1822direkt - Die clevere Direktbank.Zuerst das Positive: Die 1822direkt hat ihre Zinsgarantie für Neukunden ab sofort um zwei Monate verlängert. Sie läuft nun bis zum 05.07.2011, was eine recht lange Zeit ist. Bis dahin erhalten Neukunden garantiert 2,0 Prozent aufs Tagesgeld. Als Neukunde gilt man bei der 1822direkt, wenn man bei ihr innerhalb der vergangenen sechs Monate kein Tagesgeld-Kunde bei ihr war.

So, und nun zum Negativen: Der Zinssatz gilt maximal bis 50.000 Euro (die alte Grenze lag bei 250.000 Euro). Darüber erhalten auch Neukunden lediglich 1,3%. Dies ist aktuell übrigens auch der normale Zinssatz für Bestandskunden (und Neukunden nach Ablauf der Zinsgarantie) ab dem ersten Euro, was im Vergleich eher als schwach einzuordnen ist. Bis vor kurzem lag dieser Wert immerhin noch bei 1,6% – also liegt auch hier eine deutliche Verschlechterung vor. Ab 500.000 Euro gibt es sogar nur noch 0,5% (aber so viel Geld wird dort wohl kaum jemand anlegen).

Ich persönlich kann die 1822direkt daher nicht wirklich empfehlen. Ich selbst bin dort schon länger kein Kunde mehr, da die Konditionen im Vergleich nicht so richtig attraktiv sind. Insbesondere dann nicht, wenn die Zinsgarantie abläuft. Andere Banken haben da wesentlich bessere Argumente. Allen voran die Bank of Scotland, die sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden den gleichen Zinssatz bietet: 2,2%. Die Bank of Scotland macht beim Zinssatz zwischen Neu- und Bestandskunden keinen Unterschied, was zum Beispiel von der Stiftung Warentest immer wieder ausdrücklich gelobt wird. Neukunden erhalten darüber hinaus für begrenzte Zeit noch eine Prämie in Höhe von 30 Euro. Zum entsprechenden Angebot gelangt ihr hier.