Tipps & Tricks

Bank11 senkt Tagesgeld-Zinsen (nur) für Neukunden (UPDATE)

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Es kommt wieder etwas Bewegung in die Spitzenpositionen des Tagesgeldmarkts. Doch leider im negativen Sinne, denn die Bank11 senkt ihre Zinsen. Derzeit belegt sie in meinem Zinsvergleich hinter der DAB Bank noch den zweiten Platz.

Doch damit ist ab dem 01.07.2011 Schluss: Dann sinkt der Spitzenzinssatz von bislang 2,45 Prozent auf dann nur noch 2,2 Prozent.

Bestandskunden (vorerst) im Vorteil

Doch marktuntypischerweise gilt der niedrigere Zinssatz nur für Neukunden. Bestandskunden erhalten nach Angaben der Bank (zumindest vorerst) weiterhin die 2,45 Prozent, was meines Erachtens unbedingt positiv zu bewerten ist.

Was ebenfalls erhalten bleibt, ist die Zinsstaffellung: Der Spitzenzinssatz gilt weiterhin nur auf Einlagen bis 100.000 Euro – wer mehr anlegt, erhält für das jeweilige Geld niedrigere Zinsen.

Wer jetzt noch ganz schnell ist und ein Konto vor dem 01.07.2011 eröffnet (entscheidend ist das Datum des Poststempels auf dem PostIdent-Dokument), kann sich bis auf weiteres noch die bis zu 2,45 Prozent sichern.

Alternativen auf gleichem Niveau

Für alle anderen kommen andere Banken in Betracht, was aber nicht unbedingt eine Verschlechterung sein muss. Denn mit der DAB Bank bietet ein Institut mit 2,6% (für Neukunden) sogar einen noch höheren Zinssatz und mit 2,4 Prozent bietet die Bank of Scotland (für Neu- und Bestandskunden) einen vergleichbaren Zinssatz (plus 30 Euro Startguthaben für Neukunden).

Es besteht also keinerlei Grund zur Panik, da die Zinsen auch bei anderen Anbietern gerade auf einem ziemlich hohen Niveau sind. :) (weiterlesen …)

Erinnerung: Jetzt an den Freistellungsauftrag für 2011 denken

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Das erste Quartalsende des Jahres 2011 steht unmittelbar bevor. Und somit ist es nun in einigen Fällen an der Zeit, sich unbedingt über den Freistellungsauftrag (FSA) Gedanken zu machen. Nämlich dann, wenn ihr euer Geld auf einem oder mehreren Konten angelegt habt, bei denen die Zinsgutschrift quartalsweise erfolgt. Zum Beispiel ist dies ja unter anderem beim Tagesgeld der comdirect Bank der Fall. Der eine oder andere (so zum Beispiel auch ich ;) ) dürfte dort aktuell noch ein Tagesgeldkonto aus der Aktion vom November letzten Jahres besitzen, wo seinerzeit mit einem Zinssatz von 3,5% Zinsen für ein halbes Jahr geworben wurde. Wenn man dort nun nicht rechtzeitig den FSA stellt, werden von den Zinserträgen automatisch 25% abgezogen. Und dann wäre der nette Zinsvorteil aus dieser Aktion zu einem großen Teil dahin…
Weitere Banken mit quartalsweiser Zinsgutschrift sind zum Beispiel außerdem die DAB Bank und auch die GE Capital Direkt.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass seit Jahresbeginn neuerdings bei Erteilung des Freistellungsauftrages die Steuer-ID angegeben werden muss. Das hat mich heute bei der Erteilung nochmal einige Zeit gekostet, da ich die Steuer-ID nicht sofort parat hatte. Das ist noch ein Grund mehr, sowas nicht immer erst auf den letzten Drücker zu erledigen, da es ja immer noch Dinge geben kann, die das ganze noch etwas verzögern können und mit denen man zuvor nicht gerechnet hat (“In welchem Ordner war noch gleich die TAN-Liste?” ;) ). Also greift am besten jetzt gleich zur Tat und erteilt euren Freistellungsauftrag, falls euch eine Quartals-Zinsgutschrift bevorsteht.

Kurzfristiges Festgeld als echte Alternative zum Tagesgeldkonto

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Ich als eigentlich typischer Tagesgeldkunde habe seit einiger Zeit auch kurzfristige Festgeldanlagen für mich entdeckt. Warum? Ganz einfach: Es gibt bereits für kurze Zeiträume von ein oder zwei Jahren sehr attraktive Zinsen, die die eines Tagesgeldkontos recht deutlich übersteigen. Und ein oder zwei Jahre sind ja für den einen oder anderen ein durchaus überschaubarer Zeitraum, sodass man einen gewissen Teil seines Guthabens also auch als Festgeld anlegen kann.

Wie beim Tagesgeld, ist auch im Bereich der kurzfristigen Festgelder die Bank of Scotland im Vergleich führend. Die kürzeste Laufzeit beträgt bei der Bank of Scotland 12 Monate, wofür es einen Zinssatz von 2,6% gibt. Noch interessanter wird’s, wenn man einen Teil seines Geldes sogar für 2 Jahre entbehren kann: Dann gibt es bei jährlicher Zinszahlung einen Zinssatz von glatten 3,0%.

Hier mal der Überblick über die verschiedenen Zinssätze der Bank of Scotland mit dem Stand von heute (19. Februar 2011):

Das sind die Zinssätze bei jährlicher Zinsausschüttung. Ihr könnt euch die Zinsen auch monatlich auszahlen lassen, dann sind die jeweiligen Zinssätze aber minimal geringer.

