Targo Bank verbessert Neukunden-Angebot – Haken bleiben

Die Targo Bank hat uns heute mitgeteilt, dass sie ihre aktuelle Neukunden-Aktion mit Wirkung zum kommendem Montag, also dem 02.05.2011, verbessert. Statt wie bislang 2,1% erhalten Neukunden ab dann sogar 2,3% für 6 Monate garantiert (auf Einlagen bis maximal 50.000 Euro). Dieser Zinssatz ist durchaus ziemlich attraktiv.

Doch empfehlen kann ich diese Offerte dennoch ausdrücklich nicht. Grund dafür sind die noch vom bisherigen Angebot bekannten Haken. Der kleinste Haken ist dabei noch, dass die 2,3% nur für 6 Monate und auf bis zu 50.000 Euro gezahlt werden. Danach wird das Guthaben bei der Targo Bank mit dem regulären Tagesgeldzinssatz verzinst, der bei Guthaben bis 50.000 Euro derzeit nur bei äußerst schwachen 1,2% liegt. Darüber sind es sogar noch weniger.

Zum Vergleich: Andere Banken wie die Bank of Scotland bieten einen solchen Zinssatz regulär und ohne irgendwelche Beschränkungen an (obendrauf gibt es für Neukunden teilweise sogar noch Prämien).

Doch der allergrößte Haken kommt noch: Um diese Konditionen bei der Targo Bank zu erhalten, muss zeitgleich noch ein Girokonto eröffnet werden. Dies wird automatisch als Referenzkonto fürs Tagesgeldkonto genutzt. Wenn dies wenigstens uneingeschränkt kostenlos wäre, könnte man vielleicht noch darüber hinwegsehen. Ist es aber nicht! Es ist nur dann kostenlos, ihr bei der Targo Bank über ein kontinuierliches Mindestsparguthaben von 2.500 Euro verfügt. Andernfalls fallen Gebühren an. Dies ist für mich völlig inakzeptabel, daher rate ich persönlich von diesem Tagesgeldangebot ab.

Tagesgeldkonten sollten für den normalen Gebrauch meines Erachtens kostenlos sein. Und das ohne Einschränkungen. Oder sieht das hier jemand anders? Targo Bank verbessert Neukunden-Angebot – Haken bleiben weiterlesen

Auch „akf bank“ mit 2,4% aufs Tagesgeld (UPDATE)

Erfreulicherweise habe ich heute noch einen weiteren Tagesgeldanbieter aufgetan, der derzeit sehr gute 2,4 Prozent aufs Tagesgeld zahlt. Und zwar die akf bank. Im Gegensatz zur NIBC Direct schreibt sie die Zinsen sogar monatlich gut, sodass es hier noch zu einem netten Zinses-Zins-Effekt kommt. Wow!

Für die meisten dürfte die AKF Bank „neu“ erscheinen. Denn bislang lag ihr Geschäftsfeld vor allem im Bereich der mittelständischen Unternehmen. Erst seit kurzem richtet sich die Bank mit ihrem Angebot auch an Privatkunden. Auch wenn man die Bank noch nicht kennt, so handelt es sich also dennoch nicht um einen Neuling, sondern um einen etablierten Anbieter, der sich nur gerade auf einem neuen Geschäftsfeld bewegt. Hauptgesellschafter ist mit 90,1 Prozent übrigens der Vorwerk-Konzern.

Der einzige Haken, den ich am Angebot der AKF Bank derzeit erkennen kann, ist, dass eine Mindestanlage nötig ist, um das Angebot in Anspruch nehmen zu können. Diese liegt bei 2.500 Euro. Außerdem lässt sich natürlich nicht abschätzen, ob es sich dabei um ein „Lockangebot“ handelt, oder ob sich die Zinsen dauerhaft auf einem ähnlich guten Niveau bewegen. Aber das kann man ja auch einfach ausprobieren und sein Tagesgeld dort im Zweifelsfall kurzfristig wieder abziehen. Das ist ja der große Vorteil an dieser Anlageform, den wir alle so schätzen. 😉

Einlagen sind übrigens bis maximal 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Mehr Geld solltet ihr also lieber nicht dort anlegen.

