht” die Zeitgrenze oder würdest Du Dir die Zinsen für einen Teil des Geldes noch länger festzurren, z.B. Festgeld 24 Monate 2,95 %/ 3, 0 % oder 36 Monate 3,5 %/ 3,6 % (z.B. VTB, Deniz)?
Ich weiß, das hat dann eigentlich gar nichts mehr mit Tagesgeld zu tun, Deine Meinung dazu wäre aber trotzdem interessant (andere Meinungen natürlich auch …!). -
#33 geschrieben von Homer vor 1 Jahr
Das hängt doch mit deiner individuellen Lebenssituation zusammen. Man kann nicht alles fest anlegen, da immer etwas Unvorhergesehenes eintreten kann, was zu großen Ausgaben führt (Auto kaputt, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Tod, Geburt, …). Ob Du zu einer “Risikogruppe” gehörst, kannst nur Du wissen.
Generelle Faustregel: In Hochzinszeiten möglichst lange Laufzeiten (12% auf dt. Staatsanleihen aus 1980er Jahren), in Niedrigzinszeiten Tagesgeld oder kurzfristige Anlagen, um flexibel zu bleiben. -
Ich würde vom Bauchgefühl her auch zur einjährigen Anlage von MoneYou raten. Denn ich würde nicht davon ausgehen, dass der Tagesgeldzins innerhalb der nächsten 12 Monate auf über 2,95 Prozent steigt. Bei MoneYou hättest Du auch den Vorteil der vorzeitigen Verfügbarkeit (dann gibt es allerdings nur 1%), damit wärst Du in Notfällen also trotzdem flexibel.
Zu lange würde ich das Geld für solch niedrige Zinsen aber auch wieder nicht anlegen. Was in 2 Jahren ist, ist nur schwer einzuschätzen. Allerdings wirst Du vermutlich auch mit einer zweijährigen Festgeldanlage besser fahren als in der gleichen Zeit mit verschiedenen Tagesgeldern. Wenn Du auf die Flexibilität verzichten kannst/willst, käme das also auch in Frage.
Aber letztendlich ist es schwer (bzw. unmöglich), da einen guten Rat zu geben.
PS: Bei Cortal Consors gibt es inzwischen nur noch 2,4%!
-
#35 geschrieben von Spirou vor 1 Jahr
Also je länger die Laufzeit, desto schwieriger ist es natürlich, da einen guten Tipp zu geben.
Ich persönlich, wenn ich das nur für mich SELBST entscheiden müsste, würde das 1jährige Festgeld bei MoneYou im Moment als das Optimum sehen. Sowohl von der Zinshöhe als auch von der Laufzeit und auch von den anderen Rahmenbedingungen.
Mit den anderen Rahmenbedingungen meine ich, dass man – wie Nils ja auch schon geschrieben hat – bei MoneYou zur Not das Festgeld auch vorzeitig kündigen kann. Man sollte es nicht machen, da man dann nur noch 1% Zinsen erhält, und ich würde auch nie ALLES als Festgeld anlegen, sondern nur so viel wie ich sicher für eine Weile entbehren kann. Aber wenn es notwendig sein sollte, geht es immerhin. Das geht nicht bei jeder Bank.
Wir sind momentan schon in einer ziemlichen Niedrigzinsphase. Da würde ich nie für längere Zeit das Geld fest anlegen. Es ist ja auch so, dass der Zinssatz für dreijähriges Festgeld bei anderen Banken momentan so hoch ist wie bei MoneYou für das einjährige. Wenn nach 2 Jahren die Tagesgeldzinssätze vielleicht mal wieder über 3% steigen, dann ärgerst Du Dich über Deine langfristige Anlage zu diesem niedrigen Zinssatz. Natürlich kann es sein, dass in 2 Jahren die Krise immer noch kontinuierlich schlimmer wird. Aber dann haben wir sowieso ganz andere Probleme als Tagesgeld- und Festgeldzinsen.
