Eigentlich hat eine solche Meldung in einem TagesgeldBlog nichts zu suchen. Da es sich bei der Bank of Scotland aber um einen der erfolgreichsten und bekanntesten Anbieter von Tagesgeld in Deutschland handelt, hat sie meines Erachtens dennoch eine gewisse Relevanz. Doch dazu am Ende mehr.

Zinssenkungen bei allen Laufzeiten

Mit Wirkung von heute senken die Schotten nun schon zum wiederholten Mal innerhalb von nur kurzer Zeit auf breiter Front die Festgeldzinsen. Bei zweijährigen Festanlagen ging es von 2,8% auf 2,6% herab, bei dreijährigen von 3,1% auf 3,0%, bei vierjährigen von 3,5% auf 3,3% und bei fünfjährigen von 3,7% auf 3,5%.

Großer Abstand zu Top-Anbietern

Gut, die längeren Laufzeiten sind für Tagesgeldkunden wie uns in der Regel sicherlich ohnehin eher weniger interessant, daher ist dies zu verkraften. Doch die kurzfristigen Festgelder sind für den einen oder anderen sicherlich durchaus attraktiv – und wenn auch nur für einen Teil des Geldes.

Wenn man die Zinsen der Bank of Scotland mit dem besten Anbieter der kurzfristigen Festgelder vergleicht, so wird ein großer Unterschied ersichtlich: Für 6 Monate zahlt MoneYou 2,9 Prozent und für 12 Monate sogar 3,05 – bei der Bank of Scotland erhält man selbst für eine drei Mal so lange Anlagedauer weniger Zinsen, nämlich glatte 3 Prozent. (Zur Festgeld-Homepage von MoneYou gelang ihr hier.)

Augen auf beim Tagesgeld

Eine kürzere Laufzeit als die von zwei Jahren bietet die Bank of Scotland „vorsichtshalber“ gar nicht mehr an. Vermutlich, weil die Zinsen dabei sogar niedriger liegen würden, als bei dem Tagesgeldkonto. Dies wird mit 2,6 Prozent weiterhin sehr gut verzinst, auch wenn andere Banken mit bis zu 2,75% noch etwas mehr bieten. Das Tagesgeld der Bank of Scotland ist aber dennoch weiterhin sehr konkurrenzfähig.

Allerdings sollte man dies stark im Auge behalten, denn in der letzten Zeit gab es leider sehr viele Zinssenkungen von der Bank of Scotland zu vermelden und es ist generell gerade sehr viel Bewegung auf dem Markt.

Zudem ist es nach meinem Empfinden ein eher schlechtes Signal, wenn eine Bank für eine zweijährige Anlage nun den gleichen Zinssatz zahlt wie für das Tagesgeld…