Auch Neuling net-m Privatbank 1891 mit 2 vorm Komma (Update)

Logo net-m Privatbank 1891 AGZunächst einmal hoffe ich, dass alle Leser gut in das neue Jahr 2013 hinein gekommen sind und drücke nicht ganz uneigennützig allen die Daumen für eine positive Zinsentwicklung im neuen Jahr. 😉

Und um das Jahr gleich gut starten zu lassen, will ich heute von einem neuen Tagesgeld-Anbieter berichten, auf den ich durch Kommentare hier im Blog kürzlich hingewiesen wurde (an dieser Stelle dafür noch einmal vielen Dank!). Es handelt sich dabei um eine Bank mit dem etwas ungelenken Namen „net-m Privatbank 1891 AG„.

Vor allem Zinssatz sorgt für Freude

Positiv am „Neustart“ dieser Bank in Deutschland ist in erster Linie der Zinssatz. Denn dieser verschafft der Bank mit glatt 2,0 Prozent direkt einen Platz an der Spitze der Vergleiche.

Gerade in Zeiten, wo es generell bergab geht und kaum noch ein Anbieter beim Tagesgeld eine 2 vor dem Komma bietet (neben der net-m Privatbank sind es aktuell nur noch zwei weitere Anbieter, die exakt den gleichen Zinssatz bieten), ist das eine als sehr positive zu bewertende Meldung.

Es greift hier übrigens eine deutsche Einlagensicherung. Diese sichert Einlagen bis zu maximal 100.000 Euro je Kunde ab. Auch das ist sehr positiv. Mehr sollte man vorsichtshalber aber nicht anlegen.

net-m Privatbank bislang kaum bekannt

Aber wer bzw. was steckt eigentlich hinter diesen neuen Bank, von der vermutlich bislang kaum jemand etwas gehört hat? Die Informationen auf der Homepage der Bank sind jedenfalls ziemlich spärlich gesät. Zu lesen ist da, dass die Bank bereits 1877 gegründet worden sei (eine Aktiengesellschaft ist sie seit 1891 – daher auch der Name) und seit November 2012 als Direktbank in Deutschland agiere.

Etwas ergiebiger ist da schon Wikipedia. Dort erfährt man, dass Hauptanteilseigner der Bank ein Unternehmen in Düsseldorf ist, welches wiederum die Tochter eines japanischen Mobilfunkkonzerns ist. Das klingt für mich spontan zumindest ungewöhnlich, muss aber nichts schlechtes heißen.

Mit 16 Mitarbeitern (Stand allerdings von 2011) handelt es sich um ein eher kleines Institut. Ich weiß nicht, wie die Bank personell aktuell aufgestellt ist. Aber falls es langfristig bei vergleichsweise hohen Zinssatz bleibt, dürfte sie eventuell schon bald ein Problem haben, die eventuell zahlreichen Kontoeröffnungen in adäquater Zeit bearbeiten zu können.

Bank bislang kaum präsent

Aber bislang hält sich der Ansturm vermutlich in Grenzen. Denn in den gängigen Tagesgeldvergleichen findet die Bank bislang praktisch nicht statt. Gefunden habe ich sie bislang nur hier (dort gelangt ihr auch zur Kontoeröffnung). Vermutlich ist sie schlicht noch zu neu, sodass sie noch nicht jeder auf dem Zettel hat (ich bislang ja auch nicht, aber das hole ich nun nach ;)).

Wer Interesse hat, sollte also am besten sofort ein Konto eröffnen, um dem ganz großen Ansturm zuvor zu kommen. 😉

Die aktuellen Konditionen sind ja wie gesagt ziemlich gut. Man erhält momentan 2,0 Prozent und durch eine quartalsweise Zinszahlung kommt es sogar noch zu einem leichten Zinseszins-Effekt. Und der Zinssatz wird sogar für einen bestimmten Zeitraum garantiert, nämlich bis zum 31.03.2013. In einer Zeit der Zinssenkungen auf breiter Front ist das ziemlich attraktiv.

Handelt es sich um Neukunden-Konditionen?

