Heute habe ich wieder einmal ein paar kleine Sammelmeldungen für euch. Bei allen handelt es sich jedoch leider um schlechte Nachrichten vom Tagesgeldmarkt. Erfreulich ist daran allenfalls, dass unter den betroffenen Banken keiner der beliebtesten Anbieter vertreten ist, was für die meisten sicherlich durchaus ein Trost ist.

Advanzia Bank beendet „Dauer-Aktion“

Los geht es mit der Advanzia-Bank, die in den letzten Monaten immer wieder mit einer sehr kurzfristigen Aktion auf sich aufmerksam machte, wo Neukunden mit hervorragenden effektiven 3 Prozent aufs Tagesgeld gelockt wurden, die jedoch nur für vergleichsweise kurze Zeit galten. Ich hatte das ja immer mal wieder hier im Blog erwähnt und kritisch gewürdigt.

Nun jedoch ist es mit dieser Aktion – die ursprünglich immer wieder Monat für Monat „neu“ angeboten wurde – bis auf weiteres vorbei: Für den März ist sie nicht mehr auf der Homepage der Bank zu finden.

Der reguläre Zinssatz für alle Kunden ist mit effektiv 2,33 Prozent zwar durchaus gut, jedoch setzen andere Anbieter – allen voran MoneYou – mit regulär (!) bis zu 2,75 Prozent (bzw. effektiv sogar 2,78%) nochmal deutlich einen drauf…

Davon ab ist mir persönlich die Advanziabank auch nicht sonderlich „sympathisch“, was sicherlich auch darin begründet liegt, dass die Homepage der Bank irgendwie „unprofessionell“ wirkt. Oder geht das nur mir so?

IKB Direkt senkt nach Fest- auch Tagesgeld

Die nächsten schlechten Neuigkeiten kommen von der IKB Direkt. Nachdem sie für den heutigen Freitag bereits unter anderem das kurzfristige 12-Monats-Festgeld von 2,7 auf 2,5 senkte, ist nun auch das Tagesgeldkonto der Bank „fällig“: Hier wurde mit dem heutigen Tage eine Herabsetzung von 1,8 auf 1,5 Prozent vorgenommen.

Für die meisten von uns ist das wahrscheinlich nicht tragisch, da der Zinssatz von 1,8 Prozent bereits so uninteressant war, dass dort wohl nur die wenigsten noch Tagesgeld angelegt haben dürften.

Hanseatic Bank verschlechtert Neukunden-Konditionen

Bislang warb die Heanseatic Bank mit durchaus guten 2,5 Prozent um Tagesgeld-Neukunden, die für sechs Monate gezahlt wurden. Dieser Zinssatz sank nun auf 2,3 Prozent; der reguläre Zinssatz verblieb bei 1,75 Prozent. Als dramatisch sehe ich auch diese Änderung nicht an, da die Bank damit ohnehin nicht zu den Top-Anbietern gehörte – und schließlich sind nur diese für uns von Interesse. 😉

VakifBank erneut mit kleiner Senkung

Mit der VakifBank hat ein weiterer eher „kleiner Stern am Tagesgeldhimmel“ eine Zinssenkung vorgenommen. Es ist nicht die erste der letzten Monate: Nachdem die Bank ursprünglich einmal 2,76 Prozent zahlte, sank der Zins im Januar auf 2,56 und vor kurzem dann sogar auf 2,51 Prozent. Vor wenigen Tagen stand nun eine erneute Senkung auf nun sogar nur noch 2,46 Prozent an. So richtig schlecht ist dieser Wert zwar nicht, jedoch ist die Tendenz beunruhigend und andere bieten – wie ja schon mehrfach erwähnt – mitunter deutlich bessere Konditionen.

DenizBank verschlechtert kurzfristige Festgelder

Zum Abschluss möchte ich noch die DenizBank erwähnen, die zwar ihren Tagesgeldzinssatz unverändert ließ, dafür aber die kurzfristigen Festgelder senkte, die ja für uns als „typische“ Tagesgeldanleger durchaus auch interessant sein können.

So sinken mit sofortiger Wirkung die Festgelder für 3, 6, 9 und 12 Monate, wobei vom Zinssatz her eigentlich lediglich die letzt genannte Laufzeit interessant ist, da nur diese mehr Zinsen als die Top-Tagesgeldkonten einbrachte. Für 12 Monate werden fortan nur noch glatte 3,0 statt wie bislang 3,1 Prozent gezahlt. Das ist zwar weiterhin ein guter Wert, mit MoneYou bietet jedoch ein Top-Anbieter noch einen Hauch mehr: 3,05 Prozent.

So, das war es dann vorerst wieder einmal von meiner Seite. Ich wünsche euch trotz der eher unerfreulichen Nachrichten ein angenehmes Wochenende! 🙂