Logo DenizbankVon vielen war es in den letzten Tagen (unter anderem in den Kommentaren dieses Blogs) bereits befürchtet worden, nun ist es leider tatsächlich eingetreten: Die Crédit Agricole Consumer Finance (CACF) und Klarna senkten ihre Zinsen für die verschiedenen Festgeldlaufzeiten.

Es gibt aber auch einen Top-Anbieter, der unverändert im Rennen liegt – doch zu dieser positiven Nachricht am Ende dieses Blogeintrags mehr. Nun erst einmal zu den Zinssenkungen. 

Klarna nun weit entfernt von der Spitze

Während die Senkung bei der schwedischen Klarna mit 0,3 Prozentpunkten in allen angebotenen Laufzeiten so deutlich ausfällt, dass sie sich damit recht weit von der Spitze entfernt, fällt die Senkung bei der französischen CACF humaner aus.

Den Platz an der Spitze, den die Franzosen damit zum Teil inne hatten, müssen sie nun aber dennoch der Konkurrenz überlassen. Um genau zu sein der Deniz Bank. Sie liegt nun in allen von mir betrachteten kurzfristigen Festgeldlaufzeiten alleine an der Spitze.

Deniz Bank seit langem ohne Zinssenkung

Die Deniz Bank hat nun schon seit einiger Zeit keine Zinssenkungen mehr bei den Festgeldlaufzeiten durchgeführt. Somit liegt sie nun teils deutlich an der Spitze. Ich würde im Umkehrschluss aber stark davon ausgehen, dass es auch dort demnächst bergab gehen wird.

Daher kann es hier überaus empfehlenswert sein, sich dort schnell noch ein Festgeldkonto zu eröffnen, was ihr hier tun könnt. Dort seht ihr auch alle Zinssätze im Überblick.

Österreichische Einlagensicherung bis 100.000 Euro

Bei der Einlagensicherung handelt es sich übrigens um die österreichische, die als sehr sicher und verlässlich gilt. Das sieht auch die Stiftung Warentest so. Gemäß EU-Vorgabe sind über die österreichische Absicherung je Kunde bis zu 100.000 Euro geschützt. Zudem hätte man im unwahrscheinlichen Fall einer Pleite als Deutscher nicht mit Sprachbarrieren zu kämpfen. 😉

Und da das Konto nach deutschem Recht geführt wird (nämlich über die Zweigniederlassung der Bank in Frankfurt), kann hier ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Anders als bei CACF und Klarna, wo es deutlich unkomfortabler läuft und man im Nachhinein selber für die Versteuerung bzw. Freistellung verantwortlich ist.

Bei den Österreichern hingegen muss nicht den Umweg über die Einkommen-Steuererklärung gehen, sondern die Versteuerung (bzw. die Befreiung) wird direkt durch die Bank geregelt und man muss sich diesbezüglich um nichts weiter kümmern. 🙂