-
#36 geschrieben von Manfred vor 11 Monaten
Moin,
habe da ein kleines Problem. Bin Neukunde bei MoneYou und habe nun zum ersten Mal meine Zinsen ausgezahlt bekommen, was eine feine Sache ist. Da ich wegen der vielen Konten bei anderen Banken immer zu Jahresende den Freistellungsauftrag stelle, hatte ich es bei MoneYou noch nicht getan. Musste nun leider feststellen, dass es sofort versteuert wurde. Hmm.. Gibt es theoretisch eine Möglichkeit, dass Geld wieder zu bekommen? Ist jetzt nicht die Welt, aber trotzdem ägerlich.Gruß
-
#37 geschrieben von Spirou vor 11 Monaten
Hallo Manfred,
über MoneYou selbst bekommst Du Dein Geld nicht mehr rückwirkend zurück. Aber Du kannst Dir das Geld später von der Steuer zurückholen, wenn Du Deine Steuererklärung machst.
Wenn Du dort versteuerte Zinserträge angibst und ersichtlich ist, dass Du nicht über die 801€ Pauschalbetrag kommst (bzw. 1602€ für Verheiratete), dann bekommst Du Dein Geld wieder zurück. Das dauert jetzt natürlich ein bisschen. Aber weg ist es nicht
Grüße,
Spirou
-
#38 geschrieben von Spirou vor 11 Monaten
Und noch ein Tipp. Das habe ich leider im vorigen Post vergessen…
Genau aus diesen Gründen stelle ich den Freistellungsauftrag immer schon direkt bei der Beantragung des Kontos oder spätestens beim ersten Einloggen. Da manche Banken die Zinsen jährlich auszahlen, andere quartalsweise und andere monatlich, verliert man ja sonst irgendwann den Überblick. Also am besten möglichst früh den Antrag stellen
-
Als ich mich heute bei MoneYou einloggte, wurde ich zur Änderung meines Passwortes aufgefordert: “MoneYou findet den Schutz Ihrer Daten wichtig. Darum bitten wir Sie, Ihr Kennwort einige Male pro Jahr beim Einloggen automatisch zu ändern. Mit der Kennwortänderung tragen Sie zu einem sicheren Onlinebanking bei.”
Anschließend muss das ganze noch mit einer mTAN bestätigt werden.
An sich finde ich dieses Ansinnen ja sehr löblich. Nur muss ich persönlich sagen, dass ich diese zwangsweise Kennwort-Änderung eher lästig finde. Und ehrlich gesagt auch etwas überflüssig, denn vom Tagesgeldkonto kann ja ohnehin nur zurück aufs eigene Referenzkonto überwiesen werden. Daher empfinde ich es als Kanonenschießen auf Spatzen…
-
#43 geschrieben von Spirou vor 9 Monaten
Moin zusammen
Ich hatte gerade aufgrund eines Problems ein längeres Telefonat mit mehreren Mitarbeitern von MoneYou, die mich immer wieder weitergereicht haben (aber dabei sehr freundlich waren
) und mir dann schließlich ein paar interessante Infos gegeben haben, die sicher auch für den einen oder anderen hier interessant sind.Das Problem war folgendes: Die Privatkundensparte meiner Hausbank wurde vor längerem von einer anderen Bank aufgekauft. Vorerst hatte sich für die Kunden aber nichts geändert. Die Kontonummern blieben gleich, genauso wie die Bankleitzahlen. Nachdem ich heute morgen eine Überweisung von meinem Referenzkonto auf mein Barclays-Konto vorgenommen hatte, habe ich mich eben mal dort eingeloggt, um nachzuschauen, ob der Betrag schon gebucht wurde. Und tatsächlich – die Überweisung hatte ich heute nacht, kurz nach Mitternacht, in Auftrag gegeben, und heute gegen 12:30h war der Betrag bereits bei Barclays gutgeschrieben. Solche Geschwindigkeiten kannte ich bisher nur von MoneYou. Ich hatte mich also schon gefreut, als ich plötzlich gesehen habe, dass