Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog mal einige Worte zu Cashboard verloren. Das Finanz-Startup, das eigentlich vor allem auf aktienaffine Kunden ausgerichtet ist, warb mit hohen Zinsen für eine vermeintliche Alternative zum klassischen Tagesgeldkonto für sich.
Zwar kam ich zu einem negativen Fazit, aber vielleicht war es ja für manch einen Leser dennoch interessant. Diesen (und auch allen anderen) möchte ich daher einen Hinweis auf ganz aktuelle Entwicklungen bei Cashboard geben: Das Finanz-Startup musste einen Insolvenzantrag stellen.
Leider konnte ich dazu nichts auf der Homepage des Anbieters finden, aber die Insolvenzbekanntmachungen der Insolvenzgerichte sowie zahlreichen Presseberichte, wie zum Beispiel auch bei der ARD, sprechen da eine eindeutigere Sprache. Cashboard stellt Insolvenzantrag weiterlesen
Im Vergleich zum letzten Monat gab es in den Tagesgeld-Vergleichen fast keine Änderung. Eigentlich gab es genau gemommen nur eine relevante und die betraf dann aber dummerweise ausgerechnet den Spitzenzins: Spitzenreiter „Meine Bank Niederbayern-Oberpfalz“ senkte den Spitzenzinssatz aufs Tagesgeld von 1,0 auf 0,80 Prozent.
Erfreulicherweise startet der Mai für uns normale Arbeitnehmer ja stets mit einem Feiertag. In diesem Jahr startete er allerdings auch mit einer Senkung beim Anbieter mit dem höchsten Zinssatz aufs Tagesgeld. 🙁
Gelegentlich erwähnte ich hier in der Vergangenheit ja die Tagesgeld-Angebote der luxemburgischen Advanzia Bank. Doch immer wieder ließ ich mich trotz der zeitweise wirklich guten Konditionen nicht zu einer Empfehlung hinreißen.
Die Akbank bietet im Vergleich zwar durchweg sehr ordentliche Zinsen aufs Tagesgeld, liegt damit aber nie ganz vorne an der Spitze. Daher ist sie für die meisten von uns auch immer etwas unter dem Radar.