Entschädigung ehemaliger Noa Bank Kunden fast abgeschlossen

Lange seit der Schließung der Noa Bank vor ziemlich genau zwei Monaten und der Feststellung des Entschädigungsfalles durch die BaFin war es ruhig um die Noa Bank und ihre ehemaligen Tagesgeld-Kunden gewesen. Ein eher gutes Zeichen könnte man denken, denn das heißt schließlich, dass alles seinen geregelten Gang geht. Diese Interpretation bestätigt sich nun: Laut einem Artikel der Stiftung Warentest laufen die Entschädigungszahlungen nun schon seit Ende September und infolgedessen wurden inzwischen 95% der Anleger entschädigt. Dies sind gleichzeitig alle Anleger, die ihre Ansprüche bislang geltend gemacht haben. Die übrigen fünf Prozent haben bislang noch nicht auf das Anschreiben der „Entschädigungseinrichtung der deutschen Banken“ reagiert. Solltet ihr also zu den Betroffenen gehören und die Entschädigungszahlung trotz gestelltem Antrag nicht erhalten haben, dann ist wohl etwas schief gelaufen und ihr solltet bei der Entschädigungseinrichtung noch einmal nachhaken. 😉 Weiterhin in die Röhre gucken leider diejenigen, die leichtsinnigerweise über 50.000 Euro bei der Noa Bank liegen hatten. Denn nur bis zu dieser Grenze werden die Sparer entschädigt – dabei bleibt es auch.

Für alle Entschädigten stellt sich nun natürlich die Frage: „Wohin mit dem Geld?“ Da der anzulegende Betrag ja zwangsläufig unter 50.000 Euro liegt, kann ich auch in diesem Fall allen voran die renommierte Bank of Scotland empfehlen. Denn dort ist euer Guthaben über die britische Einlagensicherung bis zu mindestens 50.000 Euro (oder aber 50.000 Pfund – je nachdem, was nach aktuellem Kurs mehr ist) abgesichert und der Zinssatz liegt mit 2,2% auf einem sehr hohen Niveau. Und im Gegensatz zur Noa Bank, die nicht einmal ein Jahr alt wurde, existiert die Bank of Scotland bereits seit 315 Jahren, ist also kein Neuling auf dem Markt und kann auf eine lange Erfahrung zurückblicken. Neukunden erhalten bei ihr über den Zinssatz hinaus (der auch für Bestandskunden gilt) noch eine Prämie in Höhe von 30 Euro. Dieses sehr interessante Angebot der Bank of Scotland könnt ihr hier einsehen.

Wer sein Geld lieber bei einer deutschen Bank anlegen möchte, der ist derzeit bei der ING DiBa gut aufgehoben, die derzeit im Fernsehen ja auch eine groß angelegte Werbekampagne fährt. Sie bietet Neukunden aufs Tagesgeld glatte 2,0 Prozent Zinsen. Und das gleich für ein halbes Jahr ab dem Tag der Kontoeröffnung garantiert. Allerdings rutscht man danach auf die Bestandskunden-Konditionen zurück, die für Tagesgeld derzeit bei einem Zinssatz von nur 1,3% liegen. Die Einlagensicherung bei der ING DiBa liegt bei 1,23 Milliarden Euro pro Kunde.
Auch bei der ING DiBa winkt Neukunden außerdem eine Prämie (25 Euro-Gutschrift). Voraussetzung dafür ist, dass die erste Einzahlung aufs Konto mindestens 5.000 Euro beträgt. Zum Neukunden-Angebot der ING DiBa gelangt ihr hier.