Barclays mein Konto gesperrt hatte. Alles sah aus wie sonst, der Betrag auf dem Konto war auch korrekt, aber bei Status stand einfach nur “gesperrt”, und der Button zum Überweisen von Geld auf das Referenzkonto war ausgegraut. Ich war extrem verwundert und habe dann sofort bei der Service-Hotline angerufen. Dort teilte man mir mit, dass das Tagesgeldkonto gesperrt würde, wenn von einem anderen Konto als dem Referenzkonto Überweisungen eingehen würden. Ein krasser Schritt, wie ich finde. Zumal mein Referenzkonto natürlich das selbe war wie sonst auch. Allerdings hat meine Hausbank neuerdings beschlossen, alle Girokonten auf eine neue Bankleitzahl umzustellen. Diese neue BLZ gibt es wohl schon seit geraumer Zeit, bisher waren jedoch beide Nummern noch gültig, und bei Überweisungen vom Girokonto auf ein anderes Konto wurde bisher wohl noch die alte BLZ mitgeschickt. Heute wurde jedoch plötzlich nur noch die neue BLZ mit der Überweisung übertragen. Somit hat sich natürlich aus Sich der Tagesgeldkonten meine Bankverbindung geändert.
Mit dem Barclays Mitarbeiter konnte ich die Sache telefonisch klären. Er versprach mir, die BLZ im System zu ändern. Allerdings müsse ich damit rechnen, dass der überwiesene Betrag erst einmal auf mein Girokonto zurücküberwiesen wird und ich das Geld dann nochmal überweisen müsse. Wenn das so funktioniert, kann ich damit leben.
Als nächstes habe ich dann erst mal bei meinen anderen Tagesgeldkonten online die Bankleitzahl geändert. Bei der Bank of Scotland ging das ziemlich problemlos mit einer mTAN. Allerdings kann das Tagesgeldkonto nun wohl vorerst nicht verwendet werden, bis in wenigen Tagen die Authentifizierung der neuen Kontoverbindung abgeschlossen ist, indem die BoS einen kleinen Betrag auf das Girokonto mit der neuen Bankverbindung überweist und mich dann online nach dem Betrag fragt. Bei der VTB ging das alles noch viel problemloser, ebenfalls mit einer mTAN, aber dort wurde die Änderung sofort aktiv.
Wie hier im Blog schon mal an anderer Stelle besprochen sieht nur MoneYou keine Online-Änderung der Kontoverbindung vor. Sogar in den FAQs steht dort, dass MoneYou dazu rät, bei einer Änderung der Kontoverbindung das Tagesgeldkonto zu kündigen und neu zu beantragen. Davon abgesehen, dass ich das sehr unpraktikabel finde, ist das momentan für mich keine Option, da ich ja noch etwas Festgeld bei MoneYou angelegt habe. Eine sofortige Kündigung des Kontos würde also zu einer Verzinsung des Festgeldes mit nur 1% führen. Überweisungen auf das MoneYou Konto sind hingegen kein Problem, da hier von jedem deutschen Konto Überweisungen akzeptiert werden. Die Aussicht, das Geld dann nicht mehr zurückholen zu können, erschien mir aber nicht akzeptabel
Ich habe mich ja schon öfter darüber gewundert, wieso eine Änderung der Kontoverbindung bei MoneYou nicht online möglich sein sollte. Normalerweise sollte das ja mit zwei Mausklicks erledigt sein. Das war bisher für mich das größte Manko von MoneYou. Denn es ist ja absehbar, dass fast jeder irgendwann mal seine Hausbank wechselt.Nachdem ich einigen staunenden Mitarbeiterinnen den Sachverhalt erklärt hatte, landete ich plötzlich bei einem technisch versierten Mitarbeiter, der mir erklärte, dass momentan bereits daran gearbeitet würde, den Kunden die Online-Änderung der Referenzkontoverbindung zu ermöglichen. Er konnte noch nicht genau sagen, wann die Kunden diese Möglichkeit haben werden, er hoffte jedoch noch auf Ende Herbst, bzw. auf Ende des Jahres, und ich könne gerne in 6-8 Wochen nochmal anrufen und nach dem aktuellen Stand fragen, wenn bis dahin nicht vielleicht sowieso schon Informationen an die Kunden rausgegangen seien. Es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels
