Es gibt Neuigkeiten von der ING DiBa: Sie will sich in ihrem Markennamen bald des „DiBa“ entledigen und fortan nur noch als „ING“ präsentieren. Nach jetzigem Stand soll das im Laufe des November 2018 passieren.

Entscheidende Änderung beim Tagesgeld

Viel gewichtiger ist aber eine Änderung beim Tagesgeldkonto. Als Bestandskunde erhielt man dort als zuletzt ohnehin bereits nahezu gar keine Zinsen mehr (0,01 Prozent) – das bleibt leider auch so.

Doch zumindest als Neukunde sah das anders aus. Als solcher erhielt man für vier Monate garantiert 0,75 Prozent, was für heutige Zeiten ein spitzenmäßiger Zinssatz ist. Doch das Angebot gibt es in dieser Form nun nicht mehr.

Neukunden-Status allein genügt nicht mehr

Denn künftig reicht es nicht mehr, einfach nur Neukunde zu sein, um Sonderkonditionen beim Tagesgeld zu erhalten. Ab sofort ist es nötig, dass man gleichzeitig auch noch ein Girokonto bei der ING DiBa eröffnet und gleichzeitig auch das Tagesgeldkonto. Darüber hinaus muss das Girokonto auch als Gehaltskonto genutzt werden.

Erhöhung des Sonder-Zinssatzes auf 2,0 Prozent

Erfreulicherweise wurde aber zumindest der damit verbundene Tagesgeld-Sonderzins erhöht, nämlich auf 2,0 Prozent. Weiterhin gilt dieser für vier Monate ab Kontoeröffnung, allerdings nur auf bis zu 25.000 Euro (und nicht wie bislang 50.000 Euro).

Das dürfte für viele nicht interessant sein, denn die meisten werden die Mühen scheuen, ein neues Girokonto anzulegen und dieses auch noch als Gehaltskonto zu nutzen, wenn sie mir ihrem bisherigen Girokonto eigentlich zufrieden sind.

Lohnt sich der Aufwand?

Wer allerdings ohnehin auf der Suche nach einem neuen Girokonto ist, für den könnte es interessant sein. Denn das der ING DiBa gehört zu den besten am Markt. Zudem entsprechen 2,0 Prozent Zinsen für 4 Monate auf 25.000 Euro immerhin über 150 Euro. Haben oder nicht haben. 😉

Ich selbst nutze dieses Girokonto schon seit über 10 Jahren und bin immer zufrieden gewesen. Bis auf minimale Überziehungszinsen habe ich in den ganzen Jahren nicht einen Cent an Gebühren gezahlt; alles war komplett kostenlos (z. B. auch Abhebungen mit der Kreditkarte im EU-Ausland).

Ich kann es aus persönlicher Erfahrung daher nur wärmstens empfehlen; die genauen Konditionen findet ihr bei Interesse hier.