Allerdings ist für mich nicht ersichtlich, ob es sich dabei nur um eine Neukundenaktion handelt oder ob die Bank auch mit ihren Zinsen für Bestandskunden oben in den Vergleichen mitspielen wird. Gemäß dem oben verlinkten Tagesgeldrechner soll es sich um Neukunden-Konditionen handeln.

Aber da die Bank ja als Direktbank für Privatkunden noch so neu ist, hat sie im engen Sinne praktisch ja noch gar keine Tagesgeld-Bestandskunden, sodass eine Unterscheidung zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht relevant ist. Ich werde dazu aber dennoch mal bei der Bank anfragen und den Artikel hier dann entsprechend ergänzen.

(Update: Inzwischen ist die Kennzeichnung im oben verlinkten Vergleichsrechner verschwunden und ich erhielt auch direkt von der Bank die erfreuliche Info, dass zwischen Neu- und Bestandskunden nicht unterschieden wird und man künftig weiterhin Top-Konditionen bieten will! :))

Vielleicht doch lieber zur Konkurrenz?

Insgesamt würde ich persönlich dann vielleicht doch eher zu einem renommierten Anbieter raten, bei dem man bereits eher eher weiß, woran man ist. Zum Beispiel zu MoneYou, wo es zwar „nur“ 1,9 Prozent gibt. Hier kann man aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit aber ziemlich sicher sein, dass man dauerhaft einen Zinssatz erhält, mit dem man an der Spitze der Vergleiche liegt.

Oder aber – wenn man Wert auf eine Zinsgarantie legt – zu Cortal Consors. Denn hier bekommt man ebenfalls 2,0 Prozent (auf bis zu 50.000 Euro) und die Garantie läuft hier aber sogar volle 12 Monate ab Kontoeröffnung. Allerdings ist der Zinssatz für Bestandskunden nur schwach, sodass man sich nach den 12 Monaten bei Cortal Consors dann möglicherweise nach besseren Anbietern umsehen sollte.

Probieren geht über Studieren

Ein Tagesgeldkonto bei der net-m Privatbank 1891 kann aber sicherlich trotzdem nicht schaden und sich vielleicht sogar schon bald richtig lohnen. Denn mit ihrem Zinssatz steigt die Bank sehr hoch ein. Ich wäre auch sehr gespannt auf erste Erfahrungsberichte, falls es jemanden von euch zur net-m Privatbank zieht. Zur Kontoeröffnung gelangt ihr hier.

Bislang fielen die ersten Kommentare hier im Blog zu ihr ja teilweise auch recht skeptisch aus. Ich selbst sehe es zwar auch so, dass ich bei gleichen Zinssatz eher zu einem Anbieter gehe, den ich bereits kenne, als zu einem neuen. Aber grundsätzlich finde ich es sehr positiv, wenn noch ein weiterer Anbieter oben mitmischt – denn Konkurrenz belebt ja schließlich das Geschäft. 😉

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es mit der net-m Privatbank 1891 demnächst weitergeht. Insbesondere dann, falls sie größere Bekanntheit erlangt. Und auch dann, wenn dann Ende März die Zinsgarantie abläuft. Dann wird man vielleicht schon sehen können, wohin die Reise mittel- bis langfristig geht.

Update vom 03.01.2013

Ich hatte heute ein sehr freundliches und ausführliches Gespräch mit einem Mitarbeiter der Bank. Dabei erhielt ich die Information, dass beabsichtigt ist, auch über den 31. März 2013 hinaus Konditionen anzubieten, mit denen die Bank weiterhin in den Vergleichen oben mitspielt.

Zudem ist beabsichtigt, dass nach Ablauf der aktuellen „Zinsgarantie“ für das kommende Quartal eine neue Zinsgarantie ausgesprochen wird. Diese gilt dann für alle Kunden – also auch für Bestandskunden. Das wäre in meinen Augen richtig klasse und ein echter Vorteil gegenüber anderen Banken.

Die net-m Privatbank hat generell vor, keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden zu machen. Mir gegenüber wurde betont, dass man die gewonnen Kunden weder durch eine massive Zinssenkung noch durch eine Unterscheidung zwischen Neu- und Bestandskunden „vergraulen“ will.