Für den Fall, dass bis zum Ablauf meines Festgeldes im nächsten Frühjahr diese Lösung doch noch nicht implementiert sein sollte, bot er mir die Alternative an, dann doch erst mal ein neues Tagesgeldkonto zu eröffnen. Zwar könne das laufende Festgeldkonto nicht übertragen werden, aber sobald das Festgeld fällig sei und der Betrag auf das Tagesgeldkonto zurückgebucht sein würde, wäre es kein Problem, dieses Guthaben intern vom alten Tagesgeldkonto auf das neu angelegte Tagesgeldkonto zu überweisen, von wo aus das Geld dann natürlich auf das Referenzkonto zurückgeholt werden könnte. Eine etwas umständliche Lösung, aber ich hoffe ja doch, dass die Programmierer dort es schaffen, die Online-Änderung der Daten zügig zu implementieren.
Aus Interesse fragte ich übrigens mal nach, wieso das denn bei MoneYou nicht machbar sei, wo doch andere Banken diese Möglichkeit anbieten würden. Der Herr am Telefon erzählte mir dann, dass das darin begründet sei, dass MoneYou eine niederländische Bank sei und es für die niederländischen Banken (oder zumindest für MoneYou, bzw. die ABN Amro) ein wichtiges Sicherheitsmerkmal sei, dass die Bankverbindung definitiv bekannt und authentifiziert sei und nicht einfach so geändert werden könne. Scheinbar legt man großen Wert darauf, dass das Referenzkonto unter keinen Umständen online geändert werden kann, auch dann nicht, wenn ein Hacker oder ein Dieb an Username, Passwort und Handy des Kontoinhabers gelangen würde. Wie das bei anderen niederländischen Banken wie z.B. der NIBC oder der RaboBank ist, wäre auch mal interessant. Wobei die RaboBank mit ihrem Digipass ja noch einen zusätzlichen Authentifizierungsfaktor hat und damit noch einen Tick sicherer sein sollte. Inwieweit diese BLZ-Änderung meiner Hausbank jetzt eventuell die Eröffnung meines RaboBank-Kontos beeinflusst, weiß ich auch noch nicht. Immerhin war die Bankleitzahl zum Zeitpunkt der Kontoeröffnung eine andere als jetzt, und die Bearbeitung durch die RaboBank ist noch in vollem Gange.
Vielleicht nutzen diese Infos hier ja noch jemandem.
Grüße,
Spirou
-
Sehr interessant (und für Dich auch mühselig) die ganze Geschichte. Danke jedenfalls für das Teilen Deiner Erfahrungen!
Wobei ich es von Barclays arg übertrieben finde, Dein Konto zu sperren, wenn Zahlungen (wohlgemerkt keine Abbuchungen!) von einem anderen Konto erfolgen. Der Sinn erschließt sich mir nicht so ganz.
-
#45 geschrieben von Spirou vor 9 Monaten
Ich kann das auch nicht so wirklich nachvollziehen. Vor allem ist mein Barclays Konto IMMER NOCH gesperrt. Ich habe eben nochmal mit einer Dame von der Hotline gesprochen um zu erfahren, was denn jetzt mit meinem Konto los ist. Immerhin hatte der Kollege heute mittag mir ja gesagt, dass er das regelt und die neue Bankleitzahl im System einträgt und die Sache dann erledigt sein sollte. Ich ging eigentlich davon aus, dass dann natürlich auch das Konto wieder freigeschaltet sein würde.