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NIBC Direct bietet 2,4% aufs Tagesgeld (UPDATE)

Wie mich der User „emdenfahrer“ in den Kommentaren wissen ließ (vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal!), gibt es sei kurzem ein weiteres überaus interessantes Angebot auf dem Tagesgeldmarkt. Und zwar das der NIBC Direct. Hier erhaltet ihr aktuell 2,4 Prozent aufs Tagesgeld, was meines Wissens absolute Spitze ist. (Update: Inzwischen nicht mehr. Denn ab dem 31.05.2011 hat die Bank of Scotland ebenfalls eine Zinserhöhung auf 2,4% angekündigt. Zusätzlich erhalten Neukunden bei der Bank of Scotland außerdem noch eine 30€-Prämie, sodass dieses Angebot sogar noch besser ist.)

Und erfreulicherweise gibt es dabei keine ungewöhnlichen Bedingungen. Das Angebot gilt sowohl für Neu- als auch Bestandskunden und es gibt keine Mindest- oder Maximaleinlage als Voraussetzung für den hervorragenden Zinssatz. Die Kontoführung ist – wie bei fast jeder anderen Tagesgeldbank auch – kostenlos möglich und die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben.

Persönliche Erfahrungen mit dieser Bank habe ich bislang allerdings noch nicht vorzuweisen, da ich hier noch kein Kunde war. Daher fällt es mir schwer, eine persönliche Empfehlung auszusprechen und ich habe auch keinerlei Erfahungswerte, was die „Zinsstabilität“ betrifft. Aber ich sehe derzeit auch nichts, was dagegen sprechen würde, mit seinem Tagesgeld zur NIBC Direkt zu „hoppen“. Denn insbesondere für Tagesgeldhopper ist dies auf jeden Fall ein absolutes Spitzenangebot.

Ich persönlich werde aber erst einmal abwarten und mein Geld bei der renommierten Bank of Scotland belassen, die mit 2,3 Prozent (UPDATE: Wie oben bereits geschrieben, zahlt die Bank of Scotland inzwischen ebenfalls 2,4%) nur minimal weniger Zinsen bietet. Dieser geringe Zinsabstand ist mir den Aufwand im Moment nicht wert, zumal durch den Transfer des Geldes ja auch immer ein paar Tage ohne Zinsen einzukalkulieren sind, was den Zugewinn noch etwas schmälert. Außerdem hoffe ich darauf, dass durch die Leitzinserhöhung in Kürze auch noch andere Anbieter ihre Angebote aufbessern.

Abgesichert ist das Geld bei der NIBC Direkt übrigens durch die niederländische Einlagensicherung. Pro Kunde liegt die Entschädigungssumme bei maximal 100.000 Euro. Mehr Geld solltet ihr bei den Niederländern also keinesfalls anlegen. Alles darunter ist aber sicher. Zum Angebot der NIBC Direct gelangt ihr hier.

ING DiBa erhöht Zinsen für Bestandskunden mit Verzögerung

ING DiBa-Aktion endetJetzt hat mit der ING DiBa endlich ein weiterer der „großen“ Anbieter von Tagesgeldkonten eine Zinserhöhung für seine Bestandskunden angekündigt. Im Gegensatz zur Bank of Scotland, die die Zinserhöhung kurzfristig an die Kunden weitergibt, lässt es die ING DiBa aber eher ziemlich gemächlich angehen: Denn ihre Zinserhöhung wird zum 16. Mai 2011, also erst in einem knappen Monat wirksam.

Außerdem bewegt sich die ING DiBa mit Ihren Konditionen ohnehin schon auf vergleichsweise niedrigem Niveau: Die Zinsen für Bestandskunden steigen lediglich von 1,3 auf 1,5%. Also sogar noch etwas schwächer als es der Leitzinserhöhung der europäischen Zentralbank entsprechen würde (die vor kurzem um 0,25 Prozentpunkte erhöhte).