Das klang in meinen Ohren alles sehr positiv und auch glaubhaft. Lassen wir uns mal überraschen, wie es weitergeht. Ich denke, wir werden von der Bank demnächst noch einiges hören – eine Kontoeröffnung bei der net-m Privatbank könnte sich also durchaus lohnen. 😉

25 Gedanken zu „Auch Neuling net-m Privatbank 1891 mit 2 vorm Komma (Update)

  1. @basti: Super, das ging ja echt schnell. Ich gehe auch davon aus, dass der Ansturm sich momentan noch in Grenzen hält und daher eine andere Bearbeitung möglich ist.

    Die Einlagensicherung in Höhe von maximal 100.000 Euro ist auch bei deutschen Banken nicht ungewöhnlich. Ich werde das aber dennoch nachtragen. Danke für den Hinweis! 🙂

    Danke übrigens für Deine „Anekdote“ bzgl. Postident; das hatte ich gestern ganz vergessen zu schreiben. Sowas habe ich bislang noch nie gehört. Mir ist nur immer aufgefallen, dass mich die Postmitarbeiter immer darum „baten“, dass meine Unterschrift der auf dem Ausweis möglichst genau entsprechen soll. Offenbar sehen die Abweichungen in der Tat ziemlich eng. Kuriose Sache jedenfalls.

  2. Heute wurde ich für die mobileTAN freigeschaltet, was eine SMS auf meinem Handy ankündigt. Außerdem wurde ich über eine persönliche Nachricht der Kundenbetreuerin informiert, dass mein Tagesgeldkonto nun eröffnet wird. Wenn net-m mal bekannter ist und der „Run“ beginnt, dann bezweifle ich allerdings, dass man über solche Vorgänge noch persönlich informiert wird. 🙂 Ich halte Euch auf dem Laufenden.

  3. Ich verstehe auch nicht, was solche Bedingungen immer sollen. Geld braucht man anscheinend nicht. Hofft man auf die Faulheit oder gar Dummheit der Anleger? Oder benötigt man nur tolle Kennzahlen („so viele neue Anleger gewonnen…“) für die Unternehmensberichte, damit die Investoren zufrieden sind?

  4. Also ich bin ja schon ewig Kunde bei der Santander Bank. Damals war es noch die BfG Bank, dann wurde sie zur SEB und dann zur Santander. Die Tagesgelder kenne ich natürlich auch, aber die habe ich bisher nie abgeschlossen, weil ich sie einfach nicht attraktiv finde.

    Auch als Neukunde erhält man nur für die ersten 5.000€ die 2,25% Zinsen. Legt man mehr an, wird jede Summe, die darüber hinaus geht, nur noch mit 1%, 0,5% oder 0,25% verzinst – je nach Höhe des Betrags. Das wird für die meisten Sparer nicht attraktiv sein, zumal auch die 2,25% nicht für längere Zeit garantiert sind.

    Jemand, der 55.000€ auf das Top-Tagesgeldkonto legt, erhält dann im Endeffekt einen Zinssatz von ca. 0,8%. Das sollte man sich überlegen, bevor man dort ein Tagesgeldkonto eröffnet. Für jemanden, der nur für eine Weile bis zu 5.000€ parken möchte, kann das natürlich interessant sein.

    Ich für meinen Teil suche mir lieber eine andere Bank, weil der Service in den letzten Jahren extrem nachgelassen hat und die Methoden dieser Bank inzwischen mehr als fragwürdig sind, seit sie zur Santander geworden ist.

  5. Vielleicht sollte man im Bericht (oder zumindest in Zukunft) noch hinzuschreiben, dass die Bank ja keinem Einlagensicherungsfonds angehört und insofern eben nur der EDB (http://www.edb-banken.de) greift. Da es sich um eine deutsche Bank handelt und viele Bürger immer noch glauben, dass alle deutschen Banken Entschädigungsfonds angehören, darf man das Risiko, bei höheren Einlagen alles über 100.000 € zu verlieren, natürlich nicht unterschätzen. Gerade im kleinen Privatbank-Bereich gibt es da ja ähnliche Fälle.