Richtig interessant wird es also bei einer Anlagedauer von 5 Jahren. So eine lange Zeit kommt für typische Tagesgeldkunden aber vermutlich eher nicht in Frage. Es sei denn, ihr wollt nur mit einem gewissen Teil eines Geldes kurzfristig flexibel bleiben. Dann kann man den anderen Teil auch für 5 Jahre anlegen. Denn es ist schon verlockend; schließlich ist der Zinssatz fast doppelt so hoch, wie der fürs Tagesgeld. Wenn man beispielsweise nur 5.000 Euro für 5 Jahre anlegt, so erhält man über den gesamten Zeitraum ziemlich verlockende 1.050 Euro an Zinsen. Und dabei sind die Zinseszinsen noch nicht einmal eingerechnet (denn die Zahlung erfolgt ja jährlich)! Auch eine längere Anlagedauer ist für einen Teil eines Geldes also durchaus überlegenswert.

Die Eröffnung eines Festgeldkontos bei der Bank of Scotland ist ganz einfach: Wenn ihr bereits ein Tagesgeldkonto dort besitzt, dann dann könnt ihr das Festgeldkonto innerhalb von wenigen Augenblicken innerhalb des Onlinebankings eröffnen und könnt es dann auch sofort nutzen. Falls ihr noch kein Tagesgeldkonto habt, so müsst ihr zunächst ein solches eröffnen, da es als Verrechnungskonto für das Festgeldkonto dient. Aber keine Sorge: Das ist alles absolut kostenlos. Außerdem kommt ihr so auch noch in den Genuss der Neukunden-Prämie in Höhe von 30 Euro. Zudem ist ja auch das Tagesgeldkonto Spitzenreiter in den Vergleichen, sodass auch hier eine Nutzung viel Sinn macht. (weiterlesen …)

2,2% und 10€ Gutschein-Prämie bei Netto cardNmore (UPDATE)

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cardNmore Tagesgeld
Es handelt sich zwar nicht um ein “echtes” Tagesgeldkonto, aber da die Konditionen des cardNmore-Angebotes von Netto sehr attraktiv sind und es ähnlich wie ein Tagesgeldkonto handhabbar ist, möchte ich es dennoch kurz vorstellen:

Bei “cardNmore” handelt es sich in erster Linie um eine Kreditkarte von Barclaycard, die in Kooperation mit dem Markendiscounter Netto im Zusammenhang mit dessen Prämiensystem (ähnlich Payback, halt nur speziell auf Netto ausgerichtet) herausgegeben wird. Beim Einsatz der Karte sammelt ihr automatisch und kostenlos Punkte für das Netto-Prämiensystem. Besonders interessant ist diese Kreditkarte unter anderem dadurch, dass sie dauerhaft ohne Jahresgebühren auskommt, also grundsätzlich kostenlos ist, wenn man sie nicht für Bargeldabhebungen oder ähnliches nutzt. Aber darum soll es hier nicht vordergründig gehen.

Stattdessen nun zum (für Leser dieses Blogs) wirklich interessanten: Wenn ihr Guthaben auf diese Kreditkarte von Netto überweist, bekommt ihr darauf derzeit sehr gute 2,2% Zinsen. Ihr könnt das Geld dort jederzeit und kostenlos wieder abziehen. De facto ist das ganze also wie ein kostenloses Tagesgeldkonto nutzbar.

Ich beobachte dieses Angebot nun schon eine ganze Weile und erstaunlicherweise hält sich der Zinssatz nun schon seit ziemlich langer Zeit auf diesem Niveau. Mindestens aber seit März 2010 (!) – damals habe ich in diesem Blog erstmals von diesem Angebot geschrieben.

Aber auch wenn ihr die Kreditkarte auch tatsächlich als Kreditkarte und nicht nur als Tagesgeldkonto nutzen wollt, ist sie von den Konditionen her ziemlich attraktiv. Wenn ihr also noch auf der Suche nach einer Kreditkarte und nach einem guten Spar-Zinssatz seid (mehr zahlt derzeit kein anderer Tagesgeldanbieter), ist dieses Angebot gleich doppelt interessant. Und für kurze Zeit erhaltet ihr als Neukunde sogar noch einen 10€-Gutschein für Netto als Prämie obendrauf! Somit spricht also noch ein weiterer Grund für eine Kontoeröffnung, die ihr hier ganz unkompliziert online vornehmen könnt. (weiterlesen …)

Erinnerung: Jetzt an den Freistellungsauftrag denken!

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Kleine Erinnerung: Wer bislang noch nicht an seine Freistellungsaufträge (FSA) für das Jahr 2010 gedacht hat, sollte sich jetzt sputen, denn 2011 steht unmittelbar vor der Tür. Ich hatte dazu ja bereits vor einem Monat einen Artikel geschrieben, in dem ich auch das Vorgehen für einzelne Tagesgeldbanken beschrieben habe. Bei Online-Banken könnt ihr den FSA in der Regel noch bis kurz vor Schluss einreichen beziehungsweise ändern. Aber auch nicht bei allen: Bei der comdirect beispielsweise musste ich heute erstaunt feststellen, dass eine Änderung bereits jetzt auch online nicht mehr möglich ist. Erst wieder im neuen Jahr. Sehr ärgerlich. Bei der Bank of Scotland und der ING DiBa hat es aber ohne Probleme geklappt. Wie es bei anderen Banken aussieht, weiß ich nicht. Falls jemand Erfahrungen diesbezüglich macht, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Bereits jetzt wünsche ich allen Blog-Lesern einen guten Übergang und Start ins neue Jahr! :)

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