Heute wird es wieder einmal Zeit für die Kurzmeldungen. Inhaltlich unterscheiden sie sich recht deutlich von den letzten Kurzmeldungen, denn dieses Mal geht es nicht (fast) durchweg um Zinssenkungen, sondern um ganz andere Themen: Eine Zinsgarantie-Verlängerung, ein „Comeback“ und einen Konkurrenz-Aufkauf.
1822direkt verlängert Zinsgarantie
Los geht es mit der Sparkassen-Tochter 1822direkt. Sie verlängerte die Zinsgarantie ihres bekannten Tagesgeld-Angebotes für Neukunden nun bis zum 03. Februar des kommenden Jahres 2014. Die neue Laufzeit gilt für alle Kunden, die das Konto ab vergangenem Freitag, 20. September 2013, eröffnet haben.
Ansonsten bleibt alles beim alten: Neukunden wird für diesen Zeitraum ein Zinssatz von 1,3 Prozent gewährt, was für heute Zeiten ein sehr guter Wert ist. Gültig ist dies für Einlagen bis maximal 250.000.
Nach Ablauf der Zinsgarantie erhält man dann die Bestandskunden-Konditionen, die aber bei der 1822direkt nicht für die Spitze der Vergleiche reichen. Auch nicht einmal für die erweiterte Spitze. Aktuell liegen diese nämlich bei 0,75 Prozent.
Wenn man dieses gute Angebot mit 1,5% für Neukunden dennoch in Anspruch nehmen möchte, sollte man daher nach Ablauf der Zinsgarantie unbedingt einen Zinsvergleich vornehmen. Zur Aktions-Seite der 1822direkt geht es hier entlang.
Renault Bank Direkt wieder bereit für neue Kunden
Zurück in vielen Vergleichen ist seit diesen Tagen die Renault Bank Direkt, die mit 1,5 Prozent einen ganz hervorragenden Zinssatz aufs Tagesgeld bietet. Mehr ist aktuell nirgendwo anders zu haben.
Aus diesem Grunde hatte die Bank auch einen großen Zulauf zu verkraften. Daher bat sie darum, sie nicht weiter zu „bewerben“ und aus den Vergleichen herausgenommen zu werden. Und das hat offenbar auch gefruchtet, denn der Zinssatz für alle Kunden liegt bis heute bei 1,5 Prozent – er musste also nicht gesenkt werden. Ich weiß nicht, wie das wäre, wenn die Bank den Zulauf nicht zu begrenzen versucht hätte.
Nun ist es erfreulicherweise sogar so, dass sich die Situation wieder so weit „beruhigt“ hat und man infolgedessen wieder gerne bereit ist für neue Kunden und auch wieder beworben werden möchte, was ich hiermit gerne tue: Zur Tagesgeld-Homepage der Renault Bank Direkt gelangt ihr hier. 🙂
Bank11 übernimmt C&A Bank
Die Bank11 fiel in der Vergangenheit das eine oder andere Mal mit guten Konditionen aufs Tagesgeld und kurzfristiges Festgeld auf. Aktuell ist dies zwar leider nicht der Fall, aber es gibt etwas anderes von der Bank11 zu berichten: Sie hat mit Wirkung zum 01. September 2013 den Konkurrenten C&A-Bank übernommen, wie auf dessen Homepage nachzulesen ist.
Das ganze allerdings nicht unter dem Dach der Marke „Bank11“, sondern es wurde dafür eine ganz neue Tochtergesellschaft gegründet, nämlich die „Bank11direkt“. Darunter laufen die Kunden der ehemaligen C&A-Bank weiter; außer dem Namen soll sich für diese nichts ändern.
Aber auch für neue Kunden steht die Bank11direkt offen. Die Konditionen sind dabei nicht die gleichen wie bei der Bank11. Fürs Tagesgeld beispielsweise werden bei der Bank11 0,9 Prozent gezahlt, bei der Bank11direkt hingegen mit 0,5 Prozent deutlich weniger. Für die Spitze reicht beides ganz klar nicht. Dort werden bis zu 1,5 Prozent gezahlt, wie meine Empfehlungen für Tagesgeldhopper zeigen. Insofern sind beide Banken zum jetzigen Zeitpunkt nicht von besonderem Interesse.
Beide Banken gehören der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung an, wodurch Einlagen bis 100.000 Euro geschützt sind. Die Bank11 ist aber im Unterschied zur Bank11direkt zusätzlich noch Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, wodurch über 12 Millionen Euro je Kunde abgesichert sind.