Durch die Zinssenkung der DKB von 2,05% auf 1,65% war ich auf der Suche nach einer neuen Heimat für mein Tagesgeld. Ich habe dazu die Bank of Scotland auserkoren, bei der ich bereits vor einigen Monaten ein Tagesgeldkonto eröffnete. In erster Linie aber nur, um die 20€-Neukunden-Prämie (UPDATE: Inzwischen sogar 30 Euro) zu erhalten, die es für Neukunden auch derzeit wieder gibt. Aber durch die Zinssenkung der DKB wurde für mich die Bank of Scotland mit ihren 2,1% Zinsen (UPDATE: Mittlerweile gibt es sogar 2,4%) jetzt auf einen Schlag umso attraktiver.

Hohe Sicherheitsanforderungen

Doch „dummerweise“ muss man bei der Bank of Scotland beim Einloggen eine von drei zuvor selbst ausgewählten Sicherheitsfragen beantworten (z.B. „Wie ist der Name Deiner ersten richtigen Freundin?“ oder ähnliches). Tja, und da wurde mir eine Frage gestellt, bei der ich mir in der Schreibweise der Antwort nicht mehr sicher war und nach einigen Fehlversuchen war mein Zugang dann gesperrt. Das war dann eine gute Gelegenheit für mich, den Kundenservice der Bank of Scotland mal kurz zu testen. 😉

Großer Pluspunkt: Echte Festnetznummer

Gleich bei der Suche nach der Telefonnummer bin ich positiv überrascht: Es ist eine „echte“ Festnetznummer und keine 0180er-Nr., die insbesondere von Handys doch recht kostspielig sein können. Montags bis Freitags ist die Hotline bis 18 Uhr besetzt. Das ist okay und ausreichend, könnte aber gerne auch bis 20 Uhr sein. Aber egal, nun zum eigentlichen „Kern“ dieses Beitrages: Nach einer kurzen Werbe-Ansage der Bank bekam ich direkt eine Service-Mitarbeiterin an die Strippe, es gab praktisch also keine Warteschleife.

Schnelle und routinierte Hilfe

Mit meiner Problematik war ich offenbar nicht der erste (was ich auch nicht besonders verwunderlich finde, denn die Antworten kann man schon mal vergessen – schließlich loggt man sich nicht täglich bei seinem Tagesgeldkonto ein). Es ging ganz flott ohne große Erklärungsversuche meinerseits. Die Dame wollte von mir nur meinen Namen, meine Referenz-Konto-Nr., meine Adresse und mein Geburtsdatum wissen. Alles richtig, ich hatte mich somit also für die allesentscheidende Finalfrage qualifiziert. 🙂 Dies war eine der von mir ausgewählten Sicherheitsfragen. Mündlich ist das schon wesentlich einfacher, da es so zu keinen Vertippern kommen kann. Da ich sie richtig beantwortete, sollte ich also wieder Zugriff auf mein Konto erhalten.

So ging es nach dem Telefonat weiter

Allerdings nicht über das normale Login fürs Banking, sondern ich musste (nach einer Wartezeit von 30 Minuten) das Konto quasi neu „aktivieren“. Zumindest musste ich über den entsprechenden Link auf der Homepage der Bank of Scotland gehen. Dort gibt man dann seinen Benutzernamen und bekommt eine mobile TAN („mTAN“) aufs Handy zugesendet, die man dann eingeben muss. Direkt danach bestand dann wieder der volle Zugriff aufs Konto. Super! Klingt jetzt vielleicht etwas kompliziert, aber es ging wirklich schnell und unkompliziert. Das Telefonat hat keine drei Minuten gedauert und die „Reaktivierung“ des Kontos nach einer halben Stunde Wartezeit hat dann keine Minute gedauert. Perfekt; großes Lob von mir!

Guter Service, gute Zinsen = klare Empfehlung

Falls ihr auf ein Konto bei der Bank of Scotland eröffnen möchtet, könnt ihr das hier tun. Derzeit ist das sehr empfehlenswert. Mit 2,2% Zinsen (Update: inzwischen wurden die Zinsen sogar auf 2,4% erhöht) und einer 30€-Gutschrift für Neukunden belegt sie in meinem persönlichen Vergleich den ersten Platz, was ich selbst ja auch zum Anlass nehme, zu ihr zu wechseln. Zumal sie – wie hier dargelegt – auch im Service glänzen kann. Das sieht übrigens auch die Stiftung Warentest so, die die Bank of Scotland nun schon mehrfach auszeichnete.