Zum Vergleich: Die Bank of Scotland erhöht ihre Zinsen hingegen schon mit Wirkung zum 21.04.2011 (was ja schon in wenigen Tagen ist) und bei ihr beträgt der neue Wert sehr gute 2,3 Prozent. Hätte ich derzeit noch Tagesgeld bei der ING DiBa liegen, würde ich es spätestens jetzt abziehen. Schon alleine deswegen, weil sie sich mit der Zinserhöhung so lange Zeit lässt. ING DiBa erhöht Zinsen für Bestandskunden mit Verzögerung weiterlesen

Bank of Scotland erhöht Tagesgeldzinsen auf 2,3% (ab 21. April 2011)

Nachdem die Europäische Zentralbank vor wenigen Tagen eine moderate Erhöhung des Leitzinses bekannt gab, war die Hoffnung groß, dass sich dies auch positiv beim Tagesgeld bemerkbar macht. Die Bank of Scotland (BoS) kündigte nun als erster der Top-Anbieter an, den ohnehin schon sehr guten Zinssatz von 2,2% auf 2,3% zu erhöhen. Damit baut sie ihre Spitzenposition noch weiter aus.

Gültig ist der neue Zinssatz dann ab dem 21. April 2011. Und wie immer macht die Bank of Scotland im Gegensatz zu anderen Banken keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden – der Zinssatz gilt für alle! Auch eine Mindest- oder Maximalanlage wird weiterhin nicht gefordert. Unverändert bleibt außerdem, dass Neukunden zusätzlich zu diesem hervorragenden Zinssatz eine Prämie in Höhe von 30 Euro erhalten, was ebenfalls seinesgleichen sucht.

Ich kann die Bank of Scotland daher weiterhin auch aus eigenen Erfahrungen uneingeschränkt für alle Tagesgeldanleger empfehlen. Vor allem auch deswegen, weil sie sich nun schon seit extrem langer Zeit ohne Unterbrechung an der Spitze der Tagesgeldvergleiche befindet. Sie bietet konstant Spitzenkonditionen, sodass man hier auch langfristig gut aufgehoben ist.

Dies wurde auch schon von vielen verschiedenen Institutionen gewürdigt. So wurde die Bank of Scotland mehrfach von der Stiftung Warentest (Finanztest) empfohlen. Und erst kürzlich wurde sie von der Zeitschrift „Börse online“ und dem Nachrichtensender „n-tv“ zur „Bank des Jahres 2011“ gekürt. Und das in meinen Augen völlig zurecht.

Das einzige, was Tagesgeldanleger beachten sollten, ist, dass nicht mehr als 100.000 Euro angelegt werden. Denn nur Einlagen bis zu diesem Betrag sind durch die gesetzliche Einlagensicherung zu 100 Prozent abgedeckt.

Wenn ihr als Neukunde zur BoS stoßt, solltet ihr am besten ruhig sofort zur Kontoeröffnung schreiten. Denn durch das Post-Ident-Verfahren dauert es ja ein paar Tage, bis das Konto tatsächlich eröffnet ist. Und wenn ihr das Tagesgeldkonto jetzt sofort beantragt, klappt es aller Wahrscheinlichkeit noch rechtzeitig bis zum 21. April mit der Eröffnung, sodass ihr direkt von Anfang an von der Zinserhöhung profitieren könnt. Nebenbei gibt es ja auch noch weiterhin die 30€-Startgutschrift, die zusätzlich reizt. Zur Kontoeröffnung gelangt ihr -> hier <-. Bank of Scotland erhöht Tagesgeldzinsen auf 2,3% (ab 21. April 2011) weiterlesen

VTB Direktbank startet mit 2,2% aufs Tagesgeld (UPDATE: 2,4%)

Es gibt mal wieder einen neuen Anbieter auf dem deutschen Tagesgeldmarkt: Die VTB Direktbank. Es handelt sich dabei um eine reine Online-Bank, die genau genommen eine Zweigniederlassung der österreichischen „VTB Bank“ ist. Spareinlagen von Privatkunden sind somit pro Person bis zu 100.000 Euro über die österreichische Einlagensicherung abgesichert. Das gilt auch für deutsche Kunden. Ihren Hauptsitz hat die Bank in Russland.

