Heute habe ich wieder einmal ein paar Kurzmeldungen für euch. Zwei betreffen leichte Zinssenkung von Top-Anbietern und außerdem geht es um die VTB Direkt, die fortan mit einer spitzenmäßigen Einlagensicherheit punkten kann.

MoneYou und NIBC senken im Gleichschritt

Los geht es mit den beiden niederländischen Banken MoneYou und NIBC Direct. Beide senken ihre Zinsen aufs Tagesgeld umjeweils 0,05 Prozentpunkte.

Bei MoneYou sind zukünftig (ab 15.02.2018) somit noch 0,40 Prozent aufs Tagesgeld zu haben und bei der NIBC Direkt 0,35 Prozent (bereits seit 08.02.2018). Beide gehören auch mit diesen niedrigen Zinssätzen leider nach wie vor zu den besten Anbietern. Zumindest für Bestandskunden.

Für neue Kunden bleibt weiterhin die Consorsbank das aktuelle Nonplusultra. Sie zahlt auf bis zu 50.000 Euro glatt 1,0 Prozent. Und das für ein halbes Jahr lang garantiert.

VTB Direkt jetzt mit hoher Absicherung

Eine gute Meldung gibt es hingegen von der VTB Direkt. Wie bereits hier im Blog angekündigt, verfügt diese inzwischen über die deutsche Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Darüber sind je Kunde Einlagen bis zu 100.000 Euro geschützt.

Doch das ist nicht alles: Sie ist außerdem Mitglied im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Damit beträgt der Schutzumfang je Kunde – inklusive des gesetzlichen Schutzes – mindestens 1 Million Euro, wie hier nachzuprüfen ist.

Das Tagesgeld der VTB Direkt ist mit 0,25 Prozent derzeit zwar nicht so richtig attraktiv, aber für viele Blog-Leser mit einem alten VTB-Flex dürfte diese Meldung sehr interessant sein. Denn auf dieses hochverzinste Konto (ich meine, in den besten Fällen gab es eine Verzinsung mit 3 Prozent – ich selbst komme immerhin noch in den Genuss von 2,5 Prozent) möchte manch einer im Laufe der Zeit vielleicht mehr als 100.000 Euro einzahlen. Dann des Einlagensicherungsfonds kann man dies nun ohne Angst tun. 🙂

Das VTB Flex wird übrigens noch immer angeboten; jedoch logischerweise nicht mehr mit dem hohen Zinssatz von damals. Die aktuellen 1,2 Prozent sind allerdings auch jetzt noch attraktiv. Kurz zusammengefasst handelt es sich hier um einen 10-jährigen Sparplan, bei dem man als Kunde aber schon nach vier Jahren „kündigen“ kann und trotzdem die 1,2% Zinsen erhält.