Die Dame teilte mir dann eben mit, dass der Kollege zwar die neue Bankleitzahl eingetragen hätte, dass das Konto aber vorerst gesperrt bliebe, bis der Sachverhalt morgen im Laufe des Tages überprüft würde. Sie hat mir in Aussicht gestellt, dass mein Konto wahrscheinlich morgen gegen 16 Uhr wieder entsperrt würde, wenn die Überprüfung positiv ausginge. Ich hatte das jetzt so verstanden, dass wohl geprüft werden soll, ob der Bankleitzahlenwechsel tatsächlich so stattgefunden hat und ob diese Überweisung tatsächlich von mir, bzw. von meinem Girokonto stammt. Ansonsten würde der Betrag wohl wieder zurückgeschickt werden.
Ich weiß nicht so recht, was ich von der ganzen Sache halten soll. Ich komme mir ein bisschen wie ein Schwerverbrecher vor, dessen Konten vorübergehend gesperrt werden, bis überprüft wurde, ob ich nicht eventuell Drogengeld gewaschen habe
Wohlgemerkt habe ich nur ein paarhundert Euro auf mein Barclays Konto überwiesen, nicht etwa 50.000€, und noch dazu ist meine Kontonummer noch immer die gleiche, und mein Name als Kontoinhaber und überweisende Person stimmt ja ebenfalls noch überein. Das einzige, was sich geändert hat, ist die Bankleitzahl, und die wurde ja schon im System nachgetragen. Und durch die Sperre komme ich jetzt defacto nicht mehr an mein Geld. Ich kann vom Barclays Konto keine Überweisung mehr auf mein Girokonto anwiesen, bis die Damen und Herren dort meinen, die Sache geklärt zu haben. Je länger ich darüber nachdenke, desto abstruser finde ich die ganze Geschichte. -
Hallo und Willkommen erst einmal!
Zur RaboBank kannst Du bei zwei Artikeln einige Kommentare finden:
http://www.tagesgeldblog.com/rabobank-startet-in-deutschland-mit-2komma4-prozent/#comments
http://www.tagesgeldblog.com/rabodirect-mit-30-und-90-taegiger-tagesgeld-alternative/#commentsMomentan ist es so, dass die Bank förmlich überrannt wurde. Kontoeröffnungen dauern sehr lange und die Bank hat sogar ihre Werbung gestoppt. Ich würde daher eher zu MoneYou raten, wo es fast genau so hohe Zinsen gibt, man das Konto aber schneller eröffnet haben dürfte.
-
#48 geschrieben von Spirou vor 9 Monaten
Huhu outsite,
vielleicht hast Du Dich hier im Blog ja schon ein bisschen umgeschaut und durchgelesen. Ich habe inzwischen schon so einige Tagesgeldkonten eröffnet und nutze oft auch mehrere gleichzeitig, je nachdem, wo es gerade die besseren Zinsen gibt. Das machen hier einige so
Und trotzdem habe ich vor fast 2 Wochen auch noch einen Antrag für eine Kontoeröffnung bei der Rabobank gestellt. Ich bräuchte nicht wirklich unbedingt noch ein zusätzliches Konto, aber das Angebot der RaboDirekt gehört auf jeden Fall momentan zu den besten, die es gibt. Ich sehe noch nicht mal unbedingt das normale Tagesgeld als so besonders interessant an, sondern vor allem die beiden Optionen RaboSpar30 und RaboSpar90. Dabei handelt es sich im Grunde auch um Tagesgeld, und man braucht dafür auch das ganz normale Tagesgeldkonto, aber dann verpflichtet man sich zusätzlich, eine Kündigungsfrist für 30 bzw. 90 Tage für sein Geld in Kauf zu nehmen, wenn man es auf sein Girokonto zurücküberweisen will. Dafür erhält man aber nochmals höhere Zinsen auf sein Guthaben. Bei RaboSpar90 gibt es momentan 2,7% Zinsen. Dafür kannst Du Dein Geld aber nicht sofort abheben. Stattdessen musst Du die Überweisung auf Dein Girokonto beauftragen, und dann dauert es weitere 90 Tage. Das ist aber ein überschaubarer Zeitraum. Allerdings könnten die Zinsen in nächster Zeit nochmal fallen. Bei Tagesgeldkonten können die Zinsen sich ja jederzeit ändern.
