Auch für den Dezember haben sich meine Empfehlungen für die verschiedenen Tagesgeldanbieter nicht großartig geändert. Denn außer der bereits schon wieder abgelaufenen Aktion der comdirect ist nicht viel auf dem Markt passiert. Erfreulicherweise gab es bei den relevanten Anbietern auch keine Zinssenkungen. 🙂

  • Führend ist für mich persönlich nach wie vor die Bank of Scotland. Hier erhalten Neu- und Bestandskunden gleichermaßen 2,2 Prozent Zinsen. Neukunden werden darüber hinaus noch für kurze Zeit mit einer Prämie in Höhe von 30 Euro gelockt.
    Die Bank of Scotland ist meines Erachtens vor allem deswegen besonders empfehlenswert, da sie nun schon über extrem lange Zeit konstant zu den Tagesgeldanbietern mit den besten Zinsen zählt. Somit hat man beispielsweise nichts damit falsch gemacht, wenn man sein Geld das ganze Jahr über bei der Bank of Scotland liegen hatte, da sie sich fast durchgehend auf dem ersten Platz befand. Ebenfalls für die Bank of Scotland sprechen auch solche „Kleinigkeiten“ wie die tagesaktuelle Zinsvorschau im Onlinebanking und dass man den Freistellungsauftrag bequem online erteilen kann. Außerdem sticht die Bank of Scotland damit positiv hervor, dass sie bei den Zinsen konsequent keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden macht. -> Zum genauen Angebot und weiteren Informationen der Bank of Scotland gelangt ihr hier.
    Zusammenfassung: 2,2% für Neu- und Bestandskunden, Neukunden erhalten außerdem 30€ als Startgutschrift.
  • Auf dem zweiten Platz landet bei mir Cortal Consors. Hier erhalten Neukunden (allerdings auch nur solche, für Bestandskunden ist das Angebot nicht gültig) 2,1% Zinsen, also nur unwesentlich weniger als bei der Bank of Scotland. Bemerkenswert ist bei diesem Angebot aber, dass die Zinsen ab Kontoeröffnung gleich für 12 Monate, also ein ganzes Jahr lang, garantiert werden. Eine vergleichbar lange Zinsgarantie ist mir für kein anderes Tagesgeldkonto bekannt. Weder aktuell, noch in der Vergangenheit. Wer sich also für ein Jahr am liebsten überhaupt keine Gedanken über Tagesgeldzinsen machen möchte, geht bei Cortal Consors auf Nummer sicher. Ebenfalls für Cortal Consors spricht, dass die Zinsen vierteljährlich gutgeschrieben werden, was zu einem leichten Zinses-Zins-Effekt führt. Aber Achtung: Das Angebot gilt nur für Einlagen bis maximal 25.000 Euro. -> Zu genaueren Informationen zum Angebot von Cortal Consors gelangt ihr hier.
    Zusammenfassung: 2,1% für 12 Monate garantiert auf bis zu 25.000 Euro, ausschließlich für Neukunden
  • Ebenfalls noch interessant ist für den einen oder anderen das Angebot der ING DiBa, das leider ebenfalls nur für Neukunden gilt. Sie wirbt mit 2,0% Zinsen aufs Tagesgeld. Und das für ein halbes Jahr ab Kontoeröffnung garantiert. Also etwas schlechtere Zinsen und eine nur halb so lange Zinsgarantie wie bei Cortal Consors. Was spricht im Vergleich trotzdem für das Angebot der ING DiBa? Zwei Punkte: 1. Gibt es bei der ING DiBa keine Einlagenbegrenzung; der Zinssatz gilt also auch über 25.000 Euro. Und 2. erhaltet ihr als Neukunde außerdem noch eine 25-Euro-Prämie als Gutschrift aufs Tagesgeldkonto, wenn ihr als erste Einzahlung mindestens 5.000 Euro auf das Tagesgeldkonto überweist. Das kann den einen oder anderen sicherlich überzeugen. -> Zum Angebot der ING DiBa gelangt ihr hier.
    Zusammenfassung: 2,0% auf unbegrenzte Einlagen für 6 Monate garantiert, nur für Neukunden.

Fazit: Das sind also (meines Erachtens) derzeit von den Konditionen her die besten Tagesgeldanbieter. Besonders hervor sticht für mich dabei nach wie vor die Bank of Scotland, wo ich mein eigenes Tagesgeld derzeit selbst auch fast komplett liegen habe. Zum einen hat sie schlicht den bestens Zinssatz. Und zum anderen lockt sie auch noch mit einer 30€-Prämie – auch dagegen kann kein anderer Anbieter „anstinken“. Mit einer Zinsgarantie wirbt die Bank of Scotland zwar nicht, aber das braucht sie auch nicht, da sie nun schon über einen extrem langen Zeitraum dennoch konstant zu den Top-Anbietern zählt. Und so etwas spricht sich erfreulicherweise herum (zum Beispiel auch durch diesen Blog hier ;)).
Und der fast schon gewichtigste Punkt ist, dass die Bank of Scotland zwischen Neu- und Bestandskunden in Bezug auf den Zinssatz überhaupt keinen Unterschied macht. Das verdient einmal mehr eine besondere Erwähnung, da es sehr kundenfreundlich ist. Zum Angebot der Bank of Scotland gelangt ihr übrigens hier.

PS: Ich wünschen allen Lesern dieses Blog – trotz Tauwetter – einen fröhlichen zweiten Advent! 🙂