Seitdem die zuvor staatliche HSH Nordbank von einem privaten Investor übernommen wurde, wartet man gespannt auf Änderungen. Doch bislang gab es zumindest in Bezug auf die gebotenen Konditionen für Privatkunden keine wesentlichen Änderungen, die auf die neuen Besitzverhältnisse zurückzuführen sind: Die Zinsen blieben auf einem ähnlich guten Niveau wie vor der Übernahme.

Eine Änderung gab es nun aber doch und die fällt sofort auf: Der Name „HSH Nordbank“ ist Geschichte. Möglicherweise will man mit diesem Namen nicht mehr in Verbindung gebracht werden, da damit eine Bank in finazieller Schieflage assoziiert wird, die mit Steuergeldern „gerettet“ werden musste.

Jetzt „Hamburg Commercial Bank“

Der neue Name lautet nun: Hamburg Commercial Bank und ist etwas gewöhnungsbedürftig. Einerseits wirkt er durch das „Hamburg“ regional und irgendwie auch vertraut. Andererseits wirkt das „Commercial“ international und klingt eher nach Geschäftskunden als nach Privatkunden.

Aber vielleicht sollte man so einen Namen auch nicht zu stark interpretieren. Denn Fakt ist auch, dass die Zinsen unverändert auf sehr hohem Niveau liegen.

Für das Festgeld von 6 Monaten beispielsweise werden weiterhin 0,55 Prozent gezahlt. Mehr zahlt nach meinem Kenntnisstand keine andere Bank mit Kontoführung nach deutschem Recht.

Mal sehen, wie das in der Zukunft weiter geht…