Das Angebot der RaboBank ist also durchaus gut und seriös. Aber wie Nils schon sagte… Die Bank ist von dem Kundenansturm völlig überfordert. Ich habe jetzt seit meinem Antrag vor fast 2 Wochen nichts mehr von der Bank gehört, und die Hotline ist auch völlig überlastet. Ich habe gestern mal versucht, dort anzurufen. Nach 20 Minuten in der Warteschleife habe ich doch lieber aufgelegt. Wenn Dir die Wartezeit von momentan bis zu 3 Wochen nichts ausmacht, kann ich Dir eine Kontoeröffnung nur ans Herz legen.
Ansonsten bin ich mit MoneYou bisher aber auch immer gut gefahren. Da hat Nils Dir schon die Top-Empfehlungen gegeben
Grüße,
Spirou
-
#49 geschrieben von outsite vor 9 Monaten
wau…erstmal ganz ganz herzlichen dank für die schnellen antworten – bin zwar gerade hier auf mallorca in urlaub und nur so nebenbei auf diese seite gestoßen. Jetzt habe ich aber wie man so schön sagt blut geleckt und werde mich demnächst -nach dem urlaub- mehr damit beschäftigen. Bis dahin liebe grüße aus dem sonnig und viel zu warmen mallorca……uwe
-
#56 geschrieben von Christoph vor 2 Monaten
Zinssenkung zum 18.4.2013 !
Tagesgeld: von 1,75 % p.a. auf 1,55 % p.a.
Festgeld, Laufzeit 6 Monate: von 1,80 % p.a. auf 1,60 % p.a.
Festgeld, Laufzeit 1 Jahr: von 1,90 % p.a. auf 1,70 % p.a.Festgelder die bis zum 17.4. abgeschlossen werden, bekommen für die gesamte Laufzeit selbstverständlich die alten Konditionen.
-
- Kommentar-Feed für diesen Beitrag

Nach so vielen positiven Berichten darf natürlich etwas Kritik nicht fehlen. Dieser Anbieter hat momentan eine Spitzenposition, kein Wettbewerber am Markt kann mit dem Angebot mithalten. Zinseszins fällt für mich dabei nicht ins Gewicht, aber die Möglichkeit von taggleichen Überweisungen schon.
Bislang sind mir aber folgende Schwachpunkte aufgefallen, weshalb ich diesen Beitrag verfasst habe.
1) Die Nutzer-ID wird unverschlüsselt – einfach so – an eine Freemail-Adresse verschickt. 2) TANs lassen keinerlei Bezug zum Auftrag erkennen. Andere Banken geben zimindest Uhrzeit, Betrag, Empfänger-Kontonummer und BLZ mit an. 3) Die TAN 9104 habe ich bereits 4x bekommen. Es scheint mir als gäbe es eine sehr geringe Anzahl von TANs, die nach einem simplen Muster wiederholt werden. 4) Online Banking ist sehr einfach gestrickt. 5) Das Referenzkonto kann nicht geändert werden.
6) Es gibt keine Festgeld-Angebote mit Laufzeit von 2, 5 oder 10 Jahren. Warum eigentlich nicht? Rechnen sie etwa mit einem baldigen Ende ihrer Geschäftstätigkeit oder sind sie einfach zu blöd, um langfristig zu planen?
Warum nehmen andere Institute die Gelder der EZB – fast geschenkt – in Anspruch, während sie sich mit dem kleinen Euro der Leute von der Straße abgeben. Kriegen sie etwa nichts mehr von der EZB?
Normalerweise reicht es, die marktüblichen Konditionen nur marginal zu überbieten, um ein großes Stück vom Kuchen an sich zu ziehen. Ich will keinem dieses Angebot ausreden, aber der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass eigentlich nichts geschenkt wird. Wie seht Ihr das?