Bank of Scotland

Unter "Zahlungen" fehlt nun der Menüpunkt "Einzahlungen" (Screenshot: bankofscotland.de)

Am Freitag hat die Bank of Scotland ihre Kunden per E-Mail über eine kleine Änderung bei der Verwaltung des Tagesgeldkontos informiert. Da E-Mails ja oftmals im Spamfilter landen oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht beim Empfänger ankommen, möchte ich das ganze hier nochmal kurz aufgreifen.

Konkret betrifft die Änderung Einzahlungen auf das Tagesgeldkonto. Bislang war dies auf zweierlei Wegen möglich: Einerseits durch eine Überweisung von eurem Girokonto. Und zum anderen durch die Beauftragung eines Bankeinzugs innerhalb des Onlinebankings der Bank of Scotland.

Bankeinzug ab sofort nicht mehr möglich

Die zweite Möglichkeit fällt mit sofortiger Wirkung weg: Ihr könnt nun aus dem Onlinebanking der Bank of Scotland heraus keine Einzahlung per Bankeinzug mehr in Auftrag geben. Somit existiert nur noch die Möglichkeit der „klassischen“ Überweisung von eurem Girokonto aus.

Ich persönlich finde das sehr schade, da ich bislang ausschließlich diese Möglichkeit für Einzahlungen genutzt habe. Aber wirklich dramatisch ist der Wegfall der Möglichkeit nicht – viele andere Tagesgeld-Banken bieten diese Möglichkeit der Lastschrift auch gar nicht erst an.

Ich mochte die Einzahlung per Lastschrift deswegen so gerne, weil sie so unkompliziert war und ich keine Bankverbindung etc eintragen musste. Irgendwie schwebt bei mir immer so eine diffuse Angst mit, dass ich irgendeine Angabe falsch vornehmen könnte und mein Geld dann „futsch“ ist.

Tipp für die erste Überweisung aus neue Tagesgeldkonto

Um das zu vermeiden, habe ich mir einen kleinen „Trick“ zurechtgelegt, den ich jedem ans Herz legen kann: Ich lege mir immer zuerst eine neue Überweisungsvorlage an (meines Wissens bietet diese Möglichkeit jedes Online-Banking) und überweise dann erstmal nur einen einzelnen Euro auf das (neue) Tagesgeldkonto. Sobald der Euro dann auf dem Konto auftaucht, ist klar, dass alles korrekt lief. Zukünftig kann ich dann auch Überweisungen mit höheren Beträgen ohne Angst vor Fehlern gefahrlos mit der Überweisungsvorlage vornehmen. 🙂

Alles andere bleibt unverändert gut

Alle anderen Bedingungen bei der Bank of Scotland bleiben übrigens unverändert gut: Neu- und Bestandskunden erhalten weiterhin 2,5 Prozent Zinsen und Neukunden werden zusätzlich mit einer 20€-Prämie belohnt. Ich kann die Bank daher weiterhin ohne jede Einschränkung empfehlen.

Falls ihr noch nicht Kunde bei den Schotten seid, so gelangt ihr hier zur Kontoeröffnung.