  6. zur Santander: Inzwischen enthält die Homepage ein paar mehr Informationen. Demnach gelten die Konditionen nur für Neukunden. Wie lange die Konditionen gültig sind, ist nicht ersichtlich.

    zur net-m Privatbank: Ich hatte heute ein freundliches Gespräch mit der Bank. Die darin enthaltenen Informationen habe ich oben im Artikel in einem Update „verarbeitet“. Zusätzlich erhielt ich noch die Info, dass die Bank an der in den Kommentaren angesprochenen Problematik bzgl. des Zertifikates arbeitet. Innerhalb des Online-Bankings handelt es sich wohl bereits um ein EV-Zertifikat; nur auf der Anmeldeseite nicht.

    @basti: Danke für Deinen Erfahrungsbericht! Ich würde mich freuen, wenn Du uns weiterhin auf dem Laufenden hältst! 🙂

  7. Habe heute problemlos mein Konto bei der Bank direkt am Odeonsplatz in München eröffnen können (hatte mein Kommen vorher aber angemeldet, da ich nicht wusste, ob in der ersten Januarwoche deren Büros besetzt sind).

    Das Bürogebäude sah sehr gemütlich aus, der Mitarbeiter war sehr freundlich und „relaxed“. Natürlich lässt sich nichts näheres sagen – gut möglich, dass der Zinssatz im April gehörig runterkracht. Aber für mich war es dennoch ideal, da ich kein PostIdent mehr machen kann, ist diese Lösung für mich für’s erste ideal (die Postmitarbeiter sind so vorsichtig geworden, dass sie meinem veränderten Aussehen und der leicht anderen Unterschrift meinem 6 jahre alten Personalausweis nicht mehr trauen und ich sehe es echt nicht ein, wegen dem PostIdent einen neuen Ausweis machen zu lassen, zumal alle anderen (Bankmitarbeiter, Behörden, Zoll) nie ein Problem damit hatten. Im November durfte ich dann bei der Eröffnung für ein MoneYou-Konto gar kein PostIdent mehr durchführen).

    Großer Pluspunkt des Tagesgeld-Kontos für mich: Ich kann es über HBCI (sprich: Über meine Homebanking-Software) problemlos führen!

    Gerne kann ich weiter berichten, sobald mein Konto eröffnet ist.

  8. Vielleicht sind mit den unteren Konditionen (also den Zinssätze für das TagesGeldkonto) die bisherigen Zinssätze gemeint?
    Denn bisher wird die Santander sicherlich auch ein Tagesgeld angeboten haben, wobei ich nun nur noch das Top-TagesGeldkonto finde.
    Egal wie nun; es verwirrt etwas, ja.

    Ich habe es gerade online beantragt und dabei war es egal, ob bereits Kunde oder nicht. Als Kunde hätte man eine Kontonummer angeben können und so hätten man sich wahrscheinlich das PostIdent sparen können.
    Desweiteren ist die Beantragung auch in einer Filiale möglich.
    Achtet dabei aber auf die „zwei“ Santander-Banken, wie Christiane schon meinte.

    Ansonsten kann ich mich auch nur bei Christiane bedanken. Vielen Dank. Kommt genau richtig 🙂

    Wobei mir gerade bei den ausgedruckten Antragsunterlagen noch etwas aufgefallen ist:
    Punkt 4. auf der ersten Seite „Merkblatt Beantragung….“

    – „Zur Gewährung des Bonus ist es erforderlich das die Antragsunterlagen des Top-TagesGeld sowie Gehaltskontos zeitgleich in einem Kuvert bei der Santander Bank eingehen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Benus nicht gewährt.“

    Was auch immer damit gemeint ist…

  9. Das ist in der Tat ein guter Hinweis; vielen Dank!

    Nur verwirrt mich auf der Unterseite der Homepage (https://www.santanderbank.de/de_DE/Startseite/Privatkunden/Sparen–Anlegen/Geld-anlegen/TagesGeld/Konditionen.html), dass dort von verschiedenen Tagesgeldkonten die Rede ist, wobei mir nicht ganz klar ist, wie diese sich unterscheiden. Sind eines von beiden die Neukunden-Konditionen und die anderen die für Bestandskunden? Irgendwie bleibt das unklar. Oder habe ich nur ein Brett vorm Kopf?