Vom Start weg in der Spitzengruppe des Vergleichs

Von den Konditionen her starten die Russen in Deutschland zwar nicht furios, aber dennoch überaus bemerkenswert: nämlich mit 2,2% aufs Tagesgeld. Somit können Sie den derzeitigen Führenden meines Tagesgeldvergleichs zwar nicht hinter sich lassen, aber zumindest gleichziehen, was überaus respektabel ist. Zwar erhalten Neukunden bei der VTB Direktbank keine Prämie (zum Vergleich: bei der Bank of Scotland gibt es 30 Euro als Startgutschrift), aber dafür kann sie mit einer quartalsweisen Zinsgutschrift zusätzlich punkten, sodass es zu einem leichten Zinseszins-Effekt kommt.

Zinsgarantie bis zum Jahresende

Und die VTB scheint es tatsächlich ernst zu meinen, dauerhaft einen guten Zinssatz zu bieten: Denn der Zinssatz in Höhe von 2,2% wird noch bis zum Jahresende, also bis zum 31.12.2011, garantiert. Bis zu diesem Zeitpunkt wird man also zu keinem Zeitpunkt weniger bekommen als die beworbenen 2,2%. Irgendwelche Haken sind für mich auf den ersten Blick nicht erkennbar: Es gibt keinen Mindestanlagebetrag und die Kontoführung ist kostenlos. VTB Direktbank startet mit 2,2% aufs Tagesgeld (UPDATE: 2,4%) weiterlesen

Bank of Scotland verlängert Neukunden-Aktion schon wieder

30 Euro Prämie von der Bank of Scotland für Tagesgeld NeukundenAls ich gestern Abend eine neue Pressemitteilung der Bank of Scotland in meinem E-Mail-Postfach hatte, war die Spannung groß. Schließlich hatte die Europäische Zentralbank (EZB) in diesen Tagen erstmals seit langem den Leitzins wieder angehoben, sodass man infolgedessen auch bei den Tagesgeldanbietern auf Zinserhöhungen hoffen darf.

Doch leider war Inhalt der Mail von der Bank of Scotland keine Ankündigung einer Zinserhöhung. Stattdessen gab es die – mittlerweile fast schon routinemäßige – Mitteilung, dass die Neukunden-Aktion abermals verlängert wurde. Nach neuestem Stand soll sie bis zum Ende nächsten Monats, also dem 31. Mai 2011 laufen.

Bestandteil der „Aktion“ ist, dass Neukunden eine Startgutschrift in Höhe von 30 Euro erhalten. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass ihr Neukunden seid und dass ihr das Konto auch tatsächlich nutzt. Um das „nachzuweisen“, genügt bereits eine einmalige Einzahlung, wobei die Höhe der Einzahlung völlig irrelevant ist. Theoretisch müsstet ihr die 30€-Prämie also auch bei einer Einzahlung in Höhe von einem Euro erhalten.

Doch eine solche „Trickserei“ ist von euch gar nicht nötig, denn durch den sehr guten Zinssatz von 2,2% ist das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland sehr interessant, um dort auch höheres Guthaben anzulegen und somit zu vermehren. Auch wenn der Zinssatz bislang noch nicht erhöht wurde, so ist er dennoch weiterhin Spitze auf dem Tagesgeldmarkt.

Und das mit einer sehr großen Kontinuität: Mittlerweile wird der Zinssatz schon seit rund 8 Monaten (genauer gesagt seit dem 12. August 2010) gewährt. Das brachte der Bank of Scotland in der Vergangenheit (meines Erachtens völlig zurecht) zahlreiche Auszeichnungen ein; unter anderem mehrfach von der Stiftung Warentest und FinanzTest. Auch ich persönlich kann die Bank aus eigener Erfahrung heraus nur empfehlen.

Es spricht also weiterhin sehr vieles dafür, sein Tagesgeld bei der Bank of Scotland anzulegen. Für Neukunden ist es durch die 30€-Prämie noch zusätzlich interessant. Wenn ihr ein Konto eröffnen und euch die Prämie sichern wollt, klickt einfach auf -> diesen Link. <-