Wie ich gestern ja bereits andeutete, hat die 1822direkt heute tatsächlich den Zinssatz für Neukunden erhöht: Statt bislang 2,25 Prozent erhalten Neukunden ab sofort 2,55 Prozent. Allerdings nur auf Einlagen bis maximal 25.000 Euro. Für mehr Geld erhaltet ihr nur 2,25 Prozent und für über 250.000 Euro sogar nur noch 1,4 Prozent. Für Neukunden kommt als eine Zinsstaffelung zum Tragen. Ich persönlich bin da gelinde gesagt kein großer Freund von…

Als Neukunde gilt man bei der 1822direkt, die übrigens eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse ist und somit der deutschen Einlagensicherung unterliegt, wenn man innerhalb der vergangenen zwölf Monate kein Tagesgeldkonto bei ihr unterhielt.

Nicht alles wird besser: Zinsgarantie verkürzt

Doch es gibt für Neukunden auch eine deutliche Verschlechterung: Während der bisherige Zinssatz bis zum 17.05.2012 garantiert wurde, gilt die Zinsgarantie für den neuen, höheren Zinssatz nur für drei Monate, was zum jetzigen Zeitpunkt eine deutlich kürzere Zeitspanne darstellt. So richtig überzeugend sind diese drei Monate meines Erachtens nicht.

Zumal man als Bestandskunde (also nach Ablauf der drei Monate) derzeit nur 1,4 Prozent erhält. Auf diesen Wert wurde der Zinssatz erst vor wenigen Tagen gesenkt. Im Vergleich sind das recht schwache Konditionen – und auch der Neukunden-Zinssatz kann mich nicht wirklich überzeugen.

Andere Banken bieten auch ohne Aktionen mehr

Denn viele andere Banken zahlen sogar für Bestandskunden deutlich höhere Zinsen als die 1822direkt im Rahmen dieser „besonderen“ Neukunden-Aktion. So zum Beispiel die MoneYou (2,75% – vierteljährliche Zinszahlung), die VTB Bank (2,7% + 40 Euro Prämie) sowie die Bank of Scotland (2,7% + 30 Euro Prämie). Da kann die 1822direkt „konditionell“ nicht mithalten.