    Die Kontoeröffnung jedenfalls ist offenbar nur online möglich.

  10. Ich hab gerade gesehen, dass die Santander Bank bei einer Anlagesumme bis 5.000 € einen Zinssatz von 2,25 % bei dem sogenannten Top-Tagesgeldkonto anbietet. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses Angebot nicht bei der Santander Consumer Bank (www.santander.de) existiert, sondern wirklich nur bei der Zweigniederlassung Santander Bank (www.santanderbank.de).

    Vielleicht ist das für kleinere Anlagebeträge interessant.

  11. Das heißt doch nur, dass die ihr SSL-Zertifikat selbst erstellt und signiert haben. Ist im Prinzip nix schlimmes und abermals besser, als die Daten im Klartext zu senden…

    Vermutlich wollten die erstmal die ca. 120€ Gebühr (für das Zertifikat) pro Jahr einsparen oder einfach nur schnell die Seite hochziehen…

  12. Also Kunden, die versuchen die „Panikmeldungen ihres Browsers“ entsprechend einzuordnen, handeln schonmal etwas eigenverantwortlicher als solche, die einfach immer nur „OK“ klicken. 😉

    Dass die derzeit übliche Zertifikats-Infrastruktur nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist vollkommen richtig. Aber bis sich hier auf breiter Front etwas ändert, wird noch einiges an Zeit vergehen.

    (Fast hätte ich geschrieben: „Bis dahin werden wir noch einige Zinssenkungen mitmachen.“ Oh, ups…)

    Bis dahin bleiben Extended Validation Zertifikate (http://de.wikipedia.org/wiki/Extended-Validation-Zertifikat) in sensiblen Bereichen wie Online Banking Sites aber das Maß der Dinge für einen seriös anmutenden Webaufritt.

  13. Man könnte auch sagen, dass es einfach eine realistische IT ist, da viele Aussteller von Zertifikaten mittlerweile ja auch alles andere als vertrauenswürdig sind – Beispiel:

    – CA-Hacks wie bei http://de.wikipedia.org/wiki/DigiNotar
    – oder auch dieser Blogbeitrag, der vom Chaos Computer Club zum Thema Glaubwürdigkeit bei CA-Ausstellern nahe gelegt wird: http://blog.fefe.de/?ts=b25933c5

    Aber ich stimme dir im Prinzip schon zu: Aus kundenfreundlicher Sicht (sprich: Kunden, die sich von Panikmeldungen ihres Browsers beeinflussen lassen) sollte man die paar Euro einfach investieren.

  14. Zum SSL-Zertifikat der net-m Privatbank 1891: „Diese Website stellt keine Informationen über den Besitzer zur Verfügung.“ (im Firefox-Sprech)

    Üblich bei seriösen Online-Banking-Sites sind SSL-Zertifikate, bei denen der Austeller die Identität des Zertifikatsinhabers überprüft und bestätigt hat. Darauf basierende https-Verbindungen werden bei manchen Web-Browsern dann farblich besonders markiert (z. B. grün bei Firefox 10 ESR; dagegen nur blau, wenn die Identität des Zertifikatinhabers nicht bestätigt ist).

    Also entweder eine nicht sehr vertrauensfördernde Sparmaßnahme oder eine unbedarfte IT bei dieser Bank.

  15. Viel erwähnenswerter, als Banken, die noch eine 2 vor dem Komma schaffen, ist die AS Privatbank mit 3,00% aufs Tages und 4% aufs Festgeld und zwar garantiert für 12 Monate. Diese Bank befindet sich in Lettland, ist aber auch für deutsche Kunden offen. Einziger Abzug in der B-Note: Überweisungen von Lettland nach Deutschland kosten bei dieser Bank 1,50€, was gut zu verschmerzen ist, da man hier (wenn man sein Geld nicht braucht) erst nach 12 Monaten die erste Rücküberweisung tätigt.
    In Lettland fallen 10% Steuern an, diese kann in der Steuerklärung in Deutschland angegeben werden, eine entsprechende Bescheinigung stellt die AS Privatbank aus.
    Das Tagesgeldkonto heißt hier FLow, mehr Infos hier: https://privatbankdirect.eu/privatkunden/clever-sparen/flow

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